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Janosch Kühn darüber, warum Bootstrapping interessant sein kann

Entrepreneur & Investor

darüber, warum Bootstrapping interessant sein kann

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Janosch Kühn: „Da kann ich erzählen, wie Bootstrapping bei uns funktioniert hat. Wir haben einfach losgelegt und niemand wollte uns Geld geben. Ich glaube, es ist häufig so, dass die Gründer loslegen und die Investorensuche schwierig ist. Meistens sind es Gründe wie „zu exotisch“, falscher Ort, falsche Zeit von der Seite der Investoren.

Beim Bootstrapping bezahlt man sich selbst am Anfang kein Gehalt und man muss mit seinem Startup versuchen möglichst schnell Geld zu verdienen, um dann Leute einzustellen oder sich selbst ein Gehalt auszuzahlen. Ich glaube, da gibt es schon Bereiche, wo Bootstrapping leichter ist. Zum Beispiel Gaming oder im SaaS Bereich. Da kann man schneller Kunden gewinnen und dann kommt da schon Geld rein.

Wenn ich jetzt Zulieferer für die Raumfahrtindustrie bin, dann ist Bootstrapping sehr schwierig. Dann kommt es immer darauf an, in welchem Bereich man unterwegs ist und ob es funktioniert oder eben nicht.“

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über das Anstrengende und Schönste am Fundraising
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Dr. Daniel Fallscheer: „Anstrengend ist erst mal die wahnsinnige Zeit und Intensität. Mein Spitzentag waren so 8 Pitches, jeweils ungefähr 30 Minuten. Da weißt du am Abend nicht mehr, mit wem und über was du am Morgen gesprochen hast. Diesen konstanten Fokus für die einzelnen Pitches zu haben, ist sehr anstrengend.

Es macht aber auch extrem viel Spaß. Mir machen diese vielen Gespräche beim Fundraising auch viel Spaß, weil ich den Investor auch verstehen will. Was ist seine Investment-Hypothese? Warum ist sein Investment gut für uns? Also das er nicht nur Geld bringt.

Für mich war immer wichtig und deshalb hat es Spaß gemacht, obwohl es anstrengend ist, Feedback mitzunehmen. Auch aktiv zuzuhören und zu reflektieren. Investoren sehen wahnsinnig viele Pitches, das aufzunehmen und sich auf dieser Basis zu verbessern. Das ist sehr anstrengend, aber auch sehr erfüllend.“

Tobias de Raet Lindenpartners
über die richtige Wahl der Rechtsform
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Dr. Tobias de Raet: „In welcher Struktur, in welcher Rechtsform man seine Gesellschaft gründen sollte, ist in Deutschland relativ einfach zu beantworten. Da gibt es in Deutschland die GmbH und die UG, bei der UG handelt es sich quasi um eine kleine GmbH, die man später auch zu einer GmbH upgraden kann. Das ist die klassische Gesellschaftsform in Deutschland und davon sollte man eigentlich auch nicht abweichen, wenn es dafür nicht besondere Gründe gibt.

Das bedeutet insbesondere Aktiengesellschaften oder Personengesellschaften, so was wie eine Kommanditgesellschaft, da gibt es selten Gründe dafür, dass man diese Rechtsform wählt. Eine Aktiengesellschaft ist manchmal aus aufsichtsrechtlichen Gründen notwendig, wenn man zum Beispiel eine Bank gründen möchte. Die sind aber deutlich schwieriger zu handhaben im laufenden Geschäft.

Es gab früher Zeiten, da wollte jeder gerne eine Aktiengesellschaft gründen, weil man schon den IPO vor Augen hatte. Am Anfang immer eine GmbH und eine deutsche Gesellschaft nehmen, weil alles andere schwieriger wird. Insbesondere auch nicht auf eine Limited (Ltd.) oder sonstige ausländische Gesellschaftsform ausweichen, weil es im Laufe der Zeit deutlich aufwendiger wird.

Bei der deutschen GmbH kann man einfach zum Notar gehen, da braucht man nicht viel Geld und Aufwand. Die UG braucht nicht mal ein Stammkapital, die GmbH braucht 25.000 Euro, davon muss die Hälfte am Anfang eingezahlt sein. Eine UG hat man mit wenigen Hundert Euro relativ schnell gegründet. Das ist die Rechtsform der Wahl!“

Madeleine Heuts
über internationale Software und Datenschutz
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Madeleine Heuts: „Als die Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) rauskam, gab es noch das EU-US Privacy Shield. Das hat es erlaubt, auch Daten in die USA zu transportieren. Dann gab es auch politisch eine große Diskussion darüber, weil es in den USA Gesetze gibt, die es den Behörden erlauben, bei Unternehmen die Daten zu durchsuchen. Das ist mit der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) nicht vereinbar und deshalb wurde das Privacy Shield gekippt. Jetzt gerade beruft man sich dabei darauf, dass es Standardvertragsklauseln gibt.

Darüber herrscht gerade auch eine große Diskussion. Man muss jederzeit damit rechnen, dass auch das gekippt werden kann. Dann steht man natürlich relativ blöd da. Das heißt die Unternehmen, auch die amerikanischen Unternehmen versuchen Walkarounds zu finden, dass das nicht passiert.

Es gibt rechtliche Stimmen, die sagen, dass das relativ wahrscheinlich passiert. Deshalb ist das Beste zu schauen, wenn ihr könnt und in der EU sitzt, dass ihr Tools nutzt, die ebenfalls ihre Server in der EU stehen haben und die deshalb auch bestimmte Zertifizierungen haben. Da geht ihr selber Nummer sicher mit, plus ihr unterstützt natürlich auch wieder lokale Startups, weil es natürlich auch eine riesige Chance ist, Tools in der EU zu bauen, die dem Datenschutz entsprechen.“

Stephen Voss InsurTech Startup-Gründer
darüber, wie wichtig die Prüfung der potenziellen Investoren ist
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Stephen Voss: „Die Investoren zu prüfen gehört zum Spiel dazu. Es ist wichtig, auch das Gegenüber zu kennen. Außerdem ist es wichtig, sich vor einem Erstgespräch mit Investoren über die Personen zu informieren. Was macht die Person? Wo hat die Person früher gearbeitet?

Es ist auch wichtig, mit welcher Organisation man spricht. Für was steht die Organisation? Was hat die in der Vergangenheit gemacht? Welche Unternehmen haben die an den Start gebracht? Das ist eine Frage, die man in einem Gespräch durchaus stellen darf und meiner Meinung nach auch stellen sollte.

Wenn die bisherigen Investitionen so gar nichts mit dem eigenen Pitch und der eigenen Startup-Idee zu tun haben, dann muss man schon die Frage stellen, warum wir zusammengekommen sind und warum der Bereich für euch interessant ist und was ihr damit machen wollt.

Bei Investoren ist das eine das Geld, aber es ist auch ganz wichtig, ob der Partner auch ein eigenes Netzwerk mitbringt. Sind im Portfolio des Partners vielleicht auch Unternehmen, die irgendeine Hilfestellung leisten können? Das ist auch ganz wichtig.

Nicht nur mit der Haltung des Geldes reingehen, sondern fragen, was die Investoren zu meinem Geschäftsmodell beitragen und wie könnte das funktionieren? So sollte man auch auswählen.

Nicht nur aufs Geld schauen! Das andere Paket ist fast wichtiger.“

Maika Kupfer
über die Herausforderung bei dem B2B- und B2C-Marketing
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Maika Kupfer: „Natürlich haben wir auch Herausforderungen beim Marketing. Zum Beispiel ist es sehr wichtig, Streuverluste zu vermeiden. Wir konzentrieren uns wirklich darauf, unsere Informationen nicht zu weit zu streuen, sondern konkret auf unsere Zielgruppe auszurichten. Das gelingt im B2B-Bereich sehr gut, weil wir auch ein sehr nichiges Produkt haben und das ist ein Vorteil zu den klassischen Freundebüchern.

Zudem wollen wir für die verschiedenen Anlässe Top-of-Mind bleiben bzw. müssen das auch. Es gibt nicht immer einen Anlass, wenn der Kunde unsere Werbung sieht und nicht immer, wenn unser Kunde einen Anlass hat, sieht er unsere Werbung. Das ist eine große Herausforderung, dass wir da permanent die Kunden bespielen, speziell auch vor dem ersten Kauf.

Das ist immer so eine Hürde. Wenn Kunden das Produkt erst mal kennen, dann wird es einfacher. Ein klassisches Beispiel ist, wenn man sich ein Paar Laufschuhe kauft. Das erste Paar ist ein bisschen schwierig, aber wenn man mit dem ersten Schuh zufrieden ist, dann kauft man den auch immer wieder. Man hat durch die gute Erfahrung ein Produkt, auf welches ich zurückgreife.

Das heißt, das ist auch die Bottom Line, die wir haben. Wir wollen die Kunden zum ersten Kauf bewegen, damit das Produkt auch für weitere Anlässe gekauft und weiterempfohlen wird. Unsere Erfahrung zeigt, dass es so auch funktioniert.“

Simon Lohmüller: CEO & Co-Founder bei qbilon GmbH
über das Term Sheet
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Simon Lohmüller: „Ein Term Sheet zu haben ist immer sinnvoll. Gerade weil man es häufig von einem Lead-Investor bekommt und dann kann man damit auf andere Investoren und Business Angels zugehen. Oft ist es so, dass das Term Sheet vom Lead-Investor kommt und dann hängen sich andere Investoren mit daran. Ein großer Investor gibt die groben Rahmenbedingungen vor und die anderen Investoren schließen sich in der Regel an.“