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Dr. Matthias Brendel darüber, was für und gegen ein echtes Equity Investment spricht

Impact Startup-Gründer

darüber, was für und gegen ein echtes Equity Investment spricht

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Dr. Matthias Brendel: „Wir haben das Wandeldarlehen immer versucht zu umgehen und wir sind direkt in Eigenkapitalbeteiligungen gegangen, weil damit einfach klare Verhältnisse geschaffen werden.

Jeder sieht in der Gesellschafterliste genau, wer welche Anteile hat. Es sind alle voll an Bord und es gibt keine schwebenden Zustände, wie es beim Wandeldarlehen häufig der Fall ist. Außerdem gab es eine Änderung in der INVEST Zuschuss Reform.

Bei einem Investment in Eigenkapital bekommt der Investor 20 % Cashback, wohingegen beim Wandeldarlehen nur 10 %. Das spricht aus meiner Sicht schon für ein Eigenkapital Investment, weil man als Gründer das wieder verwenden kann, um die Bewertung vielleicht noch ein bisschen nach oben zu verhandeln.“

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Dr. Matthias Brendel
darüber, wie und mit welchen rechtlichen Themen er sich am Anfang auseinandergesetzt hat
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Dr. Matthias Brendel: „Ich habe mich mit dem Thema selbst viel beschäftigt und habe viele Webinare und dergleichen besucht. Das Wichtigste war, dass ich von Anfang an mit einem Profi zusammengearbeitet habe, der alle unsere Verträge gecheckt hat. Von Gründungsvertrag bis hin zu allen Finanzierungsrunden.

Wir haben von Anfang an darauf geachtet, dass wir auch für internationale Investoren interessant sind. Das heißt, wir haben von Anfang an englische Verträge genommen, was für ein Startup in der Early Stage total überproportioniert schien. Jetzt, 3 Jahre später sind sie aber angemessen.

Sodass wir immer mit dem Vertrag unterwegs waren, mussten wir daran auch nichts mehr ändern. Das heißt, am Anfang war es natürlich ein Investment, weil so ein Vertrag natürlich auch ein paar Euro kostet, aber dafür nutzen wir den jetzt schon über Jahre und haben den nur minimal ergänzt. Aus dem Grund hat es sich total gelohnt!“

Daniel Bosman Founder von OUR GREENERY
über über welche Menschen in seinem Netzwerk die besten Investoren Intros gemacht haben
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Daniel Bosman: „Olaf Stichtenoth hat einen sehr positiven Impact auf mich als Unternehmer gehabt. Wir haben uns über „Coaches Against Corona“ in der Berliner Startup School kennengelernt. Zusammen haben wir Jungunternehmern dabei geholfen, sich gegen die kommende Krise gut aufzustellen, damit sie agiler und leaner werden können.
Dabei hat er mitbekommen, was ich mit „Our Greenery“ vorhabe. Damals war das nur eine sehr grobe Idee. Zusammen mit meinem Bruder Florian haben wir damals geschaut, was wir aus der Idee machen wollen. Olaf hat uns direkt das Gefühl gegeben, dass er an uns glaubt und dass er denkt, dass die Idee Potential hat. Dann sprach er plötzlich von einem Investment. Zuvor in meinen Projekten habe ich noch nie Investments aufgenommen, daher war das für mich komplettes Neuland. Er hat für uns auch Intros geschaffen. Olaf hat bei ganz viel bei „Our Greenery“ mitgewirkt und dafür gesorgt, dass das ganze Thema los gestoßen wird. Dafür bin ich sehr dankbar.

Olaf und Rahel sind zusammen die besten Angels, die du als Startup dir am Anfang wünschen kannst. Beide vermitteln niemals extremen Druck und zeitgleich haben sie einen hohen Glauben an das, worin sie investiert haben. Sie unterstützen auch intensiv beim Netzwerken.

Von der menschlichen Seiten bringt Insa eine wahnsinnige Energie mit im Sinne von „positive Encouragement“. Mit Insa, als unsere neuste Investorin an Bord, merkt man direkt die Bereicherung.

Sie ist sehr gut in Punkte verbinden – beispielsweise hat sie uns zu einem Dienstleister verbunden, der ihre Küche geplant hat, welcher uns dann bezüglich des Raumgartens auch nochmal weitergeholfen hat.“

Stephen Voss InsurTech Startup-Gründer
darüber, wie wichtig Transparenz gegenüber den Investoren ist
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Stephen Voss: „Dirk und ich glauben an die maximale Transparenz. So haben wir es immer aufgebaut. Das ist vielleicht ein Modell, dass nicht zu jedem passt. Für uns war es aber von Anfang an wichtig, ehrlich, authentisch und transparent rüberzukommen. Wir haben keine Show vorgespielt und das sind wir auch nicht.

Es gibt Leute, die mit einer starken Persönlichkeit mit jedem Produkt durch jeden Pitch rennen können. Das sind ganz starke Verkäufer-Persönlichkeiten. Wir wollten von Anfang an einen unheimlich modernen, technisch basierten, digitalen Versicherer aufbauen, aber immernoch einen Versicherer. Das ist eine klassische Sparte, auch wenn wir alles ganz modern und digital machen.

Dazu gehört beim Versicherer auch dazu, dass er reguliert ist und daher verbietet es sich für uns von vornherein schon die Show. Das ist bei einem Versicherer nicht passend. Ein Kunde möchte zwar ein modernes Antlitz, ein tolles Interface und Kommunikation. Aber er möchte eigentlich nicht belabert werden und irgendwas vorgegaukelt bekommen.

Aus dem Grund ist es mir sehr wichtig, authentisch zu sein, auch wenn man einen Dialekt hat, den nicht zu unterdrücken. Das macht keinen Sinn und es fällt auf. Da möchte ich jetzt auch alle ermutigen, die einen Dialekt haben, nutzt den. Der macht charmant, der macht authentisch und echt.

Deswegen einfach nett und freundlich rüberkommen und nicht versuchen, etwas zu sein, was man nicht ist. Ich denke da immer an den Song “The Great Pretender” von Freddie Mercury. Pretenden ist halt nicht, am Schluss kommt es raus.

Es kommt sicher auch auf die Branche an. Wir sind in einer sehr zahlgetriebenen Branche und da lässt sich keine Show abziehen. Am Schluss zählen die Ergebnisse. Man darf auch nicht vergessen, dass es auch Meilensteine mit den Investoren gibt, die man erreichen muss.

Wenn ich in einem Pitch etwas erzähle, was ich nicht erreichen kann, wird es mich später einholen, weil sich der Investor sehr gute Notizen macht. Im Zweifel gibt es ein Agreement, wo schon Meilensteine drinstehen. Dann reißt man die Meilensteine und das ist sehr schmerzhaft, bishin zum Verlust der eigenen Idee.

Da kann ich nur darauf hinweisen, dass man im Pitch nicht übertreiben sollte. Da sollte man transparent sein, weil sonst steht da ein Meilenstein im Vertrag, den man nicht erfüllen kann.“

Tobias de Raet Lindenpartners
über das Term Sheet
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Dr. Tobias de Raet: „Term Sheets sind der erste Schritt einer Finanzierungsrunde, in der man sich in einer Vertragsform, häufig auch in einer Tabelle aufgebaut oder stichpunktartig, darauf einigt, was die eigentlichen Eckpunkte einer Finanzierungsrunde sind.

Was sind die Eckpunkte?
Was sind die Konditionen, zu denen mein Investor bei mir einsteigen möchte?

Das Ganze ist sehr komprimiert, vielleicht 2 Seiten. Eigentlich sollte es nie mehr als 2 Seiten sein, es sei denn, es geht um eine sehr komplexe Situation. In einer klassischen Finanzierungsrunde ist ein Term Sheet 1-2 Seiten lang. Da einigt man sich wirklich rein kommerziell auf die wesentlichen Punkte.

Ich sag den Gründern immer, dass das das Kochrezept für die späteren Verträge ist. Am Anfang gut nachdenken und das wird dann später in Langfassung der Verträge übertragen. So ein Term Sheet hat keine rechtliche Bindungsverpflichtung. Jeder kann sich rechtlich wieder zurückziehen, man kann sagen, dass man sich auf das Term Sheet einigt und unterschreibt, aber es passieren kann, dass man sich nicht auf die Langfassung der Verträge einigt.

Das gilt auch für die Startups, wenn die Gründer im Laufe des Prozesses merken, dass es doch nicht der richtige Investor ist, dann können sie sich genauso rechtlich zurückziehen. Term Sheets sind eigentlich immer so gestaltet, dass man sich da wieder zurückziehen kann.

Auch wenn diese rechtliche Bindungswirkung fehlt, wird es häufig ein bisschen flapsig gehandhabt. Man darf nicht vergessen, dass so ein Term Sheet kommerziell eine sehr hohe Bindungswirkung hat. Ich erlebe ganz häufig in Vertragsverhandlungen, dass man zusammensitzt und sich wieder auf das Term Sheet und dessen Vereinbarungen bezieht. Was man einmal zusagt, davon kommt man nicht mehr runter. Da kann man nicht davon ausgehen, dass man es später noch mal anders verhandeln kann.

Deshalb darf man die Wirkung eines solchen Term Sheets nicht unterschätzen, man macht sich sonst auch extrem unglaubwürdig und unprofessionell, wenn man davon später noch mal abrücken möchte. Aus dem Grund sollte man sich auch für das Term Sheet ausreichend Zeit nehmen.

Man darf auch nicht auf irgendwelche Tricks reinfallen, zum Beispiel wenn man schon ein fertiges und unterschriebenes Term Sheet zugesendet bekommt. Da muss man nicht gleich unterschreiben, alle Term Sheets können verhandelt werden. Auf solche Spielchen sollte man sich nicht einlassen, immer genau überlegen:

Was gefällt mir?
Was ist mir wichtig?
Was ist dem Team wichtig?
Habe ich alles Wichtige verhandelt?

Die Zeit dafür am Anfang gut investiert. Wenn man am Anfang schnell macht, dann hat man häufig viele Dinge nicht berücksichtigt oder bedacht. Den psychischen Druck muss man aushalten und es ist normal, dass das Verhandeln der Term Sheets Zeit braucht.“

Business Angel Olaf Stichtenoth
darüber, wie Gründer an ihre Investoren kommen
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Olaf Stichtenoth: „Ein Thema, was ganz viele Gründer rumtreibt, ist, wie sie überhaupt an ihre Investoren kommen. Da gibt es natürlich verschiedene Wege und Plattformen, auf denen man sein Pitch einstellen kann und dann schauen sich den vielleicht auch Investoren an und kommen auf einen zu. Man kann natürlich auch Investoren kalt anschreiben, viele VCs haben auch eine E-Mail Adresse, wo man sein Pitch hinschicken kann.

Für mich ist ein anderer Ansatz besser, indem ihr euch warme Intros besorgt. Besorgt euch Intros von anderen Gründern, bei denen die Angels investiert sind. Wenn ihr einen Angel habt, der bei euch investiert, dann besorgt euch Intros von dem. Was meistens nicht so hilfreich ist, sind Intros von Angels, die abgesagt haben. Man bekommt ja meistens nett formulierte Absagen. Jemand, der nicht in euch investiert, der wird wahrscheinlich auch nicht eure Idee in einer guten Struktur weitergeben.

Sich von Kontakt zu Kontakt zu hangeln ist da wirklich sehr hilfreich. Es gibt auch Berater, die einem helfen, das muss man sich aber sehr genau anschauen. Ich will jetzt nicht das Geschäft von Beratern madig reden, aber da sollte man als Gründer schon sehr genau anschauen, dass die provisionsbasiert und nicht nach Tagessätzen arbeiten. Im Endeffekt machen die euch auch nur Intros.“

Lüder Brüggemann
darüber, warum er immer über eine Holding gründen würde
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Lüder Brüggemann: “In der Vergangenheit habe ich immer als natürliche Person gegründet. Das heißt, ich als Lüder Brüggemann war Gesellschafter oder Mitgesellschafter. Das würde ich heute nicht mehr so machen und mache es auch nicht mehr so.

Ich habe gerade eine Holding gegründet, für meine aktuelle Firma, die ich in Kürze gründen werde. Einfach aus dem Grund, dass bei einem Exit die steuerliche Belastung bei einer Holding ganz anders aussieht, als wenn du als natürliche Person gründest.

Bei meinem letzten Exit, bei der ich als natürliche Person gegründet habe, musste ich entsprechend hohe Steuern zahlen und das hätte ich im Nachhinein auch anders gemacht. Ich habe daraus gelernt und ich würde auf jeden Fall dazu raten, es über eine Holding zu machen.

Natürlich sollte am Anfang nicht der Exit das Hauptziel sein, aber wenn die Möglichkeit besteht, dass es irgendwann einen Exit gibt, macht es auf jeden Fall, auch wenn es am Anfang ein Mehraufwand ist. Natürlich verursacht so was auch Kosten, die du bei einem Fall des Exits aber 100- oder 1000-fach wieder drin hast. Ich würde es nur noch über eine Holdingstruktur machen.“