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Florin Kutten über die GbR als Anfangsmöglichkeit

Zero-Waste Startup-Gründer

über die GbR als Anfangsmöglichkeit

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Florin Kutten: „In unserem Fall war es sehr gut, vorher eine GbR zu gründen, weil man da kein Geld reinstecken muss. Da kann man die GbR für den Aufbau nutzen und um auszuprobieren, ob es funktioniert. Es hätte zu jedem Zeitpunkt passieren können, dass es doch nicht so funktioniert, wie wir uns es am Anfang vorgestellt haben.

In eine GmbH muss man viel mehr Geld reinstecken, das ist im Endeffekt dann weg und es gibt Dinge wie Insolvenzverschleppung usw.. Diese Probleme hat man bei einer GbR nicht und aus dem Grund ist es für den Anfang eine gute Idee.“

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über das Thema Fundraising bei Betriebsmittelhelden
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Lasse Dumstrei: „Wenn man ganz vorne anfängt, dann müssen wir in unserem eigenen Geldbeutel anfangen. Die Validierungsphase und das erste Jahr haben wir aus eigenen Mitteln finanziert. Da haben wir auf das Projekt einen 6-stelligen Betrag eingezahlt. Anschließend haben wir unsere erste Pre-Seed-Runde vor einem Jahr geclosed. Da haben wir 700.000 Euro von namhaften Business Angels eingesammelt. Gerade sind wir dabei, unsere Seed- Runde zu closen.“

Simon Lohmüller: CEO & Co-Founder bei qbilon GmbH
über seine Fundraising Erfahrungen
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Simon Lohmüller: „Unser Unternehmen ist 2019 gegründet worden und wir hatten als Erstes eine Förderung vom Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (EXIST-Forschungstransfer). Das lief gute 2 Jahre und hatten danach auch eine Anschlussförderung an dieses erste Programm.

Nachdem diese Förderungen ausgelaufen sind, haben wir mit dem Fundraising begonnen. Das heißt, wir haben jetzt eine Finanzierungsrunde durchlaufen.“

SaaS Startup-Gründer Christian Ritosek
über seine Fundraising-Erfahrung
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Christian Ritosek: „Seit 2010 bin ich in der Startup-Welt und mache Fundraising. Bei CANDIS haben wir 2016 mit dem Fundraising begonnen. Da haben wir erst eine Angel-Runde geraised, dann eine größere Runde mit einem Fonds (Point Nine). Im Anschluss die klassische Series A und Series B geraised.

Warum haben wir es so gemacht?
Wir sind ein ganz klarer Venture Case mit unseren Wachstumsraten und Produkt. Wir wollen eine große Firma aufbauen!“

Dr. Matthias Brendel
darüber, wie viele Anteile sie bei Finanzierungsrunden abgegeben haben
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Dr. Matthias Brendel: „Wir haben bisher 2,1 Mio. Euro eingesammelt, dafür 24 % abgegeben und das auf 3 Finanzierungsrunden runtergebrochen. Das heißt, wir haben es immer geschafft, relativ hohe Bewertungen zu rechtfertigen und die auch durchzusetzen.

In der ersten Runde waren es so 7-8 % und in dem Rahmen ist es in jeder Runde auch geblieben. Zuletzt haben wir dann 1 Mio. Euro mit unserer Teil-Runde der Seed-Finanzierung eingesammelt. Für uns war von Anfang an klar, dass wir so viel Geld einsammeln, wie wir auch brauchen. Wir haben dann meistens noch 10-20 % drauf gelegt und hatten immer das Glück, dass wir das Geld auch bekommen haben.

Dieses zusätzlich eingesammelte Geld haben wir auch immer gebraucht, weil irgendwas unvorhergesehenes passiert ist. Oder irgendein Kundenprojekt verzögert sich oder die Umsätze entwickeln sich nicht wie gewollt. Man versucht zwar immer möglichst schnell auf den Markt zu gehen, aber meistens dauert es bis zum Umsatz dann doch verdammt lange.

Deswegen sind wir froh, dass wir unsere Finanzierungen immer erweitern konnten und für uns war dann eigentlich sekundär, wie viel wir abgeben. Uns war es wichtig, dass sich das Unternehmen gut entwickeln kann und so geht es uns auch heute noch. Wir wollen ein großes Unternehmen bauen und wenn wir ein kleines Stück von einem großen Kuchen haben, dann ist es immer noch wertvoller als ein großes Stück von einem kleinen Kuchen.

Aus dem Grund auch gerne was abgeben, wenn es hilft, das Unternehmen zu skalieren. Dann fährt man aus meiner Sicht als Gründer immer am besten.“

Madeleine Heuts
über welche Themen ein Startup am Anfang Rechtsberatung braucht
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Madeleine Heuts: „Ich würde es ein bisschen Differenzieren in:

1. Womit sollte ich mich rechtlich beschäftigen?
2. Wofür sollte ich Beratung auch wirklich in Anspruch nehmen?

Sehr viel kann und sollte man sich selbst aneignen, damit man ein guter Unternehmer sein kann. Man sollte verstehen, wie geistiges Eigentum funktioniert und man sollte verstehen, welche Firmenkonstellationen man braucht und hat. Das kann sich natürlich auch privat auswirken.

Zum Beispiel ist bei einer GbR das Thema Haftung superwichtig, weil man mit dem kompletten Privatvermögen haftet. Da muss man einfach ein Grundwissen haben und man kann es nicht einfach einen Anwalt machen lassen.

Das Gleiche gilt für die Geschäftsführung. Viele denken, dass sie bei der GmbH aus der Haftung raus sind, aber man hat als Geschäftsführer auch eine gewisse Haftung. Dementsprechend sollte man bei dem klassischen Fall Insolvenzverschleppung aufpassen. In viele Themen kann man sich reinarbeiten, reinlesen und aneignen. Das ist einer der Gründe, warum wir unsere Academy gebaut haben und da alles lernen kann.

Da kann man sich sehr gut reinfuchsen und dann sollte man schauen, was Themen sind, die besonders sind. Ist das Gründerteam zum Beispiel zu dritt und einer ist verheiratet? Dann wisst ihr schon mal, dass eine zusätzliche Gesellschaftervereinbarung sehr sinnvoll ist. Haben wir da noch andere Sonderwünsche, die wir da reinhaben wollen?

Bei den individuellen Fällen sollte man sich mit einem Anwalt unterhalten. Auch wenn man jetzt sagt, dass man Investoren mit reinnehmen will. Es gibt natürlich das klassische Wandeldarlehen, dass 80 % der Leute nutzen. Wenn ein Investor jetzt aber beispielsweise zusätzliche Anteile für Sonderleistungen haben will, die er sich erarbeiten kann, da macht es auch Sinn, sich einen Anwalt dazuzuholen. Bei solchen Sachen würde ich aber auch immer vorsichtig sein, weil meiner Meinung nach es für Business Angels dazu gehört, sich einzubringen.

Ein Anwalt kann natürlich auch für einen verhandeln und die Gründer vertreten, der auch den “Bad Cop” spielen kann. Eigentlich wollen die Gründer ja ein gutes Verhältnis zu den Investoren, da kann man den Anwalt natürlich ganz gut vorschicken und der derjenige ist, der ganz kritisch fragt. Es ist natürlich auch eine strategische Entscheidung, einen Rechtsberater dazuzuholen. Der bringt bestimmte Mehrwerte mit.

Die Markenanmeldung kann man auch sehr gut einfach machen, wenn der Name noch nicht vergeben ist. Da muss man aber auch sehr ordentlich recherchieren.

Ansonsten kommt es natürlich auf das Produkt an. Wenn ihr beispielsweise ein FinTech seid, dann solltet ihr ganz genau checken, ob ihr eine Lizenz braucht, um überhaupt Finanzdienstleistungen anbieten zu können. N26 braucht eine Bankenlizenz und das kann ein paar Jahre dauern, bis man die bekommt.

Die Spezifika für das Produkt, was man darf und was man nicht darf, ist direkt am Anfang entscheidend.“

Agrar-Tech Startup-Gründer
über wichtige KPIs für Investoren und für das Business
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Lasse Dumstrei: „Liquidität auf der Plattform ist für uns die Haupt-KPI auf unserer Plattform. Den Gross Merchandise Value (GMV) kenne ich immer auswendig. Darunter schaue ich mir an, wie viel Innenumsatz wir machen und habe dann eine GMV-Rendite. Das ist so die nächste KPI, welche ich mir anschaue. Außerdem werfe ich einen Blick auf die unterschiedlichen Produktkategorien, im Moment sind wir dabei, unsere erste Produktkategorie zu monetarisieren. Wie sehen da die Margen aus und was hat sich da verändert? Auf der anderen Seite schaue ich mir den User-Growth aufseiten der Händler an. Darunter analysiere ich den Marketing Spend, um auf eine Customer Acquisition Cost zu kommen.

Außerdem ist ein weiteres Haupt-KPI die Retention Rate, wie oft kommt ein Landwirt eigentlich wieder. Das heißt für mich auch, wie zufrieden der Kunde ist. In unserem Bereich gibt es nichts Wichtigeres als glückliche Bauern. 30 % unserer Kunden kommen auch durch Weiterempfehlungen von unseren Bestandskunden. Das spiegelt sich auch im Net Promoter Score mit 56 wider. Wir setzen alles daran, dass der Landwirt glücklich ist. Der erste Unternehmenswert ist für uns auch “Landwirt First”. Das leben wir am Ende des Tages auch und das ist auch sehr wichtig für uns, weil man daran messen kann, wie glücklich die Landwirte sind, weil wir ja auch bestehende Beziehungen aufbrechen.

Zudem schaue ich mir eine Average Order Value (AOV) auf der Plattform an und da es ein saisonales Geschäft ist, variiert der auch. Das sind so meine Haupt-KPIs, die ich mir aus unternehmerischer Sicht anschaue. Die verteilen wir am Ende des Tages nurnoch auf die Mitarbeiter. Dann schauen wir uns noch gesondert die Mitarbeiter an und wo wir schon eine Managementebene eingebracht haben, dann reporten die eben der Management Ebene. Wir gehen dann mit der Managementebene die Zahlen durch und können auf der Basis strategische Entscheidungen treffen.“