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Antonia Wälzholz über Quellen für Zahlen für die Slides

HR-Tech Startup-Gründerin

über gute Quellen für Zahlen für die Slides

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Antonia Wälzholz: „Woher bekommt man gute zitierfähige Zahlen? Das ist natürlich Recherche mit den eingängigen wissenschaftlichen Artikeln, mit sehr vielen Studien zu unterschiedlichen Themen, mit denen man sich auseinandersetzten kann. Teilweise muss man die auch kaufen, und für etwas mehr Geld gibt es manchmal wirklich sehr gute Insights, die man für das Pitch Deck benutzen kann.

Ehrlich gesagt ist mittlerweile auch einfach sehr viel öffentlich verfügbar. Ich würde mich nicht davor scheuen, auch mal in die Wissenschaft einzutauchen, denn da findet man oft Insights, die andere noch nicht genannt haben. Und ich bin ein Freund von der Maxime ‚Steal with pride‘. Wenn man irgendwo ein gutes Zitat sieht, das jemand benutzt und belegt hat, dann kann man das ruhig nehmen. Die Arbeit hat ja schon jemand gemacht und die Quelle gefunden, da kann man das auch einfach übernehmen.

Für den Marktblick außen kann man sehr gut Recherche von anderen nutzen und mit den relevanten Quellen im Deck verarbeiten. Bei der Solution Slide wird es etwas schwieriger, denn dazu gab es ja vermutlich noch gar keine Marktforschung. Wir planen jetzt beispielsweise eigene Studien mit KMU umzusetzen, um herauszufinden, was die relevanten Probleme sind und wie wir Dinge noch besser quantifizieren können.

Aber am Ende gehen wir von einem durchschnittlichen Nutzerverhalten aus, wenn wir sagen, wie viel Zeit unsere Lösung spart. Daraus rechnen wir dann Zeitinvestment und Ersparnisse hoch, wie viel Prozent man etwas verbessern kann usw. Das sind dann interne Berechnungen, die man natürlich auch erklären können sollte, statt sie nur zu behaupten. Wenn man das nicht selbst nachgerechnet hat, sollte man vorsichtig damit sein, solche Zahlen im Pitch Deck aufzunehmen. Denn kritische Nachfragen nach der Quelle solcher Zahlen können natürlich kommen.“

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Simon Lohmüller: CEO & Co-Founder bei qbilon GmbH
über die Dauer der ersten Finanzierungsrunde
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Simon Lohmüller: „Das ist relativ schwer zu sagen. Die ersten Investoren sind schon sehr früh auf uns zugekommen, einfach dadurch, dass wir zum Beispiel über den Businessplan-Wettbewerb ein bisschen Sichtbarkeit generiert haben. Dann sind schon erste Investoren im Anschluss auf uns zugekommen.

Am Anfang waren es sehr lockere Gespräche, da hat man schon gemerkt, dass noch nicht das ganz konkrete Ziel vor Augen ist.

Wann haben wir so richtig mit dem Fundraising gestartet?
Ich würde sagen, dass das so vor ungefähr 9 Monaten war, wo das Ganze intensiv wurde und viel personelle Kapazitäten gebunden hat. Also bei uns hat es grob 9 Monate gedauert, bis wir die Runde abschließen konnten.“

Lüder Brüggemann
darüber, warum er immer über eine Holding gründen würde
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Lüder Brüggemann: “In der Vergangenheit habe ich immer als natürliche Person gegründet. Das heißt, ich als Lüder Brüggemann war Gesellschafter oder Mitgesellschafter. Das würde ich heute nicht mehr so machen und mache es auch nicht mehr so.

Ich habe gerade eine Holding gegründet, für meine aktuelle Firma, die ich in Kürze gründen werde. Einfach aus dem Grund, dass bei einem Exit die steuerliche Belastung bei einer Holding ganz anders aussieht, als wenn du als natürliche Person gründest.

Bei meinem letzten Exit, bei der ich als natürliche Person gegründet habe, musste ich entsprechend hohe Steuern zahlen und das hätte ich im Nachhinein auch anders gemacht. Ich habe daraus gelernt und ich würde auf jeden Fall dazu raten, es über eine Holding zu machen.

Natürlich sollte am Anfang nicht der Exit das Hauptziel sein, aber wenn die Möglichkeit besteht, dass es irgendwann einen Exit gibt, macht es auf jeden Fall, auch wenn es am Anfang ein Mehraufwand ist. Natürlich verursacht so was auch Kosten, die du bei einem Fall des Exits aber 100- oder 1000-fach wieder drin hast. Ich würde es nur noch über eine Holdingstruktur machen.“

Startup-Gründer Florin Kutten
darüber, welche Vorlagen er für das Pitch Deck genutzt hat
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Florin Kutten: „Wenn wir uns das Pitch Deck von heute anschauen, dann war es bis dahin wirklich eine sehr lange Entwicklung. Wir sind jetzt ungefähr ein Jahr dabei und am Anfang haben wir uns im Internet irgendwelche Vorlagen gesucht. Da haben wir gefunden, was in ein Pitch Deck gehört. Es gibt sehr viele Quellen, manches ist gut und andere Dinge sind nicht so zutreffend. Daraus haben wir für uns ein Basic erstellt und dann Stück für Stück durch viele Coachings und Feedback-Sessions unser Pitch Deck immer weiter verbessert.“

Digital Health Startup-Gründer Dr. Daniel Fallscheer
darüber, wie sich das Verhältnis zu Investoren nach einem erfolgreiches Fundraising ändert
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Dr. Daniel Fallscheer: „Ich habe vorhin schon gesagt, dass wir Oversubscribed waren. Das bedeutet, dass du entweder die Bewertung massiv hochtreiben kannst, das haben wir nicht gemacht. Eine hohe Bewertung kann auch eine hohe Hürde sein. Bis zur nächsten Runde muss man dann auch eine ganze Menge liefern. Wir haben eine sehr gute Bewertung genommen, die noch etwas besser hätte sein können.

Dann haben wir konsistent an den Meilensteinen gearbeitet und kommuniziert, wo man steht. Auch bei Problemen offen mit den Investoren zu teilen. Das hilft, eine Credibility mit den Investoren aufzubauen. Das sind wirklich Partner und es ist nicht nur Geld, die bestenfalls viele Jahre mit dir dabei sind.

Unser Lead-Investor hat zum Beispiel gewechselt und da war ein bisschen Overcommunication auch gut. Wo steht man? Was waren die Herausforderungen? Was ist der Rat der Investoren? Das alles bis zu einem bestimmten Grad, Investoren sollen bei operativen Entscheidungen auch nicht komplett mitreden, außer die Gründer wollen das.“

Startup-Gründerin Antonia Wälzholz
über ihren Ansatz für gutes Design beim Pitch Deck
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Antonia Wälzholz: „Ich würde sagen, beim Thema Design des Pitch Decks haben wir einen guten Mittelweg gewählt. Ich habe in meiner vorherigen Berufserfahrung auch viele Decks gebaut und kenne daher so manche Tipps und Tricks, wie man zum Beispiel die Bildsprache einheitlich nutzt, wie man ein Deck ruhig gestaltet, indem man zum Beispiel eine Schriftart beibehält und nicht zwischen verschiedenen Schriftgrößen wechselt, indem man vielleicht auch verschiedene Bildelemente wiederholt, so dass der Leser einen Wiedererkennungseffekt hat usw. Das sind die allgemeinen Dinge, die man beachten kann, auch im Kleinen.

Wir haben wie gesagt einen Mittelweg beim Design des Decks gewählt. Wir haben keine Vorlage gekauft und auch keinen Designer beschäftigt, sondern wir haben uns viele Insights geholt und mit unseren privaten Möglichkeiten gearbeitet. Das beinhaltet zum Beispiel gute Stock-Fotos, die wir gekauft haben und geht über gute Bearbeitung zum Beispiel mit Canva, mit dem man viele visuelle Element einfach gestalten kann. Auf diese Weise haben wir einen finanziell günstigen Weg gefunden, wir wir das pragmatisch und einigermaßen schön hinbekommen haben.“

Agrar-Tech Startup-Gründer
über seine Informationsquellen zum Thema Fundraising
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Lasse Dumstrei: „Ich bin zwar First-Time Founder, war aber schon vorher in diesem Startup-Kontext unterwegs. Deshalb würde ich sagen, dass ich mit so einem halb garen Netzwerk in das Thema gestartet bin. Grundsätzlich wurde ich durch mein Netzwerk angefixt und bin da sehr stark in den Austausch gegangen.

Am Ende des Tages habe ich mich auf verschiedenen Plattformen informiert. Ich habe mich bei YouTube, Fachmagazinen und im Internet informiert. Auf der anderen Seite ist das spannendste Buch, welches ich empfehlen kann, das Buch DEALTERMS.VC. Das ist so die Philosophie der Venture Capital Finanzierung von Startups in Deutschland.
Das Buch habe ich gelesen und nehme mir zur Hand, wenn wir zum Beispiel Deals verhandeln. Da lese ich gerne noch mal die Themen zu den Terms durch, weil wir alleine in unserem ersten Deal ca. 200 Seiten unterschrieben haben. Da geht es auch viel um Fachwissen.

Außerdem unterhalte ich mich einmal im Monat mit einem Gründer und höre mir dessen erfolgreiche Geschichte an und frage ihn, wie er es gemacht hat. Mehr Fragen habe ich gar nicht und da ziehe ich ganz viel Impact raus. Jeder von uns hat eine Geschichte zu erzählen, warum er etwas macht und was so die intrinsische Motivation dahinter ist. An dieser Stelle muss ich sagen, dass ich eine Psychologin als Mutter habe und die mich ganz positiv geprägt hat. Da ist für mich einfach interessant, wie und warum der erfolgreiche Gründer es gemacht hat. Was waren so die größten Schwierigkeiten in den letzten Monaten und Jahre. Das hat mich am Ende des Tages immer am weitesten gebracht.

Wir wollen die beste Version von uns selbst werden und da kann ich einfach nur von anderen lernen und Leute, die es schon mal gemacht haben, wissen es besser als ich selbst.“