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Wolrad Claudy über den Spagat zwischen Diversifikation und Fokussierung

Business Angel aus Frankfurt

über den Spagat zwischen Diversifikation und Fokussierung

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Wolrad Claudy: „Es ist immer gut, einen Fokus auf Dinge zu haben, die man versteht. Wir haben uns rein auf B2B-Geschäftsmodelle fokussiert und haben da auch eine Expertise aufgebaut. Vielleicht etwas widersprüchlich, aber es ist wichtig, den Fokus und die Diversifikation gleich gut hinzubekommen. Das ist schwierig, auch sich in unterschiedlichen Branchen auszukennen. Aber es ist notwendig, dort das Risiko zu streuen. Vom Geschäftsmodell Set-up sollte man dann seine Präferenzen entwickeln und bei uns ist es rein B2B.“

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Business Angel Wilfried Gillrath

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Business Angel aus Hamburg

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Janosch Kühn

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Entrepreneur & Investor

Kasia Zalewska Angel Impact Investor bei Ragnarson

Kasia Zalewska

Angel Impact Investor

Business Angel Rahel Stichtenoth
über die ersten wichtigen Investitionskriterien
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Dr. Rahel Stichtenoth: „Wie ich mich für ein Startup entscheide?

Da geht es mir als Erstes um mein Bauchgefühl gegenüber dem Gründungsteam. Traue ich ihnen zu, dass sie ihre Idee so weit verfolgen und weiter zu entwickeln, dass daraus eine große Unternehmung wird, die eben auch erfolgreich ist.

Traue ich ihnen weitere Finanzierungsrunden zu? Traue ich ihnen eine Entwicklung zu? Einfach mein Gefühl der Persönlichkeit der Gründer und dann eben auch, dass irgendwo ein valides Geschäftsmodell dahinter steht, was wirklich skalierbar ist.

Wo ich Skaleneffekte habe, wo die Customer Acquisition Cost (CAC) mit der Zeit heruntergehen und wo ich einen Markt habe.“

Business Angel Stefan Müller
über seine Tipps und Learnings
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Stefan Müller: „Ich glaube, am Anfang zahlt man viel Lehrgeld, weil man sich zu sehr auf den Markt oder das Produkt fokussiert. Das ist aber nur 50 % von dem, warum ein Business Angel investieren sollte. Es geht immer um die Menschen. Habe ich Lust, mit diesen Personen für die nächsten Jahre eine Reise anzutreten? Und auch ganz eng. Mit laut werden, leise werden, mal ein Glas Wein trinken, mal in den Arm nehmen usw..
In der ersten Phase war es bei mir so, dass ich ganz vom Produkt überzeugt war und ich mir die Person dahinter gar nicht richtig angeschaut habe. Da musste ich dann leider feststellen, dass wir überhaupt nicht zusammenpassen. Im Nachhinein mache ich es jetzt immer zusammen mit meiner Frau und meine Frau hat damals die Person nicht kennengelernt und ich weiß auch, warum. Ich glaube, wenn ich ihr die Person vorgestellt hätte, dann hätte sie mir von dem Investment abgeraten.

Also ich sage mal als Tipp: Die Menschen müssen passen! Das ist wirklich das Primäre und dann kommt erst das Produkt oder der Markt oder das Segment. Das kann man schon mal als Tipp an alle geben, die irgendwie Geld investieren wollen. Nicht zu sehr auf das Produkt versteifen, sondern es geht um die Menschen und will man mit diesen Menschen langfristig zusammenarbeiten? Das ist das A und O, weil es auch Spaß machen muss.“

Business Angel Andreas Assum
darüber, wann eine eigene Beteiligungsgesellschaft sinnvoll ist
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Andreas Assum: „Also sollte man als Business Angel eine eigene Beteiligungsgesellschaft nutzen oder nicht?
Der Vorteil einer eigenen Beteiligungsgesellschaft kommt erst dann, wenn man eine gewisse Größe erreicht hat. Wenn man als Angel mit einem niedrigen 5-stelligen Betrag einsteigen will, da ist eine eigene Beteiligungsgesellschaft zu groß. Wenn wir in die 6-stelligen Beträge reinkommen, dann macht es schon Sinn, weil eine Trennung zwischen privaten und geschäftlichen Investments möglich ist, falls ein Fall wie ein Erbe eintritt.

Außerdem gibt es steuerliche Gründe, die man berücksichtigen sollte. Verluste bei einem Wandeldarlehen als private Investition sind zum Beispiel nicht mit Gewinnen verrechenbar. Auf der GmbH Seite ist das natürlich machbar. Das muss man sich im Einzelfall anschauen. Für einen Angel, der gerade erst anfängt und nur mal jemandem unter die Arme greifen will, ist das sicherlich nicht notwendig, aber wenn man es regelmäßig macht, ist es schon sinnvoll.“

Business Angel Nikolaus D. Bayer
über Trends im Software Umfeld
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Nikolaus D. Bayer: „Wer im Software Umfeld unterwegs ist, der bekommt immer neue Trends mit. Zum Beispiel Blockchain, Web3, Virtual Reality, Metaverse usw.. Da kommt ein Trend nach dem anderen und da muss man schon schauen, was gerade so ansteht. Ich kann mich erinnern, dass ich vor ein paar Jahren in ein EdTech (Educational technology) Startup investiert habe. Da haben viele gesagt, dass das gerade nicht so der Fall ist und auf einmal war es ein Boom-Thema. Natürlich auch durch die Corona Pandemie. Trends ändern sich und man sollte als Business Angel auch am Puls der Entwicklung sein.

Einen generellen Trend, den ich jetzt sehe, sind Verbindungen zwischen einer Softwarelösung und etwas, was man anfassen kann, wird immer deutlicher. Jetzt nenne ich mal das Metaverse, was sehr greifbar ist. Dafür braucht man etwas, was man sich vor die Augen setzt.“

Business Angel Stephan Jacquemot
über seine Rolle im Startup
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Stephan Jacquemot: „Ich glaube, ein guter Angel nimmt so eine Art Rolle wie ein externer Co-Founder ein. Also du unterstützt das Team auf Augenhöhe, also für mich ist es eine sehr wichtige Herangehensweise, dass ich das Startup auf Augenhöhe betrachte und nicht als Angestellte oder als Management Team, welches an mich reporten muss. Das ist aus meiner Sicht eine sehr falsche Sichtweise auf Startups. Mir ist es sehr wichtig, weil das Team ein sehr großes Fachwissen hat, dass ich das Team auf Augenhöhe begleite und meine Expertise liegt manchmal im Fachwissen, aber viel häufiger darin, dass ich weiß, wie man Firmen aufbaut.

Deswegen begegne ich dem Team sehr gerne auf Augenhöhe und stehe dann auch zu 100 % hinter dem Team. Ich glaube, es ist sehr wichtig, dem Team den Rücken zu stärken, weil gründen psychologisch etwas sehr Anstrengendes ist. Es hat sehr hohe Amplituden, manche Tage laufen gut, manche Tage laufen schlecht. Ein Montag kann gut starten, ein Dienstag katastrophal schlecht sein und am Freitag hat man das Gefühl, dass man die ganze Woche hin und her geschleudert wurde. Ich glaube, in so einer Situation will man ein Angel haben, der einen einfach unterstützt, also mit einem durch dick und dünn geht.

Immer unter der Voraussetzung, dass das Startup offen und transparent zum Investor ist. Es geht natürlich nicht, dass das Startup falsche Zahlen liefert, schlechte Nachrichten verheimlicht oder Probleme totgeschwiegen werden. Da reagiert jeder Angel allergisch und man kann den Startups nur raten, mit den Investoren sehr transparent und offen zu kommunizieren. Gute Investoren heben dann nicht den Zeigefinger, sondern springen dem Startup eher zur Seite und unterstützen. In der Regel sind es Ratschläge zum Set-up der Firma, zu Strategien und Einschätzungen zum Personal.

Bei C-Level oder Head of Bewerbungen gehe ich auch gerne ins Interview mit rein und höre mir die Kandidat:innen an, die sich dort vorstellen. Auch Vorbereitung zur nächsten Funding-Runde, Strategien festlegen, das Pitch Deck vorbereiten und Legal-Themen besprechen. Das sind alles so Themen, die man als Angel-Investor auf Augenhöhe und mit ausgestreckter Hand gegenüber dem Team geben kann und sollte. Der Angel ist nur erfolgreich, wenn das Startup und das Team erfolgreich ist. Also muss die Initiative sein, dass man alles tun sollte, um das Team zu unterstützen. Nur so kann es funktionieren.“

Kasia Zalewska Angel Impact Investor bei Ragnarson
über ihre Arbeit als Impact Business Angel
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Kasia Zalewska: „My name is Kasia Zalewska, I am based in Berlin, originally from Poland. I did plenty of different stuff along the way. Right now, I focus on investing in Impact startups. I see that as a cherry on top of my professional career. My job is to find startups and founders, that have that impact mission deep in the heart. I can help them with money, with some advisory and that is basically how my day looks like.“

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