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Wolrad Claudy über den ROI bei nachhaltigen Investments

Business Angel aus Frankfurt

über den ROI bei nachhaltigen Investments

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Wolrad Claudy: „Unser Investitionsansatz ist im wesentlichen Equity aufzubauen. Also Equity für unsere nachfolgende Generation mit “enkeltauglichen” Lösungen. Nur nachhaltige Geschäftsmodelle mit nachhaltigen Produkten ein langfristiges Evergreen-Investment rechtfertigt. Bei nicht nachhaltigen Produkten kann es Regulierungen geben, wo das Geschäftsmodell negativ beeinflusst wird.

Die Nachhaltigkeit wird bei uns durch unseren langfristigen Ansatz bestimmt. Es ist also rein anlagetechnisch begründbar und nicht weltverbesserisch, wie sehr oft der Impact-Szene unterstellt wird. Natürlich möchte jeder positive Spuren in seinem Leben hinterlassen, das hat also auch einen zweiten positiven Effekt. Wir sind aber davon überzeugt, dass nachhaltige Produkte und Geschäftsmodelle einen höheren langfristigen Return on Investment erzielen.

Digitalisierung in diesem Zusammenhang hat etwas mit Skalierung zu tun. Wir investieren gerne in Dinge, die wir verstehen und wir sind aus der Digitalisierungsbranche erwachsen und Digitalisierung bietet den exponentiellen Wachstumsschub, um dann auch Lösungen schnell in die Breite zu bringen und zu skalieren.“

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Business Angel Andreas Assum

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Early Stage Business Angel

Business Angel Robert Sünderhauf
über das Schwierigste am Angel Investing
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Robert Sünderhauf: „Ich würde sagen, die größte Schwierigkeit ist der Funnel, also der Zugang zu attraktiven Gründern und Ideen. Dazu unterstütze ich beispielsweise hier bei AddedVal.io oder bei Accelerator-Programmen, um Leute kennen zu lernen und ein Netzwerk aufzubauen.

Ich treffe mich auch regelmäßig mit anderen Angel-Investoren, um mögliche gemeinsame Investments zu besprechen.

Man muss sich aber auch bewusst sein, dass man als Privatinvestor nicht die Kapazität für beliebig viele Themen hat. Mit einem professionellen VC, der in einem Jahr unzählige Startups screent, kann man da einfach nicht mithalten.

Man sollte sich daher klar überlegen, in welchen Bereichen man als Business Angel aktiv sein und investieren will. Ich würde nicht überall investieren, sondern versuchen, sich ein Feld aufzubauen, in dem man sich besser auskennt, in dem man einen Netzwerkeffekt innerhalb seiner Portfolio-Startups schaffen kann und in dem man die Entscheidung für oder gegen ein Investment deutlich einfacher treffen kann.

Dann muss man einfach mit den Gründern reden. Das erfordert viel Bauchgefühl, weil ja noch nicht so viel im Startup da ist und weil man die Leute noch nicht so lange kennt. Das ist schon ein großes Risiko und man muss sich genau überlegen, ob man das will. Denn man muss Zeit und Geld investieren und sehr wahrscheinlich geht es schief.“

Business Angel Stefan Müller
über rechtliche Themen, die man sich vor einem Investment beim Startup anschauen sollte
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Stefan Müller: „Ich denke, die juristischen Punkte sind wichtig, aber nicht die größte Priorität. Das einzige, was ich immer vor einem Investment mache: ich schaue mir an, was in der Firma in der Vergangenheit passiert ist. Da können schwierige Themen aufkommen.

Wenn zum Beispiel jemand eine Firma gründet, dann geht er manchmal auch zu Familie, Freunden oder bekannten und sammelt etwas Geld ein. Die sind dann alle damit Gesellschafter – und bei einem ersten Investment im sechsstelligen Bereich dann nur sehr schwer wieder aus der Firma herauszubekommen. Das muss man vor dem Investment einmal sauber aufsetzen und dafür am besten auch jemand externes einbinden.

Weitere Themen sind zum Beispiel: Wie lange gibt es die GmbH schon? Gibt es stille oder atypische Investoren? Gibt es eventuell jemanden, der bereits ein Darlehen gegeben hat. Das muss alles ganz sauber sein, weil einem Business Angel solche Sachen sonst später auf die Füße fallen. Das ist mir auch schon passiert.

Es ist aus meiner Sicht entscheidend, dass man prüft, ob die GmbH leer ist oder nicht. Nachher, wenn dann das eigentliche Investment zum Beispiel in Form eines Wandeldarlehens oder direkt als Gesellschafter stattfindet, dann gibt es genügend spezialisierte Anwälte, man kann Wandeldarlehensverträge als Vorlage im Internet bekommen, das ist alles kein Problem und die sehen alle relativ ähnlich aus.

Wichtig ist, dass man am Anfang Zeit und Energie in die Prüfung investiert, der Rest ist dann eigentlich einfach.“

Business Angel Stefan Müller
über seine Learnings aus Krisen
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Stefan Müller: „Es ist ganz normal, dass es Krisen gibt. Ich habe früher geglaubt, dass es gut ist, wenn man dann mit der Gründer:in als alleiniger Investor agiert. Dies habe ich mittlerweile zur Seite geschoben. Ich glaube, es ist gut, wenn verschiedene Business Angels in einem neuen Investment sind. So kann man sich untereinander austauschen und es gibt vielleicht einen anderen Angel, der besser mit der Gründer:in sprechen kann.

Oder vielleicht kann ein Business Angel besser von Krisen berichten, weil er da schon mehr Erfahrung gesammelt hat. Oder es geht darum, einen Übergang von einem Startup zu einer echten Firma zu haben, wo es vielleicht mal um Operational Excellence geht. Da gibt es manche Business Angels, die in dem Bereich gar nicht gut sind. Die sind vielleicht gut darin, die kleinen Startup Perlen zu finden, aber häufig braucht man auch die Angels, die das Startup richtig nach vorne treiben.

Solche Sachen wie Administration, wie Berufsgenossenschaftsthemen ect.. Das ist alles wichtig, wenn man so eine Firma auf die Beine stellt. Es ist einfach wichtig, dass man es nicht alleine macht, weil es dann auch schwierig werden kann, da man alles alleine abfangen muss. Das würde ich nicht noch mal alleine tun.“

Matthias Helfrich, Business Angel des Jahres 2021
über nervige Dinge nach dem Investment
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Matthias Helfrich: „Bei einem Teil der Gründer sehe ich so eine gewisse Beratungsresistenz oder eine fehlende Bereitschaft, in gute Beratung zu investieren. Das führt dann manchmal dazu, dass Themen wie Steuern usw. zu relaxed angegangen werden, die eigentlich frühzeitig viel stärker definiert werden sollten.

Daher ein klarer Aufruf an Gründerinnen und Gründer: ich weiß, dass man ungern für Beratung zahlt. Aber Liquidität ist ja nach einem Investment vorhanden, und da würde ich vor allem auf der juristischen Seite und im Bereich Betriebswirtschaft und Steuern darauf achten, die Themen durch hochwertige Beratung abzudecken, die ich selbst nicht abdecken kann.

Insbesondere bei diesem Punkt muss man immer wieder die Notwendigkeit und Selbstverständlichkeit mit den Startup-Gründern diskutieren. Und das würde ich mir gern ein bisschen einfacher wünschen.

Einige Dinge, die man letztlich als nervig empfindet, entstehen auch aus der Zusammenarbeit der Angels untereinander sowie der Kommunikation der Angels mit den Gründern. Diese Dinge resultieren häufig aus sehr kurzfristigen Themen, wie zum Beispiel, dass der Finanzplan für das Folgejahr erst einen Tag vor einer Gesellschafterversammlung unterbreitet wird.

Das sind dann eben Organisationsthemen, die mir nur eine schlechte Vorbereitung auf Meetings ermöglichen. Ich bereite mich aber eigentlich sehr gern auf Meetings vor, damit diese dann auch produktiv stattfinden können. Auch darüber habe ich mit Gründern immer wieder Diskussionen.

Wenn alle Business Angels ihr Know-How einbringen und die Kommunikation untereinander gut ist, gibt es zum Glück wenige Dinge, die mich nerven.“

Kasia Zalewska Angel Impact Investor bei Ragnarson
über ihre Investmentstrategie
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Kasia Zalewska: „I really like it, that we can be a little flexible as business angels. In my opinion, there is not a one straight way on how to create a strategy. The first question is: What do I want to achieve? What do I like to do, and what interests me? That is a good starting point on creating a strategy. Including things like: Should I invest in startups or in a different type of asset. What type of startup interests me, in which verticals, which problems they are solving.

Maybe the problem is not that important, and you just want to invest because of diversification and return. Try to define, what the ideal startup would be. How would you describe founders, the business model and that will help you narrow down your strategy.

We started investing in startups quite broadly. We said that we want a startup, who tackle climate change and sustainability. Ok, that was quite a broad topic, and we started looking around.

Then we decided that we wanted to invest in early stage startups, because of the ticket size. That was another part, in which stage you want to invest. What is your ticket size and in how many startups can you invest per year? Investing in startups takes a lot of time. That would be my advice, start building your strategy on how much time you can spend on doing it. This will tell you in how many startups you can invest per year.

I talked to many business angels, and they say, that they are looking in around 150 pitch decks to find one fitting and interesting startup to invest in. That takes a lot of time! That is one thing many people often overlook.

Our strategy is constantly evolving depending on where the deal flow is coming stronger and how our networking is developing.“

Business Angel Jana Moser
darüber, warum eine Bewertung von Startups problematisch ist
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Jana Moser: „Ich glaube, das Thema Startup-Bewertung ist eines der schwierigsten Themen in der Startup-Branche und bei den Investoren. Ich bin selbst erst seit 3-4 Jahren Business Angel und ich habe mich am Anfang versucht, mit dem Thema zu beschäftigen, bin aber auch eher gescheitert.

Ich beschäftige mich damit wie folgt: Ich schaue mir das Geschäftsmodell erst mal an und schaue, was denn generell im Umsatz pro Jahr in einem Unternehmen möglich ist, mit dem Set-up, was sich das Startup vorgestellt hat. Um dann weiter zu überlegen, mit welchen Aufwänden und wie kompliziert ist es da, eine Skalierung hinzubekommen. Wie viel Manpower muss ich da reinstecken, damit ich auch zu höheren Beträgen komme.

Da setze ich dann mit der Bewertung an und überlege, wie viel das Unternehmen im Jahr an Umsatz erbringen kann. Was ist in den nächsten Jahren auch an Skalierung möglich, usw.. Die Millionen- und Milliarden-Bewertung, die man klassisch aus dem Fernsehen kennt, damit hat ein Business Angel in der Pre-Seed- oder Seed-Runde nichts zu tun.

Dementsprechend sollte man sich auch hier nicht von Startups blenden lassen, die sagen, dass sie 2-3 Millionen in der Pre-Seed- oder Seed-Runde Wert sind.“

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