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Christof Weidl darüber, worauf Gründer beim Beteiligungsvertrag achten sollten

HR-Tech Startup-Gründer

darüber, worauf Gründer beim Beteiligungsvertrag achten sollten

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Christof Weidl: „Worauf würde ich achten und was sind für mich die wichtigsten Punkte?
Ich glaub, es ist wichtig zu wissen, dass man mit einem Vertrag nicht alles regeln kann. Es ist nicht möglich, auf jede Situation in der Zukunft vorbereitet und abgesichert zu sein. Für uns war das wichtig, weil man oft dazu neigt immer mehr mit in den Vertrag aufzunehmen.

Für uns war folgender Punkte besonders wichtig:

Mitspracherechte: So ein Vertrag kann beinhalten, dass du wahnsinnig viele Reportings machen musst oder du jeden Monat Rede und Antwort stehen musst. Mit solchen Dingen wäre ich sehr vorsichtig, weil alle Dinge, die dich in deiner Freiheit einschränken, wird dir früher oder später auf die Nerven gehen.

Diese Standardthemen, die in so einem Vertrag sowieso drin sind, die kann man getrost auch gehen. Bei der Laufzeit haben wir jetzt eine relativ kurze von 18 Monaten gewählt, weil wir eine Wandlungspflicht drin haben. Die harten Faktoren, die sind auch immer drin und da gibt es auch immer am wenigsten Diskussion.

Bei weichen Faktoren kann es schon schneller zu Diskussionen kommen, im Sinne davon, was das Startup alles liefern muss. Daran erkennst du auch schon ziemlich genau, wie dein Gegenüber in der Zusammenarbeit sein wird. Im Zweifel sollten auch die Alarmglocken angehen und sich das Startup gegen einen Investor entscheiden.“

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Isabeau Ayoubi Co-Founder bei Onstruc
darüber, wie hilfsbereit Investoren sind, die nicht investieren
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Isabeau Ayoubi: “Die waren sehr hilfsbereit. Wir haben wahrscheinlich mehr Intros von denen bekommen als von denen, die investiert haben. Wir haben wirklich tolle Leute kennengelernt, die kein Investment gesucht haben, aber sehr gerne mit ihren Kontakten weitergeholfen haben. Das ist wirklich cool und da ist das Netzwerk meistens auch hilfreich. Früher im REAKTOR.BERLIN gab es auch so viele Mentoren. Da kannst du auch jeden mal anpingen und schauen, wer dir wo weiterhelfen kann.”

John Agricola: “Auch wenn ein Business Angel ablehnt, kannst du daraus viel lernen. Wenn ein erfahrener Business Angel schnell ablehnt, sagt der dir ganz klar, warum nicht. Damit kann man als Gründer einfach sehr gut arbeiten. Wenn sich das wiederholt beim zweiten und dritten Mal, dann kann man immer weiter dran arbeiten. Ich lese im Netz häufig, dass es 500 Bewerbungen gibt und 3 werden es. Sorry, dann stimmt was nicht. Wir kennen es auch von anderen Startups und da ist es eher auf 20 Bewerbungen, 10 Business Angels werden es schnell. Wenn die Business Angels absagen und immer das Gleiche sagen, dann würde ich darauf gehen, das Problem lösen und es ist einfach nicht normal, so eine hohe Absagequote zu haben.”

Isabeau Ayoubi: “Wenn Business Angels gar nicht mit euch reden wollen, dann gibt es einen Punkt, der dringend bearbeitet werden muss.”

Digital Health Startup-Gründer Dr. Daniel Fallscheer
darüber, wann sie das erste Mal über Fundraising nachgedacht haben
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Dr. Daniel Fallscheer: „Wir haben von Anfang an ans Fundraising gedacht. Wir sind vier Co-Gründer und haben erst mal selbst sehr viel Geld in die Firma gegeben. Dann haben wir sehr schnell gemerkt, dass unsere Vision bei Business Angels aus dem Netzwerk sehr gut ankam. Sehr schnell haben wir Angel Tickets in Höhe von 75.000 Euro und 100.000 Euro bekommen. Da waren wirklich auch große Angels dabei.

Wir haben uns überlegt, wie wir unsere Firma finanzieren wollen. Da gibt es unterschiedliche Wege und wir haben auch Bootstrapping gemacht, weil wir relativ schnell eine Lösung für Covid gebaut haben, die uns lange getragen hat. Wir haben dann gemerkt, dass wir es strategisch positionieren wollen und haben uns dafür entschieden, dass wir es als eine VC-Story machen wollen.

Über Netzwerk, Listen und Co. haben wir geschaut, wer Investoren in diesem Bereich sind. Wo ist das smarte Geld im VC Bereich? Wer hat Healthcare, bzw. digital Health schon finanziert? Wir sind dann aktiv auf diese VCs zugegangen.“

Maika Kupfer
darüber, wie man den USP klar und einfach darstellt
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Maika Kupfer: „Wir haben einen vollautomatischen Prozess entwickelt, der es möglich macht, dass unsere Kunden zu jeder Zeit und von überall Buchprojekte erstellen können. Heutzutage ist es schwierig, Geschenke für ausscheidende Mitarbeiter zu finden. Die Message von Books4Memories ist daher: Schnell und einfach eine Erinnerung und ein positives Erlebnis zu schaffen!

Wo positionieren wir den USP?
Eigentlich überall da, wo man uns findet. Auf der Website, in der Werbung und in den verschiedenen Ansprachen. Das auch immer mit einer klaren und einfachen Message, worum es geht und dass der Kunde es auch gleich erkennt und versteht.

Wir machen es ganz klassisch mit Learning by Doing. Das heißt, es ist ein stetiger Prozess und wir sprechen mit der Zielgruppe, holen uns Feedback rein, orientieren uns an den Rückmeldungen der Kunden. Basierend auf dem Feedback wird das Produkt stetig weiterentwickelt.“

Agrar-Tech Startup-Gründer
über sein Netzwerk
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Lasse Dumstrei: „Wenn man die Haustür verlässt, da ist das Netzwerk vorhanden. Also im realen Leben, da habe ich auf verschiedenen Event die Leute kennengelernt und ich würde auch von mir behaupten, dass ich jemand bin, der an der Bar steht und mit Leuten quatscht. Dementsprechend sind das verschiedene Startup-Events, die es dort gibt und wo ich mein Netzwerk erweitert habe. Dann gibt es verschiedene Pitch-Events, wo man Leute kennenlernt. Außerdem ist es ganz klassisch LinkedIn, wo ich mich mit Leuten connected habe und ins Gespräch gekommen bin.

Des Weiteren sind es Business Netzwerke, bei denen ich Member bin. Also ich würde sagen, dass es ganz viele verschiedene Möglichkeiten gibt, um sein Netzwerk zu erweitern. Mein Grundnetzwerk würde ich auch daraus begründen, dass ich schon an vielen verschiedenen Orten gelebt und dort natürlich unterschiedlichen Menschen kennengelernt habe.

Du bist ja immer eine Version deines Umfelds und deine Persona wird von deinen Personen um dich rum geprägt. Dementsprechend bin ich gerade in dem Startup-Kontext und habe gerade total viele Founder um mich rum. Da haben wir die gleichen Interessen, Probleme und Fragestellungen, über die wir uns austauschen.“

Stephen Voss InsurTech Startup-Gründer
über seine größten Learnings im Fundraising
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Stephen Voss: „Man könnte einiges anders machen, aber es ist jetzt müßig darüber zu spekulieren. Ich habe einen Tipp für alle, die jetzt zuhören: Geht wirklich auf eure Präsentationen rein und bringt euer Thema auf den Punkt. Uns ist am Anfang schwergefallen, auf wenigen Seiten und in wenigen Worten das Modell zu erklären. Es ist so selbstverständlich, wenn man selber präsentiert, dass das ja alles klar ist.

Dein Gegenüber ist im Zweifel nicht aus der Branche und muss in wenigen Minuten verstehen, um was es geht. Daraus muss eine sehr teure Entscheidung getroffen werden, nämlich Geld zu geben. Versucht also wirklich euer Modell, eueren Pitch auf den Punkt zu bringen.

Verprobt ihn mit Leuten, die nicht aus eurer Branche sind und fragt danach nach den Inhalten. Wenn sich die Inhalte mit dem decken, was ihr wiedergeben wollt, dann seid ihr wirklich einen großen Schritt weiter. Das ist meine große Empfehlung.

Daran sind wir nicht gescheitert, aber das eine oder andere Mal hat man gemerkt, dass man sein Gegenüber nicht richtig abgeholt hat.“

Startup-Gründer Christof Weidl
über die Kosten für Rechtsberatung bei einer Finanzierungsrunde
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Christof Weidl: „Wir arbeiten da mit LUTHER zusammen, weil die schon sehr viel mit Startups zu tun hatten. Warum erwähne ich das? Weil die das auch auf einem sehr kurzen Weg machen können. Das heißt, dass da keine horrenden Kosten auf dich zukommen. Du hast am Ende des Tages ein Vertragswerk, welches du mit einem guten Anwalt besprichst. Da reicht eine Stunde Call aus, um einzelne Punkte zu klären.

Der sagt dann: “Es handelt sich um ein Standardvertrag und an der und der Stelle müsst ihr folgende Dinge wissen.” Dann geht man gut vorbereitet in das Gespräch mit dem Vertragspartner und ist in der Lage zu diskutieren. Durch diese Vorlagen haben wir super geringe Kosten gehabt, die im niedrigen dreistelligen Eurobereich liegen.“