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Christian Ritosek über die überraschendste Frage eines potenziellen Investors

SaaS Startup-Gründer

über die überraschendste Frage eines potenziellen Investors

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Christian Ritosek: „Die überraschendste Frage eines Investors war, ob ich für 100.000.000 Euro verkaufen würde oder nicht. Na ja, er wollte eben über mich lernen, ob ich es für das Geld mache oder ob ich jemand bin, der wirklich eine große Company aufbauen will. Wenn ein Fonds nur durch ein Unicorn Investment oder durch ein IPO sein Geld verdient und ich gesagt hätte, dass ich es natürlich für 100.000.000 Euro verkaufen würde, dann wäre dieser Investor direkt weg gewesen.“

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John Agricola CEO & Founder bei Onstruc

John Agricola

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Simon Lohmüller: CEO & Co-Founder bei qbilon GmbH

Dr. Simon Lohmüller

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Startup-Gründerin Antonia Wälzholz

Antonia Wälzholz

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SaaS Startup-Gründer Christian Ritosek

Christian Ritosek

SaaS Startup-Gründer

Fabio Hildenbrand
über die Themen, bei denen er sich professionellen Rat einholt
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Fabio Hildenbrand: „Ich halte sehr viel von dem Thema Coaching generell.

Einmal auf der Business Seite werden wir von unseren Investoren zu den Themen Fundraising, Mitarbeiterführung und Co unterstützt. Wir haben da beispielsweise HR-Investoren, die uns mit der Führung und dem Contracting aktiv unterstützen.

Auf der Topic-Seite, sprich Travel und Creator-Economy, holen wir uns auch aktiv Hilfe und fragen bei unseren Investoren nach.

Aber auch auf der persönlichen Seite, was das Thema Mental-Health angeht bin ich aktiv dran. Ich hab da einen eigenen Coach, der mich unterstützt. Dabei wird mir geholfen das Thema Work-Life-Balance bewusst zu integrieren. Man vergisst häufig, dass die Spätfolgen einen einholen können, wenn man nicht rechtzeitig vorsorgt. Ich möchte von meinem Exit und der Arbeit, die ich geleitet habe, schließlich noch etwas haben.“

Isabeau Ayoubi Co-Founder bei Onstruc
über frustrierende Zeitpunkte im Fundraising-Prozess
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Isabeau Ayoubi: “Ich würde sagen, dieser Sommer war am frustrierendsten. Wir haben einfach niemanden erreicht. Du schreibst einfach 25 Leute an, bekommst Introductions, bekommst aber immer nur die Urlaubsmail zurück. Da geht einem das Geld aus und man denkt sich nur, dass es Zeit wird, dass die wieder von ihren Jachten herunterkommen. Wenn man keine Antwort bekommt, ist es eigentlich das frustrierendste. Vor allem, wenn man so an die Grenzen seines Netzwerkes kommt und du eigentlich genau weißt, dass es ein super Investment Case ist, aber die Leute nicht ran bekommt.

Was haben wir gemacht?
Wir haben unseren Bestandsinvestoren gesagt, dass wir niemanden ran bekommen und wir eine Zwischenfinanzierung brauchen. Zum Glück haben wir tolle Investoren, die da nochmal mit eingestiegen sind.”

John Agricola: “Ich fand das frustrierendste, was wir erlebt haben, war, als der Runway kurz war und sich der Erfolg einsetzt hat. Man musste dann trotz Erfolg wieder Fundraising, weil der Erfolg zu langsam vorrangig. Am Anfang war es einfach eine Idee zu raisen, aber nach 18 Monaten kommt so der Punkt, wo die Investoren einiges fordern und wenn das noch zu wenig ist, dann soll man zu einem späteren Zeitpunkt wiederkommen.”

Isabeau Ayoubi: “Ja, das ist dann wirklich so ein Punkt, wo man denk, dass es ja nicht sein kann, dass man gefühlt pleite geht, aber das Auftragsbuch voll ist. Theoretisch ist man in 3 Monaten pleite, aber in 4 Monaten habe ich 2 Messen, eine Speach und habe so viele Termine, dass es eigentlich nur gut laufen kann. Da ist es dann schon sehr frustrierend.

John Agricola: “Das war dann auch die Stelle des guten Teams, da muss man sich dann zusammen supporten. Einfach weitermachen, an die Idee glauben und es nach draußen transportieren. Da zeigt sich dann auch, ob es ein gutes oder schlechtes Team ist.”

Simon Lohmüller: CEO & Co-Founder bei qbilon GmbH
über den Kapitalbedarf und die Bewertung eines Startups
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Simon Lohmüller: „Beim Kapitalbedarf muss dahinter wirklich ein solider Finanzplan stehen. Man muss dem Investor irgendwie sinnig vorrechnen können, warum und wofür ich das Kapital brauche. Da gehört eine gehörige Menge Optimismus dazu, aber gleichzeitig muss es irgendwo realistisch sein.

Ich kann nicht sagen, dass ich in der Seed-Runde einen zweistelligen Millionenbetrag brauche, weil ich im ersten Jahr nach der Finanzierungsrunde 100 Leute einstellen will. Das weiß jeder Investor, dass das nicht funktioniert, weil man einfach diese 100 Leute gar nicht findet.

Ein solides Wachstum sollte ersichtlich sein und durchaus eine gehörige Portion Optimismus sollte dabei sein. Es gibt auch so Grundregeln, die man dahinterlegen sollte. Der Umsatz sollte sich in den ersten drei Jahren verdreifachen und danach verdoppeln. Solche Sachen und was brauche ich dann, um diesen Umsatz zu erreichen und was ist mein Kapitalbedarf, der daraus entsteht?

So kann man es zurückrechnen und man kommt auf den Kapitalbedarf, den man dann hat. Die Bewertung ist in einer Seed-Runde sehr schwierig. Das ist viel Verhandlungssache und wo steht man gerade mit dem Startup. Welche Erfolge kann man schon vorweisen?
Es ist schwierig, das jetzt an einem Umsatz-Multiple festzumachen.

Die Umsätze sind in so frühen Phasen meistens noch nicht so hoch, dass es Sinn macht. Das heißt, man muss sich überlegen, wie viel Prozent man bereit ist abzugeben. Wie lange will ich auch nach möglichen weiteren Finanzierungsrunden die Mehrheit haben? Da muss man mit den Investoren ein Kompromiss finden, mit dem jeder leben kann.“

Daniel Bosman Founder von OUR GREENERY
über den häufigsten Kritikpunkt von Investoren und darüber, wie er damit umgegangen ist
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Daniel Bosman: „Wir haben das Glück gehabt, nicht sehr viel Kritik zu unserer Geschäftsidee und zu unserem Geschäftskonzept zu erhalten. Das liegt wahrscheinlich auch daran, dass wir unsere eigene Due Diligence sehr gut gemacht haben. Dadurch haben wir wirklich Impact-fokussierte Angels mit an Bord geholt, die auch bereit sind, nicht nur klassisch SaaS zu machen. Denn das wäre für jeden Angel niedriges Risiko und relativ schnelle Verifizierung am Markt mit überschaubaren Aufwand für uns.

Mit der Entwicklung des Raumgartens, haben wir ein Produkt, was wirklich impact-relevant Lebensmittel zu Hause produziert. Das ist eine Challenge, da es sich um ein neues Produkt handelt, dass es so auf der Welt noch nicht gibt. Hardware schreckt aber auch viele Angels ab und dann auch noch als Zusatzkomponente der Impact. Mit unsere Produktidee legen wir den Fokus nicht komplett auf die Profitabilität und das so schnell wie möglich, sondern „Mission first, but business is also important“. Das ergibt für uns natürliche Vorteile, aber für einen Angel ist das auch ein erhöhtes Risiko.

Unsere Angels, die an Bord sind, gehen diese Reise mit uns zusammen. Sie stehen dahinter und wir haben einen Schulterschluss der uns vereint und das ist sehr wichtig. Du möchtest niemanden an Bord haben, der die ganze Zeit nach der „Cash Cow“ ruft, während du dabei bist ein Team richtig zu implementieren mit einem Purpose und einer Mission.

Wo wir Kritik erhalten haben ist, dass wir drei Gründer an Bord haben: Ein Gründer ist Softwareentwickler. Ich bin der Produktentwickler & CEO. Dann haben wir noch einen Gründer mit Robert der von „Infarm“ gekommen ist. Er ist fokussiert auf Pflanzen im Indoor-Bereich. Wir haben weder einen CMO, noch haben wir einen CFO. Wir haben keine Person die fürs Marketing oder die Financials zuständig ist. Dementsprechend ist der Bereich Buchhaltung und Marketing zwar durch uns abgedeckt, aber da können wir natürlich nicht in der Art und Weise performen, wie das der Fall wäre, wenn wir in diesem Bereich noch eine(n) Gründer*in mit an Bord hätten. Das ändert sich jetzt gerade und darauf sind wir auch sehr stolz. Wir haben jetzt zwei Angels mit dabei, die könnte man nachts um zwei Uhr wecken. Die wissen alles über Marketing und sie legen auch eine Messlatte an, indem sie sagen „Hey Jungs, wenn wir das jetzt hinkriegen wollen, dann müsst ihr in dem Bereich eure Sachen schnell auf die Straße bringen“. Wir haben natürlich auch noch ganz viele andere Sachen zu tun, aber die Challenge nehmen wir an und das schaffen wir auch.“

Isabeau Ayoubi Co-Founder bei Onstruc
über ihre Fundraising Erfahrungen mit Onstruc
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Isabeau Ayoubi: “Ich bin Isabeau Ayoubi, Co-Gründerin von Onstruc und CDO (Chief Design Officer). Ich mache bei uns alles, was mit dem Design zu tun hat. Sei es UX/UI Design, alles an Grafikdesign und Corporate Identity. Eigentlich alles, was unsere Kunden, Nutzer und ihr von außen sehen könnt. Ich habe Grafikdesignerin gelernt und im E-Commerce gearbeitet und bin dann irgendwie hier im PropTech Bereich mit Onstruc gelandet.

Wir haben bisher 540.000 Euro offiziell eingesammelt, stecken gerade aber noch in einer Finanzierungsrunde. Da kommt jetzt also noch mal ordentlich was oben drauf. So eine Finanzierungsrunde dauert immer lange, es ist anstrengend und sehr zeitaufwendig.”

John Agricola: “Ich bin John und zweiter Co-Gründer von Onstruc, habe auch einen E-Commerce Background und bin so der Techie in der Firma. Wir sind beide zufällig in der PropTech Nische gelandet. Eine lustige Geschichte, die auch mit Corona zu tun hat. Fundraising habe ich davor auch noch nie gemacht und es zieht sich halt alles wie so ein Kaugummi. Wir haben viele tolle Business Angels kennengelernt, aber das sind halt alles Erfahrungen, die man auf dem Weg so machen muss.”

Startup-Gründer Florin Kutten
darüber, worauf er beim Pitch Deck besonders geachtet hat
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Florin Kutten: „Wir haben beim Pitch Deck besonders darauf geachtet, dass das Design stimmt, nicht zu viel Text auf den Folien steht und es einfach ansprechend ist. Wir bieten ja Lebensmittel in Einmachgläsern an und liefern diese. Zudem haben wir gezeigt, dass der Markt gigantisch ist und weiter stark wächst.

Außerdem haben wir uns von möglichen Konkurrenten abgegrenzt und beschrieben, wie wir es hinbekommen, die schnellsten und besten zu sein.

Bei der Team-Folie haben wir sehr lange diskutiert, wo die hinkommt. Wir haben uns jetzt dazu entschieden, die Folie ganz ans Ende zu setzen. Da präsentieren wir, was wir schon gemacht haben und das Advisory Board zeigen wir an der Stelle auch.“