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Wolrad Claudy über Pooling

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über Pooling

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Wolrad Claudy: „Im Venture Arm investieren wir in erster Linie unser eigenes Geld. Wir gehen aber sehr oft innerhalb unserer eigenen Netze raus ins Fundraising, um mit weiteren Investoren zu poolen, sodass man eine kritische Größe zusammenbekommt. Damit man dann auch einen Sitz im Beirat bekommt, um sich Gehör zu verschaffen.

Das gelingt nicht immer und wir haben auch Kleinstbeteiligungen von 1-2 %. Dort ist es für uns dann eher ein Lernprozess mit dem Ohr am Draht zu sein und zu wissen, was geht und was nicht geht und herauszufinden, wie sich ein spezieller Markt entwickelt. Das kann auch von Interesse sein, hat aber von der reinen Investorensichtweise, keine große Relevanz.

Es ist aber schon durchaus vorgekommen, dass sich aus einer Kleinstinvestition eine größere Investition ergeben hat. Also das in einer späteren Finanzierungsrunde mehr Anteile des Unternehmens übernommen wurden.“

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Business Angel Dr. Gesa Miczaika

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Business Angel Andreas Assum
darüber, wie ein Business Angel am Anfang Fehler vermeiden kann
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Andreas Assum: „Wenn ich das erste Mal als Business Angel aktiv werden will, dann würde ich empfehlen, erst mal mit anderen Business Angels zu sprechen. Im Idealfall investiert man nicht alleine, sondern mit einem anderen Angel zusammen. Das ist so die beste Möglichkeit, um Anfangsfehler zu vermeiden.

Wenn die Frage ist, wie Business Angels zueinanderfinden, dann gibt es viele Möglichkeiten. Einmal über das Internet, LinkedIn ist das Netzwerk. Außerdem gibt es Netzwerke, Verbände, Vereine und AddedVal.io. Alle diese Möglichkeiten bieten einen Rahmen, um mit anderen Business Angels in den Kontakt zu kommen, die in unterschiedlichen Erfahrungsstufen im Angel Investing sind. Es gibt nicht den einen Weg, aber zu empfehlen, mal rauszugehen und Fragen zu stellen. Zum Beispiel: Warum investierst du und was sind deine Erfahrungen? Wenn man da jemanden findet, der den gleichen Spirit hat und Erfahrungen mitbringt, dann kann man gemeinsam investieren.

Die meisten meiner Investments sind nicht alleine von mir, sondern Co-Investments, wo ich entweder andere auf das Thema gebracht habe oder wo jemand anderes mich hinzugezogen hat.“

über seine Erfahrungen mit Exits
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Tim Schumacher: „Ich habe viele Erfahrungen mit Exits: angefangen mit meinen eigenen Firmen, aber natürlich auch bei vielen Angel Investments.

Dabei waren Exits aller Art. Es gibt den Fire Sale, bei dem man versucht, wenigstens noch ein paar Cent für sein Startup zu bekommen. Es gibt übrigens auch die Liquidation – auch das ist ein Exit, nur das niemand mehr irgendwas bekommt. Und dann gibt es natürlich gute und sehr gute Exits, bei denen wirklich alle sehr gutes Geld verdienen.

Es gibt natürlich auch unterschiedliche Exits, was die Stadien angeht und an wen man verkauft. Ich habe zum Beispiel schon oft erlebt, dass zu einem gewissen Zeitpunkt die Gründer die Anteile zurückkaufen oder einen neuen Investor finden. Dann gibt es natürlich den Exit an einen Finanzinvestor oder Strategen, der das ganze Unternehmen kauft.

Ich habe mit allen Arten von Exits schon Erfahrungen gesammelt und jeder Fall ist individuell. Da kann eine Menge beim Exit passieren, es verändern sich die Verhältnisse nach einem Exit und vieles mehr. Jede Situation ist wie gesagt anders.

Noch eine Sache zum Abschluss: Ich finde es gut, wenn man sich ganz am Anfang nicht auf einen Exit fokussiert, sondern zuerst einfach nur ein richtig gutes Unternehmen aufbauen will.

Meine Erfahrung ist: bei einem richtig guten Unternehmen kann man immer irgendwann einen Exit machen. Aber ich finde nichts schlimmer, als wenn die Gründer im allerersten Pitch, wenn die Idee noch nicht ansatzweise umgesetzt ist, schon eine Slide zeigen, an welche Firmen sie alle verkaufen könnten. Das ist für mich Quatsch.“

Matthias Helfrich, Business Angel des Jahres 2021
über das Schönste am Angel Investing
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Matthias Helfrich: „Das Schönste am Angel Investing ist, dass ich glaube zu spüren, dass ich selbst im Kopf jung bleibe, weil ich unglaublich auch von meinen Gründerinnen und Gründern gefordert werde.

Zweimal im Jahr lade ich alle alle meine Gründerinnen und Gründer zu mir persönlich ein. Das stellt in meinem Haus oder Garten einen Energiemix dar, von dem ich danach noch monatelang zehre. Das ist für mich mit Abstand das Schönste am Angel Investing und gibt mir viel Lebensfreude, diese Interaktion an solchen Nachmittagen.“

Dr. Patrick Müller
über die Downround Protection
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Dr. Patrick Müller: „Zur Downround Protection kann man sagen, dass das bislang eher so ein theoretisches Konstrukt gewesen ist. Die Downround Protection kommt in der Praxis nicht so oft vor und war bisher nicht das zentrale Thema der VC- und Startup-Beratung. Momentan hat es sich durch die allgemeine volkswirtschaftliche Entwicklung etwas verschoben und es zumindest mehr diskutiert wird.

Es werden jetzt nicht ständig Finanzierungsrunden durchgeführt, die zu einer niedrigeren Bewertung durchgeführt werden wie die Vorangegangene (=Downround). Die Möglichkeiten sind jetzt aber mehr auf dem Schirm der Investoren und somit auch für die Founder relevant.

Worum geht es bei den Downround Protection Klauseln?
Es geht im Grunde darum: Ein Investor investiert zum Beispiel in einer Series A zu einer Unternehmensbewertung von 15 Mio. Euro und zwei Jahre später wird eine Series B mit einer Unternehmensbewertung von 10 Mio. Euro durchgeführt.

Die neue Finanzierungsrunde geht natürlich auch mit einer Verwässerung einher und da gibt es vertragstechnische Möglichkeiten, dass man diese Verwässerung auffängt. Der Gesetzgeber hat da keine Regelungen geschaffen. Die Verwässerung wäre die logische Folge im Rahmen der Beteiligungsquoten nach Cap Table.

Die Downround Protection Klauseln sind von der Grundidee alle identisch. Da werden einzelnen Investoren ein exklusives Recht eingeräumt, dass sie neue Geschäftsanteile zum Nominalbetrag erhalten. So wird die wirtschaftliche Verwässerung ausgeglichen und es wird so getan, als hätte der Investor auch schon zu dieser niedrigeren Bewertung finanziert.

Ergänzend gibt es dann noch weitere Ausprägungen. Zum Beispiel kann auch der Durchschnittspreis der letzten Finanzierungsrunden genutzt werden. Da hat man viel Gestaltungsspielraum, wie viele Finanzierungsrunden man da ansetzt.

Außerdem gibt es eine Methode, wo nicht nur der Ausgabepreis, sondern auch das Volumen der einzelnen Finanzierungsrunden mit eingerechnet und so ein Gesamtwert errechnet wird.

Zudem gibt es eine Methode, wo noch alle sonstigen Investitionen eingerechnet werden. Zum Beispiel Stammkapital oder andere Finanzspritzen oder Optionsrechte.“

Business Angel Tina Dreimann
darüber, ob und wie man andere Angels managen sollte
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Tina Dreimann: „Idealerweise muss man andere Investoren nicht managen, sondern da empfehlen wir auch den Gründern von Tag 1 den Investorenkreis als Team aufzusetzen. Das wichtigste in einem Gesellschafterkreis ist auch wirklich der Anfang, dass man eine Basis legt und dass man sich den Zielen und Werten aligned und eine Vertrauensbasis entsteht.

Wie kann man das machen? Natürlich, indem man alle an einen Tisch holt und man sich kennenlernt. Das kann auch virtuell passieren. Damit man herausfindet, wer welche Superpower hat und wer wann unterstützen kann. Dann kann es einen sehr positiven Effekt haben und da muss man niemanden managen, sondern es sind alle da, die gebraucht werden.

Das kann ich auch nur jedem Startup empfehlen, weil wenn dann die Krisenzeiten kommen (die kommen werden), ist es unglaublich wichtig, dass diese direkte Zusammenarbeit und das Vertrauensverhältnis im Gesellschafterkreis schon da ist. Nur dann bekommt das Startup auch die Unterstützung. Also von Anfang an den Draht suchen und eine starke Basis bauen.“

Business Angel Robert Sünderhauf
erklärt, was ein Business Angel ist
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Robert Sünderhauf: „Ein Business Angel ist eine Person, die junge Unternehmen dabei unterstützt zu wachsen, und dabei natürlich vor allem die Gründer. Das kann finanziell sein, durch eine Beratung oder durch ganz verschiedene Dimensionen. Das kann auch ein Anwalt sein, der hilft einen Vertrag zu verfassen. Ich würde jede Form von Unterstützung für junge Unternehmen als Business Angel bezeichnen.“

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