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Daniel Bosman über seine Erfahrungen mit dem INVEST Zuschuss

Urban Gardening Startup-Gründer

über seine Erfahrungen mit dem INVEST Zuschuss

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Daniel Bosman: „Wir haben den INVEST Zuschuss selbst beantragt und haben diesen auch relativ unkompliziert bekommen. Mittlerweile haben wir diese Förderung sogar nochmals verlängert. In beiden unserer Fundraising-Runden können Investoren demnach auf INVEST zurückgreifen.

INVEST bedeutet, dass wenn du ein klassisches Investment aufnimmst, dass der / die Angel sich 20 % vom Staat zurückholen kann. Das würde ich auch in Verhandlungsgesprächen mit Angels so argumentieren: Beispielsweise, wenn von einem Investment in Höhe von 100k€ die Rede ist, kann man versuchen den Betrag auf 120k€ zu erhöhen, denn durch INVEST kommen 20k€ vom Staat.

Bei Wandeldarlehen sind es dann zwar nur 10 % Zuschuss, aber dafür hat man deutlich weniger Aufwand als Gründer*in. Das Wandeldarlehen hat den Vorteil, dass es relativ schnell und unkompliziert aufzusetzen ist.“

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Startup-Gründer Florin Kutten
darüber, ob ein ausführliches oder ein Teaser Deck für den Erstkontakt besser ist
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Florin Kutten: „Ich glaube, das hängt sehr vom Case ab. In unserem Case, wir liefern Lebensmittel im Mehrwegglas, da kann man nicht viel anteasern, weil man dann am Ende schon alles gesagt hat. Es ist dann wichtiger, Informationen ins Pitch Deck zu packen, wie wir es hochziehen können.

Bei uns handelt es sich um keine ganz neue Technologie. Wenn man so was hat, dann könnte man es ganz anders anteasern und schauen, wie man es präsentiert. Aber wie gesagt, es kommt sehr auf den Business Case an.“

Startup-Gründer Florin Kutten
über die GbR als Anfangsmöglichkeit
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Florin Kutten: „In unserem Fall war es sehr gut, vorher eine GbR zu gründen, weil man da kein Geld reinstecken muss. Da kann man die GbR für den Aufbau nutzen und um auszuprobieren, ob es funktioniert. Es hätte zu jedem Zeitpunkt passieren können, dass es doch nicht so funktioniert, wie wir uns es am Anfang vorgestellt haben.

In eine GmbH muss man viel mehr Geld reinstecken, das ist im Endeffekt dann weg und es gibt Dinge wie Insolvenzverschleppung usw.. Diese Probleme hat man bei einer GbR nicht und aus dem Grund ist es für den Anfang eine gute Idee.“

Startup-Gründer Christof Weidl
über den ersten Kontakt mit einem Business Angel
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Christof Weidl: „Ich habe mich auch als Single-Founder darum gekümmert, ein fertiges MVP zu haben. Durch das fertige MVP konnte ich einen Kunden davon überzeugen, sozusagen diesen aus unterschiedlichen Themen zusammengeschusterten Frankenstein mal auszuprobieren.

Die fanden das System an sich, mit dem Wissen, dass es noch kein fertiges Produkt ist, von der Idee her sehr gut. Mit diesem Feedback bin ich dann zum nächsten Kunden losgezogen. Der hat gesagt, dass sowas entstehen muss. Damit bin ich dann auf einen aus meinem näheren Bekanntenkreis zugegangen, der dann gesagt hat: „Ich glaub an dich, mit dem Feedback, hier hast du einen Betrag zu guten Konditionen, leg los!““

Startup-Gründerin Dr. Desiree-Jessica Pely
über das MVP beim ersten Kunden
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Dr. Desiree-Jessica Pely: „Es ist immer ein Prozess und wir entwickeln die Plattform immer weiter. Eine Plattform, wie man sie sich vorstellt, hat immer superviele Features und läuft einwandfrei, davon ist jedes junge Startup weg. Aber man muss natürlich mit den Kunden anfangen, in Kontakt zu treten und anfangen zu verkaufen, um sich auch das Feedback zu holen. Wie gesagt kommen wir alle aus der Wissenschaft und wir wissen nicht, was die Praxis braucht.

Wir müssen vorher verkaufen, bevor wir etwas bauen, weil es sonst sehr hohe Kosten oder Sunk Costs sein können. Deswegen kann ich jedem nur raten erstmal verkaufen und dann vielleicht schnell bauen, weil davon hat man wahrscheinlich mehr, als auf den perfekten Tag zu warten. Wenn du nicht weißt, ob die Plattform irgendjemandem etwas bringt, dann ist es auch sehr frustrierend.“

Lüder Brüggemann
darüber, wer im Startup das Pitch Deck erstellt
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Lüder Brüggemann: “Um das Pitch Deck kümmere ich mich als CEO. Sprich, ich mache die Konzeption, ich erstelle die Inhalte und das ist in meinen Augen auch alternativlos. Ich bin derjenige, der das Pitch Deck vor den Investoren vorstellen muss, ich bin derjenige, der die Vision transportieren muss. Aus dem Grund ist das für mich die einzige Option, dass ich auch das Pitch Deck erstelle bzw. konzipiere.

Wenn es nachher um Themen wie Gestaltung, Layout und Design geht, da habe ich keine Ahnung von und da lasse ich mir natürlich helfen. Aber wenn es um die Inhalte und die Story geht, das erstelle ich selber und das würde ich dir auch raten!“

Startup-Gründer Christof Weidl
darüber, wie er seine Investoren informiert
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Christof Weidl: „Wir haben ein monatliches Reporting, wo wir die Leute einfach auf dem Laufenden halten. Das ist aber noch nicht quantitativ, sondern eher qualitativ. Da sagen wir zum Beispiel, dass wir neue Leute angestellt haben. Was lief gut und was lief nicht so gut? Da würde ich auch immer sehr offen damit sein, was nicht so gut lief.

Wenn ich zum Beispiel einen Kunden verliere, weil er unzufrieden war, dann kann ich nur empfehlen ehrlich zu den Investoren zu sein. Wenn du Angst hast, dann hast du in meinen Augen ein gestörtes Verhältnis zu deinen Investoren. Auf der anderen Seite können Investoren dir helfen oder sie wissen Bescheid und werden nicht überfahren, wenn wirklich mal etwas sein sollte.

Monatlich ist für uns sehr gut und wir wollen jetzt auch anfangen vierteljährlich Zahlen zu reporten. Das hängt aber auch mit einer Ausarbeitung von unserem Steuerberater zusammen. Dann bekommen die einfach eine Betriebswirtschaftliche Auswertung und wissen, was wir einnehmen und ausgeben.“