Founder Academy

Florin Kutten über das Nervigste am Fundraising

Zero-Waste Startup-Gründer

über das Nervigste am Fundraising

YouTube

Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube.
Mehr erfahren

Video laden

Florin Kutten: „Das Nervigste am Fundraising sind Business Angels, die einen einfach ghosten. Also Business Angels, mit denen man schreibt und im Kontakt ist und die dann plötzlich einfach nicht mehr antworten. Da kommt man sich vor wie auf Tinder, wo dann einfach nicht mehr geschrieben wird.

Ich denke, dass sowas bei Business Angels nicht vorkommen sollte. Man sollte da schon den Mut haben und sagen, dass es nicht läuft und begründen, was gegen ein Investment spricht. Sonst ist es für die Gründerinnen und Gründer wirklich sehr nervig und frustrierend, weil man keine Antwort des Warums bekommt.“

Direkt mehr Startup-Know-How

von diesen und vielen weiteren Startup-Gründer*innen

Dr. Matthias Brendel

Dr. Matthias Brendel

Impact Startup-Gründer

Fabio Hildenbrand

Fabio Hildenbrand

Marketplace Startup-Gründer

Agrar-Tech Startup-Gründer

Lasse Dumstrei

AgTech Startup-Gründer

Daniel Bosman Founder von OUR GREENERY

Daniel Bosman

Urban Gardening Startup-Gründer

Lüder Brüggemann
darüber, wie man die richtige Zielgruppe findet
YouTube

Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube.
Mehr erfahren

Video laden

Lüder Brüggemann: “Die Zielgruppe sollte schon von vornherein klar sein und nicht erst, wenn du mit dem Marketing beginnst. Bei der Entwicklung deines Produktes solltest du schon deine Zielgruppe im Kopf haben. Im besten Fall bist du selbst Teil der Zielgruppe, das hilft extrem.

Wenn du selbst Sport machst, ist es für dich deutlich leichter, Produkte für Sportler zu verkaufen. Ganz wichtig: Kenne deinen Kunden und baue dein Produkt für deinen Kunden. Sprich außerdem mit deinen Kunden, schon lange bevor sie deine Kunden sind.

Wir bauen in unserem Fall einen Marktplatz für Fitness Coaches und wir sprechen jede Woche mit 15-20 Fitness Coaches und fragen sie, was sie brauchen. Wie können wir dir den weiterhelfen? Dieses Feedback ist wirklich Gold wert.

Bau kein Produkt für eine Zielgruppe, die du gar nicht kennst und nimm nicht irgendwas an. Denke nicht, dass du weißt, was die wollen, sondern frag sie.“

Daniel Bosman Founder von OUR GREENERY
über seinen Umgang mit Druck
YouTube

Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube.
Mehr erfahren

Video laden

Daniel Bosman: „Als Gründer eines Startups, welches relativ früh Arbeitskräfte eingestellt hatte und Angels an Bord hatte, sich selbst ehrgeizige Milestones gesetzt hatte, weiß ich, dass schnell Druck entstehen kann.
Für diesen Druck muss man als Gründer*in ein Stück weit affin sein. Man muss von Grund aus kompatibel sein, um mit Stress umgehen zu können. Dennoch lernt man auch vieles dazu und gewöhnt sich an neue Situation.

Letzte Woche hatte ich beispielsweise das erste Mal die Erfahrung einer Gesellschafterversammlung gesammelt, bei welcher alle unsere Investoren zusammenkamen. Hier war ich das erste Mal nicht nervös. Das spiegelt für mich die Lernkurve wider – der Stress und Druck wird mit zunehmender Efrahrung einfach geringer. Man wächst da mit der Zeit rein.

Investoren sind hocheffiziente Menschen mit Erwartungen. Diesen möchtest du als Gründer*in natürlich gerecht werden. Zeitgleich hast du viele andere Sachen, die du voranbringen willst.

Wenn man sich entschlossen hat eine Firma zu gründen und Investorengeld aufzunehmen, muss man begreifen, dass sich das „Spiel“ verändert hat. Du kannst dann nicht einfach gewisse Punkte ignorieren, sondern musst Sachen ganzheitlich voranbringen. Hier gilt stets sich zu verdeutlichen, dass jeder sein Bestes gibt. Das klappt nicht immer, aber das ist auch okay. Man muss hier klare Prioritäten setzen. Mit den Mitgründer*innen reden, stets transparent sein. Auch sich eingestehen, wenn man selbst mal eine Blockade hat. Aktiv auch auf die Angels zugehen und nach Rat fragen, wenn man selbst nicht weiter kommt und Unterstützung braucht.

Das ist das menschlichste, was man als Gründer*in tun kann, das ist auch ganz normal. Man darf sich hier nicht isolieren.

Es gibt so eine Art Firewall, die ist ganz wichtig: Diese herrscht erstmal um die Gründer selbst herum. Darin sollte man alles teilen. Und auch mit ein oder zwei ausgewählten Angels sollte man Probleme transparent offen legen können. Hier muss man aber erstmal seinen eigenen Weg finden. Mit wem kann ich in Krisensituationen sprechen? Freunde daheim können auch nicht alles abfedern und oft hilft nur der Blick von jemanden mit Expertise.“

Jonathan Spitz
darüber, wie peinlich das erste Produkt war
YouTube

Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube.
Mehr erfahren

Video laden

Jonathan Spitz: „Es geht nicht nur darum, ob es peinlich ist oder nicht. Ich glaube da, muss man ein bisschen ins Risiko gehen und frühzeitig auf Kunden zugehen. Wenn ich nur alleine vor mich hin entwickle, dann entsteht sicher nicht das richtige Produkt. Das sehen wir auch mit den Erfahrungen, die wir mit potenziell neuen Kunden machen.

Wir sehen wie Kunden unsere Lösung nutzen und das ist sehr unterschiedlich. Es gibt eine große Diskrepanz zwischen dem, was wir am Anfang für wichtig erachtet haben und dem, was wirklich zählt. Deshalb geht es meiner Meinung nicht darum, ob es peinlich ist oder nicht, sondern viel mehr darum, ob es richtig und genutzt werden kann. Dafür muss ich auf jeden Fall mit Kunden sprechen.“

Simon Lohmüller: CEO & Co-Founder bei qbilon GmbH
über die Dauer der ersten Finanzierungsrunde
YouTube

Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube.
Mehr erfahren

Video laden

Simon Lohmüller: „Das ist relativ schwer zu sagen. Die ersten Investoren sind schon sehr früh auf uns zugekommen, einfach dadurch, dass wir zum Beispiel über den Businessplan-Wettbewerb ein bisschen Sichtbarkeit generiert haben. Dann sind schon erste Investoren im Anschluss auf uns zugekommen.

Am Anfang waren es sehr lockere Gespräche, da hat man schon gemerkt, dass noch nicht das ganz konkrete Ziel vor Augen ist.

Wann haben wir so richtig mit dem Fundraising gestartet?
Ich würde sagen, dass das so vor ungefähr 9 Monaten war, wo das Ganze intensiv wurde und viel personelle Kapazitäten gebunden hat. Also bei uns hat es grob 9 Monate gedauert, bis wir die Runde abschließen konnten.“

Agrar-Tech Startup-Gründer
darüber, was aus seiner Sicht für und gegen VCs als Investoren spricht
YouTube

Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube.
Mehr erfahren

Video laden

Lasse Dumstrei: „Was spricht für und gegen Venture Capital Fonds?
Grundsätzlich spricht für den VC, dass wir mit ihm eine langfristige Strategie aufbauen und an langfristigen Themen arbeiten können. Außerdem das Netzwerk, dass der VC mitbringt.

Was spricht gegen einen VC?
Wir wollen eine 100-Millionen-Dollar-Company bauen und das gleiche Mindset hat der VC auch. Am Ende des Tages geht es bei dem VC extrem stark um das Geschäft. Mittlerweile haben wir auch VCs, die einen Impact Fokus haben, das ist positiv zu betrachten, aber am Ende des Tages geht es schon ums Business.

Ich kenne verschiedene Startups, so es in erster Linie nicht darum geht, eine 100-Millionen-Dollar-Company zu bauen, sondern sich Bereiche suchen, wo sie unterstützen und helfen können. Wo es nicht darum geht, extrem viel Umsatz zu generieren oder Sonstiges. Dann spricht es eher gegen den VC. Das Mindset, der Fit und die Vision muss gemeinsam getragen werden.

Wenn das nicht 100 % zusammenpasst, dann wäre der VC nicht der richtige Partner für mich, weil ich betrachte meine Shareholder wie meine Ehepartner für mich. Wir gehen auf jeden Fall eine Ehe über die nächsten 5-10 Jahre ein, dementsprechend muss das auf persönlicher Ebene auch einfach passen. Ich glaube, da ist es extrem wichtig, dass man auf der gleichen Seite stehen. Gegenseitig im Business zu kämpfen wäre sehr schlecht, da man genügend andere Probleme hat. Da ist es einfacher, wenn man an dem gleichen Strang zieht.“

Startup-Gründer Christof Weidl
über Lemin
YouTube

Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube.
Mehr erfahren

Video laden

Christof Weidl: „Mein Name ist Christof Weidl, ich bin der Gründer von Lemin. Mit Lemin haben wir eine Personalentwicklungsplattform geschaffen, die dank eines automatisierten Coaches, personalisiert einem Unternehmen in jeglicher Art von Veränderungsprozessen unterstützen kann.

Wir machen am Anfang mit den Unternehmen Analysen. Das bedeutet, jedes Team füllt bei uns ein Fragebogen aus. Wo ergänzen dies mit einer Persönlichkeitsanalyse, damit gehen wir auch einen Schritt weiter. Das heißt, wir finden nicht nur raus, dass einem Team zum Beispiel Wertschätzung oder Feedback fehlt. Das sind nur die Symptome und wenn du dies ändern willst, dann muss man die Ursachen kennen. Aus dem Grund ergänzen wir eine Persönlichkeitsanalyse.

Das zeigt uns genau, wie die Beziehungen im Team untereinander und zum Chef sind. Wer hat welche Position innerhalb des Teams und das hilft uns wirklich dabei zielgerichtete und personalisierte Handlungsempfehlungen zu geben. Das heißt, unser automatisierter Coach gibt kleine Handlungsempfehlungen und Aufgaben für jeden einzelnen. Das sorgt dafür, dass jeder zum richtigen Zeitpunkt, dass wichtigste und effektivste für das Team macht.

Damit schaffen wir, dass jedes Team Schritt für Schritt besser wird. Das im Sinne von Effizienz und Zufriedenheit. Da es eine ganze Plattform ist haben wir noch ein Feedback-Tool, Performancereview-Tool und E-Learning-Tool ergänzt.“