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Xavier Sarras über seine bevorzugten Branchen

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Xavier Sarras: „Am liebsten investiere ich in Impact, in Nachhaltigkeit, in soziale und ökologische Nachhaltigkeit. Das ist auch das Tätigkeitsfeld von 4P Capital. Deshalb werden meine Investitionen als Angel auch immer mehr Impact Investments. Aber ich muss zugeben, ich bin schon ein bisschen so der FOMO-Typ (Fear of missing out).

Also wenn gute Ideen da sind, die vielleicht nicht Impact sind, wo ich aber an das Team glaube und weiß, dass ich mit meinem Netzwerk und mit meinem Know-how helfen kann, dann kann ich selten widerstehen und will dann trotzdem mitmachen. Das sind meistens folgende Branchen: B2B-SaaS, Matech (Marketing-Technologien), Adtech (Werbung-Technologien), Health, Education und Prozesssoftware.“

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Business Angel aus Hamburg

Janosch Kühn

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Julius Göllner: Serial Entrepreneur & Investor

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Business Angel Maria-Johanna Schaecher
darüber, wie sie das Team verifiziert
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Maria-Johanna Schaecher: „Was ist die wichtigste Eigenschaft von einem Team? Das Team muss natürlich die Idee durchdacht haben, und das kann man schon, wenn man tiefer nachfragt, eruieren. Ist es einfach nur eine Vision oder steckt da auch mehr dahinter, wie setzte ich diese Vision um? Es wäre ein Tipp, in die Tiefe zu fragen, wie die Umsetzung funktionieren soll.

Das Zweite ist, wie realistisch ist ein Team in Bezug auf den Weg, den man gehen muss, wenn man ein Start-up gründet. Der Weg ist lang, es gibt viele Rückschläge, man steht immer wieder an der Wand, man muss immer wieder neu anfangen. Diese viel gepriesene Resilienz ist sehr wichtig, und das kann man in einem Gespräch herausfinden, in dem man kritische Fragen stellt und immer wieder Szenarien entwickelt und diskutiert, die eben auch nicht der Super-Entwicklung entsprechen, sondern der Entwicklung, die durch Rückschläge getrieben ist.

Ich würde sagen, dass neue Business Angels darauf achten sollen, wie durchdacht ist das Ganze und wie groß ist das Durchhaltevermögen.“

Kasia Zalewska Angel Impact Investor bei Ragnarson
über ihre Arbeit als Impact Business Angel
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Kasia Zalewska: „My name is Kasia Zalewska, I am based in Berlin, originally from Poland. I did plenty of different stuff along the way. Right now, I focus on investing in Impact startups. I see that as a cherry on top of my professional career. My job is to find startups and founders, that have that impact mission deep in the heart. I can help them with money, with some advisory and that is basically how my day looks like.“

Business Angel Stephan Jacquemot
darüber, was er als Angel gerne früher gewusst hätte
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Stephan Jacquemot: „Was man als Business Angel unterschätzt ist, wie lange es dauert, bis ein Startup erfolgreich ist. Das ist wirklich ein Marathon, diese 5 bis 7 Jahre, bis ein Startup ansatzweise erfolgreich wird. Dieser Zeitraum ist bei dieser Anlageklasse ganz normal und nicht vergleichbar mit: “Ich leg mal was an der Börse an und schaue nach 1 bis 2 Jahren, ob ich es versilbern kann.” Man muss da schon einen sehr langen Investmenthorizont vor Augen haben. Ich hatte das zwar gehört, ich dachte am Anfang aber schon, dass man nach 1 bis 2 Jahren irgendwas verkaufen kann. Das ist nicht so, 5 bis 7 Jahre ist absolutes Minimum. Gute Deals sind auch teilweise 5 bis 10 Jahre im Portfolio, bis man sie wieder verkaufen kann. Das ist absolut keine Seltenheit.

Den zweiten Punkt wusste man zwar auch vorher, aber es bewahrheitet sich doch extrem über die Jahre, wie wichtig die Menschen sind, die ein Startup gründen und aufbauen. Nach dem Motto: “Wir starten mal und schauen, wie es sich entwickelt.” Das ist nicht gut, man sollte wirklich das Team genau unter die Lupe nehmen. Das heißt nicht, dass ein Team komplett sein muss oder dass das Team alle Skillsets abdecken muss, um dieses Startup über die Jahre erfolgreich zu führen. Man muss in dem Team aber Talente erkennen, die Menschen müssen über die Zeit bereit sein, etwas zu lernen und sich weiterzuentwickeln.
Man muss das Potenzial im Team sehen und in die Teamanalyse Zeit investieren. Wirklich eine Potenzialanalyse zu machen. Ich glaube, dies ist sehr entscheidend, auch in einer frühen Phase. Das weiß man alles und es ist überall bekannt, aber ich kann da noch mal ein Ausrufezeichen hinter machen! Wirklich Methoden zu entwickeln, wie ich ein Team analysiere.“

Business Angel Jana Moser
über die Zusammenarbeit mit anderen Business Angels
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Jana Moser: „Ich habe selber nie bewusst mit anderen Business Angels investiert. In der Pre-Seed und Seed-Phase, in der ich investiere, sind auch schon andere Angels mit an Board gewesen oder haben sich parallel dazu entschieden, auch zu investieren. Das bedeutet, dass man schon enger mit den Angels zusammenarbeitet und sind in entsprechenden Calls trifft. Da kann man sich mit den Startups unterhalten, aber auch mal nur im Investorenkreis reden.

Der Vorteil ist, dass man mit unterschiedlichen Personen und verschiedenen Erfahrungen zusammen an einem Startup arbeitet und sich ergänzen kann. Außerdem ist es wichtig, sich die entsprechenden Investoren anzuschauen. Also nicht blind darauf trauen, wenn schon andere Investoren zugesagt haben. Sondern wirklich vor dem Investment auch mal bei den anderen Investoren anrufen und fragen, was die Ziele und Erfahrungen sind. Was ist im Fokus des anderen Investors? Sind sie intrinsisch motiviert und wollen dem Startup wirklich helfen oder geht es eher darum, möglichst viel aus dem Startup herauszuholen?

Es gibt noch weitere Varianten, die ich noch nicht gemacht habe. Zum Beispiel das Pooling, wo man sich dann auch aktiv mit anderen zusammenschließt und dann auch wie so eine Art Sprecher hat, um dann ein Investment zusammen zu haben und das Geld zusammen wirft. Das hat den Vorteil, dass der Cap Table, die Beteiligungsliste bei dem Startup nachher nicht so lang ist. Allerdings muss man sich in dem Fall auch aktiv selber darum bemühen, wenn man sich bei einem Startup inhaltlich beteiligen möchte. Es ist nicht automatisch so, dass man regelmäßigen Kontakt zum Startup hat.

Ein weiterer wichtiger Punkt bei der Zusammenarbeit mit anderen Business Angels ist zu schauen, wie risikoaffin die jeweiligen Personen sind. Das heißt, welche entsprechenden Herangehensweisen haben sie auch in der Zusammenarbeit mit Startups.“

Business Angel Sylvia Tantzen
über innere Antreiber
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Sylvia Tantzen: „Innere Antreiber ist ein sehr gutes Stichwort. Ich habe da selber welche und jeder Mensch hat ja welche. Ich unterscheide da mittlerweile zwischen Menschen, die gegen ihre eigenen inneren Antriebe kämpfen und denen, die wissen, dass ihre inneren Antriebe einen stärker machen. Ich gehöre da zum Glück mittlerweile auch dazu.

Innere Antreiber sind zum Beispiel, dass du schnell und stark sein musst und jedem gefällt. Alle Themen, die einen antreiben, Dinge auf eine gewisse Art und Weise zu tun. Gerade die Kombination aus “sei schnell” und “sei perfekt” sind gute Eigenschaften für ein Business. Das hat aber natürlich auch viele Gefahren.

Wenn sich die Menschen, also die Gründerinnen und Gründer, bewusst sind, was sie für einen inneren Antreiber haben, dann kann den inneren Antreiber auch bewusst wahrnehmen und ein bisschen langsamer machen. Das man sich auch die Zeit nimmt zu überlegen, in welche Richtung man läuft.“

Business Angel Dr. Bastian Schmitdt-Vollmer
über die Probleme der Startup-Bewertung
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Dr. Bastian Schmidt-Vollmer: „Firmenbewertung ist an der Stelle nicht ganz richtig und wird häufig falsch dargestellt. Wenn da jemand kommt, eine super Idee hat und sagt, dass seine Bewertung eine Million ist, dann ist es nach sämtlichen wirtschaftlichen Bewertungsmethoden natürlich Quatsch. Man muss sich selbst die Frage stellen, was man eigentlich haben möchte. Wie viele Anteile möchte ich haben? Wie viel ist mir es wert? Was braucht das Unternehmen? Wo kann es hin? Ist es skalierbar?

Und dann kann man es noch in einem gewissen Maß absichern, dadurch, dass man bestimmte Milestones einbaut. Dann kann man vereinbaren, dass wenn diese Milestones nicht erreicht werden, dass ich mehr Shares bekomme oder wenn es besser läuft, bekomme ich weniger Shares. Da kann und sollte man ein bisschen flexibel arbeiten und nicht von vornherein alles fixieren.“

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