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Dr. Simon Lohmüller über das Term Sheet

SaaS Startup-Gründer

über das Term Sheet

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Simon Lohmüller: „Ein Term Sheet zu haben ist immer sinnvoll. Gerade weil man es häufig von einem Lead-Investor bekommt und dann kann man damit auf andere Investoren und Business Angels zugehen. Oft ist es so, dass das Term Sheet vom Lead-Investor kommt und dann hängen sich andere Investoren mit daran. Ein großer Investor gibt die groben Rahmenbedingungen vor und die anderen Investoren schließen sich in der Regel an.“

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Tom Josczok
darüber, wie die Stiftung Wirkungsanteil unterstützt
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Tom Josczok: „Wir wollen die Gründer:innen und Startups unterstützen. Unser Hauptthema, auf was wir uns konzentrieren, ist der Wirkungsanteil. Wir versuchen durch eigene Angebote und durch Angebote unserer Partner:innen, Startups dabei zu unterstützen, noch mehr Impact zu erzeugen.

Wir schauen auch auf das Geschäftsmodell und überlegen, wo wir ansetzen können. Wo gibt es im ökologischen und sozialen Sinne Möglichkeiten, mehr Impact zu erzeugen?

Durch den Wirkungsanteil setzt man das Fundament für die Impact Journey. Man committed sich als ganzes Startup, dass wenn es zum Erfolg kommt, dass man einen Teil dieses Erfolges an die Gesellschaft zurückgibt.

Das kann auch im Employer Branding Vorteile haben, wenn man sagt, dass wir nicht nur virtuelle Mitarbeiteranteile vergeben, sondern auch etwas für den Impact tun. Dieses Mitdenken über den Tellerrand hinaus ist ganz entscheidend.

Wichtig ist mir da, dass es keine Greenwashing-Lösung ist. Wir sind nicht die Impact-Abteilung, die outgesourct wird und wir lösen alle Impact-Probleme. Nein, wir sind der Startpunkt für diese Reise, die auch in einer Geschwindigkeit passieren soll, die für das Startup händelbar ist. Jedes Startup ist da in der Geschwindigkeit auch unterschiedlich.“

SaaS Startup-Gründer Christian Ritosek
über "Neins" im Fundraising-Prozess
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Christian Ritosek: „Im Fundraising bekommt man in der Tat viele “Neins”. Es ist ja ein ganz normaler Sales Prozess, ein Funnel, man spricht viele Fonds und Business Angels an und am Ende bleiben eine Handvoll übrig, die dann investieren wollen. Gerade bei US-VCs ist immer im ersten Pitch alles Awesome und Great. Es ist dann wirklich frustrierend, wenn man ein richtig gutes Gefühl nach einem Pitch hatte und dann die Absage kam.

Auf der anderen Seite hatte ich auch Pitches, die ich furchtbar fand und dann gab es eine Zusage oder einen zweiten Call. Ich denke, man muss akzeptieren, dass man ein “default no” bekommt. Man sollte in einen Call mit der Erwartung gehen, dass der Investor ein Nein im Kopf hat und dieses Nein muss man in ein Ja verwandeln. Das ist eine ganz gute Strategie, weil wenn man ein Nein erwartet, dann hat man gar nichts verloren.

In jedem Nein steckt auch viel Feedback und gute Investoren geben auch sehr fundiertes Feedback. Man bekommt natürlich auch oft Absagen nach dem Motto: Es ist zu früh oder sonst was. Damit kann man wenig anfangen, aber da kann man nochmal nachfragen. Warum investiert ihr wirklich nicht und was hat euch gestört?

Damit bekommt man dann auch häufig sehr gutes Feedback. Zum Beispiel, dass der Markt zu besetzt ist und es zu großen Wettbewerb gibt oder der USP noch nicht klar ist. Also wenn man das Feedback nicht aktiv vom Fonds bekommt, dann sollte man es aktiv einfordern.“

SaaS Startup-Gründer Christian Ritosek
über die Wichtigkeit von Transparenz gegenüber Investoren
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Christian Ritosek: „Ich kann nur sagen, dass man 100 % transparent sein sollte. Man sollte auch keine Leichen im Keller haben. Abgesehen davon, dass man Garantien in den Funding-Verträgen abgibt.

Mit einem Investor geht man wie eine Beziehung ein. Jede Beziehung kann nur funktionieren, wenn man offen, transparent und ehrlich ist. Man sollte natürlich in den Pitches verkaufen können, aber nicht lügen. Man sollte auch offen und ehrlich mit Fu**-Ups umgehen, weil in einem Startup nie alles rund läuft.

Investoren verstehen das, und im Idealfall sind es Learnings, die man gemacht hat. Investoren wollen auch gerne sehen, was die Gründer:innen aus Fehltritten in der Vergangenheit gelernt haben.

Mein Tipp ist: Seit 100 % transparent!“

Isabeau Ayoubi Co-Founder bei Onstruc
darüber, wie wichtig Menschenkenntnisse im Fundraising-Prozess sind
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Isabeau Ayoubi: “Eine gute Menschenkenntnis ist superwichtig, da man mit den Investoren immer zusammenarbeiten muss. Das trifft auf die tollen wie auch die schwierigen Zeiten zu. Bei Startups wird es immer den Punkt geben, wo es mal bergab geht und wo das Geld ausgeht. Da sind Zusammenhalt und Unterstützung noch viel wichtiger.

Der Investor hat in dem Moment Angst um sein Geld und wir haben Angst, das zu verlieren, was wir über die letzten Jahre aufgebaut haben. Da muss man konstruktiv zusammenarbeiten können. Wenn man da am Anfang nicht auf sein Bauchgefühl hört, dann stellt sich das in so einem Moment heraus und das kann dann auch richtig wehtun. In solchen Momenten braucht man Leute, die hinter einem stehen.”

John Agricola: “Das Bauchgefühl ist wichtig und da würde ich auf keinen Fall dagegen handeln. Wenn das Bauchgefühl Nein sagt, dann lieber absagen.”

Isabeau Ayoubi: “Wir haben auch unerfahrene Investoren, die sehr cool sind.”

John Agricola: “Tobias hat mal zu uns gesagt: “Founders don’t run out of money, but out of motivation!” Ich glaube, das gilt auch für Investoren, wenn die Motivation da ist und wenn man aneinander fest glaubt, dann funktioniert das. Menschenkenntnisse sind schön, aber am Ende ist es wichtiger, dass keine Red Flags da sind, dass die Chemie stimmt. Das sind ja in der Regel erfahrene und erfolgreiche Entrepreneure, die lassen sich jetzt auch nicht immer so leicht in die Karten schauen.

Investoren haben ein Pokerface und die haben uns auch 1-2-mal richtig böse auflaufen lassen. Gerade die Investoren, die investiert haben, waren im letzten Gespräch nicht immer nett zu uns. Das war halt dessen Due Diligence und die haben halt geschaut, welche Leute wir sind. Anscheinend haben wir den Test dann bestanden.”

Madeleine Heuts
über Pooling
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Madeleine Heuts: „Dann hast du natürlich auch die echten Beteiligungen und das ist dieses klassische, wenn du zum Notar musst. Da sollte man sich überlegen, wenn man mehrere Leute mit kleinen Tickets hat, ob man die nicht bündelt. Das nennt man Pooling und das kann man auch vorher regeln.

Man kann eine bestimmte Grenze an Tickets setzen und sagen, dass alles was unter 100.000 Euro ist, wird gepoolt. Dann müssen die Business Angels einen Pool-Führer wählen, der sie dann alle gemeinsam vertritt. Welche Konstellation die untereinander haben, müssen die sich dann überlegen. Manche melden dafür auch noch extra eine Firma an, das kommt ganz drauf an.

Aber dann hast du nur mit einer Person zu tun und die stimmen sich untereinander ab. Das macht dir das Leben als Gründer auch sehr viel einfacher.“

Michael Pfeife Co-Founder & CEO von MOOT
über KPIs, die Investoren beim Reporting sehen wollen
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Michael Pfeifer: „Unser Reporting ist folgendermaßen aufgebaut:

1. Am Anfang haben wir die wirtschaftlichen Kennzahlen. Wir haben ein Business Case durchgerechnet und wir haben einen Forecast in den Bereichen Sales und auf der Kostenseite erstellt. Damit starten wir bei unserem Reporting. Zusätzlich zeigen wir unseren Cashflow, den wir transparent zeigen. Außerdem präsentieren wir die aktuelle Liquidität.

2. Ein weiterer Bereich ist das Thema Personal. Gab es irgendwelche Veränderungen? Sind neue Leute dazugekommen? Haben wir in bestimmten Bereichen auch Abgänge?

3. Sonstige Updates: Dieser Punkt kann breit gefächert sein. Haben wir vielleicht ein neues Produkt entwickelt? Gibt es neue B2B-Kooperationen, die wir eingehen? Haben wir bei bestehenden Kooperationen etwas Neues erreicht? Da ist das Reporting breit gefächert.

Als Erstes geht es um das Wirtschaftliche, das ist für alle wichtig, wie da der Stand ist. Personal ist der zweite große Punkt und dann weitere KPIs, die man jetzt nicht so genau kategorisieren kann.“