Founder Academy

Janosch Kühn über seine größten Learnings als Gründer

Entrepreneur & Investor

über seine größten Learnings als Gründer

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Janosch Kühn: „Bei Kolibri Games haben wir sehr viele Sachen richtig gemacht, das kann Glück gewesen sein oder durch unser Nachdenken. Wir waren immer sehr schnell und nah am Kunden, wir haben uns als Gründer keine super komplexen Konzepte überlegt.

Wir sehen häufig im Gaming Bereich, dass es funktioniert und irgendwann heben die Gründer ein bisschen ab und wollen mit irgendwelchen Features das Spiel umbauen. Ich frage mich dann immer, ob es die Kunden überhaupt wollen.

Da sind kleine Schritte oft besser und man sollte nie aus dem eigenen Ego einfach alles umbauen. Ich denke, das Gleiche gilt für andere Bereiche und Startups. Man sollte immer versuchen, nah am Kunden zu sein, lieber kleine, aber schnelle Schritte machen. Große Fehler, die nicht reversibel sind, müssen einfach vermieden werden!“

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Fabio Hildenbrand
über die Themen, bei denen er sich professionellen Rat einholt
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Fabio Hildenbrand: „Ich halte sehr viel von dem Thema Coaching generell.

Einmal auf der Business Seite werden wir von unseren Investoren zu den Themen Fundraising, Mitarbeiterführung und Co unterstützt. Wir haben da beispielsweise HR-Investoren, die uns mit der Führung und dem Contracting aktiv unterstützen.

Auf der Topic-Seite, sprich Travel und Creator-Economy, holen wir uns auch aktiv Hilfe und fragen bei unseren Investoren nach.

Aber auch auf der persönlichen Seite, was das Thema Mental-Health angeht bin ich aktiv dran. Ich hab da einen eigenen Coach, der mich unterstützt. Dabei wird mir geholfen das Thema Work-Life-Balance bewusst zu integrieren. Man vergisst häufig, dass die Spätfolgen einen einholen können, wenn man nicht rechtzeitig vorsorgt. Ich möchte von meinem Exit und der Arbeit, die ich geleitet habe, schließlich noch etwas haben.“

Startup-Gründer Christof Weidl
darüber, wer das Term Sheet bereitgestellt hat
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Christof Weidl: „Wir haben ganz ohne Term Sheet gearbeitet, weil wir mit Business Angels zusammengearbeitet haben, die relativ schnell den Vertrag unterscheiden haben. Wir sind über ein Wandeldarlehen gegangen. Den Vertrag für das Wandeldarlehen haben wir zur Verfügung gestellt. Da gibt es Muster im Internet, die man anpassen kann.

In unserer Runde wussten wir, wer sich die Verträge ganz genau anschaut und eine rechtliche Due Diligence durchführt. Zudem sind wir als erstes gegangen und haben den Vertrag abgeklärt, damit alle den gleichen Vertrag am Ende haben und es nachträglich keine Probleme gibt.“

Startup-Gründer Florin Kutten
über den Zeitpunkt der formellen Gründung
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Florin Kutten: „Wir haben vorher eine GbR gegründet und haben ein Gewerbe anmelden müssen, weil wir mit dem Verkauf gestartet haben, um auch die Preise unserer Lieferanten herauszufinden. Dann haben wir im Oktober die GmbH gegründet, einfach weil wir dann richtig ins Fundraising eingestiegen sind. Den INVEST Zuschuss bekommt man zum Beispiel auch nur mit einer GmbH bzw. einer UG. Weil wir mit Lebensmitteln handeln und wegen der Haftung hat das ganz gut gepasst.“

Dr. Patrick Müller
über seine Zusammenarbeit mit Startups und VCs
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Dr. Patrick Müller: „Mein Name ist Patrick Müller und ich bin Rechtsanwalt und Salaried Partner an der Kanzlei Heuking Kühn Lüer Wojtek am Standort Düsseldorf. Wir sind eine Full-Service-Kanzlei, die alle Rechtsbereiche an verschiedenen Standorten in Deutschland und der DACH-Region abdeckt.

Ich selbst bin hier innerhalb des Teams für M&A Corporate tätig, wobei ich mich schon seit vielen Jahren in den Bereichen Venture Capital und Startups spezialisiert habe. Zusammen mit anderen Kollegen haben wir hier die Venture Capital Task-Force aufgebaut.

Ich betreue und berate Startups bei der Gründung und dem Aufbau der Unternehmensentwicklung. Außerdem betreue ich Venture Capital Fonds bei Finanzierungsrunden und sonstigen VC-Themen.“

Daniel Bosman Founder von OUR GREENERY
über wie er mit schwierigen Phasen im Fundraising umgeht
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Daniel Bosman: „Ich würde jedem am Anfang empfehlen, zu schauen, wie hoch ist die eigene Burn-Rate und zu hinterfragen, ob diese so hoch sein muss. Auch sollte man schauen, wie Lean man arbeiten kann, bis ein Proof-of-Concept entstanden ist, oder zumindest eine Verifizierung.

Wenn du dich damit nicht von Anfang beschäftigst, kann man schnell ins Schleudern geraten und verliert letztenendes sein Ziel aus den Augen. Denn schnell kommen die ersten Angels und auf einmal sammelst du Geld ein. Aus einer Runde wird dann eine viel größere Runde, weil andere Angels mit ans Bord kommen. Die Komplexität steigt ab da stetig.

Dann beantragt man im nächsten Schritt Fördergelder. Auf einmal hast du Geld zur Verfügung – das Fördergeld ist jedoch an das Einstellen von Mitarbeitern gebunden. Auf einmal gerätst du von ein, zwei Leuten, die eine Idee haben und die Welt ein Stück besser machen wollen in die Situation, dass du Mitarbeiter hast und für diese die Verantwortung trägst.

Wenn jedoch keiner aus dem Gründerteam Erfahrung mit der Mitarbeiterführung hat, dann ist das eine riesige Challenge. Ein Produkt auf die Welt zu bringen und parallel dazu zulernen, wie man Mitarbeiter gut onboarded, funktionierende Strukturen aufbaut und zeitgleich ein gutes Klima schafft.

Da kommen so viele Herausforderungen auf einmal auf einen zu. Ich würde Gründer*innen immer empfehlen, solange es geht aus einer sich-selbst-finanzierenden Situation die Idee so weit voranzubringen, dass sie am Markt verifiziert werden kann. Erst mit diesen Ergebnissen sollte man dann nach Investments von Angels schauen.

Bei uns war das auch so der Fall: Wir hatten den Tischgarten bereits am Markt getestet und verbessert. Den Raumgarten haben wir erst letzte Woche auf die Straße gebracht. Wir erreichen zwar unsere Milestones, aber wir haben sehr früh viele Mitarbeiter gehabt durch unser tolles Fördergeld, aber das hat natürlich auch den Druck erhöht.“

Michael Pfeife Co-Founder & CEO von MOOT
darüber, bei welchen Themen Investoren nach der Finanzierungsrunde am meisten unterstützen
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Michael Pfeifer: „Unsere Investoren unterstützen uns bei den verschiedensten Themen, sei es jetzt auf Geschäftsentwicklung bezogen, strategische Partnerschaften, persönliches Sparring und auch wie wir als Gründer in schwierigen Situationen besser manövrieren können.

Es ist besonders schön, dass wir einige Business Angels dabei haben, die dann auch näher am Tagesgeschäft dran sein wollen und denen man hier und da auch mal eine persönliche Frage stellen kann. Sonst sprechen wir über Änderungen von Rahmenbedingungen, Operations und wie wir mit unseren Umsatzzahlen vorankommen.

Das sind wirklich eine ganz große Bandbreite an Themen, die Investoren und Investorinnen abdecken.“