Founder Academy

Florin Kutten über die Verteilung der Anteile

Zero-Waste Startup-Gründer

über die Verteilung der Anteile

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Florin Kutten: „Wir haben die so aufgeteilt, nachdem was wir eingezahlt und ein bisschen nach der Arbeitszeit, die wir reingesteckt haben. Also ich habe 65 %, Julia hat 25 % und Caro hat 10 %. Das liegt daran, dass wir auch unterschiedlich viel Geld in die GmbH gesteckt haben und auch vom Zeitaufwand her. Ich arbeite von Anfang an in Vollzeit und die beiden anderen halt nicht. So hat sich das irgendwie ergeben.

Am Anfang waren wir zwei Gründer:innen und jetzt sind wir auch wieder nur zwei Gründer:innen, weil die dritte Gründerin hinzugekommen, aber auch wieder weggegangen ist. Am Anfang war die Aufteilung Zweidrittel und Eindrittel und dann hat sich die neue Aufteilung durch Gespräche, Bauchgefühl und Einzahlungen gegeben.“

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Startup-Gründer Christof Weidl

Christof Weidl

HR-Tech Startup-Gründer

Daniel Bosman Founder von OUR GREENERY
über wie hilfsbereit Investoren waren, auch wenn diese nicht investieren wollten
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Daniel Bosman: „Die Angels, die sich dagegen entschieden haben bei uns zu investieren, werden aktuell sehr überrannt mit Anfragen. Da ist der Fokus dann schnell wo anders.
Der Markt ist aktuell undurchsichtiger & weniger gut planbar. Wir haben auch mit einigen Angels, die Interesse zwar bekundet haben, aber wo noch kein Investment zustande kam, weiterhin Kontakt: Diese bekommen Updates zum aktuellen Status Quo. Aus dieser Richtung kamen jedoch weniger Tipps. Ein Angel, der uns über AddedVal.io angeschrieben hat und mit welchem wir in einigen Gesprächen waren, meinte aktuell kommt für ihn kein Investment in Frage. Er half uns dann insofern durch ein Intro zu einem Unternehmen, das bereits sieben Restaurants in Deutschland hat. Aktuell planen diese das 8 Restaurant in Berlin. Mit diesen sind wir mittlerweile in fortgeschrittenen Gesprächen und werden voraussichtlich ein LOI unterzeichnen. Dabei wird „Our Greenery“ mit den Raumgärten aktiv an der Planung teilnehmen. Das Restaurant kann somit, eigene Lebensmittel in-house produzieren.

Da merkt man das Matthias Helfrich, der Angel, der uns zum Intro verholfen hat, das feiert was wir machen. Für uns war das auch eine super Gelegenheit zu performen. Bei einem späteren Schritt, kann man sich nochmal mit Matthias über ein mögliches Invest an einen Tisch setzen, nachdem die Milestones des vorangegangenen Projekts erreicht sind.
Man merkt bei Matthias allgemein, dass er nach den nächsten Verbindungspunkten sucht. Wenn ich beispielsweise in einem LinkedIn-Post das erste Mal den Raumgarten erwähne und er kommentiert das als tolles Projekt, da generiert er hierdurch schon eine gewisse Reichweite. Dadurch konnte ich eine der meisten Impressionen eines Posts erzielen.

Es gibt natürlich auch Menschen, die überhaupt keinen Schimmer hatten von dem was wir machen. Dabei entsteht oft auch eine „lustige Energie“. Wir hatten beispielsweise ein Gespräch mit einem Angel, der dachte dass „Microgreens“, nachhaltige Computerchips sind.
Das war schon witzig, denn als er erkannt hat, dass Microgreens Pflanzen im super frühen Stadium sind und viele Nährwerte haben, ist sein Interesse drastisch abgeflaut. Danach war er extrem kritisch. Für uns war es dann eine Herausforderung zu schauen, wie wir das Gespräch dann elegant beenden.“

Startup-Gründer Christof Weidl
über den ersten Kontakt mit einem Business Angel
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Christof Weidl: „Ich habe mich auch als Single-Founder darum gekümmert, ein fertiges MVP zu haben. Durch das fertige MVP konnte ich einen Kunden davon überzeugen, sozusagen diesen aus unterschiedlichen Themen zusammengeschusterten Frankenstein mal auszuprobieren.

Die fanden das System an sich, mit dem Wissen, dass es noch kein fertiges Produkt ist, von der Idee her sehr gut. Mit diesem Feedback bin ich dann zum nächsten Kunden losgezogen. Der hat gesagt, dass sowas entstehen muss. Damit bin ich dann auf einen aus meinem näheren Bekanntenkreis zugegangen, der dann gesagt hat: „Ich glaub an dich, mit dem Feedback, hier hast du einen Betrag zu guten Konditionen, leg los!““

Janosch Kühn
darüber, wie unerfahrene Gründer an das Thema Marketing herantreten sollten
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Janosch Kühn: „Da muss man auch sehr vorsichtig rangehen. Es kommt auch darauf an, wie viel Geld ich zur Verfügung habe. Beim Bootstrapping ist eher weniger Geld da und bei Angel Investments kann man mehr Geld ausgeben und experimentieren.

Wir waren da immer sehr vorsichtig, weil es unser eigenes Geld war und wir nicht wussten, ob es morgen schon vorbei ist. Aus dem Grund waren wir wahrscheinlich zu vorsichtig. Dann kommt es auch ein bisschen auf das Geschäftsmodell an.

Im Gaming ist es so die Blaupause, dass du ein gutes Spiel hast und das Spiel hat eine gute Retention. Es kommen vielleicht 1000 neue Spiel pro Tag auf den Markt und wie finden dich die Leute jetzt? Da ist eigentlich nur die einzige Antwort: Marketing.

Aus diesem Grund macht es in dem Bereich schon Sinn und man kann auch erst mit kleinen Beträgen loslegen. Kleine Beträge sind da leider schon 5.000 – 6.000 Euro, aber da kann man schon mal Sachen versuchen und langsam und vorsichtig testen.

Das Schöne am Marketing ist, dass man die Resultate gleich sieht und dann kann es auch sehr gut, sehr schnell abgehen. Wir haben den Umsatz durch Marketing in 3–4 Monaten verzehnfacht.“

Dr. Matthias Brendel
über Investments, die in Tranchen ausgezahlt werden
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Dr. Matthias Brendel: „Investments in Tranchen auszuzahlen, macht bei großen Investments durchaus Sinn. Im Angel Bereich macht es eher keinen Sinn, bei uns war der größte Investor mit 350.000 Euro dabei und er hat die uns auch direkt ausgezahlt, weil er ja momentan auch Negativzinsen darauf bezahlt.

Das heißt, er war eigentlich froh, dass wir es sofort genommen haben. Wenn man es an Milestones koppelt und in Tranchen auszahlt, dann ist es eben ein gewisser Organisationsaufwand, den ich nur dann akzeptieren würde, wenn es unbedingt nötig ist. Dann muss man wieder einen Meilenstein tracken, der ist in kurzer Zeit vielleicht schon wieder überholt. Da fließt sehr viel Energie rein, in ein Investment, zu dem sich eigentlich sowieso beide Seiten committet haben.

Die Frage ist, was passiert, wenn ein Meilenstein nicht erreicht werden kann, weil zum Beispiel ein Kunde abgesprungen ist. Was macht man dann? Lässt man das Investment dann platzen oder macht man es trotzdem? Und dann kann man es doch gleich trotzdem machen.

Deswegen bin ich kein Freund davon, so formelle Mechanismen zu etablieren, die den Gründer und Investor davon abhalten, worum es eigentlich geht, nämlich Business zu generieren und das Unternehmen nach vorne zu bringen. Deswegen würde ich als Gründer gleich die komplette Kohle einsacken und für einen Investor ist es eigentlich auch einfacher.

Nur wenn ein VC wirklich darauf besteht, würde ich mich darauf einlassen, aber im Angel Bereich hat es aus meiner Sicht keine Relevanz.“

Madeleine Heuts
über Intellectual Property, Markenanmeldung und Patent
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Madeleine Heuts: „Investoren schauen natürlich auch darauf, welches geistige Eigentum man hat, das ist natürlich ein Unternehmenswert, der auch eine große Rolle spielt. Das ist auch ein Thema dafür, wenn man mit einer GbR anfängt und diese in eine GmbH einbringen will. Da hat man ja schon gewisse geistige Werte für das Unternehmen geschaffen.

Was viele sehr spät machen, ist eine Marke anzumelden. Oft ist in den Köpfen, dass ich diese 200-300 Euro erst mal spare möchte und die lieber für Marketing ausgeben will. Das ist natürlich nachvollziehbar, das Problem dabei ist aber, so länger du wartest, desto höher ist die Chance, dass es zwischendurch jemand anders macht. Das kann zufällig oder mit Absicht der Konkurrenz passieren.

Man steckt ja sehr viel in Marketing, jeden Euro, der in Marketing fließt, baut deine Marke auf, als das, was deine Kunden mit dir verbinden. Dafür hast du deine Marke, sei es der Name, das Symbol oder das Logo. Es hat natürlich eine große Auswirkung, wenn du deinen Namen nicht mehr weiterverwenden kannst.

Das ist auch eine ganz witzige Story zu mir und wie ich zu RAKETENSTART gekommen bin. Ein Freund von mir wollte gründen und hatte Probleme mit seiner Marke. Ich weiß gar nicht, ob er schon eine Abmahnung hatte. Jedenfalls habe ich dann für ihr geprüft, ob er die Marke noch verwenden kann, weil er den Namen recherchiert hat und der frei war. In der Zwischenzeit hatte ein anderes Unternehmen die Marke für genau den gleichen Bereich angemeldet.

Das ist natürlich superärgerlich, denn selbst wenn du zuerst damit am Markt warst und doch noch durch andere Schutzrechte geschützt wärst, ist es immer die Frage, ob man einen Rechtsstreit eingeht oder ob man sich einfach umbenennt. In der Praxis ist es oft nicht die Frage, wer Recht hat, sondern es geht auch darum, wer die größere Kriegskasse hat. Das heißt, wenn du eine Marke anmelden willst und jemand vorher hat schon die Marke angemeldet, aber du warst zuerst am Markt, dann bedeutet es nicht immer, dass du es auch rechtlich durchziehen willst.

Ein klassisches Beispiel, was wir auch hatten und groß in den Medien war, war der Pinkbus. Da hatte Pinkbus pinke Busse und die Telekom fand das nicht gut. Ich bezweifle, dass Telekom es gegenüber einem Busunternehmen durchsetzen könnten, dass sie die Farbe pink nicht verwenden dürfen. ABER: Leg dich als Startup mal mit der Telekom an, das will wirklich keiner machen. Das ist auch ein Prozess, der sich über Monate oder Jahre erstrecken kann.

Das Timing ist für Startups superrelevant und deshalb würde ich Startups immer dazu raten, schnell zu prüfen, ob die Marke noch frei ist und wenn es sauber ist, es auch schnell anzumelden. Das ist einfach ein großer Wert für das Unternehmen und es geht viel Geld verloren, wenn man es später ändern muss. Und natürlich kann es auch für Investoren ein Argument sein, um in dich zu investieren, weil du eine sehr gute Marke hast, die dir zusteht.

Ich denke, bei der Markenanmeldung kann man auch sehr viel selber machen, da braucht man nicht immer für alles einen Anwalt. Das kann man auch recht einfach beim Deutsches Patent- und Markenamt registrieren. Man kann mit denen auch sprechen, die sind alle supernett.

Bei einem Patent ist es wirklich schon viel komplizierter. Klar kann man eine grobe Patentrecherche selber machen, aber da bin ich der Meinung, dass Patente so kompliziert bei der Antragstellung sind, dass ich da zu einem Anwalt gehen würde. Das Geld, was man da reinsteckt, lohnt sich wirklich, wenn man dem gegenüber stellt, welchen Zeitaufwand man da selber hat. Wenn man ein Patent hat, ist es natürlich mega, weil dann sehr lange Zeit niemand anderes diese Erfindung verwenden darf. Das ist natürlich ein absolutes Alleinstellungsmerkmal und ein absoluter Gamechanger.

Der Nachteil an einem Patent ist, dass die komplette Erfindung offengelegt wird. Jeder kann einsehen, was das ist und wie es funktioniert. Das ist natürlich auch nicht für jedes Produkt, was man entwickelt etwas, was man möchte. Das heißt, da muss man sich überlegen, ob man das Patent mit allen Vorzügen möchte oder will ich es lieber Inhouse behalten und es mit anderen Mitteln schützen.

Ein gutes Beispiel könnte vielleicht Coca-Cola sein, die natürlich eine gewisse Rezeptur und Entwicklung haben. Da weiß ja bis heute keiner, wie die das genau machen. Und das ist immer wackelig, für eine Rezeptur könnte man jetzt wahrscheinlich kein Patent anmelden, aber bei einer bestimmten Art der Herstellung und die halten es einfach geheim. So haben sie es vielleicht für eine viel längere Zeit für sich, das ist immer eine Abwägungssache.“

Dr. Patrick Müller
über seine Zusammenarbeit mit Startups und VCs
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Dr. Patrick Müller: „Mein Name ist Patrick Müller und ich bin Rechtsanwalt und Salaried Partner an der Kanzlei Heuking Kühn Lüer Wojtek am Standort Düsseldorf. Wir sind eine Full-Service-Kanzlei, die alle Rechtsbereiche an verschiedenen Standorten in Deutschland und der DACH-Region abdeckt.

Ich selbst bin hier innerhalb des Teams für M&A Corporate tätig, wobei ich mich schon seit vielen Jahren in den Bereichen Venture Capital und Startups spezialisiert habe. Zusammen mit anderen Kollegen haben wir hier die Venture Capital Task-Force aufgebaut.

Ich betreue und berate Startups bei der Gründung und dem Aufbau der Unternehmensentwicklung. Außerdem betreue ich Venture Capital Fonds bei Finanzierungsrunden und sonstigen VC-Themen.“