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Xavier Sarras über Impact und Skalierbarkeit

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über Impact und Skalierbarkeit

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Xavier Sarras: „Also jetzt mit dem Fonds und tatsächlich auch als Angel Investor und in meiner Funktion als Investor investiere ich nur in Impact Modelle, die auch hoch skalierbar sind. Das ist auch der Impact, den ich als Investor erzielen will. Der Grund, warum ich den Fond gegründet habe und warum ich in so Modelle investiere, ist nicht Philanthropie. Philanthropie mache ich als Privatperson, da spende ich aktiv in Organisationen. Das tue ich ohne eine Erwartung an finanziellen Return.

Wenn ich investiere, dann eben nur in Modelle, die hoch skalierbar sind. Zum einen, weil sie dann auch den höchsten Impact produzieren. Wir sagen immer: Impact = Purpose * Scale. Das tue ich mit absoluter Überzeugung und wenn eben Impact Modelle da sind, die nicht skalierbar sind, dann sind sie gegebenenfalls auch kein Venture Case.“

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Business Angel Jana Moser
darüber, welche Konsequenzen es haben kann, wenn man sich nicht über beteiligte Angels informiert
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Jana Moser: „Es kann passieren, dass eine gewisse Diskrepanz entsteht und dass die Business Angels unterschiedliche Ziele verfolgen und das Startup auch unterschiedlich unterstützen. So kann es vorkommen, dass ein Angel durch relativ große eigene finanzielle Mittel das Startup sehr stark lenkt, aber nicht im Interesse des Startups. Wenn man sowas nicht vorher rausbekommt und es weiß, dann kann es passieren, dass man als anderer Angel mit vielleicht nicht so viel Kapital, gegebenenfalls weniger Mitspracherecht hat.

Es kann auch sein, dass jemand seine eigene Agenda verfolgt und eigene Ziele verfolgt, die nicht dem Interesse des Startups sind. Zum Beispiel könnten Informationen aus dem Startup gezogen werden, die vielleicht für andere Investitionen wichtig für den Investor sind.“

Business Angel Benjamin Minack
darüber, was er gerne früher gewusst hätte
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Benjamin Minack: „Alle die Dinge, die mich da als Angel immer wieder überraschen, sind alles Dinge, die nicht spezifisch aus dieser Funktion heraus kommen. Das sind Dinge, die ich auch in anderen Organisationen schon kennengelernt habe. Ein Startup ist eine Organisation und es funktioniert wie eine Organisation.

Mit allen Stakeholdern außenrum. Die Probleme von Startups sind solche, die andere Organisationen auch haben. Nur vielleicht mit ein bisschen mehr Druck in bestimmten Situationen.

Dessen war ich mir am Anfang vielleicht nicht so bewusst. Aber es ist jetzt auch nicht so, dass es mir jemand vorher hätte sagen müssen. Es sind Organisationen und die funktionieren wie Organisationen.“

Business Angel Gwendolyn Schröter
darüber, welchen Nachteil es bei Startups gibt, in die bereits eine größere Organisation investiert hat
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Gwendolyn Schröter: „Ich würde es jetzt so interpretieren, dass vielleicht schon ein Stratege investiert ist. In der Regel passiert das in so frühen Phasen eher nicht, außer die Startups kommen aus einem Inkubator Programm, wo dann der jeweilige Stratege Anteile am Startup bekommen hat. Generell gibt es große Vorurteile im Markt gegenüber Strategen. Die sind ganz oft berechtigt, vor allem in frühen Phasen.

Warum sind die berechtigt?
In dem Moment, wo jemand als Stratege an einem Startup interessiert ist, dann ist häufig die Begründung, Innovationen, die im Unternehmen vorangetrieben werden sollen. Oder wir sind zu langsam und das Startup dient als ausgelagerte Beschleunigungsabteilung. Die haben dann kein zwangsläufig finanzielles Interesse, sondern ein strategisches Interesse. Warum ist das schwierig? Gerade in den frühen Phasen hast du ein Interesse, dass das Startup klar und fokussiert auf ein Ziel hinarbeitet. Wirklich auf eigenen Beinen zu stehen und nicht von einem dritten Stratege abhängig zu sein, der vielleicht Richtungen vorgibt, die nicht die besten für das Startup sind, sondern ihrem eigenen Interesse dienen.

Natürlich gibt es auch Strategen, die ein reines finanzielles Interesse haben. Das sagen die meisten, aber wie kann man überprüfen, ob das stimmt? Man sollte sich die Verträge genau anschauen. Sobald in einem Vertrag unübliche Sonderklauseln für die Strategen zu finden sind, sollte man sehr Vorsichtig sein. Dann ist es ein klares Indiz dafür, dass sie keine finanziellen, sondern strategische Interessen verfolgen. Die werden das Startup in der Entwicklung einschränken und dann muss man sich die Frage stellen, ob man das möchte.

Mindestens 50 % der Startups vollziehen einen Pivot und da soll ein Stratege nicht im Weg stehen. Man möchte alleine und ungebunden sein, damit die Startup die Freiheit haben, diesen Pivot zu gehen.“

Business Angel Olaf Stichtenoth
über die Probleme bei einem Wandeldarlehen
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Olaf Stichtenoth: „Eins der Probleme bei dem Wandeldarlehen ist, dass man normalerweise eine Schwelle definiert und diese Schwelle ist dann eine Investitionsrunde, wo zum Beispiel 1 Millionen Euro Eigenkapital zufließt. Erst wenn diese Schwelle erreicht wird, dann wird auch gewandelt. Wenn das Unternehmen aber zwischendurch Kapital braucht und eine Bridge-Runde macht, dann nimmt das Startup neues Kapital auf.

Das bedeutet, dass die bisherigen Träger der Wandeldarlehen nicht gewandelt und auch nicht verwässert werden. Das ist ein Punkt, welchen Gründer häufig nicht beachten.

Ein weiterer Punkt ist, dass ich als Träger eines Wandeldarlehens kein Gesellschafter bin. Die Rückzahlung des Wandeldarlehens steht aber auch nicht vor anderen Darlehen. Trotzdem bin ich im Insolvenzfall erstmal ein Schuldner und kein Gesellschafter. Das wird anders behandelt und hat eventuell auch andere Mithaftungsrisiken für die Gründer. Das sind wichtige Themen. Ich bin da kein Experte und da sollte man sich von Experten beraten lassen.

Es ist auch ein Vorteil, wenn man Leute auch direkt als Gesellschafter im Startup hat. Die stehen dann einfach auf einer anderen Stufe und dann gibt man Eigenkapital aus. Wenn man mit Eigenkapital ohne Verschuldung pleite geht, dann haben die Gesellschafter ganz andere Rechte, als wenn sie Fremdkapitalgeber sind.
Ein weiteres Problem für die Gründer ist, wenn die Runde überhaupt nicht zustande kommt. Es gibt immer so ein Ablaufdatum für ein Wandeldarlehen und dann gibt es eine Zwangswandlung. In den meisten Fällen ist die Zwangswandlungsbewertung niedriger als die Zielwandlungsbewertung, also niedriger als das Cap. Manchmal auch nicht, es kommt immer darauf an, was verhandelt wurde. Was ich aber im Markt so sehe, ist, dass die Zwangswandlung um ca. einen Faktor 1,5 niedriger ist.

Dann kann es natürlich sein, dass plötzlich sehr viel Equity reinkommt, was sich die Gründer nicht ganz so vorgestellt haben. Das ist wieder so eine Sache, Equity bringt für alle beteiligten Sicherheiten und es bringt klare Rechte für Business Angels mit. Tatsächlich steht in den meisten Verträgen von Wandeldarlehen, dass die Business Angels Gesellschafter ähnliche Rechte haben. Aber als echter Gesellschafter steht halt ganz viel zum Beispiel im GmbH-Gesetz und man hat standardisierte Rechtsstrukturen. Gerade was Informationspflichten angeht, vereinfacht es viele Stellen.

Außerdem ist klar, wie die Beteiligung ist, man verwässert danach gemeinsam und Business Angel und Gründer ziehen viel mehr an einem Strang. Ich bin da gar nicht so entschieden, was ich für mich besser finde. Auch das Argument, dass Wandeldarlehen so viel günstiger sind, sehe ich nicht so, da die Notarkosten bei kleinen Runden überschaubar sind, also wenn man einen vernünftigen Notar hat.

Das ist vielleicht auch so eine Sache, Notare rechnen zwar nach der Gebührenordnung ab, aber die kann auch sehr unterschiedlich ausgelegt werden. Es lohnt sich für Gründer und Business Angels zu fragen, was es bei dem Notar kostet. Oder eben einen Notar zu haben, dem man vertrauen kann.“

Business Angel Wolrad Claudy
über eine Down Round
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Wolrad Claudy: „Bei der Down Round geht es darum, dass sich in einer Folgefinanzierungsrunde der Wert des Unternehmens gegenüber der vorherigen Runden verringert. Man hofft darauf, immer Investoren zu gewinnen, denen man eine schöne Wertentwicklung präsentieren kann.

Werden die Ziele des Startups nicht entsprechend erreicht, ist eine Folgefinanzierung nur möglich, wenn die Pre-Money Bewertung unterhalb der Post-Money Bewertung der letzten Runde liegt.

Damit werden alle Bestandsinvestoren einen Wertverlust hinnehmen müssen. Sicherlich ist das besser und dem Unternehmen eine zweite Chance zu geben, als an der Stelle seine Investition komplett anschreiben zu müssen.

Das ist eine Spezialität von uns, also einem Unternehmen eine zweite Chance zu geben. Bei solchen Sondersituationen mit reinzugehen und den Pivot zu triggern, sodass man den Marktzugang nochmal neu beleuchtet und nochmal anders rangeht.“

Business Angel Stefan Müller
darüber, wie er Business Angel geworden ist
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Stefan Müller: „Ich bin selber zum Business Angel geworden, weil ich gerne mit jungen Firmen zusammenarbeiten wollte. Ich habe selber eine Firma gegründet, die auch erfolgreich läuft und irgendwie hatte ich total Spaß, mit ganz vielen neuen Leuten zusammenzuarbeiten. Das müssen nicht immer junge Leute sein, sondern können auch sehr erfahrene Menschen sein, obwohl es andere Herausforderungen sind. Das war der Hauptgrund, dass man wirklich eine ganz andere Welt von Menschen mit unterschiedlichen Lebenseinstellungen kennenlernt. Das macht mir unglaublich Spaß!“

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