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Fabio Hildenbrand darüber warum er sich für Investoren entschieden hat

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darüber warum er sich für Investoren entschieden hat

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Fabio Hildenbrand: „Die Entscheidung für Investoren begründet sich bei uns erstmal anhand des Geschäftsmodells. Wir sind eine Wette eingegangen, als wir innerhalb der Pandemie ein Reise-Startup gegründet haben. Da war direkt ersichtlich, dass wir in den nächsten Monaten keinen Umsatz machen werden. Und wenn doch, dann eben nur sehr geringen Umsatz.

In der Reisebranche ist es zudem sehr schwierig, etwas Neues auf den Markt zu bringen. Da passiert so viel die ganze Zeit, aufgrund der Größe des Marktes. Daher war das unsere Chance in der Pandemie einzusteigen und das ging eben nur mit Fremdkapital am Anfang.

Was den Druck angeht der dabei entsteht, habe ich diesen persönlich eher als positiven Druck empfunden. Man hinterfragt viel mehr durch beispielsweise das Aufstellen des Reportings. Unter anderem reflektiert man mehr, welche Information man an Investoren rausgeben kann. Man hört auch einen Ticken weniger auf sein Bauchgefühl und mehr auf die Daten, da man Entscheidungen nun auch rechtfertigen muss. Deswegen empfinde ich den Druck von Investoren eher als positiv.

Natürlich, ist das aber auch stark von einer guten Investorenauswahl abhängig. Falsche Investoren können das Startup kaputt machen. Dabei kann zu viel Druck und falsche Erwartungen das Startup in eine falsche Richtung lenken. Das ist die Aufgabe von meinem Co-Founder und mir, die richtigen Investoren auszuwählen, die uns im Endeffekt weiter helfen. Im Idealfall wirken diese positiven Druck und nicht negativen Druck auf uns aus.“

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darüber, wann und warum die Entscheidung zum Fundraising getroffen wurde
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Lasse Dumstrei: „Was war der Auslöser für uns, dass wir Venture Capital Kapital einsammeln wollten?
Tatsächlich ist unsere Geschichte so, dass wir uns erst mal konkret in dem Markt umgeschaut haben. Wie funktioniert der Markt und wie kann der Markt aussehen? Wie sind unsere Ideen? Da sind wir dann in eine Validierungsphase gegangen und haben erst mal getestet, wie der Markt wirklich funktioniert. Wie viel Geld steckt in dem Markt? Ist da überhaupt Interesse da? Wie viel Marge steckt hinter den Verkäufen?

Dann sind wir mit einem MVP gestartet. Das sag so aus, dass uns Landwirte eine Whatsapp Nachricht geschrieben haben und wir losgegangen sind und die Preise bei den Händlern verglichen haben. Wie liegen da die Preisunterschiede? Im nächsten Schritt war die Frage, ob immer der gleiche Händler am günstigsten ist. Irgendwann kam dann der Punkt, wo wir gesagt haben, dass wir jetzt unsere erste Plattform bauen und unser Kapital da reinstecken. Da haben wir Entwickler dafür bezahlt, die das für uns entwickelt haben. Im Anschluss daran haben wir geschaut, wie das jetzt weiter funktionieren kann und haben unser Online-Marketing aufgebaut.

Wir sind dann ins Fundraising gegangen, als wir gemerkt haben, dass wir es alleine zeitlich nicht mehr geschafft bekommen. Natürlich gehört es als Gründer dazu, eine 60-, 70- oder 80-Stunden-Woche zu haben. Am Ende des Tages investiert du ja auch jede einzelne Stunde in dein eigenes Baby. Das war so der Zeitpunkt, als wir gesagt haben, dass wir unsere ersten Mitarbeiter brauchen. Da haben wir die ersten Werkstudenten eingestellt, die uns da unterstützt haben.

Dann haben wir gemerkt, dass wir Personen eingestellt haben und dadurch noch mehr Nachfrage bedienen konnten. Dadurch hat sich für uns die Frage gestellt, ob wir das ganze jetzt mit Bootstrapping machen und fahren mit dem Fahrrad im ersten Gang oder schalten wir gleich in den fünften oder sechsten Gang. Also um auf den Metriken und Kanälen, die wir für uns festgemacht haben, unsere festgelegten und konkreten Ziele zu erreichen.

Unsere Mitbewerber hatten außerdem schon viel Geld eingesammelt und da wir die Letzten waren, mussten wir da eben auch viel Gas geben. Nicht nur um unsere Prozesse weiterzuentwickeln, sondern auch um eine starke Wachstumskurve haben. Das war für uns die Entscheidung und so sind wir ins Fundraising gestartet.“

Startup-Gründer Florin Kutten
darüber, ob er als natürliche Person oder über eine eigene Holding gegründet hat
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Florin Kutten: „Wir haben als natürliche Personen gegründet und nicht mit einer Holding, weil wir sehr unsicher waren, was das Geschäftsmodell angeht und ob wir es so aufbauen können. Für mich persönlich steht immer noch im Raum, dass ich irgendwann ins Ausland gehe und dann bringt die Holding ja auch nichts.

Am Ende war es auch einfach zu spät, das mit der GmbH musste durchkommen und gemacht werden. Wir hatten da gar nicht mehr so viel Zeit, um uns da richtig zu informieren und da vorher noch eine Holding zu gründen.

Dann haben wir gesagt, dass wir es so lassen. Klar, am Ende hat man deutliche Steuernachteile. Dann wird halt am Ende eine Holding gegründet und bei der nächsten Unternehmung wird es vielleicht anders gemacht.“

Startup-Gründer Christof Weidl
über die Vorteile eines Datenraums
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Christof Weidl: „Der Datenraum kostet ziemlich viel Geld und den solltest du dann auch geballt nutzen und nicht dann so wie wir es gemacht, über 6 Monate hinweg. Ich finde einen Datenraum perfekt, der gibt einfach nochmal die Möglichkeit zu sehen, auf welche Folien geschaut wird und auf welche nicht. Wie lange wird draufgeschaut, weil es wirklich nochmal Einblicke in den Kopf der Leser gibt.

Bei manchen Folien, wo wir uns sehr viel Mühe gegeben haben, wurde nur ganz kurz draufgeschaut. Da merkt man dann, dass man den Leser nicht perfekt durch das Pitch Deck durchzuführt. Aus dem Grund kann ich einen Datenraum nur jedem zutiefst ans Herz legen. Nur verschicken und nach Feedback fragen ist nicht unbedingt erfolgreich, weil viele haben dafür keine Zeit oder geben kein fundiertes Feedback. Der Datenraum hat uns da wirklich sehr weitergeholfen.“

Lüder Brüggemann
darüber, warum er immer über eine Holding gründen würde
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Lüder Brüggemann: “In der Vergangenheit habe ich immer als natürliche Person gegründet. Das heißt, ich als Lüder Brüggemann war Gesellschafter oder Mitgesellschafter. Das würde ich heute nicht mehr so machen und mache es auch nicht mehr so.

Ich habe gerade eine Holding gegründet, für meine aktuelle Firma, die ich in Kürze gründen werde. Einfach aus dem Grund, dass bei einem Exit die steuerliche Belastung bei einer Holding ganz anders aussieht, als wenn du als natürliche Person gründest.

Bei meinem letzten Exit, bei der ich als natürliche Person gegründet habe, musste ich entsprechend hohe Steuern zahlen und das hätte ich im Nachhinein auch anders gemacht. Ich habe daraus gelernt und ich würde auf jeden Fall dazu raten, es über eine Holding zu machen.

Natürlich sollte am Anfang nicht der Exit das Hauptziel sein, aber wenn die Möglichkeit besteht, dass es irgendwann einen Exit gibt, macht es auf jeden Fall, auch wenn es am Anfang ein Mehraufwand ist. Natürlich verursacht so was auch Kosten, die du bei einem Fall des Exits aber 100- oder 1000-fach wieder drin hast. Ich würde es nur noch über eine Holdingstruktur machen.“

Startup-Gründer Florin Kutten
darüber, welchen Wert er auf das Design gelegt hat
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Florin Kutten: „Wir haben sehr großen Wert auf das Design gelegt. Meiner Meinung nach ist es schön und gut, wenn man die richtigen Worte im Pitch Deck verwendet, aber wenn es einfach nicht ansprechend aussieht, dann wird trotzdem jeder das Interesse verlieren. Aus dem Grund haben wir großen Wert auf Design, Fotos und Corporate Design gelegt.

Wir hatten dabei keine Unterstützung. Julia, die Co-Gründerin und ich haben beide im Consulting gearbeitet und da mussten die PowerPoint-Präsentationen auch immer gut aussehen. Von da kamen die Skills und es gibt sicher auch noch Verbesserungsbedarf.“

Business Angel Maximilian Fleitmann
über die Market Slide
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Maximilian Fleitmann: „Da kann man natürlich viel falsch machen. Der häufigste Fehler sind einfach unrealistische Kalkulationen. Ein Klassiker ist, dass ein riesiger Markt angeschaut wird und dann wird da eine Prognose über die Market Share gemacht, die das Startup in 3-5 Jahren hat. Und dann kommen dabei so Dinger rum, dass in einem 25 Milliarden Markt, die Company in 3 Jahren 20 % Market Share hat. Da fragt man sich dann als Investor auch, wo diese Annahmen herkommen.

Da würde ich eher so vorgehen, dass ich Marktverständnis mitbringe. Das heißt, dass ich weiß, ob der Markt klein oder groß ist. Ich zeige aber mit der Market Slide auch, welches Segment ich in dem Markt angehe. Natürlich ist es so, dass VCs nach großen Märkten schauen. Es gibt aber auch Beispiele, wo eine Company einen neuen Markt kreiert hat. Zum Beispiel hat Uber einen neuen Markt mit dem Ride Sharing entwickelt. Da hätte man sich vielleicht in der Market Slide den Taximarkt angeschaut. Gründer und Gründerinnen sollten zeigen:

1. Du weißt, auf welchem Markt du unterwegs bist.
2. Wie verändert sich der Markt. Da können die Gründer und Gründerinnen auch ihre Hypothesen nennen.
3. Research Part: Was sind jetzt die Zahlen, die wir da haben. Für mich ist es da aber nicht entscheidend, dass da der genaue Market Share des Startups in 3 Jahren steht, weil woher sollen das die Gründer:innen in einer so frühen Phase wissen?“