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Xavier Sarras über Gründer:innen, die noch nebenher eine Festanstellung haben

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über Gründer:innen, die noch nebenher eine Festanstellung haben

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Xavier Sarras: „Ja, solche Fälle hatte ich schon. Das ist so eine etwas schwierigere Situation. Da braucht es wirklich viel Vertrauen. Ich habe nichts dagegen, weil ich es selbst teilweise so gemacht habe. Also dass man in einer Tätigkeit schon die nächste Tätigkeit aufbaut. Der Side Hustle gehört auch zum Startup dazu, man muss nur den Absprungpunkt irgendwie definieren. Und wenn man sich auf den einigt, dann habe ich damit auch kein Problem. Wenn das komplette Team der Gründer:innen noch im Job ist und jetzt vor hat zu gründen, dann kann man es auch erst mal bootstrappen, ohne Investoren. Bringt es erst mal auf den Weg und dann gibt es ein Commitment, ihr steigt dann und dann aus und wenn ihr gekündigt habt, dann ist auch der Moment, wo ich investiere.

Anders ist es, wenn ich ein Team aus Gründer:innen habe, wo noch einer im Job ist, den man aber unbedingt braucht. Zum Beispiel als Chief Product Manager. Das wäre übrigens noch eine Position, die ich als sehr wichtig erachte, die aber am Anfang auch mit dem CEO gemeinsam läuft. Wenn der zu einem gewissen Zeitraum rausgeholt werden muss, dann finde ich es ok, wenn der noch in seinem Job ist. Also erst die Finanzierung auf die Beine bringt und er bis dahin noch so ein gewisses risikominderndes Gehalt in seinem bisherigen Job bekommt.“

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über Gender Bias
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Stephan Jacquemot: „Wir hoffen natürlich nicht, aber man weiß es selber nicht, weil es ja ein Bias ist, sonst wüsste man es. Uns ist das Thema sehr bewusst und wir hatten lange Zeit eine Frau im Team, die jetzt aber einen anderen Karriereschritt über die Universität gegangen ist, um dort noch mal im Ausland zu studieren. Sie hat uns immer sehr schön vor Augen geführt, unter welchem Bias wir stehen. Das hat uns wirklich sehr gefallen und wir werden es in Zukunft lösen, indem wir in unserem Team weibliche Personen aufnehmen, die die Geschäftsmodelle auch aus ihrem Blickwinkel beurteilen.

Ich glaube, wir als Angel-Gruppe sind sehr modern eingestellt, sodass wir dem Thema sehr offen gegenüberstehen. Wir haben dieses Jahr (2021) in ein Geschäftsmodell investiert, welches nur von zwei Frauen aufgebaut wurde. Remi.so, um da mal ein Unternehmen zu nennen. Wir sind uns dem hoffentlich bewusst und gehen das Thema an. Für uns ist es irrelevant, welches Geschlecht eine Person hat, weil Frauen und Männer gute Startups gründen.“

Business Angel Robert Sünderhauf
über rechtliche Themen vor einem Startup-Investment
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Robert Sünderhauf: „Wichtig ist, dass das Startup seine Marke – falls vorhanden – eingetragen hat. Auch bei selbst entwickelter Hardware oder sonstigem geistigen Eigentum möchte man natürlich auch gern eine gewisse Sicherheit haben. Aber man muss realistisch sein: die meisten Patente sind gerade für Startups doch schwer zu schützen. Einen jahrelangen Patentstreit mit einem großen Unternehmen kann sich kein Startup erlauben.

Wenn das ein Problem werden könnte, dann sollte man als Business Angel vermutlich ganz die Finger davon lassen. Rechtlich kann man da einfach nicht viel machen, am Ende ist ein gutes Produkt, eine gute Geschichte und eine sauber definierte Kundenbasis das Wichtigste. Dann versucht man da einfach, etwas aufzubauen.“

Matthias Helfrich, Business Angel des Jahres 2021
über Quellen für guten Deal Flow
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Matthias Helfrich: „Da gibt es die klassischen Wege über Partner, über Angel-Netzwerke, über den BAND, über startupdetector und viele andere. Dann gibt es den Weg über (potentielle) Mitgesellschafter, also andere Angels, mit denen man schon zusammengearbeitet hat oder die einen kontaktierten.

Der dritte Weg ist für mich sozusagen der Zufall, bei dem auch über verschlungene Wege ein Startup zu dir findet. Das kann zum Beispiel der eigene Steuerberater sein, das kann auch ein Einzelhändler in Wiesbaden sein, über den ich ein Investment gefunden habe. Das ist dann der persönliche und schwer zu planende Weg.

Ich bin mir noch nicht sicher, ob der Weg über Social Media funktioniert. Ich bekomme mittlerweile sehr viele Anfragen auch über LinkedIn in unterschiedlicher Ausprägung. Als Vertriebler würde man das vermutlich Cold Outreach nennen. Ich habe auf diese Weise noch kein Investment kennengelernt, schau mir aber immer wieder etwas an. Meine Schwierigkeit dabei ist, dass ich den Menschen dahinter nicht gleich im ersten, sondern dann erst im zweiten Schritt kennenlernen kann.“

Business Angel Stefan Müller
über seine Investitionskriterien
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Stefan Müller: „Die Entscheidung, warum ein Business Angel investiert, hat primär schon etwas mit dem Produkt zu tun. Das ist meistens der Türöffner. Gerade wenn ich bei AddedVal.io bin und ich schaue, was ich an Informationen haben möchte. Bei mir eben: Nachhaltigkeit, Outdoor, Sport und dann bekomme ich die Sachen erst mal zugeschickt. Das muss natürlich irgendwo passen.

Aber der zweite Weg ist immer, dass ich die Präsentation durchgehe und schaue, wer dahinter steckt. Das ist einer der Hauptpunkte, die man auch meiner Sicht am Anfang gerne unterschätzt. Das Produkt ist wichtig, die Menschen dahinter sind teilweise noch wichtiger, ob und wie viel man in eine Firma investiert.“

Business Angel Dr. Bastian Schmitdt-Vollmer
über die Probleme der Startup-Bewertung
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Dr. Bastian Schmidt-Vollmer: „Firmenbewertung ist an der Stelle nicht ganz richtig und wird häufig falsch dargestellt. Wenn da jemand kommt, eine super Idee hat und sagt, dass seine Bewertung eine Million ist, dann ist es nach sämtlichen wirtschaftlichen Bewertungsmethoden natürlich Quatsch. Man muss sich selbst die Frage stellen, was man eigentlich haben möchte. Wie viele Anteile möchte ich haben? Wie viel ist mir es wert? Was braucht das Unternehmen? Wo kann es hin? Ist es skalierbar?

Und dann kann man es noch in einem gewissen Maß absichern, dadurch, dass man bestimmte Milestones einbaut. Dann kann man vereinbaren, dass wenn diese Milestones nicht erreicht werden, dass ich mehr Shares bekomme oder wenn es besser läuft, bekomme ich weniger Shares. Da kann und sollte man ein bisschen flexibel arbeiten und nicht von vornherein alles fixieren.“

Business Angel Ingo Weber
darüber, warum Business Angels mit einer eigenen Beteiligungsgesellschaft investieren?
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Ingo Weber: „Ich glaube, es gibt zwei Gründe einer eigenen Beteiligungsgesellschaft. Wahrscheinlich gibt es noch zehn andere, aber zwei, die mir spontan einfallen. Das eine ist eher ein psychologisches Thema. Es sieht professioneller aus und es klingt einfach besser.

Das zweite ist ein relativ banales Thema, nämlich die Verlustverrechnung ist in einer Beteiligungsgesellschaft einfacher. Und lets face it, die meisten Angels werden auch Verluste machen und da tut man sich in einer Beteiligungsgesellschaft leichter. Ich glaube, das sind so die beiden Hauptgründe für eine Beteiligungsgesellschaft.“

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