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Xavier Sarras über die Gründe des Scheiterns

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über die Gründe des Scheiterns

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Xavier Sarras: „Klassiker: Team und Timing. Also wenn sich das Team nicht richtig findet und nicht richtig zusammenarbeiten. Wenn die Gründer:innen auch nicht an sich arbeiten, wenn sie nicht bereit sind, sich persönlich zu entwickeln. Persönliches Wachstum ist auch ein wichtiges Thema bei dem Team. Es gehört einfach dazu. Es ist auch nicht immer ratsam mit seinen besten Freunden ein Startup zu gründen. Es kann ganz schön in die Hose gehen und es kann auch eine falsche Konstellation für die Aufgabe sein.

Es gibt ja dieses neumodische Wort: Pivot. Oftmals verändert sich das Geschäftsmodell, um den perfekten Product-Market-Fit zu erhalten. Also wirklich das richtige Produkt auf den Markt zu bringen, welches auch vom Markt akzeptiert wird. In diesen Wandlungen kann es natürlich auch zu strukturellen Änderungen kommen, die es auch braucht. Wenn das Team diese Situationen nicht hinbekommt und man das Team auch nicht so umbauen kann, dass es zu meistern ist, dann scheitert es. Das Team ist der kritischste Punkt.

Das Timing ist natürlich auch wichtig. Man kann zu früh sein, also vor dem Markt. Man kann zu spät sein, also dem Markt hinterherrennen und es sind schon mehrere Player da. Der dritte Punkt ist leider auch das Funding. Also wie viel Geld ein Startup aufnehmen kann. Manche Märkte sind verrückt geworden, schaut man sich so die Delivery-Märkte an. Gorillas ist ja zum Beispiel innerhalb von einem Jahr auf eine Milliarde Bewertung gekommen. Wenn da schon mehrere Hundert Millionen investiert sind, dann hast du da als Startup keine Chance, diesem Markt hinterherzurennen.

Funding ist ein riesiges Thema geworden, deshalb auch Momentum. Ich rate Gründer:innen dazu, liebe mehr Geld im Moment aufzunehmen, weil das eben Abstand schaffen kann. Also auch eine Eintrittshürde für andere Startups, die in den Markt wollen. Oder es kann auch für das Startup der Scheitergrund sein, weil du dann doch plötzlich mehr ausgeben muss, die Burning Rate hochgeht und deine Runway kleiner wird und du dann einfach insolvent gehst, weil du kein Cash mehr hast.“

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Matthias Helfrich, Business Angel des Jahres 2021
über über die zwei Dinge, die für ihn am Angel Investing nicht so schön sind
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Matthias Helfrich: „Da habe ich sofort die perfekte Antwort drauf: Für mich ist das Schlimmste am Angel Investing, dass ich nicht mehr investieren kann, weil ich eigenen Restriktionen unterliege. Das sind zum Beispiel Restriktionen im Sinne von Zeit. Ich habe 17 Beteiligungen, die ich ganz allein manage. Da kann mein eigener Anspruch an den Austausch mit den Gründerinnen und Gründern kaum mehr aufrechterhalten werden.

Das zweite sind die finanziellen Restriktionen. Wenn man dann auf die Idee kommt, noch ein Darlehen auf sein Haus aufzunehmen, um mehr Startup-Investments machen zu können, dann muss man doch unbedingt innehalten.

Das sind die zwei Dinge, die mich am Angel-Dasein nicht so glücklich machen.“

Business Angel Gwendolyn Schröter
über den Umgang mit Strategischen Investoren
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Gwendolyn Schröter: „In einem Fall ist der Stratege erst zur Series A dazugekommen. Das ist ein guter Zeitpunkt gewesen, weil sich der Stratege so in ein Geschäftsmodell “eingekauft” hat. Das Geschäftsmodell war schon solider und wir haben als Business Angels darauf geachtet, dass die Strategen keine besonderen Rechte bekommen haben. Der strategische Investor hat sich aber auch ganz klar als Finanzinvestor gesehen. Aber es gibt natürlich Lieferanten- und Kundenüberschneidungen, was zu einem komischen Bauchgefühl kommen kann. Vertraglich sind wir da aber sicher und auch zufrieden mit der Zusammenarbeit.

Ein anderer Fall war ein indirekter Stratege, der auch als Erstes an Board war. Das war wirklich ein Tochter-, Tochter-, Tochterunternehmen, der ein Netzwerk zu einem Strategen hatte, das wertvoll war. Die haben wirklich das Startup massiv unterstützt und haben indirekt ihren guten Namen im Gepäck gehabt. Das hat vielen Leuten ein gutes Gefühl gegeben. Also wir haben das im Portfolio, aber eher positive Erfahrungen damit gemacht.

Gerade in dem ersten Fall ist es aber schon so, dass man dieses ungute Bauchgefühl hat. Das ist aber auch normal, weil man es auch bei Finanzinvestoren nicht so ganz weiß, wie bei denen die Agenda liegt. Das will ich auch den Gründern und Gründerinnen mit auf den Weg geben. Natürlich musst du schauen, mit wem du später an einem Tisch sitzt und zusammenarbeitest. Das sind deine Gesellschafter. Und das Gleiche gilt für uns als Business Angels, wir wollen auch nicht mit jedem zusammenarbeiten. Es ist auch wichtig die Ambitionen der anderen Investoren zu kennen.“

Business Angel Ingo Weber
darüber, wie ein Angel sein Lehrgeld minimieren kann
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Ingo Weber: „Was glaub ich super hilft sind Angel Netzwerke. Sei es BAND oder Business Angels Region Stuttgart. Lernen von anderen hilft, glaub ich am meisten. Es gibt auch ein Buch, das heißt einfach Angel Investing von einem erfolgreichen Angel aus der USA, kann man auch mal lesen. Das Buch ist amerikanisch und man könnte es wahrscheinlich in zehn Seiten zusammenfassen.

Ich glaube, das wären so meine Tipps, sich bei erfahrenen und qualifizierten Business Angels andocken. Es gibt durchaus auch Angel Netzwerke, wo ich sage, dass man da nicht dabei sein muss. Kostet dann vielleicht viel Geld und es bringt wenig.

Ein Austausch mit erfahrenen Business Angels und deren Dos und Don´ts ist ganz wichtig und hilft sehr viel.“

Business Angel Joakim Nägele
über seinen wichtigsten Tipp an Angels
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Joakim Nägele: „Wenn man das investierte Geld für sich erst einmal abschreibt, dann ist man sehr viel entspannter bei der Sache.“

Business Angel Gwendolyn Schröter
darüber, welche Risiken Gründer bergen, die immer noch fest in einem anderen Unternehmen angestellt sind
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Gwendolyn Schröter: „Da gibt es eine ganz klare Antwort. Das ist echt schwierig und ich kann es natürlich verstehen, dass es so ist. Die Gründer und Gründerinnen, mit denen man es als Business Angel zu tun hat, sind noch relativ jung dabei. Sie kommen aus den verschiedensten Hintergründen und müssen sich in irgendeiner Form finanzieren.

Es ist ein großer Vorteil, wenn Gründer:innen diesen Druck nicht haben, aber gerade wenn man im Pre-Seed unterwegs ist, dann ist das häufig der Fall. Nichtsdestotrotz, in dem Moment, wo ich in Finanzierungsrunden nach Investoren suche, tue ich es ja auch, um das Unternehmen auf solidere Beine zu stellen. Da sucht man ja auch nach Geld, um sich selbst zu finanzieren.

Deshalb sollte spätestens, wenn das Investment eingegangen ist, der Zeitpunkt sein, wo sich die Gründer:innen 100 % dem Startup widmen. Das hat unterschiedliche Gründe. Zum einen baut man da eine ganz andere Geschwindigkeit auf und in dem Moment, wo ich die alte Tür verlasse und die neue Tür erfolgreich betrete, da bin ich nochmal ganz anders motiviert, als wenn ich noch nebenher andere berufliche Verpflichtungen habe. Das klingt zwar auch hart, aber wenn ich ein Unternehmen gründe, dann brenne ich dafür und ich tue alles dafür, dass ich mich zu 100 % auf dieses Thema stürzen kann.“

Business Angel Göran Göhring
darüber, was außer einer guten Produktentwicklung noch wichtig für ein erfolgreiches Produkt ist
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Göran Göhring: „Ein Produkt zu haben, vielleicht auch schon in einer sehr fortgeschrittenen Art und Weise auf dem Markt anbieten zu können, ist wichtig, keine Frage. Aber viel wichtiger ist ja von der Innensicht auf die Außensicht zu kommen. Das heißt, es ist nicht entscheidend, dass ich das Produkt gut finde, sondern es ist entscheidend, dass der Markt und die Kunden das Produkt gut finden und dieses Produkt auch kaufen wollen. Das nennt man Product-Market Fit und ich kenne eigentlich kein Startup, mit dem ich zusammenarbeite, die noch das gleiche Produkt wie in ihrer frühen Phase anbieten.

Es ist auch ein Wandlungsprozess, um genau die Nische zu finden, die das Problem der Kunden in dem Markt löst. Insofern ist das Produkt das eine, aber da sind wir auch ganz schnell bei dem Thema, wie man Investitionstexte liest. Wenn dort steht, dass das Geld nur in People investiert wird oder nur in ein Produkt investiert wird, ist es zu wenig. Es ist ganz wichtig, dass ein gewisser Prozentsatz der Investition auch in Growth, also Marketing, Kommunikation und in Sales investiert wird. Nur so wird man ein erfolgreiches Unternehmen, wenn man Produkte am Markt verkaufen kann.“

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