Founder Academy

Dr. Simon Lohmüller darüber, wie wichtig die Öffentlichkeitsarbeit für das Fundraising ist

SaaS Startup-Gründer

darüber, wie wichtig die Öffentlichkeitsarbeit für das Fundraising ist

YouTube

Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube.
Mehr erfahren

Video laden

Simon Lohmüller: „Uns hat geholfen, dass wir schon sehr früh bei Businessplan-Wettbewerben teilgenommen haben. In einem Wettbewerb ist dann der Kontakt zu einem großen VC entstanden, die auch mit in der Jury saß. Die sind im Anschluss auf uns zugekommen. Grundsätzlich ist Öffentlichkeitsarbeit sehr wichtig, weil ihr dadurch die Investoren auf euch aufmerksam macht.

Wir haben gemerkt, dass es eher schwierig ist, Investoren kalt anzuschreiben. Die bekomme sehr viele Pitch Decks zugeschickt und die Investoren müssen in sehr kurzer Zeit aussortieren, ob für die ein Startup geeignet ist oder nicht. Wenn Investoren selbst auf euch zukommen, weil ihr in der Öffentlichkeit wahrgenommen werden, dann ist das schon ein viel besseres Eintrittstor.“

Direkt mehr Startup-Know-How

von diesen und vielen weiteren Startup-Gründer*innen

Simon Lohmüller: CEO & Co-Founder bei qbilon GmbH

Dr. Simon Lohmüller

SaaS Startup-Gründer

Tobias de Raet Lindenpartners

Dr. Tobias de Raet

Rechtsanwalt

Isabeau Ayoubi Co-Founder bei Onstruc

Isabeau Ayoubi

PropTech Startup-Gründerin

Agrar-Tech Startup-Gründer

Lasse Dumstrei

AgTech Startup-Gründer

Digital Health Startup-Gründer Dr. Daniel Fallscheer
darüber, welche weiteren Unterlagen die Investoren außer dem Pitch Deck sehen wollten
YouTube

Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube.
Mehr erfahren

Video laden

Dr. Daniel Fallscheer: „Ich bin da vielleicht etwas unorthodox rangegangen. Zum Beispiel habe ich am Anfang nie das Pitch Deck geschickt. Ich habe das nur Voice-over gemacht und wir haben dann das Deck im Nachhinein geschickt. Wir haben ein klassisches Investor Deck gehabt, was man auch eher lesen kann, deshalb haben wir es danach geschickt. Wir haben es manchmal länger oder kürzer geschickt, wir waren da variabel.

Den Businessplan haben wir auch erst später verschickt bzw. in den Datenraum gepackt, nachdem es einen detaillierten Call gab. Die Due Diligence war bei uns später auch eher kurz und knackig, in wenigen Wochen.

Man braucht ein sehr gutes Pitch Deck, man muss die Story aber auch ohne Deck präsentieren können. Das sollte in 3-5 Minuten gehen, innerhalb eines kernigen Pitches und einer kurzen Vorstellung. Das Pitch Deck kann man auch danach noch rausschicken, dann hat man die Investoren am Ohr und nicht auf irgendwelchen Folien.“

Stephen Voss InsurTech Startup-Gründer
über die wichtigsten Punkte im Pitch Deck
YouTube

Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube.
Mehr erfahren

Video laden

Stephen Voss: „Zuerst haben wir beim Pitch Deck darauf geachtet, dass wir die grundlegenden Financials drin haben. Das wussten wir schon vorher, dass Venture Capital Unternehmen und Geldgeber ganz klar die Story verstehen wollen. Die ist wichtig und die muss man auch in wenigen Worten rüberbringen.

Aber der nächste Punkt ist eben, haben die Menschen, die da vor einem sitzen, für das finanzielle Modell eine Vorstellung, wie das funktioniert. Das heißt nicht, dass man einen ausgefeilten 6, 7 Jahresplan abgeben muss. Man muss aber klar sagen können, das ist unser Organisationsfonds, das ist das Geld, was wir für die Technologie benötigen. Das brauchen wir für die Lizenz, das sind die minimalen Punkte, die wir brauchen.

Diese Punkte sollte man schon sehr klar darlegen können, weil das auch das Stück Professionalität ausdrückt, womit sich dann die Investor:innen wohlfühlen wollen.“

Janosch Kühn
über die Nachteile von Bootstrapping
YouTube

Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube.
Mehr erfahren

Video laden

Janosch Kühn: „Wenn es beim Bootstrapping knapp mit dem Geld wird, kann man versuchen, doch auf die Suche nach Investoren zu gehen.

Eine andere Möglichkeit ist sehr hart, weil man die Kosten runterfahren muss. Kosten runterfahren ist meistens leichter als schnell neues Geld zu generieren, denn wo soll plötzlich neues Geld herkommen?

Dann heißt es: Leute entlassen, Marketing einstellen und sowas kann zu einer tödlichen Spirale werden. Wenn Leute entlassen werden, kann es auch die Motivation der übrigen Mitarbeiter nach unten drücken und das ist eine sehr gefährliche Situation für ein Startup.

Wenn das Bootstrapping nicht funktioniert, würde ich den Gründern raten, eine Runde zu raisen.“

SaaS Startup-Gründer Christian Ritosek
darüber, wie ein Business Angel die Due Diligence macht
YouTube

Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube.
Mehr erfahren

Video laden

Christian Ritosek: „Dadurch, dass noch nicht so viel da ist, investiert ein Business Angel auch viel nach Bauchgefühl und ob er generell an die Idee und das Konzept glaubt. Ist das ein Markt, mit dem er sich identifizieren kann. Auch, ob er das Problem und die Lösung versteht und erkennt.

Der zweite wichtige Punkt ist, ob er an das Team glaubt. Ein Business Angel hat ja auch Erfahrung und war vielleicht schon Unternehmer oder Unternehmerin. Der Angel kann sich die Frage beantworten, ob er es dem Team zutraut oder nicht. Ist jemand im Team gut in Product, jemand gut in Sales und darauf fällt er oder sie dann ihre Entscheidung.“

Daniel Bosman Founder von OUR GREENERY
über wie und in welcher Tiefe er seine potentiellen Investoren überprüft hat
YouTube

Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube.
Mehr erfahren

Video laden

Daniel Bosman: „In der Phase, in der die Gespräche sich vertiefen mit Investoren & mit Business Angels, die man menschlich und von vom strategischen Fit her gerne an Bord holen möchte, würde ich jedem empfehlen, sich Referenzen von den Angels einzuholen. Welches Portfolio haben sie? Wo haben sie bisher investiert?

Das hat zweierlei Gründe: Das Eine ist, wenn du im Endeffekt im SAAS Bereich aktiv bist und eine App programmierst, die Menschen helfen soll im Alltag und dieser Angel hat bereits ähnliche Projekte, die nicht genau das gleiche machen, dann gibt es einen Synergieeffekt. Man kann davon ausgehen, dass dieser Angel bereits extrem viele Probleme in diesem Bereich behoben hat oder zumindest unterstützend war. Man kann auch diese Startups kontaktieren. Die werden vielleicht im Setup ähnliche Probleme gehabt haben und hier kannman herausfinden, ist dieser Angel aktiv oder eher passiv? Übernimmt er/sie auch gerne mal Mitverantwortung? Wie geht die Person damit um, wenn die Ratschläge nicht angenommen werden. Das ist auch extrem wichtig. Angels sind in der Regel extrem effiziente Menschen und sie sind sicherlich gewohnt, dass man ihre Ratschläge annimmt. Daher ist das auch spannend, was passiert, wenn man den eigenen Weg gehen möchte & was passiert wenn man Konflikte hat. Das gehört auf jeden fall zu einer guten Due Diligence dazu.“

Startup-Gründerin Dr. Desiree-Jessica Pely
über ihr Startup loyee.io
YouTube

Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube.
Mehr erfahren

Video laden

Dr. Desiree-Jessica Pely: „Ich bin Jessi und die Gründerin von loyee.io. Was ist mein Hintergrund? Ich habe in Finanzwesen promoviert und komme eigentlich aus der Finanzbranche, habe aber im Rahmen meiner Promotion mit dem Nobelpreisträger Richard H. Thaler zusammengearbeitet. Er hat die Nudge Theorie ins Leben gerufen und nach meiner Promotion wollte wir die Wissenschaft in die Praxis bringen. Da ist dieses Thema Nudge ein super Aufhänger und da haben wir gestartet.

loyee.io ist eine interne Kommunikationssoftware, die inklusive und nachhaltige Arbeitsplätze schaffen und Mitarbeiter abholen soll. Ich freue mich, dass ich heute hier sein darf und von unserem ersten Kunden erzählen darf.

Das Problem ist gerade, dass die Mitarbeiter in der Remote-Arbeit die Vision des Unternehmens nicht sehen. Sie wissen nicht, in welche Richtung sie gehen sollen und dadurch entstehen sehr viele Silos innerhalb und außerhalb der Teams. Wir haben damit gestartet, dass wir den “sense of belonging” zu dem Unternehmen erhöhen wollen und dass sich die Mitarbeiter abgeholt fühlen. Genau dafür brauchen die Unternehmen eine interne Kommunikationsplattform.

Wir machen das anhand von zwei Säulen. Einerseits haben wir Nudge-Pakete entwickelt, die zu den Themen Remote-Work, Diversity and Inclusion Impulse setzen. Das sind so Mikro-Learnings für die Mitarbeiter und deren Verhalten. Da vertreiben wir quasi unseren eigenen Inhalt, den unsere Psycholog:innen aus der Wissenschaft ableiten.

Die zweite Säule ist die Plattform selber. Wir bieten an, dass die Unternehmen eigene Nudges mit unserer Guidance kreieren können. Zum Beispiel etwas aus dem HR-Bereich oder Compliance-Bereich. So etwas kann dann über unsere Plattform vertrieben werden und das hängt dann über Slack, Microsoft Teams, E-Mails und Co. zusammen.

Unsere Plattform forciert noch viel mehr die Zusammenarbeit und Kommunikation unter den Mitarbeitern, gerade auch im Remote-Work. Wir haben so eine Art Employé Hub gebaut, wo sich jeder Mitarbeiter seinen eigenen Workspace aufbauen kann und da kommt der Newsfeed und Company Update rein. Also die Mitarbeiter wissen, wo das Unternehmen gerade steht, wo es hinwill und es ist eine moderne und einfache Art des Intranets. Es wird dabei aber keine eigene IT-Abteilung benötigt und es ist auch kein Knowledge Management System.“