Founder Academy

Florin Kutten darüber, worauf er beim Pitch Deck besonders geachtet hat

Zero-Waste Startup-Gründer

darüber, worauf er beim Pitch Deck besonders geachtet hat

YouTube

Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube.
Mehr erfahren

Video laden

Florin Kutten: „Wir haben beim Pitch Deck besonders darauf geachtet, dass das Design stimmt, nicht zu viel Text auf den Folien steht und es einfach ansprechend ist. Wir bieten ja Lebensmittel in Einmachgläsern an und liefern diese. Zudem haben wir gezeigt, dass der Markt gigantisch ist und weiter stark wächst.

Außerdem haben wir uns von möglichen Konkurrenten abgegrenzt und beschrieben, wie wir es hinbekommen, die schnellsten und besten zu sein.

Bei der Team-Folie haben wir sehr lange diskutiert, wo die hinkommt. Wir haben uns jetzt dazu entschieden, die Folie ganz ans Ende zu setzen. Da präsentieren wir, was wir schon gemacht haben und das Advisory Board zeigen wir an der Stelle auch.“

Direkt mehr Startup-Know-How

von diesen und vielen weiteren Startup-Gründer*innen

Tobias de Raet Lindenpartners

Dr. Tobias de Raet

Rechtsanwalt

Simon Lohmüller: CEO & Co-Founder bei qbilon GmbH

Dr. Simon Lohmüller

SaaS Startup-Gründer

Dr. Matthias Brendel

Dr. Matthias Brendel

Impact Startup-Gründer

Tom Josczok

Tom Josczok

Impact Startup-Gründer

Madeleine Heuts
über rechtliche Fallstricke bei der Auswahl an Investoren
YouTube

Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube.
Mehr erfahren

Video laden

Madeleine Heuts: „Ein klassischer Fehler ist, dass Startups am Anfang viel zu viele und viel zu kleine Investoren mit reinnehmen. Da kann man sich natürlich den Cap Table ziemlich zerschießen. Man muss sich immer bewusst machen, dass ein Investor, der Anteile bekommt, sitzt mit am Tisch, wenn es eine Gesellschafterversammlung gibt.

Das bedeutet, derjenige hat eine Stimme und bestimmte Rechte. Zum Beispiel Auskunftsrechte, Informationsrechte, alles Mögliche, wo man die Investoren auf dem Laufenden halten muss. Je nachdem, wie viele Anteile er hat, kann er auch bestimmen, ob du eine Entscheidung durch bekommst oder nicht, weil du immer Mehrheiten brauchst.

Das sollte man nicht unterschätzen. Stell dir vor, dass du am Anfang 10 Business Angels mit reinnimmst, die alle nur 10.000 Euro investieren. Dann hast du zwar 100.000 Euro eingenommen, aber wenn du die Leute direkt beteiligst und keine extra Regeln mit aufnimmst, dann hast du 10 Menschen, die du zu jedem Notartermin und Gesellschafterversammlung einladen musst und jeder irgendwie mitredet.

Das ist superanstrengend und da hat ein VC oft keine Lust drauf. Gleichzeitig ist es auch ein Zeichen dafür, dass sich jemand nicht professionell beraten lassen hat und professionell aufgestellt ist. Das kann für einen Investor auch den Unterschied machen, ob er überhaupt in dich investieren will.

Da gibt es vielleicht das andere Startup, die sowas ähnliches machen, aber ein sauberes Cap Table haben. Dann geht es vielleicht lieber mit denen. Deshalb ist es so wichtig, sich vorher zu informieren, wie man die Investoren mit reinnimmt.“

Startup-Gründerin Antonia Wälzholz
über den Inhalt der Team Slide
YouTube

Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube.
Mehr erfahren

Video laden

Antonia Wälzholz: „Die Team Slide ist ja häufig so der krönende Abschluss des Decks. Nachdem man durch das Problem, die Lösung und die vielen weiteren Insights gegangen ist, landet man dann beim Team. Es gibt aber auch die Empfehlung, das anders herum zu machen… Aber grundsätzlich ist klar, das in einem Pitch Deck eine Team Slide enthalten sein muss.

Gerade in einer frühen Phase gibt es ja noch nicht so viel Produkt, daher schauen Investorinnen und Investoren viel auf das Team. Wie sind die Personen aufgestellt und haben die komplementäre Skillsets? Was sind das für Persönlichkeiten und welche Erfahrungen haben sie in den letzten Jahren gesammelt, die darauf hindeuten, dass sie das gut können?

Ich glaube, das ist wichtig in einer Team Slide aufzunehmen: einmal das Gründer*innen-Team zu zeigen, welches für das Produkt steht und aus dessen Köpfen das kommt, welches das Produkt groß machen will, weil es absolut daran glaubt. Wenn man die Begeisterung durchscheinen lassen kann, dann ist das gut – gepaart mit den dafür relevanten Erfahrungen und Skills.

Wenn man denn das Glück hat, Mitarbeiter*innen im Team zu haben, vielleicht schon nach einer ersten Finanzierungsrunde, gehören die meiner Meinung nach auch auf die Team Slide. Denn die First Hires prägen und gestalten das Produkt sehr stark mit und sind für das Startup ein großes Asset.

Wir haben das große Glück, dass wir sehr erfahrene Leute gewinnen konnten. Über unser Netzwerk haben wir ehemalige Kolleginnen und Kollegen zu uns geholt. Und das ist natürlich auch etwas, worauf wir stolz sind, weil wir sehr seniore Leute dabei haben, mit denen wir das Produkt in noch schnellerer Zeit noch besser machen können.

Das sind alles Selling Points, die man im Pitch Deck auch aufzeigen kann: das sind wir und wir sind genau die richtigen Menschen, um dieses Produkt zu bauen und zwar aus diesen Gründen.“

Business Angel Maximilian Fleitmann
über die Solution Slide
YouTube

Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube.
Mehr erfahren

Video laden

Maximilian Fleitmann: „Die Solution Slide machen die meisten Gründer sehr gerne. Einfach aus dem Grund, weil sie bestimmt 80-90 % des Tages über die Lösung nachdenken. Auch da gilt, wie möchte ich das, was ich gebaut habe, oder bauen will, so einfach wie möglich darstellen. Einen häufigen Fehler ist dabei, dass die Solution Slide dann zu einer Feature-Liste ausartet.

Die Solution Slide muss nicht komplett sein, da muss nicht alles aufgeführt werden. Es soll nur zeigen, dass das Problem mit der Lösung gelöst wird. Dabei ist auch cool, wenn man zeigt, wie traurig die Kunden wären, wenn sie die Lösung jetzt nicht mehr hätten. Und wieso wären die Kunden traurig, wenn sie die Lösung nicht mehr hätten. Das hilft mir aufzuschreiben, welche Dinge wichtig sind.“

Stephen Voss InsurTech Startup-Gründer
darüber, wie man Investoren validieren kann
YouTube

Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube.
Mehr erfahren

Video laden

Stephen Voss: „Den Investor kann man schon überprüfen, da gibt es Möglichkeiten. Zum einen kann man zum Beispiel unterschiedliche Datenbanken einsehen. Außerdem sollte man im eigenen Netzwerk nachfragen, welche Erfahrungen andere Startups mit der Investorengruppe gemacht haben. Was sind deren Schwerpunkte? Was können die und was können die nicht?

Da bekommt man kein ganz objektives Bild, ganz klar, aber da fragt man eben mehrere. Da spricht man miteinander und das kann ich auch nochmal als große Empfehlung geben. Es ist die große Gefahr, dass man in einem Investitionstunnel als Gründer ist. Man sollte immer mal links und rechts schauen, auch einen Gang runterschalten.

Die Termine Revue passieren lassen und überlegen, was man gelernt hat. Habe ich für weitere Termine im eigenen Netzwerk Leute, die mich beraten können? Passt der potenzielle Investor zur eigenen Mentalität und zum Startup?

Das kann man auch konkret in Terminen nachfragen: Was ist der Investmenthorizont vom Investor? Wie lange wird er investiert bleiben? Manche Investoren haben nur einen Horizont von 3-5 Jahren und das kann bei manchen Geschäftsmodellen viel zu kurz sein. Da ist es einfach wichtig nachzufragen.

Zudem kann man ein Portfolio-Unternehmen des Investors nach dessen Erfahrungen mit dem Investor fragen.“

Isabeau Ayoubi Co-Founder bei Onstruc
darüber, wie wichtig Menschenkenntnisse im Fundraising-Prozess sind
YouTube

Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube.
Mehr erfahren

Video laden

Isabeau Ayoubi: “Eine gute Menschenkenntnis ist superwichtig, da man mit den Investoren immer zusammenarbeiten muss. Das trifft auf die tollen wie auch die schwierigen Zeiten zu. Bei Startups wird es immer den Punkt geben, wo es mal bergab geht und wo das Geld ausgeht. Da sind Zusammenhalt und Unterstützung noch viel wichtiger.

Der Investor hat in dem Moment Angst um sein Geld und wir haben Angst, das zu verlieren, was wir über die letzten Jahre aufgebaut haben. Da muss man konstruktiv zusammenarbeiten können. Wenn man da am Anfang nicht auf sein Bauchgefühl hört, dann stellt sich das in so einem Moment heraus und das kann dann auch richtig wehtun. In solchen Momenten braucht man Leute, die hinter einem stehen.”

John Agricola: “Das Bauchgefühl ist wichtig und da würde ich auf keinen Fall dagegen handeln. Wenn das Bauchgefühl Nein sagt, dann lieber absagen.”

Isabeau Ayoubi: “Wir haben auch unerfahrene Investoren, die sehr cool sind.”

John Agricola: “Tobias hat mal zu uns gesagt: “Founders don’t run out of money, but out of motivation!” Ich glaube, das gilt auch für Investoren, wenn die Motivation da ist und wenn man aneinander fest glaubt, dann funktioniert das. Menschenkenntnisse sind schön, aber am Ende ist es wichtiger, dass keine Red Flags da sind, dass die Chemie stimmt. Das sind ja in der Regel erfahrene und erfolgreiche Entrepreneure, die lassen sich jetzt auch nicht immer so leicht in die Karten schauen.

Investoren haben ein Pokerface und die haben uns auch 1-2-mal richtig böse auflaufen lassen. Gerade die Investoren, die investiert haben, waren im letzten Gespräch nicht immer nett zu uns. Das war halt dessen Due Diligence und die haben halt geschaut, welche Leute wir sind. Anscheinend haben wir den Test dann bestanden.”

Fabio Hildenbrand
über die Themen, bei denen er sich professionellen Rat einholt
YouTube

Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube.
Mehr erfahren

Video laden

Fabio Hildenbrand: „Ich halte sehr viel von dem Thema Coaching generell.

Einmal auf der Business Seite werden wir von unseren Investoren zu den Themen Fundraising, Mitarbeiterführung und Co unterstützt. Wir haben da beispielsweise HR-Investoren, die uns mit der Führung und dem Contracting aktiv unterstützen.

Auf der Topic-Seite, sprich Travel und Creator-Economy, holen wir uns auch aktiv Hilfe und fragen bei unseren Investoren nach.

Aber auch auf der persönlichen Seite, was das Thema Mental-Health angeht bin ich aktiv dran. Ich hab da einen eigenen Coach, der mich unterstützt. Dabei wird mir geholfen das Thema Work-Life-Balance bewusst zu integrieren. Man vergisst häufig, dass die Spätfolgen einen einholen können, wenn man nicht rechtzeitig vorsorgt. Ich möchte von meinem Exit und der Arbeit, die ich geleitet habe, schließlich noch etwas haben.“