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Dr. Matthias Brendel darüber, warum er gerne mit Business Angels arbeitet

Impact Startup-Gründer

darüber, warum er gerne mit Business Angels arbeitet

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Dr. Matthias Brendel: „Ich bin wahnsinnig glücklich, dass wir nur Business Angel Investoren an Bord haben, die sehr pflegeleicht sind. Die geben uns natürlich Tipps und stehen mit Rat und Tat zur Seite, aber die bauen keinen Druck auf.

Ich habe es von Startups, die VC Geld aufgenommen haben, schon anders gehört. VCs wollen sich da stärker einbringen und den Kurs des Unternehmens bestimmen. Ich bin mit unserer Angel Finanzierung total glücklich und auch, dass die uns die notwendige Zeit gegeben haben, ein Produkt zu entwickeln, welches jetzt auch Marktreif ist und in den Vertrieb starten kann.“

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Julius Göllner: „Meine Erfahrungen sind da sehr positiv. Einerseits, weil sich Experten in der Industrie gerne mit neuen Technologien beschäftigen, ich glaube, es gibt auch so väterliche und mütterliche Gefühle, weil man sieht, dass es junge Leute sind.

Man kann die Experten natürlich auch ein bisschen an ihrer beruflichen Ehre packen und sagen, dass wir sie als den Experten für Logistik in der Industrie identifiziert haben und ob er nicht Zeit für ein paar Fragen hat. Es kann auch sein, dass die Leute so ein Gespräch als Chance für ein potenzielles Investment sehen, die Experten haben teilweise auch schon sehr viel Geld verdient.

Es gibt sehr viele Motive, warum ein Experte so ein Interview macht. Natürlich würde ich erst über das Netzwerk geht und wenn man da ein Intro bekommt, dann ist es nochmal einfacher. Per se habe ich die Erfahrung in den letzten 5-10 Jahren gemacht, dass da eine extrem hohe Bereitschaft besteht, Gründern zu helfen.“

Digital Health Startup-Gründer Dr. Daniel Fallscheer
über das Vorbeugen von Streitigkeiten
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Dr. Daniel Fallscheer: „Als CEO ist meine Rolle im Wesentlichen Kommunikation in alle Richtungen. Es ist schon Kommunikation im Founder-Team und man muss sich die Zeit nehmen, die Themen zu besprechen. Da wird man merken, dass es unterschiedliche Meinungen gibt, auch im Founder-Team. Die muss man zusammenbringen und zusammen als ein Founder-Team auftreten.

Mit den Investoren ist es genauso. Natürlich zählt der Lead-Investor mehr, da er auch mehr Geld mitbringt. Es gibt aber auch kleinere Angels, die das gleiche Informationsrecht haben. Im Zweifel bringen die Angels auch mehr ein, weil die an der Firma näher dran sind. Ich kommuniziere mit allen auf der gleichen Ebene und wir versuche das auch standardisiert zu betreiben.
Ich kommuniziere mit allen Investoren auf der gleichen Ebene. Wir versuchen standardisiert zu kommunizieren und haben monatlich ein umfangreiches Investorenupdate. Dabei präsentieren wir Key-KPIs, sind aber auch ganz kritisch und beschreiben, was nicht so gut läuft.

Wir haben jeden Monat aber auch ein “Ask”, wo wollen wir, dass die Investoren auch aktiv unterstützen? Das schöne an so einem monatlichen Meeting ist, dass man quartalsweise einen kürzeren Newsletter machen kann, der für die nächste Finanzierungsrunde verwendet werden kann.

Ich habe mal gelernt, dass es immer um die nächste Runde geht. Man kann das Reporting der eigenen Investoren für die Gewinnung neuer Investoren nutzen. Ein Newsletter kann auch potenzielle Investoren im Loop halten. Dann gibt es eine geringere Hürde, in die nächste Diskussion einzusteigen.“

Dr. Matthias Brendel
über das Reporting
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Dr. Matthias Brendel: „Bei der Erstellung der Reportings versuchen wir möglichst die Tools anzubinden, die wir sowieso im Einsatz haben. Wir nutzen die Zahlen direkt aus der betriebswirtschaftlichen Analyse, die der Steuerberater ohnehin erstellt. Bei den Umsatzzahlen schauen wir direkt in unsere Backend-Systeme und schauen an, welche Rechnungen wir erstellt haben und wie sich die einzelnen Kunden entwickeln.

Im Sales Bereich zeigen wir über Pipedrive, wie viele Kunden wir gerade in welcher Phase des Funnels haben. Welche sind dort besonders spannend? Wir versuchen da wirklich den Aufwand gering zu halten. Wir stellen alles in einer PowerPoint zusammen und machen hinterher ein PDF davon, welches wir verteilen.

Da gibt es ein Framework, damit es für die Investoren auch leicht zu lesen ist. Das ganze machen wir in Stichpunkten, also kein ausformulierter Fließtext, weil das aus unserer Sicht der effizienteste Weg ist. Dabei hilft uns Gründern, dass wir alle eine Konzernvergangenheit haben. Das heißt, wie man so Gremien und Stakeholder bespielt, haben wir alle im Konzern über Jahre gelernt. Deswegen bekommen wir da von unseren Investoren auch immer ein ganz gutes Feedback.“

Daniel Bosman Founder von OUR GREENERY
über das Sicherstellen des menschlichen & inhaltlichen Fit mit interessierten Investoren
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Daniel Bosman: „Bei uns war auf jeden Fall war immer im Vordergrund Angels mit an Bord zu holen, die auch strategisch sehr gut zu uns passen.

Wir haben keinen CMO im Team, dementsprechend war es ganz am Anfang wichtig, dass wir im Bereich Marketing Angels mit an Bord holen. Das haben wir in der vorigen Runde mit Nils Freiling hinbekommen. Der ist bei uns an Bord und ist im Performance-Marketing ein „Demigott“.

In der letzten Runde haben wir dann Insa Horsch mit an Bord geholt und sie ist einfach Wahnsinn. Sie unterstützt uns super darin, die Brand Positioning noch mal straffer zu ziehen.

Als Startup hast du viele Challenges – wir entwickeln ein Hardware- und ein Softwareprodukt gleichzeitig. Da haben wir recht viel auf dem Teller. Da musst du halt mitdenken und überlegen: „Okay, du hast am Anfang nicht das Budget, um jetzt eine C-Reihe komplett einzustellen. Also musst du überlegen, wo könntest du das Maximale an strategischem Fit irgendwo erreichen? Wo sind deine Schwachstellen?“ Das ist anstrengend.

Diese Leute werden dich dann natürlich auch mit einer gewissen Erwartungshaltung konfrontieren. Die wollen, dass du performst. Die bringen dich aber auch mit den Herausforderungen sehr schnell voran. Das war auf jeden Fall in der letzten Runde ganz wichtig.

Zur menschlichen Seite muss ich sagen, war das auch ein Glücksgriff. Insa hat über AddedVal.io unser Pitch Deck gesehen, angerufen und wir haben uns einfach bestens verstanden. Da war einfach die gesamte menschliche Ebene super stark. Wir haben die gleichen Visionen. Wir haben auch die gleichen Ansprüche an unser eigenes Leben in Bezug auf das, was wir erreichen wollen und wie wir das erreichen wollen. Nämlich mit Menschlichkeit und Verbindung. Das war dann natürlich die Beste Due Diligence, die man machen kann.“

SaaS Startup-Gründer Christian Ritosek
über die Vor- und Nachteile von VCs
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Christian Ritosek: „Die Interessen von einem Business Angel und einem VC sind anders. Der VC bleibt tendenziell für 7-10 Jahre investiert. Der Business Angel meistens nicht über so eine lange Laufzeit. Der hat das Interesse von der Idee, bis zur ersten oder zweiten größeren Finanzierung dabei zu bleiben. Es kann sein, dass ein Business Angel nur 3-4 Jahre in der Firma ist, weil er dann schon sein Geld und Multiple gemacht hat.

Wann ist es sinnvoll, sich einen Business Angel zu suchen?
Wenn man wirklich noch gar nicht viel hat, nur eine PowerPoint oder eine Idee steht. Ein VC würde ich mir suchen, wenn man vielleicht schon ein MVP hat, auf dem die ersten User sind und wenn man die ersten Transaktionen und Umsätze sieht.

Man kann natürlich auch einen Business Angel nehmen, wenn es für die Industrie relevant ist. Wenn man vielleicht ein Startup im Bereich Industrie 4.0 ist und der Business Angel da gute Kontakte hat, dann kann das natürlich auch ein sehr relevanter fit für die Company sein.“

Startup-Gründer Florin Kutten
darüber, was das Schwierigste am Pitch Deck ist
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Florin Kutten: „Das Schwierigste ist ganz klar, auf einer begrenzten Anzahl von Folien (10-12, maximal 15) alles drauf zubekommen. Das ist heute noch superschwer, weil manche Dinge dazukommen. Zum Beispiel irgendwelche Tractions, die man zeigen will und dann ist die große Frage, welche Dinge man dann im Gegenzug rausnimmt. Das ist sehr schwierig, am Ende will man dann alles auf eine Folie packen und dann ist die Folie zu voll. Wirklich ein großes hin und her.

Wir haben es geschafft, unser Pitch Deck auf 13 Folien zu begrenzen. Wir sind so vorgegangen, dass wir uns überlegt haben, was wirklich wichtig ist, wenn man uns in der ersten Minute kennenlernt und was man später erklären kann. Zum Beispiel ist unser Geschäftsmodell relativ einfach, wir sind ein Handel, genauso wie jeder Supermarkt eigentlich und deshalb haben wir es erstmal rausgenommen.

Natürlich redet man da später drüber, aber es ist nicht für die erste Minute wichtig. Der Markt ist da zum Beispiel viel wichtiger. So haben wir es mit Coaches und Mentoren nach und nach besprochen und ausgearbeitet.“