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Xavier Sarras über nervige Dinge, die auf einen Business Angel zukommen

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über nervige Dinge, die auf einen Business Angel zukommen

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Xavier Sarras: „Unangenehm ist, wenn du in Gesellschafterrunden keine Profi-Investoren vor dir hast. Wo man innerhalb des Cap Tables sehr viel Angel Erziehungsarbeit machen muss. Vor allem sind dann auch die Entscheidungen schwerer zu fällen. Manche Menschen haben einen sehr hohen Anspruch an Aufklärung. Da muss man dann ein bisschen korrigieren. Sich zum einen auf die Seite der Gründer:innen stellen und zum anderen ein bisschen Geduld haben.

Die habe ich dann meistens doch zu wenig, den Menschen dann zu erklären, wie die Dinge in Startups funktionieren. Was jetzt eine Bridge Round ist und warum man jetzt nachinvestieren muss. First Time Angels gehen oft so rein: “Ich hab jetzt investiert und ich will jetzt Resultate sehen.” Die haben den Anspruch, jeden Monat ein Reporting zu sehen und immer informiert zu sein. Sie wollen jederzeit die Gründer:innen anrufen können, um Ideen vorzuschlagen. Das sind alles Dinge, die Störfeuer sind. Da kommen die Gründer:innen oft zu den erfahrenen Angels und bitten da um Hilfe. Das empfinde ich als nervig, also nicht, dass die Gründer:innen um Hilfe bitten, sondern das mit den anderen Angels zu klären.

Oder manchmal hat es auch einfach Störfeuer in der Gesellschafterrunde. Das ist auch anstrengend. Sonst sehe ich da keine anstrengenden Themen. Natürlich ist es ein bisschen Administration, du musst deine Verträge verwalten, du musst mit deinem Steuerberater sprechen. Das musst du ja so oder so. Also wenn du es per se im Geschäftsleben nicht magst, dann wirst du es auch da nicht mögen. Ansonsten sehe ich da nichts.

Unangenehm sind kritische Gespräche mit Gründerteams. Die sind nicht schön, aber manchmal notwendig. Die helfen dir selbst deine eigene Meinung zu bilden, deinen Glauben und deine Geduld aufzubauen. Die helfen im Zweifel auch den Gründerteams. Von daher sind die nicht schön, aber das Resultat davon ist toll. Deshalb ist es vielleicht anstrengend, aber nicht unangenehm, weil ich das Endresultat kenne und weiß, warum ich es mache.“

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Business Angel Robert Sünderhauf
über rechtliche Themen vor einem Startup-Investment
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Robert Sünderhauf: „Wichtig ist, dass das Startup seine Marke – falls vorhanden – eingetragen hat. Auch bei selbst entwickelter Hardware oder sonstigem geistigen Eigentum möchte man natürlich auch gern eine gewisse Sicherheit haben. Aber man muss realistisch sein: die meisten Patente sind gerade für Startups doch schwer zu schützen. Einen jahrelangen Patentstreit mit einem großen Unternehmen kann sich kein Startup erlauben.

Wenn das ein Problem werden könnte, dann sollte man als Business Angel vermutlich ganz die Finger davon lassen. Rechtlich kann man da einfach nicht viel machen, am Ende ist ein gutes Produkt, eine gute Geschichte und eine sauber definierte Kundenbasis das Wichtigste. Dann versucht man da einfach, etwas aufzubauen.“

Business Angel Beate Fastrich
über hohe Finanzierungssummen bei eCommerce-Startups
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Beate Fastrich: „Ich komme aus dem Consumer-Umfeld und habe da lange gearbeitet, daher habe ich da vor allem die ersten Startup-Investments im D2C- und eCommerce-Bereich gemacht, weil ich mich da besser auskannte.

Allerdings geht der Trend etwas weg von eCommerce-Startups bei Investoren, weil die Kosten für Paid Marketing so extrem in die Höhe geschossen sind und man erwartet, dass sie weiter steigen werden. Genau daher kann es zu diesem Vorurteil kommen, dass es sehr viel Geld braucht, irgendwann auch den nächsten Schritt gehen zu können.

Wenn man sich sehr genau die Unit Economics anschaut, gibt aber auch andere Modelle, die es aufgrund eines Mixes aus Verkaufspreis und Herstellungskosten erlauben, dass damit genug Geld verdient wird, um Traction auf das Produkt zu bekommen und das Produkt wachsen zu lassen.

Es ist aber nicht mehr so leicht wie noch vor ein paar Jahren und es ist auch ein sehr viel stärkerer Wettbewerb da. Auf der anderen Seite muss man auch sagen, dass die letzten zwei Jahre mit Pandemie geholfen haben, den eCommerce weiter zu beflügeln. Viele, die vor drei Jahren noch gar nicht in eCommerce investieren wollten, sehen es heute wieder als ein valides Geschäftsmodell.“

Business Angel Joakim Nägele
über große Summen im eCommerce-Bereich
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Joakim Nägele: „Ich habe Erfahrungen im eCommerce-Bereich nicht als Startup-Bereich nicht als Investor, sondern als CFO eines eCommerce-Marketplace-Startups. Ich kann nur jedem Business Angel empfehlen, davon die Finger zu lassen.

Es gibt fast gar keine eCommerce-Unternehmen – von Amazon mal abgesehen – die profitabel sind. Und im Startup-Bereich erst recht nicht. Und selbst die ganz großen sind nicht profitabel, wie zum Beispiel Delivery Hero, HelloFresh usw. Lasst also die Finger davon.

Das liegt daran, dass eCommerce eine sehr umfassende Logistik und Operations erfordert, die teuer im Aufbau ist. Und eCommerce funktioniert nur über Skalierung und Masse. Gerade im B2C-Bereich erfordert das erhebliche Marketing-Investitionen.

Wenn ich da nicht tiefe Taschen habe und deutlich effizienter bin als andere Anbieter, dann werde ich keinen Erfolg haben. Und noch einmal: ich kenne kein profitables eCommerce-Startup. Punkt.“

Business Angel Wilfried Gillrath
darüber, wie er Teams über Intuition validiert
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Wilfried Gillrath: „Ich versuche mit den handelnden Personen, mit der Gruppe und den Individuen eine Ebene über Gespräche aufzubauen. Außerdem versuche ich ein Bauchgefühl und einen Zugang zu meiner eigenen Intuition zu finden.

Habe ich eine Überzeugung, dass dieses Team funktionieren kann?

Das ist natürlich kein besonders valider Gradmesser, aber basierend aus meiner langjährigen unternehmerischer Erfahrung bin ich eigentlich mit dem intuitiven Ansatz viel besser gefahren als mit strukturierten Assessments von Personen und Teams, die nach irgendwelchen Methoden und Techniken untersucht und beurteilt werden.

Ich bin eben ein starker Befürworter, mit Menschen zu arbeiten, die offen zu Intuition sind und deshalb mache ich das eigentlich auch mehr über den Weg.

Ein sinnvoller Einstieg ist es zu versuchen, der Resonanz zuzuhören. Also versucht so zuzuhören, dass man sich nicht seine eigenen Antworten des Gegenübers einflechtet. Man sollte wirklich versuchen, offen und neutral zuzuhören und dann eben mit dem Gesagten und dem Inhalt den Weg zu bereiten, der zur Intuition führt.

Wenn man permanent jede Antwort intellektuell verortet im Kopf, dann gibt es gar nicht die Chance, dass die Dinge bis zur intuitiven Ebene durchsickern. Deshalb ist mein Rat, dass man sich eine neue Technik des Zuhörens aneignet und wirklich versucht zu hören, was gesagt wird. Nicht, dass man hört, was man hören will oder es so umzudeuten, dass es in die eigene Welt reinpasst.“

Business Angel Robert Sünderhauf
darüber, was für ein Startup-Reporting an Business Angels wichtig ist
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Robert Sünderhauf: „Das hat immer zwei Aspekte. Man hat ja beim Startup immer einen Finanzplan auf Monatsbasis, bei dem man sich die Gewinn- und Verlustrechnung auf Monatsbasis anschauen kann. Dabei geht es um Umsatz- und Kostenpositionen, die sich das Startup vorgenommen hat, und wie diese dann tatsächlich waren. Wenn es besser oder schlechter lief, schaut man dann, woran es lag.

Zum zweiten macht es Sinn, OKRs zu definieren, also Objective Key Results. Also: was sind die Ziele pro Quartal und was sind die Kernergebnisse, anhand derer wir messen, ob wir diesen Zielen näher gekommen sind bzw. sie erreicht haben. Das finde ich wichtig, dass man mit den Gründern jedes Jahr einmal definiert, was man in jedem Quartal machen will.

Natürlich ist das flexibel und kann auch angepasst werden. Es sollte aber einmal zu Papier gebracht werden, damit man eine gewisse Verbindlichkeit hat. Außerdem kann man so sehen, was ursprünglich mal der Plan war, ob man dem näher gekommen ist – wenn nicht, warum haben wir das angepasst? Was wissen wir jetzt mehr als vorher, um dann auch die Struktur hinter den Zahlen für das nächste Jahr vernünftig bauen zu können.“

Business Angel Stefan Müller
darüber, was einen erfolgreichen Business Angel ausmacht
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Stefan Müller: „Die Reflexion mit sich selbst als Business Angel ist das A und O, wenn man erfolgreich sein will. Dazu gehört auch mal “Nein” zu sagen. Also gerade wenn es um das Nachschießen oder um die zweite oder dritte Runde geht. Das haben wir ja auch schon in den Videos gehört. 80 % der Startups gehen Hops nicht, weil die Idee nicht gut ist, sondern weil das Cashflow nicht gemanagt worden ist.

Da steht man sehr oft vor der Entscheidung, ob man noch mal Geld reinsteckt oder nicht. Da hilft es, wenn man von außen jemanden hat, der auch ganz ehrlich im Vertrauen sagt: “Mach es nicht!”.“

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