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Dr. Daniel Fallscheer darüber, worauf ein Gründer beim Beteiligungsvertrag achten sollte

Digital Health Startup-Gründer

darüber, worauf ein Gründer beim Beteiligungsvertrag achten sollte

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Dr. Daniel Fallscheer: „Es gibt natürlich die Grundfrage, wie du dein Startup finanziert. Du kannst ein Convertible Loan Agreements (CLA, Wandeldarlehen) machen. Das kann man zeitlich ungebunden machen, du bist flexibel, was die Bewertung angeht. Da kommt es natürlich auf ein paar Kern-Terms an, zum Beispiel Liquidationspräferenzen, Mitbestimmungsrechte, Rechte des Boards, Mehrheiten für Votings und Optionspools für Mitarbeiter.

Das sind so die Kernthemen, der Rest ist auch ganz viel Standard und da muss man durchgehen. Für uns sind die Terms wichtig, die uns am Schluss treffen und die uns eventuell einschränken.“

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Dr. Matthias Brendel
darüber, wie viele Anteile sie bei Finanzierungsrunden abgegeben haben
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Dr. Matthias Brendel: „Wir haben bisher 2,1 Mio. Euro eingesammelt, dafür 24 % abgegeben und das auf 3 Finanzierungsrunden runtergebrochen. Das heißt, wir haben es immer geschafft, relativ hohe Bewertungen zu rechtfertigen und die auch durchzusetzen.

In der ersten Runde waren es so 7-8 % und in dem Rahmen ist es in jeder Runde auch geblieben. Zuletzt haben wir dann 1 Mio. Euro mit unserer Teil-Runde der Seed-Finanzierung eingesammelt. Für uns war von Anfang an klar, dass wir so viel Geld einsammeln, wie wir auch brauchen. Wir haben dann meistens noch 10-20 % drauf gelegt und hatten immer das Glück, dass wir das Geld auch bekommen haben.

Dieses zusätzlich eingesammelte Geld haben wir auch immer gebraucht, weil irgendwas unvorhergesehenes passiert ist. Oder irgendein Kundenprojekt verzögert sich oder die Umsätze entwickeln sich nicht wie gewollt. Man versucht zwar immer möglichst schnell auf den Markt zu gehen, aber meistens dauert es bis zum Umsatz dann doch verdammt lange.

Deswegen sind wir froh, dass wir unsere Finanzierungen immer erweitern konnten und für uns war dann eigentlich sekundär, wie viel wir abgeben. Uns war es wichtig, dass sich das Unternehmen gut entwickeln kann und so geht es uns auch heute noch. Wir wollen ein großes Unternehmen bauen und wenn wir ein kleines Stück von einem großen Kuchen haben, dann ist es immer noch wertvoller als ein großes Stück von einem kleinen Kuchen.

Aus dem Grund auch gerne was abgeben, wenn es hilft, das Unternehmen zu skalieren. Dann fährt man aus meiner Sicht als Gründer immer am besten.“

Startup-Gründer Florin Kutten
darüber, was das Schwierigste am Pitch Deck ist
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Florin Kutten: „Das Schwierigste ist ganz klar, auf einer begrenzten Anzahl von Folien (10-12, maximal 15) alles drauf zubekommen. Das ist heute noch superschwer, weil manche Dinge dazukommen. Zum Beispiel irgendwelche Tractions, die man zeigen will und dann ist die große Frage, welche Dinge man dann im Gegenzug rausnimmt. Das ist sehr schwierig, am Ende will man dann alles auf eine Folie packen und dann ist die Folie zu voll. Wirklich ein großes hin und her.

Wir haben es geschafft, unser Pitch Deck auf 13 Folien zu begrenzen. Wir sind so vorgegangen, dass wir uns überlegt haben, was wirklich wichtig ist, wenn man uns in der ersten Minute kennenlernt und was man später erklären kann. Zum Beispiel ist unser Geschäftsmodell relativ einfach, wir sind ein Handel, genauso wie jeder Supermarkt eigentlich und deshalb haben wir es erstmal rausgenommen.

Natürlich redet man da später drüber, aber es ist nicht für die erste Minute wichtig. Der Markt ist da zum Beispiel viel wichtiger. So haben wir es mit Coaches und Mentoren nach und nach besprochen und ausgearbeitet.“

Agrar-Tech Startup-Gründer
über das Thema Fundraising bei Betriebsmittelhelden
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Lasse Dumstrei: „Wenn man ganz vorne anfängt, dann müssen wir in unserem eigenen Geldbeutel anfangen. Die Validierungsphase und das erste Jahr haben wir aus eigenen Mitteln finanziert. Da haben wir auf das Projekt einen 6-stelligen Betrag eingezahlt. Anschließend haben wir unsere erste Pre-Seed-Runde vor einem Jahr geclosed. Da haben wir 700.000 Euro von namhaften Business Angels eingesammelt. Gerade sind wir dabei, unsere Seed- Runde zu closen.“

Dr. Matthias Brendel
darüber, woher die Vorlagen für das Term Sheet und den Beteiligungsvertrag stammen
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Dr. Matthias Brendel: „Wir haben unsere Vorlagen von unserem Anwalt, also von KPMG Venture Services. Die Unterlagen haben für unseren Fall selbst für uns erstellen lassen. Das ist ganz wichtig, man bekommt so was ja zum Beispiel auch bei GESSI, allerdings sind die dort immer sehr investorenfreundlich.

Wenn man gründerfreundliche Terms haben will, dann muss man sie selbst machen. Wir haben es gemacht und wir sind sehr zufrieden. Bisher haben auch alle unseren 20 Business Angels diese Terms akzeptiert.“

Business Angel Maximilian Fleitmann
über die maximale Länge eines Pitch Decks
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Maximilian Fleitmann: „Wenn man sich vorstellt, als Investor bekomme ich 1.000 Decks pro Jahr zugeschickt. Dann habe ich nur eine begrenzte Zeit, die ich je Deck verwenden kann.

Für mich ist es auch immer eine Art Test, ob der Gründer die Idee, das Problem und das bisher Erreichte in 10-15 Slides darzustellen, dann weiß ich nicht, ob das das richtige Team ist. Das wäre meine harte Aussage dazu.

Die Aufmerksamkeitsspanne ist ja auch mittlerweile recht gering. Es gibt so eine Statistik von Docsend – ich glaube, dass Investoren durchschnittlich ca. 3 Minuten auf ein Deck schauen. In diesen 3 Minuten schafft man vielleicht zehn Folien, aber spätestens dann wird man wahrscheinlich abbrechen.

Insofern: In der Kürze liegt die Würze.“

Janosch Kühn
über die Nachteile von Bootstrapping
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Janosch Kühn: „Wenn es beim Bootstrapping knapp mit dem Geld wird, kann man versuchen, doch auf die Suche nach Investoren zu gehen.

Eine andere Möglichkeit ist sehr hart, weil man die Kosten runterfahren muss. Kosten runterfahren ist meistens leichter als schnell neues Geld zu generieren, denn wo soll plötzlich neues Geld herkommen?

Dann heißt es: Leute entlassen, Marketing einstellen und sowas kann zu einer tödlichen Spirale werden. Wenn Leute entlassen werden, kann es auch die Motivation der übrigen Mitarbeiter nach unten drücken und das ist eine sehr gefährliche Situation für ein Startup.

Wenn das Bootstrapping nicht funktioniert, würde ich den Gründern raten, eine Runde zu raisen.“