Founder Academy

Dr. Desiree-Jessica Pely über die weiteren Kunden

Culture as a Service Gründerin

über die weiteren Kunden

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Dr. Desiree-Jessica Pely: „Wir haben jetzt einige Corporates. Die kamen auch relativ hintereinander und wir haben zum Beispiel weitere Versicherungsunternehmen im Portfolio. Aber auch Siemens Energy ist als Kunde dazugekommen. Das ist natürlich sehr schön, wenn man als junges Startup schon die großen Namen hat. Warum? Weil das eben andere Player anzieht.

Das spüren wir natürlich und das ist toll. Wir sind ein komplettes Bootstrapping Unternehmen. Dadurch sind wir auf das Geld der Kunden angewiesen und deshalb freut es uns natürlich, dass wir da auf Nachfrage gestoßen sind. Es ist aber so, dass es für Startups immer sehr mühsam ist, mit Startups zusammenzuarbeiten, weil die Entscheidungsschleifen sehr lange sind. Deswegen haben wir auch gesagt, dass wir einmal unsere Corporates haben, mit denen wir gut gestartet sind. Jetzt fokussieren wir uns mehr auf Scale-ups. Warum? Weil meine Mitgründerin/Schwester in San Francisco unterwegs ist und wir da mit Tech Unternehmen zusammenarbeiten.

Da ist uns aufgefallen, dass es umso besser ist, umso früher wir in den Unternehmen sind. Diese Learnings setzen wir auch bei den deutschen Scale-ups ein und da können wir uns auch noch ein bisschen besser auf unseren USP fokussieren. Jetzt haben wir diese beiden Schienen parallel und entwickeln die Plattform mit den wenigen Corporates weiter und haben aber auch kleinere Unternehmen unter Vertrag.“

Direkt mehr Startup-Know-How

von diesen und vielen weiteren Startup-Gründer*innen

Dr. Matthias Brendel

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Impact Startup-Gründer

Fabio Hildenbrand

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Marketplace Startup-Gründer

Lüder Brüggemann

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Social Fitness Marketplace Founder

Janosch Kühn

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Entrepreneur & Investor

Simon Lohmüller: CEO & Co-Founder bei qbilon GmbH
über den Kapitalbedarf und die Bewertung eines Startups
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Simon Lohmüller: „Beim Kapitalbedarf muss dahinter wirklich ein solider Finanzplan stehen. Man muss dem Investor irgendwie sinnig vorrechnen können, warum und wofür ich das Kapital brauche. Da gehört eine gehörige Menge Optimismus dazu, aber gleichzeitig muss es irgendwo realistisch sein.

Ich kann nicht sagen, dass ich in der Seed-Runde einen zweistelligen Millionenbetrag brauche, weil ich im ersten Jahr nach der Finanzierungsrunde 100 Leute einstellen will. Das weiß jeder Investor, dass das nicht funktioniert, weil man einfach diese 100 Leute gar nicht findet.

Ein solides Wachstum sollte ersichtlich sein und durchaus eine gehörige Portion Optimismus sollte dabei sein. Es gibt auch so Grundregeln, die man dahinterlegen sollte. Der Umsatz sollte sich in den ersten drei Jahren verdreifachen und danach verdoppeln. Solche Sachen und was brauche ich dann, um diesen Umsatz zu erreichen und was ist mein Kapitalbedarf, der daraus entsteht?

So kann man es zurückrechnen und man kommt auf den Kapitalbedarf, den man dann hat. Die Bewertung ist in einer Seed-Runde sehr schwierig. Das ist viel Verhandlungssache und wo steht man gerade mit dem Startup. Welche Erfolge kann man schon vorweisen?
Es ist schwierig, das jetzt an einem Umsatz-Multiple festzumachen.

Die Umsätze sind in so frühen Phasen meistens noch nicht so hoch, dass es Sinn macht. Das heißt, man muss sich überlegen, wie viel Prozent man bereit ist abzugeben. Wie lange will ich auch nach möglichen weiteren Finanzierungsrunden die Mehrheit haben? Da muss man mit den Investoren ein Kompromiss finden, mit dem jeder leben kann.“

Jonathan Spitz
über den ersten Kunden
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Jonathan Spitz: „Wir sind mit Laserschneidmaschinen jetzt ca. 4 Monate unterwegs. Wir haben hier in Leonberg einem KMU geholfen, 25 % schneller zu schneiden. Das war ein Proof of Concept und dieses Unternehmen hat uns an HWS Lasertechnik, unseren ersten Kunden weiterempfohlen. Wir sind da hingefahren, haben die Optimierung eingestellt und in weniger als einer Stunde haben wir dabei geholfen, 60 % schneller zu schneiden.“

Business Angel Maximilian Fleitmann
über die Problem Slide im Pitch Deck
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Maximilian Fleitmann: „Grundsätzlich bin ich ein großer Freund von dem KISS-Modell: „Keep it simple, stupid!“. Ich sehe viele Decks, wo riesige Textblöcke drauf sind und die Gründer versuchen alle Dinge, die sie im Kopf haben, zu nennen. Am Ende des Tages ist die große Kunst es so kurz wie möglich zu halten. Auch das Problem, welches man lösen will ganz genau zu identifizieren. Viele Gründer bauen eine Lösung und fangen mit der Lösung an und die Lösung sucht dann nach einem Problem.

Eine Lösung zu bauen macht natürlich Spaß und man legt los und ist am machen. Dann merkt man auf dem Weg, dass man die Lösung auch an irgendjemanden verkaufen muss. Die meisten Wiederholungstäter fangen tatsächlich sehr weit vorne an, das Problem zu validieren. Das würde ich auch jedem ans Herz legen. Das heißt, erstmal mit extrem vielen Leuten zu sprechen und Interviews zu führen. Damit ich das Problem dann möglichst genau beschreiben kann. Das ist auch das Ziel der Problem-Slide, in so wenig Worten wie möglich zu zeigen, dass das ein Problem ist und wo ein riesiger Pain-Point ist.

So ein gutes Beispiel, wenn man über ein Problem nachdenkt, sagen wir jetzt mal: ‚Ich habe Kopfschmerzen.‘ Kopfschmerzen ist für mich erstmal ein Problem, was für mich sehr nervig ist, die möchte ich loswerden. Eine Lösung kann dann sein, dass ich irgendwelche Vitamine verkaufe, die ich dann jeden Tag einnehme und dann ist mein Vitaminhaushalt besser und ich bekomme dann keine Kopfschmerzen mehr. Oder halt so ein Aspirin, das löst das Problem direkt und da ist klar, dass es eine Zahlungsbereitschaft geben wird.

Zu dieser Problem-Slide: Möglichst klar und deutlich aufschreiben, wer hat dieses Problem, was ist das Problem und wieso ist es jetzt relevant, diese Problem zu lösen. Übrigens find ich es besser, wenn man das Problem in ein übergeordnetes Problem fassen kann. Das bedeutet, man sollte einen Satz haben, welches man mit der Firma lösen will. Natürlich gibt es dann verschiedene Unterprobleme, die da entsprechend mit reinspiele. Das ist wichtig, um zu zeigen, dass man das Problem auch richtig verstanden hat. Je besser man das Problem greifen kann und umso spezifischer man es hat, umso besser.

Es ist außerdem schön, wenn man beim Investor mit der Problem-Slide so ein gewisses Kopfnicken erzeugt. Deshalb auch bei komplizierten Themen versuchen, es möglichst einfach und verständlich zu erklären.“

Madeleine Heuts
über Gesellschaftsvertrag und Gesellschaftervereinbarung
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Madeleine Heuts: „Wichtig ist abzugrenzen, dass es einen Gesellschaftsvertrag gibt und eine Gesellschaftervereinbarung, die man zusätzlich abschließen kann. Ein Gesellschaftsvertrag ist Pflicht und das ist auch der Vertrag, der im Handelsregister veröffentlicht wird. Daraus ergibt sich auch ein Grund, warum es noch zusätzlich eine Gesellschaftervereinbarung gibt.

Dadurch, dass der Gesellschaftsvertrag veröffentlicht wird, steht da eine Menge drin, von dem man eigentlich gar nicht will, dass das alle nachlesen können. Deshalb hat man sich dazu entschieden, nur die verpflichtenden Angaben in den Gesellschaftsvertrag zu schreiben und alle anderen Dinge in die Gesellschaftervereinbarung.
Dazu gehören zum Beispiel Regelungen mit Investoren. Dazu gehören auch Meilensteine, aber da gehören natürlich auch die Regelungen zwischen den Gründern dazu. Man sollte sich immer überlegen, was passiert, wenn es zwischen den Gründern vielleicht nicht mehr so gut läuft oder es einer Person nicht gut geht oder das eine Gründer merkt, dass er sich als Gründer doch nicht so wohl fühlt. Alle diese Situationen kommen vor und sollten vorher bedacht werden.

Was passiert, wenn einer der Gründer die Gesellschaft verlässt. Darf man die ihm einfach abkaufen oder kann der die Anteile auch einer fremden Person verkaufen? Dann hast du als Gesellschafter natürlich Personen da sitzen, die du da überhaupt nicht haben willst. Dafür kam man Vorkehrungen treffen.

Auch das schlimmste Szenario sollte bedacht werden. Was passiert, wenn einer der Gründer plötzlich stirbt? Es muss nicht immer vorhersehbar sein, es kann auch einfach ein Unglück im Urlaub passieren. Es ist superwichtig, weil Gesellschafter ein Stimmrecht in der Gesellschafterversammlung haben. Deshalb ist es auch ganz wichtig, sich auszusuchen, wer mit am Tisch sitzt.

Wenn einer der Gesellschafter verstirbt, gehen die Anteile in das Erbe über. Das kann natürlich bedeuten, dass plötzlich der Ehepartner oder die Kinder mit am Tisch sitzen. Das ist natürlich ein Problem, denn entweder kennt man die Person gar nicht oder die haben gar kein wirtschaftliches Know-how.

Deshalb sollte man immer Regelungen treffen, dass zum Beispiel die bestehenden Gründer ein Vorkaufsrecht auf die Anteile haben. Das kann man alles in einer Gesellschaftervereinbarung ausgestalten. Das klingt immer so, als würde man alles schwarzmalen, aber es ist tatsächlich wichtig, Verträge für Szenarien zu nutzen, die eintreten können.

Ein anderes Beispiel ist Vesting, ist auch sehr üblich zwischen Gründern. Das jeder Gründer sich seine Anteile erst mal über eine gewisse Zeitspanne erarbeitet und wenn er früher geht, dann hat er auch nur den Anteil, den er sich bis dahin erarbeitet hat. Wenn man es ohne Vesting macht, dann würde es bedeuten, dass bei drei Gründern jeder ein Drittel haben würde. Sagen wir mal, dass der erste Gründer nach einem Jahr keine Lust mehr hat und danach habt ihr erst eine Finanzierungsrunde und ein Produkt. Dann sind halt ein Drittel der Anteile komplett blockiert, weil der Aussteiger zwar keine Lust mehr hat, aber auch nicht verkaufen will. Auch das kann man natürlich vorher regeln und vermeiden. Da sollte man auch sehr kritisch vorgehen, um sich abzusichern.“

John Agricola CEO & Founder bei Onstruc
darüber, welche Menschen die besten Intros gebracht haben
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Isabeau Ayoubi: “Wir haben bei uns einen Investor, der bei uns ganz besonders wichtig ist. Der war schon ab Tag 1 wie ein Mentor für uns. Der ist zu jeder Tages- und Nachtzeit für uns erreichbar. Der macht jeden Call für uns und macht Introductions. Das ist der coolste Business Angel und der hat uns jetzt auch bei Themen, wo keiner Lust drauf hat, geholfen.

John Agricola: “Tobias Wittich, ein sehr erfahrener Gründer und Business Angel. Für uns waren die Business Angel Clubs aber auch sehr wichtig. Wir haben während Corona geraised und da war es wirklich schwierig, wenn du Events nicht stattfinden. Aus dem Grund waren die Business Angel Clubs eine ganz wichtige Anlaufstelle.”

Isabeau Ayoubi: “Wir haben weniger direkte Introductions bekommen, es waren eher Business Angel Clubs oder AddedVal.io. Zwei haben wir von AddedVal.io geclosed. Ich denke, es ist auch ganz wichtig als Startup einfach präsent zu sein, auf Events gehen und wenn euch jemand fragt, ob ihr irgendwo pitchen könnt, dann könnt ihr da auch pitchen! Selbst wenn ihr nicht auf der Suche nach Geld seid, seid ihr trotzdem auf der Suche nach Kontakten. Jeden Kontakt könntet ihr zu einem späteren Zeitpunkt gebrauchen und deshalb ist der Aufbau des Netzwerks so wichtig.
Wenn du doch mal eine Zwischenfinanzierung machen musst, dann ist es gut, wenn man 5 Leute im Kopf hat, die man anrufen könnte. Darum geht es am Ende, das eigene Netzwerk so gut wie möglich pflegen und weiter auszubauen.”

Daniel Bosman Founder von OUR GREENERY
über über welche Menschen in seinem Netzwerk die besten Investoren Intros gemacht haben
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Daniel Bosman: „Olaf Stichtenoth hat einen sehr positiven Impact auf mich als Unternehmer gehabt. Wir haben uns über „Coaches Against Corona“ in der Berliner Startup School kennengelernt. Zusammen haben wir Jungunternehmern dabei geholfen, sich gegen die kommende Krise gut aufzustellen, damit sie agiler und leaner werden können.
Dabei hat er mitbekommen, was ich mit „Our Greenery“ vorhabe. Damals war das nur eine sehr grobe Idee. Zusammen mit meinem Bruder Florian haben wir damals geschaut, was wir aus der Idee machen wollen. Olaf hat uns direkt das Gefühl gegeben, dass er an uns glaubt und dass er denkt, dass die Idee Potential hat. Dann sprach er plötzlich von einem Investment. Zuvor in meinen Projekten habe ich noch nie Investments aufgenommen, daher war das für mich komplettes Neuland. Er hat für uns auch Intros geschaffen. Olaf hat bei ganz viel bei „Our Greenery“ mitgewirkt und dafür gesorgt, dass das ganze Thema los gestoßen wird. Dafür bin ich sehr dankbar.

Olaf und Rahel sind zusammen die besten Angels, die du als Startup dir am Anfang wünschen kannst. Beide vermitteln niemals extremen Druck und zeitgleich haben sie einen hohen Glauben an das, worin sie investiert haben. Sie unterstützen auch intensiv beim Netzwerken.

Von der menschlichen Seiten bringt Insa eine wahnsinnige Energie mit im Sinne von „positive Encouragement“. Mit Insa, als unsere neuste Investorin an Bord, merkt man direkt die Bereicherung.

Sie ist sehr gut in Punkte verbinden – beispielsweise hat sie uns zu einem Dienstleister verbunden, der ihre Küche geplant hat, welcher uns dann bezüglich des Raumgartens auch nochmal weitergeholfen hat.“