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Christian Ritosek darüber, wie er sich auf das allererste Investoren-Gespräch vorbereitet hat

SaaS Startup-Gründer

darüber, wie er sich auf das allererste Investoren-Gespräch vorbereitet hat

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Christian Ritosek: „Wie sollten sich Gründer auf das erste Investorengespräch vorbereiten?
Ich habe tatsächlich den Investor, um den es ging, analysiert. Da habe ich YouTube-Videos geschaut und Blogbeiträge gelesen, um zu schauen, was das für eine Person ist. Auf was muss ich vielleicht im Pitch oder im Gespräch Wert legen? Ist das jemand, der sehr sales- oder produktlastig ist? Ist er eher ein zahlengetriebener und analytischer Mensch?

Für das allererste Gespräch habe ich es so gemacht und schon auch bei den Fonds, wo ich es für wichtig empfunden habe. Man hat ja immer so ein paar Fonds auf der Liste, bei denen man auf jeden Fall eine gute Figur machen will. Das wäre mein idealer Investor für die nächste Runde und mit dem habe ich mich schon vorher genauer auseinandergesetzt.“

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über wichtige Fundraising-Tools
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John Agricola: “Hauptsächlich wirklich mit Excel. Excel, E-Mail und Google Drive. Wir haben es auch mal mit HubSpot probiert, das macht jetzt aber nicht wirklich Sinn, weil der Prozess und der Funnel zu unterschiedlich ist. Wirklich eine Excel anlegen, wirklich alles mitschreiben und wir haben in Slack einen Channel, wo wir direkt Notizen machen, damit möglichst wenig verloren geht. Das war es aber auch schon. Wir haben aber auch nicht versucht bei 500 Leuten Geld zu bekommen und wir hatten auch keinen Kontakt zu einem VC.

Es ist auch sehr wichtig, dass wir die Excel oder Google Sheet kollaborativ nutzen und jeder schnell darauf zugreifen kann. Es sollen keine Informationen verloren gehen und jeder soll wissen, dass er einfach da schnell reinschreiben kann. Der Angel wollte noch diese Unterlagen haben, der andere hatte noch folgende Frage gestellt. Damit einfach alles an einem Ort ist, damit man schnell agieren kann.

Man sollte ja auch so ein Momentum aufbauen, immer schnell antworten, damit man auch zügig eine Zusage bekommt.

Außerdem habe ich ein Tool, womit man Finanzierungsrunden modellieren kann und wie sich die Prozente verteilen. Man raised ja immer runde Zahlen, aber sowas gibt es ja gar nicht, weil man Firmenanteile verkauft. Da kann ich nur jedem raten, sich da früh genug mit auseinanderzusetzen. Da kann man auch weitere Finanzierungsrunden in der Zukunft modellieren und schauen, ob es so aufgeht.”

Startup-Gründerin Antonia Wälzholz
über ihren Ansatz für gutes Design beim Pitch Deck
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Antonia Wälzholz: „Ich würde sagen, beim Thema Design des Pitch Decks haben wir einen guten Mittelweg gewählt. Ich habe in meiner vorherigen Berufserfahrung auch viele Decks gebaut und kenne daher so manche Tipps und Tricks, wie man zum Beispiel die Bildsprache einheitlich nutzt, wie man ein Deck ruhig gestaltet, indem man zum Beispiel eine Schriftart beibehält und nicht zwischen verschiedenen Schriftgrößen wechselt, indem man vielleicht auch verschiedene Bildelemente wiederholt, so dass der Leser einen Wiedererkennungseffekt hat usw. Das sind die allgemeinen Dinge, die man beachten kann, auch im Kleinen.

Wir haben wie gesagt einen Mittelweg beim Design des Decks gewählt. Wir haben keine Vorlage gekauft und auch keinen Designer beschäftigt, sondern wir haben uns viele Insights geholt und mit unseren privaten Möglichkeiten gearbeitet. Das beinhaltet zum Beispiel gute Stock-Fotos, die wir gekauft haben und geht über gute Bearbeitung zum Beispiel mit Canva, mit dem man viele visuelle Element einfach gestalten kann. Auf diese Weise haben wir einen finanziell günstigen Weg gefunden, wir wir das pragmatisch und einigermaßen schön hinbekommen haben.“

Fabio Hildenbrand
über die Themen, bei denen er sich professionellen Rat einholt
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Fabio Hildenbrand: „Ich halte sehr viel von dem Thema Coaching generell.

Einmal auf der Business Seite werden wir von unseren Investoren zu den Themen Fundraising, Mitarbeiterführung und Co unterstützt. Wir haben da beispielsweise HR-Investoren, die uns mit der Führung und dem Contracting aktiv unterstützen.

Auf der Topic-Seite, sprich Travel und Creator-Economy, holen wir uns auch aktiv Hilfe und fragen bei unseren Investoren nach.

Aber auch auf der persönlichen Seite, was das Thema Mental-Health angeht bin ich aktiv dran. Ich hab da einen eigenen Coach, der mich unterstützt. Dabei wird mir geholfen das Thema Work-Life-Balance bewusst zu integrieren. Man vergisst häufig, dass die Spätfolgen einen einholen können, wenn man nicht rechtzeitig vorsorgt. Ich möchte von meinem Exit und der Arbeit, die ich geleitet habe, schließlich noch etwas haben.“

Stephen Voss InsurTech Startup-Gründer
über seine Erwartungen an Investoren
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Stephen Voss: „Die Erwartung an einen Investor, die man haben sollte und darf, der neben dem Geld auch ein Netzwerk und Know-how mit einbringt. Mit Know-how meine ich jetzt nicht im eigenen Startup-Bereich, wir haben jetzt kein Know-how in Versicherungen gebraucht. Aber man braucht ja auch nach der ersten Startup-Investitionsphase Unterstützung.

Nach einer Finanzierungsrunde kommt die nächste Finanzierungsrunde, das hört ja nicht auf. Es kommt ja immer die Situation, dass man für diesen oder jenen Bereich nochmal Geld einsammeln muss. Da ist es einfach unglaublich wichtig, wenn die Investoren noch eine Know-how-Datenbank haben oder eben auf der nächsten Stufe zu helfen.

Es gibt ja eine Series A, B ect.. Auf der nächsten Stufe nochmal zu helfen und zu sagen, wie man in einer späteren Phase vorgeht. Das sollte man nutzen und das hat uns auch sehr geholfen. Wir haben ja nicht nur einmal Kapital eingesammelt, sondern mehrfach. Das ist auch ganz normal und da hilft es, wenn man schon Partner an Bord hat, die ein entsprechendes Investoren-Netzwerk haben. Das hat uns sehr geholfen, weil man sonst ein bisschen im Tunnel ist.

Den Investor kann man schon überprüfen, da gibt es Möglichkeiten. Zum einen kann man zum Beispiel unterschiedliche Datenbanken einsehen. Außerdem sollte man im eigenen Netzwerk nachfragen, welche Erfahrungen andere Startups mit der Investorengruppe gemacht haben. Was sind deren Schwerpunkte? Was können die und was können die nicht?

Da bekommt man kein ganz objektives Bild, ganz klar, aber da fragt man eben mehrere. Da spricht man miteinander und das kann ich auch nochmal als große Empfehlung geben. Es ist die große Gefahr, dass man in einem Investitionstunnel als Gründer ist. Man sollte immer mal links und rechts schauen, auch einen Gang runterschalten.

Die Termine Revue passieren lassen und überlegen, was man gelernt hat. Habe ich für weitere Termine im eigenen Netzwerk Leute, die mich beraten können? Passt der potenzielle Investor zur eigenen Mentalität und zum Startup?

Das kann man auch konkret in Terminen nachfragen: Was ist der Investmenthorizont vom Investor? Wie lange wird er investiert bleiben? Manche Investoren haben nur einen Horizont von 3-5 Jahren und das kann bei manchen Geschäftsmodellen viel zu kurz sein. Da ist es einfach wichtig nachzufragen.

Zudem kann man ein Portfolio-Unternehmen des Investors nach dessen Erfahrungen mit dem Investor fragen.“

Agrar-Tech Startup-Gründer
über Betriebsmittelhelden
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Lasse Dumstrei: „Mein Name ist Lasse Dumstrei, ich bin CEO von Betriebsmittelhelden. Mit Betriebsmittelhelden digitalisieren wir den Einkauf von der Landwirtschaft. Wir haben ein klassisches Two-sided Platform Modell. Einmal ein Marktplatz, wo Landwirte ihren täglichen Bedarf anfragen können und wir auf der anderen Seite Landhändler im klassischen Sinn haben und dort Angebote abgeben können. So haben Landwirte nicht nur die Möglichkeit, schneller und einfacher einzukaufen, sondern auch eine Geldersparnis von bis zu 20 % auf ihren Betriebsmitteleinkauf.
Unser klassischer Landwirt ist nicht der 25. jährige Jungbauer, sondern der durchschnittliche Landwirt auf unserer Seite ist 45 Jahre alt.“

Agrar-Tech Startup-Gründer
über das Thema Fundraising bei Betriebsmittelhelden
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Lasse Dumstrei: „Wenn man ganz vorne anfängt, dann müssen wir in unserem eigenen Geldbeutel anfangen. Die Validierungsphase und das erste Jahr haben wir aus eigenen Mitteln finanziert. Da haben wir auf das Projekt einen 6-stelligen Betrag eingezahlt. Anschließend haben wir unsere erste Pre-Seed-Runde vor einem Jahr geclosed. Da haben wir 700.000 Euro von namhaften Business Angels eingesammelt. Gerade sind wir dabei, unsere Seed- Runde zu closen.“