Founder Academy

Dr. Matthias Brendel über Vor- und Nachteile von einem Wandeldarlehen

Impact Startup-Gründer

über Vor- und Nachteile von einem Wandeldarlehen

YouTube

Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube.
Mehr erfahren

Video laden

Dr. Matthias Brendel: „Als Startup ist ein Wandeldarlehen dann das Mittel der Wahl, wenn es schnell gehen muss und wenn demnächst eine Finanzierungsrunde stattfindet, in der man das Wandeldarlehen wandelt, bevor eine zu große Wertsteigerung eintritt.

Es gibt da nämlich ein rechtliches Risiko, wenn das Wandeldarlehen zu lange liegt, dass es dann noch ein steuerliches Risiko für den Investor gibt, wenn die Bewertung in der Zwischenzeit zu stark gestiegen ist.

Wir haben das Wandeldarlehen immer versucht zu umgehen und wir sind direkt in Eigenkapitalbeteiligungen gegangen, weil damit einfach klare Verhältnisse geschaffen werden.

Jeder sieht in der Gesellschafterliste genau, wer welche Anteile hat. Es sind alle voll an Bord und es gibt keine schwebenden Zustände, wie es beim Wandeldarlehen häufig der Fall ist. Außerdem gab es eine Änderung in der INVEST Zuschuss Reform.

Bei einem Investment in Eigenkapital bekommt der Investor 20 % Cashback, wohingegen beim Wandeldarlehen nur 10 %. Das spricht aus meiner Sicht schon für ein Eigenkapital Investment, weil man als Gründer das wieder verwenden kann, um die Bewertung vielleicht noch ein bisschen nach oben zu verhandeln.“

Direkt mehr Startup-Know-How

von diesen und vielen weiteren Startup-Gründer*innen

Fabio Hildenbrand

Fabio Hildenbrand

Marketplace Startup-Gründer

Janosch Kühn

Janosch Kühn

Entrepreneur & Investor

Daniel Bosman Founder von OUR GREENERY

Daniel Bosman

Urban Gardening Startup-Gründer

Simon Lohmüller: CEO & Co-Founder bei qbilon GmbH

Dr. Simon Lohmüller

SaaS Startup-Gründer

Startup-Gründerin Antonia Wälzholz
über das Schwierigste am Pitch Deck
YouTube

Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube.
Mehr erfahren

Video laden

Antonia Wälzholz: „Das Schwierigste am Pitch Deck war für mich tatsächlich es kurz zu halten. Ich liebe unser Produkt und bin total überzeugt davon. Ich glaube, dass wir tatsächlich erhebliche Probleme damit lösen. Und daher möchte ich natürlich allen alles erzählen: wie es funktioniert, warum es so toll ist, wie wir es noch besser machen und was wir alles in 10 Jahren noch machen wollen.

Und ich glaube, da ein bisschen die Produktverliebtheits-Rosa-Brille abzulegen und sich tatsächlich zu fokussieren, das ist wichtig und das ist mir auch am schwersten gefallen. Ich habe einfach so viel zu erzählen, musste es aber so herunterbrechen, dass wir auf so ca. 15 Slides kommen. Das war schwierig.

Eine weitere Sache ist das Thema ‚Kill your darlings‘, was relativ relevant ist. Am Anfang hatte ich eine Darstellung im Pitch Deck, wo ich Zitate aufgeführt habe von den Interviewpartnerinnen aus den User Interviews zur Problemvalidierung. Da hatte ich mir aufwendig passende Fotos ausgesucht und das sah wirklich wunderschön aus und ich habe diese Slides geliebt.

In unserem jetzigen Pitch Deck sind diese Slides aber gar nicht mehr drin. Und ich muss zugeben, dass es mir schwer gefallen ist, sie rauszuschneiden. Aber sie haben der Story einfach nicht gedient und waren zu aufwendig. Sie haben auch nicht ganz genau die Probleme abgegriffen.

Daher ist mein Tipp: immer mal wieder relativ kritisch einen Schritt zurücktreten und auch ganz kritisch hinterfragen, ob deine Lieblingsslide wirklich gut ist, oder ist sie einfach nur eine deiner Lieblingsslides und dir ans Herz gewachsen?“

Isabeau Ayoubi Co-Founder bei Onstruc
darüber, wie hilfsbereit Investoren sind, die nicht investieren
YouTube

Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube.
Mehr erfahren

Video laden

Isabeau Ayoubi: “Die waren sehr hilfsbereit. Wir haben wahrscheinlich mehr Intros von denen bekommen als von denen, die investiert haben. Wir haben wirklich tolle Leute kennengelernt, die kein Investment gesucht haben, aber sehr gerne mit ihren Kontakten weitergeholfen haben. Das ist wirklich cool und da ist das Netzwerk meistens auch hilfreich. Früher im REAKTOR.BERLIN gab es auch so viele Mentoren. Da kannst du auch jeden mal anpingen und schauen, wer dir wo weiterhelfen kann.”

John Agricola: “Auch wenn ein Business Angel ablehnt, kannst du daraus viel lernen. Wenn ein erfahrener Business Angel schnell ablehnt, sagt der dir ganz klar, warum nicht. Damit kann man als Gründer einfach sehr gut arbeiten. Wenn sich das wiederholt beim zweiten und dritten Mal, dann kann man immer weiter dran arbeiten. Ich lese im Netz häufig, dass es 500 Bewerbungen gibt und 3 werden es. Sorry, dann stimmt was nicht. Wir kennen es auch von anderen Startups und da ist es eher auf 20 Bewerbungen, 10 Business Angels werden es schnell. Wenn die Business Angels absagen und immer das Gleiche sagen, dann würde ich darauf gehen, das Problem lösen und es ist einfach nicht normal, so eine hohe Absagequote zu haben.”

Isabeau Ayoubi: “Wenn Business Angels gar nicht mit euch reden wollen, dann gibt es einen Punkt, der dringend bearbeitet werden muss.”

Tobias de Raet Lindenpartners
über AGBs
YouTube

Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube.
Mehr erfahren

Video laden

Dr. Tobias de Raet: „AGB sind Standardmuster für Vertragsklauseln, die man nicht immer wieder neu verhandeln möchte. Das heißt, allgemeine Geschäftsbedingungen, Zahlungsbedingungen, Lieferbedingungen und Rechtswahlklausel. So was vereinbart man in AGB und das sind diese langen Vertragsdokumente, die sich eigentlich nie jemand durchliest.

Das ist auch so gedacht, AGB soll man nicht durchlesen müssen, weil da nichts Überraschendes drin stehen darf. Grundsätzlich gilt bei AGB, dass alles, was überraschend ist, unwirksam ist. Man kann in AGB nichts verstecken und jemandem dadurch was unterschieben. Grundsätzlich sollen AGB das Regeln, was beide Interessen vertritt.

Man muss dazu wissen, dass AGB strengen Vorlagen unterliegen, durch das Gesetz und durch die Rechtsprechung. Häufig geht es um das Thema, was überraschend und nicht überraschend ist. Aus dem Grund sollte man vorsichtig sein, wenn man AGB als Muster nimmt. Da gibt es viele Angebote und die stimmen dann in sich. Man sollte dann aber nicht ins Getriebe greifen und die einzeln anpassen, ohne zu prüfen, ob es auch wirklich geht.

Ein Beispiel: Ich verlängere mal meine Kündigungsfrist um ein paar Jahre oder ich schreibe noch eine zusätzliche Klausel rein, die mir besonders wichtig ist. Da muss man immer aufpassen und lieber noch mal prüfen lassen, ob es wirklich geht. Wenn es rechtlich nicht geht, dann ist es unwirksam und dann schützen einem die schönsten AGB nichts, wenn sie unwirksam sind.“

Agrar-Tech Startup-Gründer
über wichtige KPIs für Investoren und für das Business
YouTube

Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube.
Mehr erfahren

Video laden

Lasse Dumstrei: „Liquidität auf der Plattform ist für uns die Haupt-KPI auf unserer Plattform. Den Gross Merchandise Value (GMV) kenne ich immer auswendig. Darunter schaue ich mir an, wie viel Innenumsatz wir machen und habe dann eine GMV-Rendite. Das ist so die nächste KPI, welche ich mir anschaue. Außerdem werfe ich einen Blick auf die unterschiedlichen Produktkategorien, im Moment sind wir dabei, unsere erste Produktkategorie zu monetarisieren. Wie sehen da die Margen aus und was hat sich da verändert? Auf der anderen Seite schaue ich mir den User-Growth aufseiten der Händler an. Darunter analysiere ich den Marketing Spend, um auf eine Customer Acquisition Cost zu kommen.

Außerdem ist ein weiteres Haupt-KPI die Retention Rate, wie oft kommt ein Landwirt eigentlich wieder. Das heißt für mich auch, wie zufrieden der Kunde ist. In unserem Bereich gibt es nichts Wichtigeres als glückliche Bauern. 30 % unserer Kunden kommen auch durch Weiterempfehlungen von unseren Bestandskunden. Das spiegelt sich auch im Net Promoter Score mit 56 wider. Wir setzen alles daran, dass der Landwirt glücklich ist. Der erste Unternehmenswert ist für uns auch “Landwirt First”. Das leben wir am Ende des Tages auch und das ist auch sehr wichtig für uns, weil man daran messen kann, wie glücklich die Landwirte sind, weil wir ja auch bestehende Beziehungen aufbrechen.

Zudem schaue ich mir eine Average Order Value (AOV) auf der Plattform an und da es ein saisonales Geschäft ist, variiert der auch. Das sind so meine Haupt-KPIs, die ich mir aus unternehmerischer Sicht anschaue. Die verteilen wir am Ende des Tages nurnoch auf die Mitarbeiter. Dann schauen wir uns noch gesondert die Mitarbeiter an und wo wir schon eine Managementebene eingebracht haben, dann reporten die eben der Management Ebene. Wir gehen dann mit der Managementebene die Zahlen durch und können auf der Basis strategische Entscheidungen treffen.“

Lüder Brüggemann
über umove
YouTube

Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube.
Mehr erfahren

Video laden

Lüder Brüggemann: “Hi, mein Name ist Lüder. Ich bin der Gründer und Geschäftsführer von umove. Mit umove bauen wir gerade einen Social Fitness Marketplace. Unsere Mission ist es, Fitness Coaches, Creator im Bereich Fitness dabei zu helfen, online Geld zu verdienen. Im Grunde ist es ein Marktplatz für Fitnessdienstleistungen.”

Agrar-Tech Startup-Gründer
über das Thema Fundraising bei Betriebsmittelhelden
YouTube

Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube.
Mehr erfahren

Video laden

Lasse Dumstrei: „Wenn man ganz vorne anfängt, dann müssen wir in unserem eigenen Geldbeutel anfangen. Die Validierungsphase und das erste Jahr haben wir aus eigenen Mitteln finanziert. Da haben wir auf das Projekt einen 6-stelligen Betrag eingezahlt. Anschließend haben wir unsere erste Pre-Seed-Runde vor einem Jahr geclosed. Da haben wir 700.000 Euro von namhaften Business Angels eingesammelt. Gerade sind wir dabei, unsere Seed- Runde zu closen.“