Founder Academy

Dr. Simon Lohmüller darüber, ob digitale Pitches funktionieren

SaaS Startup-Gründer

darüber, ob digitale Pitches funktionieren

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Simon Lohmüller: „Dazu muss ich sagen, dass bei uns nahezu alles digital war. Bei uns lag der Fundraising-Prozess in der Corona-Lockdown-Zeit, wo sämtliche Präsenzveranstaltungen heruntergefahren wurden. Wir haben fast ausschließlich virtuell gepitcht und Präsenzveranstaltungen und Begegnungen waren erst, wenn wir mit einem Investor schon ein bisschen weiter waren.“

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Startup-Gründer Christof Weidl
über die Vor- und Nachteile eines Wandeldarlehens
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Christof Weidl: „Ein Wandeldarlehen ist einfach schnell, weil es ein bilateraler Vertrag ist. Damit musst du nicht zum Notar gehen. Wir haben uns für ein Wandeldarlehen mit Wandlungspflicht entschieden. Das bedeutet für uns auch die Sicherheit, dass wir jetzt nicht diesen Kredit als Damokles-Schwert über uns haben.

Es sind klare Metriken drin, dass gewandelt werden muss, dann aber geballt und nicht so, dass wir jetzt 20 Notartermine gehabt hätten, was unnötige Kosten verursacht hätte. Geschwindigkeit ist da ein Trumpf und für einen Investor ist es auch gar nicht so uninteressant, weil du in ein Wandeldarlehen natürlich auch Discounts und ähnliches vereinbaren kannst. Für sie ist es ja eh festgeschrieben, also kaum Nachteile für einen Investor. Also für beide Seiten eigentlich nur Vorteile.“

Stephen Voss InsurTech Startup-Gründer
darüber, wie man Investoren validieren kann
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Stephen Voss: „Den Investor kann man schon überprüfen, da gibt es Möglichkeiten. Zum einen kann man zum Beispiel unterschiedliche Datenbanken einsehen. Außerdem sollte man im eigenen Netzwerk nachfragen, welche Erfahrungen andere Startups mit der Investorengruppe gemacht haben. Was sind deren Schwerpunkte? Was können die und was können die nicht?

Da bekommt man kein ganz objektives Bild, ganz klar, aber da fragt man eben mehrere. Da spricht man miteinander und das kann ich auch nochmal als große Empfehlung geben. Es ist die große Gefahr, dass man in einem Investitionstunnel als Gründer ist. Man sollte immer mal links und rechts schauen, auch einen Gang runterschalten.

Die Termine Revue passieren lassen und überlegen, was man gelernt hat. Habe ich für weitere Termine im eigenen Netzwerk Leute, die mich beraten können? Passt der potenzielle Investor zur eigenen Mentalität und zum Startup?

Das kann man auch konkret in Terminen nachfragen: Was ist der Investmenthorizont vom Investor? Wie lange wird er investiert bleiben? Manche Investoren haben nur einen Horizont von 3-5 Jahren und das kann bei manchen Geschäftsmodellen viel zu kurz sein. Da ist es einfach wichtig nachzufragen.

Zudem kann man ein Portfolio-Unternehmen des Investors nach dessen Erfahrungen mit dem Investor fragen.“

Agrar-Tech Startup-Gründer
darüber, welchen Datenraum er nutzt
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Lasse Dumstrei: „Tatsächlich haben wir uns damals verschiedene Datenräume angeschaut und wo wir unsere Unterlagen bereitstellen. Am Ende des Tages haben wir uns aber für einen ganz klassischen Google Drive entschieden. Das ist für uns am einfachsten und natürlich gibt es da auch verschiedene andere Möglichkeiten, die man dort nutzen kann. Wir haben uns für Google Drive entschieden, weil wir da einfach am schnellsten und einfachsten mit den verschiedenen Parteien arbeiten können.

Wenn ich zum Beispiel mit einem VC spreche, dann kann ich sehr schnell einfach die Daten kopieren und einfügen. Alle meine Investoren haben Zugriff auf diesen gesamten Datenraum, da ist Google einfach extrem Stark drin. Wir haben uns noch so 2 andere Lösungen angeschaut. Was ich noch spannend finde, ist, dass man sehen kann, wie sehr der Investor mit einem gerade beschäftigt ist. Jeder ist in der Welt erstmal dein Freund, aber wie tief ein Investor in dein Thema einsteigt, ist immer so eine Frage, die man sich stellt. Das ist natürlich auch spannend zu erfahren.

Wir sind mit Google Drive gestartet und haben da keine negativen Erfahrungen gemacht, deshalb ist das unser Mittel der Wahl für unseren Datenraum gewesen.“

Startup-Gründerin Antonia Wälzholz
über ihren Ansatz für gutes Design beim Pitch Deck
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Antonia Wälzholz: „Ich würde sagen, beim Thema Design des Pitch Decks haben wir einen guten Mittelweg gewählt. Ich habe in meiner vorherigen Berufserfahrung auch viele Decks gebaut und kenne daher so manche Tipps und Tricks, wie man zum Beispiel die Bildsprache einheitlich nutzt, wie man ein Deck ruhig gestaltet, indem man zum Beispiel eine Schriftart beibehält und nicht zwischen verschiedenen Schriftgrößen wechselt, indem man vielleicht auch verschiedene Bildelemente wiederholt, so dass der Leser einen Wiedererkennungseffekt hat usw. Das sind die allgemeinen Dinge, die man beachten kann, auch im Kleinen.

Wir haben wie gesagt einen Mittelweg beim Design des Decks gewählt. Wir haben keine Vorlage gekauft und auch keinen Designer beschäftigt, sondern wir haben uns viele Insights geholt und mit unseren privaten Möglichkeiten gearbeitet. Das beinhaltet zum Beispiel gute Stock-Fotos, die wir gekauft haben und geht über gute Bearbeitung zum Beispiel mit Canva, mit dem man viele visuelle Element einfach gestalten kann. Auf diese Weise haben wir einen finanziell günstigen Weg gefunden, wir wir das pragmatisch und einigermaßen schön hinbekommen haben.“

Maika Kupfer
über Vertrieb und Marketing
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Maika Kupfer: „Wie sind wir an die Themen Vertrieb und Marketing herangegangen?
Einen klassischen Vertrieb machen wir bei uns nicht, weil der Aufwand des Produktes in keinem Verhältnis zum Outcome steht. Aus diesem Grund liegt unser Fokus im Marketing, hier vergrößern wir ständig unser Netzwerk und positionieren uns bei den Themen Onboarding und Offboarding gezielt bei den Unternehmen.

Dabei hilft uns die Zufriedenheit unserer Kunden, speziell im Empfehlungsmarketing. Das ist eine sehr wichtige Säule unserer Marketingstrategie. Ein weiterer wichtiger Bestandteil sind Zielgruppenbefragungen und Analysen. Daraus abgeleitet, konnten wir den Bedarf erkennen und die Buyer Persona definieren, die wir gezielt durch Marketingmaßnahmen bespielen und kontaktieren.

Daraus abgeleitet haben wir Konzepte entwickelt, um diesen Personenkreis auch über verschiedene Kanäle anzusprechen, in Kontakt zu treten und auch zu bleiben. Dadurch konnten wir speziell bei unserer Zielgruppe die Sichtbarkeit erhöhen und mehr Aufmerksamkeit generieren.

Außerdem werden bei Buchprojekten Leute eingeladen, die mitgestalten, die wiederum mögliche Kunden für spätere Projekte sind. Erfahrungsgemäß sind es 10-15 Teilnehmer pro Buch und deswegen ist das auch ein sehr wichtiger Punkt für uns.“

Startup-Gründer Christof Weidl
über seine größten Learnings im Fundraising
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Christof Weidl: „Unsere Learnings aus dem Fundraising und was hätten wir an manchen Stellen schneller und effizienter machen können. Einerseits das Thema Vorbereitung und dass wir uns schon vorher feste Termine in unserem Zeitplan hätten blocken müssen. Dass man dieses Thema als einen festen Bestandteil des Alltags ansieht, das muss gemacht werden.

Dann sollte man aber auch im Vorfeld einen ganz genauen Plan machen und sich festlegen, bis wann man welche Feedbacks eingesammelt haben will. Zum Beispiel zum Pitch Deck, welche Zahlen wollen VCs sehen und wie soll der Businessplan aussehen.

Wenn wir das alles vorbereitet hätten und uns das dann auch Sicherheit gegeben hätte, dann kann man das Thema sehr geballt angehen und die VCs einen nach dem anderen ansprechen. Am besten wirklich 3–4 Termine pro Woche machen und das hätte uns am meisten Zeiteffizienz gebracht.“