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Dr. Matthias Brendel darüber, wie viele Anteile sie bei Finanzierungsrunden abgegeben haben

Impact Startup-Gründer

darüber, wie viele Anteile sie bei Finanzierungsrunden abgegeben haben

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Dr. Matthias Brendel: „Wir haben bisher 2,1 Mio. Euro eingesammelt, dafür 24 % abgegeben und das auf 3 Finanzierungsrunden runtergebrochen. Das heißt, wir haben es immer geschafft, relativ hohe Bewertungen zu rechtfertigen und die auch durchzusetzen.

In der ersten Runde waren es so 7-8 % und in dem Rahmen ist es in jeder Runde auch geblieben. Zuletzt haben wir dann 1 Mio. Euro mit unserer Teil-Runde der Seed-Finanzierung eingesammelt. Für uns war von Anfang an klar, dass wir so viel Geld einsammeln, wie wir auch brauchen. Wir haben dann meistens noch 10-20 % drauf gelegt und hatten immer das Glück, dass wir das Geld auch bekommen haben.

Dieses zusätzlich eingesammelte Geld haben wir auch immer gebraucht, weil irgendwas unvorhergesehenes passiert ist. Oder irgendein Kundenprojekt verzögert sich oder die Umsätze entwickeln sich nicht wie gewollt. Man versucht zwar immer möglichst schnell auf den Markt zu gehen, aber meistens dauert es bis zum Umsatz dann doch verdammt lange.

Deswegen sind wir froh, dass wir unsere Finanzierungen immer erweitern konnten und für uns war dann eigentlich sekundär, wie viel wir abgeben. Uns war es wichtig, dass sich das Unternehmen gut entwickeln kann und so geht es uns auch heute noch. Wir wollen ein großes Unternehmen bauen und wenn wir ein kleines Stück von einem großen Kuchen haben, dann ist es immer noch wertvoller als ein großes Stück von einem kleinen Kuchen.

Aus dem Grund auch gerne was abgeben, wenn es hilft, das Unternehmen zu skalieren. Dann fährt man aus meiner Sicht als Gründer immer am besten.“

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Lüder Brüggemann
über die Aufteilung der Anteile unter den Gründern
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Lüder Brüggemann: “Ich glaube, es ist wichtig, nicht nur in die Vergangenheit zu schauen, also wer hat die Idee und vielleicht auch Geld eingebracht, um einen ersten Prototypen zu bauen. Das ist wichtig, keine Frage, das sollte auch in die Verteilung der Anteile mit einfließen.

Meiner Meinung nach ist es aber noch wichtiger, wer welchen Wert in den nächsten 3-5 Jahren einbringt. Das ist so die Mindestzeit, die man zusammenarbeitet und da sollte man in meinen Augen schauen, wie hoch der Wert des jeden Einzelnen ist, was er einbringt. Das sollte deutlich höher gewichtet sein als die Vergangenheit.

Es ist einfach so, dass die Vergangenheit für ein Startup viel weniger zählt, als was noch in Zukunft passiert. Ich glaube, es kann fatal sein, wenn man jemandem zu wenig Anteile gibt, weil er in der Vergangenheit noch nicht so viel gemacht hat, der für die Zukunft aber sehr wichtig ist und nach der zweiten oder dritten Finanzierungsrunde nur noch 5 % am Startup hält. Das ist fatal, weil der dann natürlich nicht so sehr motiviert ist, wie er sein sollte und das schadet dem ganzen Unternehmen.”

Digital Health Startup-Gründer Dr. Daniel Fallscheer
darüber, wann sie das erste Mal über Fundraising nachgedacht haben
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Dr. Daniel Fallscheer: „Wir haben von Anfang an ans Fundraising gedacht. Wir sind vier Co-Gründer und haben erst mal selbst sehr viel Geld in die Firma gegeben. Dann haben wir sehr schnell gemerkt, dass unsere Vision bei Business Angels aus dem Netzwerk sehr gut ankam. Sehr schnell haben wir Angel Tickets in Höhe von 75.000 Euro und 100.000 Euro bekommen. Da waren wirklich auch große Angels dabei.

Wir haben uns überlegt, wie wir unsere Firma finanzieren wollen. Da gibt es unterschiedliche Wege und wir haben auch Bootstrapping gemacht, weil wir relativ schnell eine Lösung für Covid gebaut haben, die uns lange getragen hat. Wir haben dann gemerkt, dass wir es strategisch positionieren wollen und haben uns dafür entschieden, dass wir es als eine VC-Story machen wollen.

Über Netzwerk, Listen und Co. haben wir geschaut, wer Investoren in diesem Bereich sind. Wo ist das smarte Geld im VC Bereich? Wer hat Healthcare, bzw. digital Health schon finanziert? Wir sind dann aktiv auf diese VCs zugegangen.“

SaaS Startup-Gründer Christian Ritosek
über erfolgreiche Kanäle, um an Investoren zu kommen
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Christian Ritosek: „Folgende Kanäle sind am erfolgreichsten:

Netzwerk: Man muss schauen, dass man über das Netzwerk an die Investoren kommt. Das können Business Angels sein oder andere Gründer:innen, die dann die Intros machen. Damit haben wir zu 95 % unsere Investoren gewonnen.

Messen: Was bei uns auch funktioniert hat, waren Messen, vor allem die Bits & Pretzels. Da haben wir mit ganz vielen Investoren gesprochen und 2-3 haben am Schluss auch investiert.

Inbound Leads: Dann ist die Company größer geworden und es kamen viele Inbound Leads. Da haben Investoren gesehen, dass andere Investoren bei uns investiert haben und wollten dann ebenfalls investieren. Als Lightspeed und Point Nine bei uns investiert hatten, dann war meine E-Mail Inbox plötzlich ganz voll.

In den jetzigen Runden ist auch wieder das Netzwerk entscheidend. Die Investoren sprechen auch untereinander über ihre Portfolios und so kommen auch neue Leads zustande. Also: Netzwerk über alles!

Definitiv haben Investoren Signalwirkung und wir haben die bei uns auch in Tier 1 und Tier 2 Investoren sortiert. Investoren mit einem guten Ruf bringen dann auch wiederum ein gutes Netzwerk mit anderen Investoren mit. Beispielsweise ist Point Nine einer der besten SaaS Investoren in Europa.“

Lüder Brüggemann
über seine Learnings zum Thema Marketing und Sales
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Lüder Brüggemann: “Ich habe in meiner Anfangszeit den Fehler gemacht, nur Geld für Markenbekanntheit auszugeben. Ich dachte, die Leute müssen unseren Namen hören und unser Logo sehen, dann werden sich die Verkäufe schon einstellen und dann wird es schon alles laufen.
Das ist meiner Erfahrung nach nicht so und ich würde dir dazu raten, dass wenn du Geld für Marketing in die Hand nimmst, dass du auch Geld wieder da raus bekommst. Sprich: Mach Marketing, um dann zu verkaufen.

Kümmere dich erst dafür Geld zu verdienen und kümmere dich später um reine Markenbekanntheitskampagnen. Kümmere dich erst um deine Umsätze, dass du später auch wieder mehr Geld für Marketing hast und es auch ein bisschen breiter ausgeben kannst.“

Janosch Kühn
über die Nachteile von Bootstrapping
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Janosch Kühn: „Wenn es beim Bootstrapping knapp mit dem Geld wird, kann man versuchen, doch auf die Suche nach Investoren zu gehen.

Eine andere Möglichkeit ist sehr hart, weil man die Kosten runterfahren muss. Kosten runterfahren ist meistens leichter als schnell neues Geld zu generieren, denn wo soll plötzlich neues Geld herkommen?

Dann heißt es: Leute entlassen, Marketing einstellen und sowas kann zu einer tödlichen Spirale werden. Wenn Leute entlassen werden, kann es auch die Motivation der übrigen Mitarbeiter nach unten drücken und das ist eine sehr gefährliche Situation für ein Startup.

Wenn das Bootstrapping nicht funktioniert, würde ich den Gründern raten, eine Runde zu raisen.“

Jonathan Spitz
über den Verkauf an KMUs
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Jonathan Spitz: „Der Verkauf an KMUs ist auf jeden Fall schwierig. Der deutsche Mittelstand ist ein Sektor von diesem ganzen Markt, aber wie bei Laserschneidmaschinen gibt es dort auch einen Fokus. In manchen Unternehmen ist die Unternehmenskultur vielleicht ein bisschen dynamischer und die sind bereit neue Dinge auszuprobieren.

Es gibt aber auch Unternehmen, die etwas Chaotischer sind und nie Zeit haben, etwas Neues auszuprobieren. Bei solchen Unternehmen ist es wichtig, dranzubleiben und weiter nachzuhaken. Das wir Schritt für Schritt von einer Online-Demo zu einer Live-Demo gehen.

Es gibt solche, die sehr offen sind und andere die denken, dass sie irgendetwas anderes bei einer KI machen müssen. Die vertrauen da lieber auf ihre unveränderte Arbeitsweise. Irgendwann werden solche Kunden durch unsere Ergebnisse wahrscheinlich trotzdem überzeugt.

Insgesamt ist es nicht einfach, zu sagen, wo der Verkauf leichter oder schwieriger ist. Auch von der Unternehmensgröße und dem Alter der Geschäftsführer kann man es nicht festmachen. Wir hatten ältere Geschäftsführer, die sehr offen für KI-Lösungen waren. In großen Unternehmen hatten wir schon das Problem, dass wir nicht den richtigen Ansprechpartner hatten. Aus dem Grund kann man nicht sagen, bei welchem Unternehmenstyp es jetzt besonders einfach ist.“