Founder Academy

Dr. Patrick Müller über seine Zusammenarbeit mit Startups und VCs

Rechtsanwalt für VC und Startups

über seine Zusammenarbeit mit Startups und VCs

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Dr. Patrick Müller: „Mein Name ist Patrick Müller und ich bin Rechtsanwalt und Salaried Partner an der Kanzlei Heuking Kühn Lüer Wojtek am Standort Düsseldorf. Wir sind eine Full-Service-Kanzlei, die alle Rechtsbereiche an verschiedenen Standorten in Deutschland und der DACH-Region abdeckt.

Ich selbst bin hier innerhalb des Teams für M&A Corporate tätig, wobei ich mich schon seit vielen Jahren in den Bereichen Venture Capital und Startups spezialisiert habe. Zusammen mit anderen Kollegen haben wir hier die Venture Capital Task-Force aufgebaut.

Ich betreue und berate Startups bei der Gründung und dem Aufbau der Unternehmensentwicklung. Außerdem betreue ich Venture Capital Fonds bei Finanzierungsrunden und sonstigen VC-Themen.“

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von diesen und vielen weiteren Startup-Gründer*innen

Fabio Hildenbrand

Fabio Hildenbrand

Marketplace Startup-Gründer

Dr. Patrick Müller

Dr. Patrick Müller

Rechtsanwalt für VC und Startups

Stephen Voss InsurTech Startup-Gründer

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InsurTech Startup-Gründer

Dr. Matthias Brendel

Dr. Matthias Brendel

Impact Startup-Gründer

Startup-Gründerin Antonia Wälzholz
über gute Leitfäden für die Pitch Deck-Erstellung
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Antonia Wälzholz: „Bezüglich Leitfäden oder Vorlagen, die wir für unser Pitch Deck benutzt haben, muss ich sagen, dass Google unser Freund ist. Ich habe am Anfang sehr viel Recherche betrieben, um herauszufinden, was ein gängiger Standard ist, wie Decks von bekannten Startups aussehen – wie zum Beispiel von Airbnb, das findet man reicht einfach im Internet – an denen man sich orientieren kann.

Bevor ich also überhaupt angefangen habe, ein Pitch Deck zu bauen, bin ich in die Recherche gegangen nach Marktstandards und Beispielen, von denen man viel lernen kann.

Ganz besonders gut fand ich die Content-Sammlung von Slidebean. Da gibt es sehr gute Youtube-Videos, die die Themen sehr gut herunterbrechen. Slidebean kommt ja aus einem sehr einfachen Design-Ansatz, um automatisiert gutes Design herzustellen für Slides. Da kann man viel übernehmen an Darstellungsoptionen und sogar Inhalten, die sind immer sehr gut heruntergebrochen und einfach zu verstehen. Teilweise kann man die 1:1 übernehmen.

Es gibt aber neben Slidebean Tausend andere Dinge, die man sich anschauen kann. Da ist dann ein bisschen die Gefahr sich zu verzetteln. Man muss irgendwann auch einfach mal anfangen zu bauen – und optimiert erst dann weiter.

Ich hatte in meinem vorherigen Berufsleben auch sehr viele Präsentationen gebaut und hatte auch viel Präsentationstraining, auch mit Mentoren und Trainern. Es gibt natürlich auch allgemeingültige Grundsätze für gute Präsentationen. Das sind zum Beispiel: eine einheitliche Bildsprache, nicht zu viele verschiedene Schriftarten und -größen. Also ganz grundsätzliche Dinge, die es einfacher machen, Präsentationen zu verstehen.

Menschen, die aus dem Consulting kommen, wissen, dass dass MECE-Prinzip wichtig ist. Das bedeutet, die Inhalte sollten ‚mutually exclusive, collectively exhaustive‘ sein. Das heißt, ich sollte mich nicht wiederholen, aber alle relevanten Inhalte bringen.

Mein liebstes Beispiel ist, dass man keine ‚This is a horse.‘ slide bauen soll, auf der ein Pferd zu sehen ist und dieser Satz in der Überschrift steht. Das bringt keinem etwas. Stattdessen soll man Überschriften sehr gezielt nutzen, um relevante Aspekte noch einmal aufzubringen.

Weiter wichtig ist auch Storytelling. Das ist manchmal in einem Pitch Deck schwierig, weil man bestimmte Informationen bringen muss. Aber ein Spannungsbogen sollte trotzdem in einem Deck aufgebaut werden. Solche Grundsätze haben wir beim Bau unseres eigenen Pitch Decks immer beherzigt.

Was mir immer noch passiert: manchmal sehe ich online oder bei einer Veranstaltung ein tolles Pitch Deck von jemand anderem, das mich dann inspiriert. Dann möchte ich Aspekte davon auch bei uns einbauen, wenn ich die besonders gut finde.

Daher kann ich allen Gründerinnen und Gründern nur mitgeben: euer Pitch Deck wird nie fertig sein. Es ist immer im Fluss und immer im Wandel, weil man immer dazulernt. Diese Learnings kann man dann immer wieder einbauen in sein eigenes Konzept, und so entwickelt man sich stetig weiter an diesem Deck.

Wir selbst arbeiten in Google Workspace mit Google Slides, so dass wir immer eine aktuelle Version haben. Wenn wir in PowerPoint arbeiten würden, dann hätten wir vermutlich ganz lange Dateinamen mit ‚Version 10 final final‘ oder so… Also, ein Pitch Deck ist nie ganz fertig, das ist so.“

Dr. Matthias Brendel
darüber, welche KPIs seinen Investoren beim Reporting wichtig sind
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Dr. Matthias Brendel: „Das Reporting an Investoren ist ein sehr schönes Thema, wir haben es gerade erst wieder neu aufgesetzt, weil wir unsere CI geändert haben. Dabei haben wir auch das Format leicht geändert. Wir berichten grundsätzlich zum Quartalsende, weil wir dann auch die betriebswirtschaftlichen Analysen bekommen.

Das heißt, dann haben wir die neuesten Finanzzahlen, die für unsere Investoren wichtig sind. Wie viel Cash haben wir verbraucht? Wie haben sich die Umsätze entwickelt? Wie ist unser Runway?

Aus dem Grund berichten wir immer zum Quartalsende. Da ein Quartal sehr lange ist, machen wir noch ein Report im Quartal, bei dem wir einfach berichten, wie wir inhaltlich stehen: Wie gehen die Kundenprojekte voran? Wie entwickeln sich unsere KPIs? Wir bieten ja eine digitale Fußvermessungsempfehlung. Wir berichten also, wie viele Füße wir vermessen haben. Wie viele Schuhe haben wir empfohlen und wie sind die Conversion-Rates? Solche Themen sind für unsere Investoren wichtig.

Dann berichten wir auch, wie sich zum Beispiel unser Team entwickelt. Kommt jemand dazu oder scheidet jemand aus? Wie viel Prozent unserer Kapazität fließt ins Produkt, ins Business und in die Tech-Entwicklung?

Noch eine ganz wichtige Sektion ist: Was gibt es gerade so in der Presse, was für die Investoren relevant sein könnte? Wir suchen da immer spannende Artikel und Videoreportagen raus, die uns irgendwie über den Weg kommen oder von den Investoren teilweise auch uns gemeldet werden. So kann sich jeder Investor ein Bild machen, was gerade im eCommerce, Schuhhandel und Retouren Bereich passiert.

Der letzte wesentliche Bestandteil, neben den wirtschaftlichen, finanziellen und inhaltlichen Reportings, ist die Help-Needed-Sektion. Das heißt, dort stellen wir Fragen. Zum Beispiel: Im Moment gehen wir neue Kundensegmente an und dann fragen wir, wer dort konkrete Kontakte hat. Dann schicken wir noch eine Liste mit 300 Leads und unsere Investoren melden sich dann zurück und sagen, zu wem sie irgendeine Verbindung haben.

Wir versuchen es immer möglichst interaktiv zu gestalten und es funktioniert sehr gut. Wir geben das Reporting als PDF ca. alle 6 Wochen raus und bieten am Quartalsende immer eine Videokonferenz an, um auch interaktiv darüber zu sprechen und Feedback von den Investoren einzuholen.“

Simon Lohmüller: CEO & Co-Founder bei qbilon GmbH
über qbilon
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Simon Lohmüller: „Mein Name ist Simon Lohmüller und ich bin einer der vier Gründer von der qbilon GmbH. Die qbilon GmbH ist ein Software-Startup und wir entwickeln eine SaaS-Plattform für Großunternehmen, um hybride IT-Landschaften zu erfassen, zu analysieren und zu optimieren.

Das heißt, dass wir Daten von Unternehmen abgreifen, die Daten in einer großen IT-Landkarte aufbereiten und den Unternehmen dann sagen, wie sie ihre Daten bezüglich Kosten oder Sicherheit optimieren können.“

Fabio Hildenbrand
über wie viel Zeit er fürs Fundraising eingeplant hat
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Fabio Hildenbrand: „Nach dem Fundraising ist vor dem Fundraising.

Demnach ist man da schon sehr stark involviert. Das macht auch einen Großteil meiner Arbeit aus.

Mir persönlich macht das aber Spaß und das ist denke ich auch einer der wichtigsten Faktoren. Spaß muss dabei sein, denn wenn man da nicht voll dabei ist, wirkt sich das auf den Erfolg des Fundraisings aus. Ich bilde mich regelmäßig weiter und tracke meine KPIs: Daran messe ich auch meinen Erfolg des Fundraisings. Ich mag es auch beispielsweise meine Taktik zu optimieren und die Strategien anzupassen. „

Simon Lohmüller: CEO & Co-Founder bei qbilon GmbH
darüber, wie transparent man zu Investoren sein sollte
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Simon Lohmüller: „Da kann ich nur zu maximaler Transparenz raten. Wenn ihr irgendetwas verheimlichen wollt, das kommt am Ende sowieso raus. Man muss sämtliche Dokumente zum Unternehmen abliefern und es bringt nichts, das Vertrauensverhältnis schon vorab zu beschädigen, selbst wenn man damit vielleicht durchkommt und die Runde abschließen kann.

Wenn es irgendwelche Leichen im Keller gibt, dann wird es früher oder später rauskommen. Es sollte ja auch nach Abschluss der Finanzierungsrunde ein vertrauensvolles Verhältnis sein und darauf sollte man bauen. Wir waren immer absolut ehrlich und transparent und das hat uns definitiv nicht geschadet.

Man kann den Investoren auch seine Schwächen erzählen und ich glaube, das ist durchaus gewollt, weil auch Investoren wissen, dass kein Startup von Anfang an perfekt ist. Es gibt immer irgendwelche Schwächen und wenn es die Schwächen nicht gäbe, dann bräuchte man wahrscheinlich keinen Investor.“

Jonathan Spitz
darüber, wie er mit Frustration umgeht
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Jonathan Spitz: „Ein guter Tipp ist es, den richtigen Mitgründer zu haben, der das für das Startup macht. Ich denke, es ist bei Startups generell so, dass manche Stunden sehr gut laufen und andere sehr schlecht. Das kann sich auch stundenweise ändern. Man muss einfach durchhalten und weitermachen.

Wir finden es wichtig, bei jedem Schritt zu schauen, was wir daraus gelernt haben. Zum Beispiel wenn wir eine Maschine optimiert haben und der Kunde nicht überzeugt ist. Liegt das vielleicht daran, dass es ein neues Material oder eine neue Maschine ist. An der Stelle sich die richtigen Fragen stellen: Warum ist der Kunde nicht überzeugt? Was lernen wir daraus? Können wir vielleicht noch mal mit dem Kunden sprechen und Feedback einholen.

Es ist immer schwierig, wenn wir ein „Nein“ oder ein „Vielleicht“ bekommen, aber solange wir aus den Dingen lernen, können wir weitermachen.“