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Xavier Sarras darüber, in welchen Bereichen sich neue Business Angels gerne überschätzen

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darüber, in welchen Bereichen sich neue Business Angels gerne überschätzen

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Xavier Sarras: „Die größte Angel Falle, in die ich auch mal reingetappt bin und in die fast jeder Angel reingetappt, der neu startet und vor der ich auch immer wieder warne, wenn mich Freunde ansprechen. Dann sage ich immer: “Passt bloß auf, du wirst immer ganz viele Ideen sehen, die du verstehst und von denen du denkst, dass du sie selbst gut umsetzen könntest. You have what it takes and you know how to build it and that’s why you invest.

Das ist absolut falsch. Es ist falsch zu investieren, weil man denkt, dass man es selbst kann oder glaubt zu können. Du investierst als Angel in ein Team und du musst davon überzeugt sein, dass das Team diese Idee zum Fliegen bringt. Wenn du diese Überzeugung nicht gewinnen kannst, dann solltest du die Finger davon lassen. Das ist so ein Punkt, wo sich Angels überschätzen.

Und was sie unterschätzen, ist das Risikoprofil von Angel Investments. Die Chance, dass das Investment fliegt, ist sehr klein. Für eine ausreichende Diversifikation musst du zum einen mindestens 10 Investments tätigen, damit du wirklich auch erfolgreich da rausgehst und es nicht nur ein Gamble war und Spaß gemacht hat. Es macht Spaß, es macht ohne Ende Spaß, Angel Investor zu sein. Aber ob es dann auch wirtschaftlich und finanziell Spaß macht, ist eine Frage der Diversifikation.

Man trifft die Entscheidungen zu früh. Und das andere, dass Leute häufig unterschätzen, ist das Geld, was gebraucht wird. Also wenn du einmal ein Ticket machst, dann ist das ja nicht das einzige Ticket, was du machst. Sondern es kommt eine nächste Runde, es kommt eine Bridge Round, es muss überbrückt werden, es wird nachgefordert und dann willst du als Angel nicht derjenige sein, der sagt: “Ich lasse die Finger da weg, ich glaub nicht mehr an euch”. Du solltest ja auch weiter supporten, es sei denn, die Idee fliegt einfach gar nicht und das Team kann es nicht bringen. Also da ist eine ganze Menge Fehleinschätzungen am Anfang dabei. Viel Romantik, die auch schön ist, aber die muss halt schnell weg, damit es auch erfolgreich ist. Ansonsten ist es eher was Philanthropisches und Spaß.“

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Business Angel Wolrad Claudy
über den Secondary Markt
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Wolrad Claudy: „Grundsätzlich erhoffen sich die Investoren von Anfang an den Exit mitzuerleben und ein Return on Investment (ROI) zu erzielen. Ob das über einen Börsengang oder einen Verkauf an einen Strategen ist. Wenn die Performance eines Startups nicht wie erwartet verläuft und ein Exit nicht erzielbar ist, gibt es einen Secondary Markt. Dort werden vergünstigte Anteile eines Unternehmens angeboten. Das hat den Vorteil, dass der erste Investor nicht komplett leer ausgeht.

Für die Gründerinnen und Gründer hat das den Vorteil, dass sie eine zweite Chance bekommen, mit frischem Geld und vielleicht auch einem leicht abgeänderten Marktzugang. Dieser Markt existiert in der USA sehr stark im Venture Capital Fond Bereich. Das heißt, wenn ein Unternehmen während der Fondslaufzeit (meistens 5-7 Jahre) den Exit nicht hinbekommt, dass das Unternehmen noch mal durch den Secondary Markt eine Chance bekommt. Das räumt den Gründern und Gründerinnen noch mal Zeit, einen Exit zu organisieren.

Diesen Gedanken kann man aber auch weiterspinnen und im frühphasigen Seed-Bereich ansetzen. Auch hier haben dann die Business Angels die Möglichkeit, vielleicht wegen verfehlter Erfolgsprognosen ihre Anteile zu veräußern. Andere Investoren können so vergünstigte Anteile bekommen und so frische Impulse setzen.“

Business Angel Stefan Müller
über das Nervige am Business Angel Dasein
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Stefan Müller: „Ich glaube, das Schwierige als Business Angel ist, Menschen um sich rumzuhaben, die auch zuhören können. Es gibt auch unter Angels extrovertierte Typen, die gerne reden und sagen, was sie alles gemacht haben. Das kann manchmal anstrengend sein und trifft auch auf der Seite der Gründer:innen zu.

Es gibt Gründer:innen, die nicht die erste, sondern vielleicht die zweite, dritte, vierte Firma gegründet haben. Das kann dann schwierig sein, wenn man in einem Umfeld ist, wo keiner dem anderen mehr richtig zuhört. Also wenn Menschen zu sehr von sich überzeugt sind, da gibt es wirklich eine Menge Egos in der Welt der Gründer:innen und Investor:innen.“

Business Angel Robert Sünderhauf
über rechtliche Themen vor einem Startup-Investment
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Robert Sünderhauf: „Wichtig ist, dass das Startup seine Marke – falls vorhanden – eingetragen hat. Auch bei selbst entwickelter Hardware oder sonstigem geistigen Eigentum möchte man natürlich auch gern eine gewisse Sicherheit haben. Aber man muss realistisch sein: die meisten Patente sind gerade für Startups doch schwer zu schützen. Einen jahrelangen Patentstreit mit einem großen Unternehmen kann sich kein Startup erlauben.

Wenn das ein Problem werden könnte, dann sollte man als Business Angel vermutlich ganz die Finger davon lassen. Rechtlich kann man da einfach nicht viel machen, am Ende ist ein gutes Produkt, eine gute Geschichte und eine sauber definierte Kundenbasis das Wichtigste. Dann versucht man da einfach, etwas aufzubauen.“

Business Angel Beate Fastrich
über einen guten Auswahlprozess und Due Diligence
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Beate Fastrich: „Ich bin relativ strukturiert, wie ich an dieses Auswahlverfahren herangehe. Ich habe meine Punkte, die ich prüfe. Das ist natürlich das Team, und das auch an erster Stelle. Aber sehr wichtig ist für mich natürlich auch das Produkt bzw. der Service sowie der Markt, den es dafür gibt – und der Wettbewerb. Wenn ich einmal beispielsweise von der Technik nicht so viel verstehe, dann schauen ich auch mal, ob vielleicht ein anderer Angel dabei ist, der sich besser auskennt und das bereits geprüft hat.

Bei den ganz jungen Startups ist natürlich eine Legal Due Diligence nicht so wichtig, aber auch da muss man einmal draufschauen.

Das wichtigste ist aber wie gesagt das Team – und da kommt dann auch das Bauchgefühl mit in die Entscheidung. Dabei sollte man sich nicht nur die einzelnen Player im Team anschauen, sondern auch, wie das Team zusammenspielt. Das ist mir aufgefallen, wie wichtig es ist, auch mal mit allen zusammen zu sprechen, um die Interaktion zwischen den Teammitgliedern beobachten zu können.

Am Anfang ist mein Prozess also sehr strukturiert, aber am Ende auch mit einer guten Portion Bauchgefühl, vor allem über die Zusammenarbeit mit dem Team. Ein Business Angel Investment ist ja auch eine längerfristige Bindung und die muss auch persönlich passen.“

Business Angel Joakim Nägele
über die Probleme mit Gründern, die noch fest angestellt sind
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Joakim Nägele: „Das ist in der Regel einfach nicht darstellbar. Ich verstehe natürlich die Intention dahinter, dass man so etwas nebenbei ausprobieren kann und dabei die eigene Sicherheit beibehält.

Von der Kapazität ist das aber einfach nicht möglich. Entweder ich arbeite 24/7 an meinem Geschäftsmodell oder ich lasse es bleiben. Es ist einfach nicht möglich, einen Vollzeitjob mit der Umsetzung einer Startup-Idee zu verbinden.

Was möglich ist: eine Startup-Idee zu konzeptionell zu entwickeln. So etwas höre ich mir auch gern an. Aber die Umsetzung mit zwei Stunden Zeit am Tag ist eben nicht realistisch.“

Business Angel Rahel Stichtenoth
darüber, wie sie mit Krisen im Startup umgeht
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Dr. Rahel Stichtenoth: „Als Erstes sollte man als Business Angel in Krisen zu den Gründern stehen. Damit meine ich nicht, dass man allem zustimmen soll. Es ist auch ganz wichtig sagen zu können, dass ich es ganz anders sehe, da liegt ihr falsch und ich würde eher den oder den Weg gehen. Aber das ganze soll immer eine Unterstützung sein und ja, dass man einfach mit nach Lösungen sucht, Vorschläge macht und auch mal konkret an etwas mitarbeitet.

Ganz wichtig ist es, nicht noch mehr Stress zu erzeugen. In einer Krise stehen die Gründer am stärksten unter Druck und wenn man dann noch ein verschärftes Reporting einfordert, dann geht es nach hinten los. Also wirklich ruhig und sachlich bleiben, das ist nicht immer einfach, weil es um das eigene Investment geht und das eigene Geld, was in Gefahr schwebt, aber man muss sich einfach klarmachen, dass es nicht hilft, noch einen draufzusetzen und nochmal draufzuhauen.“

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