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Dr. Matthias Brendel darüber, woher die Vorlagen für das Term Sheet und den Beteiligungsvertrag stammen

Impact Startup-Gründer

darüber, woher die Vorlagen für das Term Sheet und den Beteiligungsvertrag stammen

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Dr. Matthias Brendel: „Wir haben unsere Vorlagen von unserem Anwalt, also von KPMG Venture Services. Die Unterlagen haben für unseren Fall selbst für uns erstellen lassen. Das ist ganz wichtig, man bekommt so was ja zum Beispiel auch bei GESSI, allerdings sind die dort immer sehr investorenfreundlich.

Wenn man gründerfreundliche Terms haben will, dann muss man sie selbst machen. Wir haben es gemacht und wir sind sehr zufrieden. Bisher haben auch alle unseren 20 Business Angels diese Terms akzeptiert.“

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über das Nervigste am Fundraising
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Florin Kutten: „Das Nervigste am Fundraising sind Business Angels, die einen einfach ghosten. Also Business Angels, mit denen man schreibt und im Kontakt ist und die dann plötzlich einfach nicht mehr antworten. Da kommt man sich vor wie auf Tinder, wo dann einfach nicht mehr geschrieben wird.

Ich denke, dass sowas bei Business Angels nicht vorkommen sollte. Man sollte da schon den Mut haben und sagen, dass es nicht läuft und begründen, was gegen ein Investment spricht. Sonst ist es für die Gründerinnen und Gründer wirklich sehr nervig und frustrierend, weil man keine Antwort des Warums bekommt.“

Agrar-Tech Startup-Gründer
darüber, was aus seiner Sicht für und gegen Business Angels als Investoren spricht
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Lasse Dumstrei: „Was spricht aus meiner Sicht für und gegen Business Angels als Investoren?
Mit einem Business Angel wünsche ich mir einen sehr starken Austausch. Grundsätzlich sage, dass ich im Business Leute brauche, die mich in allen Bereichen challengen. Leute, die nett zu mir sind, habe ich zu Hause. Natürlich sollten wir am gleichen Strang ziehen, aber man ist ja auch irgendwann mit den Scheuklappen in seinem eigenen Business gefangen und braucht von Außen immer wieder Input und Feedback.

Wir sind ja sowieso in einer Trial and error Kultur und müssen sehen, was überhaupt funktioniert und was die Metriken sind. Genau in diesen Bereichen möchte ich eigentlich von einem Business Angel gefordert werden. Deswegen ist es für mich sehr wichtig, aus welchen Bereichen der Business Angel kommt und welche Erfahrungen er mitbringt.

Wir haben zum Beispiel Business Angels mit Domänenwissen aus der Landwirtschaft, Logistik, Food Value Chain und Private Equity. Da hole ich mir den ganzen Input zusätzlich zu dem Kapital, was ich bekomme. Meine Business Angels betrachte ich als Teil meines Management-Teams am Ende des Tages.

Was spricht eventuell gegen Business Angels?
Ich glaube, wenn deine Persönlichkeitsstruktur das nicht zulässt. Wir haben bei uns den Anspruch, dass wir die beste Version unseres selbst werden. Deswegen ist Feedback für mich immer positiv zu betrachten und ich nehme es immer gerne an. Ob ich dann alles umsetze, ist mal dahingestellt, aber ich glaube, dafür muss man einfach offen sein und es auch einfordern.

Deswegen ist es wichtig, in den Bereichen mit den Business Angels konkret in den Austausch geht. Wenn man sagt, dass man einfach sein Business durchziehen will, dann wäre es falsch. Ich kenne das von meiner Schwester, die ist im Bootstrapping-Business und auch ziemlich erfolgreich. Die sagt einfach, dass sie alles selber machen will und sie ist sehr stark an dem Thema Selbstverwirklichung und sie will es am Ende des Tages selbst gemacht haben. Ihr würde sicher auch Kapital von Business Angels guttun, aber sie will es trotzdem lieber selber machen.

Ich denke da sind es dann einfach verschiedene Persönlichkeiten und das Business muss natürlich auch dazu passen. Startup heißt für mich ein hoch skalierbares Geschäftsmodell und die ist jetzt vielleicht in vielen Consulting-Bereichen nicht so gegeben.“

Tobias de Raet Lindenpartners
darüber, ob man dem Anwalt der Investoren vertrauen kann
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Dr. Tobias de Raet: „Die klare Antwort darauf ist NEIN!

Ich darf immer nur meinem eigenen Anwalt vertrauen. Das sage ich nicht nur deshalb, weil wir Anwälte gerne auf vielen Seiten tätig sind und Geld verdienen. Anwälte sind Interessenvertreter und das müssen sie von Gesetzeswegen sein. Ich kann keinen Anwalt haben, der die Interessen der Gründer, Investoren und Gesellschafter vertritt. Das dürfen Anwälte nicht, da sie nur eine Partei vertreten dürfen. Oder Parteien, die gleich gerichtete Interessen haben.

Das ist wichtig zu wissen. Wenn ein Business Angel zu mir kommt und sagt, dass er einen erfahrenen Anwalt an der Seite hat, der die Verträge aufsetzen kann. Macht so was als Gründer nicht, so was kann gefährlich werden. Der Anwalt kann von mir aus die ersten Entwürfe machen, wobei ich auch davon abraten würde. Aber habt einen eigenen Vertreter, der sich unabhängig die Dokumente anschaut und mit euch darüber spricht.

Was ist aus Sicht der Gesellschaft und der Gründer wichtig? Zu einem späteren Zeitpunkt können die Interessen der Gesellschaft und der Gründer auseinanderlaufen. Wenn ich Startups in einem Late-Stage-Bereich habe, Series C, D, dann sage ich Gründern auch, dass sie sich eigene Anwälte für ihr Gründerrecht nehmen sollten.

Ich bin Anwalt für die Gesellschaft und entwerfe für die Gesellschaft Dokumente. Ich darf aber nicht die Interessen von den Gründern als Privatperson vertreten. Wenn es am Anfang noch keine Investoren gibt und es nur die beiden Gründer sind, dann ist es etwas anderes.

Achtet auch darauf, dass, wenn es Konflikte zwischen den Gründern gibt, dass der Anwalt nicht beide Seiten vertreten darf. Das heißt nicht, dass sich jeder Gründer am Anfang direkt mit einem eigenen Anwalt bewaffnen muss, aber man sollte im Auge behalten, ob sich Interessenkonflikte zwischen den Gründern auftun. Wenn es so ist, dann sollte man zumindest offen darüber reden. Auch wenn Regelungen unterschiedlich für die Gründer sind.

Also immer darauf achten, wer meine eigenen Interessen vertritt. Wichtig ist auch, dass die Gesellschaft schon aus dem Grund einen Anwalt haben, dass sie den Prozess in der Hand behält. Wenn Investoren den ersten Entwurf für einen Vertrag machen, ist es immer ungünstig. Für die Gründer ist es taktisch und kommerziell sinnvoller, wenn sie den ersten Entwurf machen. So kann der Prozess in eigenen Händen gehalten werden und es ist kein Investor, der einem was aufzwingt.

Das ist am Anfang immer so eine Hürde, weil man denkt, dass man sich das Geld für einen Anwalt sparen kann. Ja, man sollte am Anfang nicht sein halbes Budget für seinen Anwalt raushauen und darum geht es auch gar nicht, aber zu großes Sparen bei der Rechtsberatung kann später auch teuer werden.

Da sollte man am Anfang offen mit seinem Anwalt sprechen und sagen, dass man ein begrenztes Budget hat. Was sind die Punkte, bei denen wir uns auf jeden Fall beraten lassen sollten und da findet man in der Regel immer ein Kompromiss. Auch Anwälte haben Interesse an langfristigen Geschäftsbeziehungen.

Aber die Antwort auf die Frage ist auf jeden Fall NEIN, den Anwälten meiner Investoren sollte ich nicht vertrauen!“

Dr. Patrick Müller
über seine Zusammenarbeit mit Startups und VCs
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Dr. Patrick Müller: „Mein Name ist Patrick Müller und ich bin Rechtsanwalt und Salaried Partner an der Kanzlei Heuking Kühn Lüer Wojtek am Standort Düsseldorf. Wir sind eine Full-Service-Kanzlei, die alle Rechtsbereiche an verschiedenen Standorten in Deutschland und der DACH-Region abdeckt.

Ich selbst bin hier innerhalb des Teams für M&A Corporate tätig, wobei ich mich schon seit vielen Jahren in den Bereichen Venture Capital und Startups spezialisiert habe. Zusammen mit anderen Kollegen haben wir hier die Venture Capital Task-Force aufgebaut.

Ich betreue und berate Startups bei der Gründung und dem Aufbau der Unternehmensentwicklung. Außerdem betreue ich Venture Capital Fonds bei Finanzierungsrunden und sonstigen VC-Themen.“

Julius Göllner: Serial Entrepreneur & Investor
darüber, wie offen Experten in der Industrie für Gespräche sind
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Julius Göllner: „Meine Erfahrungen sind da sehr positiv. Einerseits, weil sich Experten in der Industrie gerne mit neuen Technologien beschäftigen, ich glaube, es gibt auch so väterliche und mütterliche Gefühle, weil man sieht, dass es junge Leute sind.

Man kann die Experten natürlich auch ein bisschen an ihrer beruflichen Ehre packen und sagen, dass wir sie als den Experten für Logistik in der Industrie identifiziert haben und ob er nicht Zeit für ein paar Fragen hat. Es kann auch sein, dass die Leute so ein Gespräch als Chance für ein potenzielles Investment sehen, die Experten haben teilweise auch schon sehr viel Geld verdient.

Es gibt sehr viele Motive, warum ein Experte so ein Interview macht. Natürlich würde ich erst über das Netzwerk geht und wenn man da ein Intro bekommt, dann ist es nochmal einfacher. Per se habe ich die Erfahrung in den letzten 5-10 Jahren gemacht, dass da eine extrem hohe Bereitschaft besteht, Gründern zu helfen.“

Michael Pfeife Co-Founder & CEO von MOOT
über MOOT und seine Fundraising Erfahrungen
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Michael Pfeifer: „Ich bin Michael Pfeifer, Co-Founder & CEO von MOOT. MOOT ist ein Akronym und steht für Made Out Of Trash. Das sagt auch schon sehr viel über das Unternehmen aus, denn die Grundidee von MOOT ist, aus Bestehendem etwas Neues zu machen. Wir machen Upcycling, wir produzieren in Deutschland aus lokalen Textilien und Abfall neue Produkte.

Beispielsweise produzieren wir T-Shirts aus Bettwäsche, Jacken aus Wolldecken oder Beutel aus Sofakissenbezügen. Ein sehr nachhaltiges und kreislauffähiges Konzept. Das Unternehmen sitzt in Berlin und wir haben dieses Jahr unsere erste Finanzierungsrunde abgeschlossen. Wir haben eine Pre-Seed-Runde von 300.000 Euro geclosed und dabei haben wir mehrere Business Angels und einen strategischen Investor mit an Bord geholt.“