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Christof Weidl über die Vorteile eines Datenraums

HR-Tech Startup-Gründer

über die Vorteile eines Datenraums

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Christof Weidl: „Der Datenraum kostet ziemlich viel Geld und den solltest du dann auch geballt nutzen und nicht dann so wie wir es gemacht, über 6 Monate hinweg. Ich finde einen Datenraum perfekt, der gibt einfach nochmal die Möglichkeit zu sehen, auf welche Folien geschaut wird und auf welche nicht. Wie lange wird draufgeschaut, weil es wirklich nochmal Einblicke in den Kopf der Leser gibt.

Bei manchen Folien, wo wir uns sehr viel Mühe gegeben haben, wurde nur ganz kurz draufgeschaut. Da merkt man dann, dass man den Leser nicht perfekt durch das Pitch Deck durchzuführt. Aus dem Grund kann ich einen Datenraum nur jedem zutiefst ans Herz legen. Nur verschicken und nach Feedback fragen ist nicht unbedingt erfolgreich, weil viele haben dafür keine Zeit oder geben kein fundiertes Feedback. Der Datenraum hat uns da wirklich sehr weitergeholfen.“

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darüber, wie Gründer den menschlichen und inhaltlichen Fit mit Investoren prüfen können
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Simon Lohmüller: „Bei uns lief es damals alles virtuell ab, aber es macht Sinn, sich mindestens einmal oder noch öfter mit interessierten Investoren zu treffen. Wirklich vor Ort Treffen zu organisieren und sich zusammenzusetzen, einfach direkt mitzuerleben, wie der Mensch tickt.

Das ist absolut notwendig und ich glaube, dass jeder seriöse Investor das von den Gründern verlangt. Ich würde sagen, dass ein Investor, der euch nicht persönlich kennenlernen will, dann ist es kein seriöser Investor und es wäre höchst seltsam.

Inhaltlich sollte man sich anschauen, was deren Vorgeschichte ist. Einfach mal selbst nachfragen, ob sie schon selbst ein Startup gegründet haben. Können sie da Erfahrungen beitragen? Können sie sich in einen Gründer hineinversetzen? Wissen sie mit was für Frustrationen sie zu kämpfen haben? Wie gehen sie mit Problemen um?

Ja und auch direkt nachfragen, wo die Stärken der Investoren liegen und wo sie unterstützen können. Das ist ein ganz wichtiger Punkt. Und auch, wo sie glauben, wo sie euch nicht unterstützen können.“

Maika Kupfer
über Vertrieb und Marketing
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Maika Kupfer: „Wie sind wir an die Themen Vertrieb und Marketing herangegangen?
Einen klassischen Vertrieb machen wir bei uns nicht, weil der Aufwand des Produktes in keinem Verhältnis zum Outcome steht. Aus diesem Grund liegt unser Fokus im Marketing, hier vergrößern wir ständig unser Netzwerk und positionieren uns bei den Themen Onboarding und Offboarding gezielt bei den Unternehmen.

Dabei hilft uns die Zufriedenheit unserer Kunden, speziell im Empfehlungsmarketing. Das ist eine sehr wichtige Säule unserer Marketingstrategie. Ein weiterer wichtiger Bestandteil sind Zielgruppenbefragungen und Analysen. Daraus abgeleitet, konnten wir den Bedarf erkennen und die Buyer Persona definieren, die wir gezielt durch Marketingmaßnahmen bespielen und kontaktieren.

Daraus abgeleitet haben wir Konzepte entwickelt, um diesen Personenkreis auch über verschiedene Kanäle anzusprechen, in Kontakt zu treten und auch zu bleiben. Dadurch konnten wir speziell bei unserer Zielgruppe die Sichtbarkeit erhöhen und mehr Aufmerksamkeit generieren.

Außerdem werden bei Buchprojekten Leute eingeladen, die mitgestalten, die wiederum mögliche Kunden für spätere Projekte sind. Erfahrungsgemäß sind es 10-15 Teilnehmer pro Buch und deswegen ist das auch ein sehr wichtiger Punkt für uns.“

Startup-Gründer Florin Kutten
darüber, welche Vorlagen er für das Pitch Deck genutzt hat
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Florin Kutten: „Wenn wir uns das Pitch Deck von heute anschauen, dann war es bis dahin wirklich eine sehr lange Entwicklung. Wir sind jetzt ungefähr ein Jahr dabei und am Anfang haben wir uns im Internet irgendwelche Vorlagen gesucht. Da haben wir gefunden, was in ein Pitch Deck gehört. Es gibt sehr viele Quellen, manches ist gut und andere Dinge sind nicht so zutreffend. Daraus haben wir für uns ein Basic erstellt und dann Stück für Stück durch viele Coachings und Feedback-Sessions unser Pitch Deck immer weiter verbessert.“

Stephen Voss InsurTech Startup-Gründer
darüber, wie man Investoren validieren kann
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Stephen Voss: „Den Investor kann man schon überprüfen, da gibt es Möglichkeiten. Zum einen kann man zum Beispiel unterschiedliche Datenbanken einsehen. Außerdem sollte man im eigenen Netzwerk nachfragen, welche Erfahrungen andere Startups mit der Investorengruppe gemacht haben. Was sind deren Schwerpunkte? Was können die und was können die nicht?

Da bekommt man kein ganz objektives Bild, ganz klar, aber da fragt man eben mehrere. Da spricht man miteinander und das kann ich auch nochmal als große Empfehlung geben. Es ist die große Gefahr, dass man in einem Investitionstunnel als Gründer ist. Man sollte immer mal links und rechts schauen, auch einen Gang runterschalten.

Die Termine Revue passieren lassen und überlegen, was man gelernt hat. Habe ich für weitere Termine im eigenen Netzwerk Leute, die mich beraten können? Passt der potenzielle Investor zur eigenen Mentalität und zum Startup?

Das kann man auch konkret in Terminen nachfragen: Was ist der Investmenthorizont vom Investor? Wie lange wird er investiert bleiben? Manche Investoren haben nur einen Horizont von 3-5 Jahren und das kann bei manchen Geschäftsmodellen viel zu kurz sein. Da ist es einfach wichtig nachzufragen.

Zudem kann man ein Portfolio-Unternehmen des Investors nach dessen Erfahrungen mit dem Investor fragen.“

SaaS Startup-Gründer Christian Ritosek
über "Neins" im Fundraising-Prozess
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Christian Ritosek: „Im Fundraising bekommt man in der Tat viele “Neins”. Es ist ja ein ganz normaler Sales Prozess, ein Funnel, man spricht viele Fonds und Business Angels an und am Ende bleiben eine Handvoll übrig, die dann investieren wollen. Gerade bei US-VCs ist immer im ersten Pitch alles Awesome und Great. Es ist dann wirklich frustrierend, wenn man ein richtig gutes Gefühl nach einem Pitch hatte und dann die Absage kam.

Auf der anderen Seite hatte ich auch Pitches, die ich furchtbar fand und dann gab es eine Zusage oder einen zweiten Call. Ich denke, man muss akzeptieren, dass man ein “default no” bekommt. Man sollte in einen Call mit der Erwartung gehen, dass der Investor ein Nein im Kopf hat und dieses Nein muss man in ein Ja verwandeln. Das ist eine ganz gute Strategie, weil wenn man ein Nein erwartet, dann hat man gar nichts verloren.

In jedem Nein steckt auch viel Feedback und gute Investoren geben auch sehr fundiertes Feedback. Man bekommt natürlich auch oft Absagen nach dem Motto: Es ist zu früh oder sonst was. Damit kann man wenig anfangen, aber da kann man nochmal nachfragen. Warum investiert ihr wirklich nicht und was hat euch gestört?

Damit bekommt man dann auch häufig sehr gutes Feedback. Zum Beispiel, dass der Markt zu besetzt ist und es zu großen Wettbewerb gibt oder der USP noch nicht klar ist. Also wenn man das Feedback nicht aktiv vom Fonds bekommt, dann sollte man es aktiv einfordern.“

Madeleine Heuts
darüber, wie sie mit Investoren in Kontakt getreten ist
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Madeleine Heuts: „Das ist auf jeden Fall ein sehr spannender Prozess. Ich bin ja First-time-Founder, das hören ja alle VCs nicht so gerne. Ich sehe es als sehr großen Mehrwert, weil man unglaublich offen für alles ist und eine sehr steile Lernkurve hat.

Ich bin mir sicher, dass mein rechtlicher Background mir auch nicht schadet und weil ich viele Dinge dadurch schon weiß. Es ist sehr spannend, mit Investoren erst mal in Kontakt zu treten, weil es natürlich ganz verschiedene Arten an Investoren gibt. Es macht da auch für jeden Gründer und Gründerin Sinn für sich rauszufinden, welchen Typ an Investor man überhaupt dabei haben will.

Es gibt VCs, Family Offices und so Company Builder und dann die klassischen Business Angels. Dann ist es natürlich immer unterschiedlich, was gerade zu der Phase passt, in der man gerade ist.

Was auch menschlich passt, also welche Menschen will man da um sich haben. Was ist einem da wichtig? Worauf hat man Lust? Da sollte man sich auch erst mit verschiedenen Menschen austauschen, um herauszufinden, was man wirklich möchte.

Das war bei uns auch so. Ich habe eigentlich nicht konkret Geld für uns gesucht, aber trotzdem schon mal mit den Leuten gesprochen, so kann man natürlich auch Beziehungen aufbauen und gleichzeitig rausfinden, ob es vom Typ her passen könnte.“