Founder Academy

Jonathan Spitz darüber, wie es nach dem ersten Kunden weitergeht

Machine-Learning Startup-Gründer

darüber, wie es nach dem ersten Kunden weitergeht

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Jonathan Spitz: „Es geht genauso weiter wie beim ersten Kunden. Wir bekommen auch Empfehlungen von Kontakten, auch online, zum Beispiel über LinkedIn. Mein Geschäftspartner Timur verschickt Hunderte E-Mails pro Tag an jedes Unternehmen, welches Blechfertigung macht.

Darüber bekommen wir Online-Termine, wo wir unsere Lösung präsentieren. Da zeigen wir auch Demos, wie wir Maschinen optimieren. Diese Woche haben wir zum Beispiel fünf solcher Termine. Das heißt, jetzt geht es langsam nach oben.“

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Startup-Gründer Florin Kutten

Florin Kutten

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Simon Lohmüller: CEO & Co-Founder bei qbilon GmbH

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Michael Pfeife Co-Founder & CEO von MOOT

Michael Pfeifer

Upcycling Startup-Gründer

Dr. Patrick Müller

Dr. Patrick Müller

Rechtsanwalt für VC und Startups

Startup-Gründer Florin Kutten
darüber, ob ein ausführliches oder ein Teaser Deck für den Erstkontakt besser ist
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Florin Kutten: „Ich glaube, das hängt sehr vom Case ab. In unserem Case, wir liefern Lebensmittel im Mehrwegglas, da kann man nicht viel anteasern, weil man dann am Ende schon alles gesagt hat. Es ist dann wichtiger, Informationen ins Pitch Deck zu packen, wie wir es hochziehen können.

Bei uns handelt es sich um keine ganz neue Technologie. Wenn man so was hat, dann könnte man es ganz anders anteasern und schauen, wie man es präsentiert. Aber wie gesagt, es kommt sehr auf den Business Case an.“

Simon Lohmüller: CEO & Co-Founder bei qbilon GmbH
darüber, wie wichtig die Öffentlichkeitsarbeit für das Fundraising ist
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Simon Lohmüller: „Uns hat geholfen, dass wir schon sehr früh bei Businessplan-Wettbewerben teilgenommen haben. In einem Wettbewerb ist dann der Kontakt zu einem großen VC entstanden, die auch mit in der Jury saß. Die sind im Anschluss auf uns zugekommen. Grundsätzlich ist Öffentlichkeitsarbeit sehr wichtig, weil ihr dadurch die Investoren auf euch aufmerksam macht.

Wir haben gemerkt, dass es eher schwierig ist, Investoren kalt anzuschreiben. Die bekomme sehr viele Pitch Decks zugeschickt und die Investoren müssen in sehr kurzer Zeit aussortieren, ob für die ein Startup geeignet ist oder nicht. Wenn Investoren selbst auf euch zukommen, weil ihr in der Öffentlichkeit wahrgenommen werden, dann ist das schon ein viel besseres Eintrittstor.“

Michael Pfeife Co-Founder & CEO von MOOT
darüber, wie aufwändig das Reporting ist
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Michael Pfeifer: „Das Aufsetzen des ersten Reportings kostet natürlich am meisten Zeit. Man muss sich genau überlegen, wie man es aufbaut und wie die Struktur aussieht. Andererseits sind wir nicht das erste Unternehmen, welches eine Finanzierungsrunde abgeschlossen hat. Wir sind auf befreundete Gründer:innen zugegangen und haben die gefragt, wie deren Reporting aussieht und welchen Umfang es hat.

Da haben wir verschiedenes Feedback eingeholt und unser Reporting aufgebaut. Das erste Reporting hat etwas länger gedauert und die Nächsten gingen dann schneller. Das ist ein recht fixer Prozess, um so ein Reporting aufzusetzen.

Im Vergleich zu den Gesprächen, die man vor der Finanzierungsrunde durchgemacht hat, ist es doch eher eine leichte Aufgabe.

Wir erstellen da ein 3-5-seitiges Reporting und das wird in den gängigen Microsoft Office Tools gemacht. Wir haben unsere KPIs, die wir aus einer Excel herausziehen und verwenden dabei keine besonderen Tools für das Reporting.“

Michael Pfeife Co-Founder & CEO von MOOT
darüber, wie er sein Netzwerk ausnutzt und seine Intros bekommt
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Michael Pfeifer: „Ein bestehendes Netzwerk kann sich auch in einem sehr frühen Stadium über viele verschiedene Kanäle erstrecken. D.h., man kennt vielleicht sogar wirklich noch aus dem schulischen Umfeld noch jemanden. Man hat Leute in Universitäten, im Bekanntschafts-/ Freundeskreis, die in ihrem persönlichen Umfeld Unternehmer*innen haben, die sich vorstellen können in Startups zu investieren. Daher am Anfang Friends and Family kontaktieren und fragen gibt es irgendjemanden, einmal im persönlichen Umfeld oder in dem Umfeld der Menschen, die einem besonders nahe stehen.

Zweitens auf Organisationen zu gehen. Beispielsweise auch AddedVal.io, um an ein Pool an Business Angel heranzukommen. Es gibt auch in Deutschland mehrere lokale Netzwerke von Business Angels. In Berlin ist das beispielsweise der Business Angels Club Berlin-Brandenburg. So etwas gibt es in jeder Region in Deutschland. Hier wirklich gut informieren, was gibt es an lokalen Strukturen, gibt es auch lokale Förderstrukturen. Gibt es irgendwelche Gründerzentren bei mir in der Gegend, die mich auch mit Investoren und Investorinnen vernetzen können.

Wenn man dann mal jemand überzeugt hat und die Person an einen und die Idee glaubt, dann auch keine falsche Scheu zeigen. Diese Person fragen „Hey, du glaubst ja an die Idee, meinst du es gibt weitere Leute aus deinem Bekanntenkreis, die auch an diese Idee glauben könnten? Wäre es sinnvoll sich da mal vorzustellen?“.

All das sind Möglichkeiten, um irgendwelchen Netzwerke anzuzapfen und bestehende Netzwerke zu nutzen. Sonst kann man natürlich auch per Kaltakquise auf Menschen zugehen. Es gibt über LinkedIn ganz viele Möglichkeiten herauszufinden, wer Business Angel ist. Wer vielleicht auch mal ins Startups schon investiert hat. Da kann man auch versuchen die Personen zu kontaktieren. Hier ist es besonders wichtig, auch eine personalisierte Ansprache zu wählen. Nicht einfach blind Leute zu kontaktieren und zu sagen „Hey, ich hab gesehen du bist Business Angel, hast du Lust bei mir zu investieren?“. Sondern Menschen aus einem bestimmten Grund kontaktieren und beispielsweise zu sagen „Ich habe gesehen du hast in Startup XY investiert oder ich habe deinen LinkedIn Post XY gesehen, ich finde das total spannend, ich habe folgende Idee, ist das für dich spannend, darüber mehr zu erfahren? Das ist auch eine Möglichkeit.

Es ist aber sehr mühsam insgesamt die erste Runde zu füllen. Am Anfang hat man logischerweise, das war auch bei mir so, kein Netzwerk aus 20 Jahren Berufserfahrung. Solche Netzwerke wachsen auch einfach über die Zeit hinweg, deshalb wirklich keine Scheu und auch Netzwerke von anderen nutzen.“

Startup-Gründerin Antonia Wälzholz
über den Inhalt der Problem Slide
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Antonia Wälzholz: „Auf die Problem Slide gehören für mich natürlich die Hauptprobleme, die man als Startup mit seiner Produktlösung oder Dienstleistung lösen möchte. Es ist tatsächlich so, dass man ein Experte wird, wenn man sich eingehend mit einem Thema beschäftigt. Deshalb ist es ja sehr schwierig später auf die richtigen Hauptprobleme herunterzubrechen. Das ist aber sehr wichtig in einem Pitch Deck, weil die Personen sehr wenig Zeit haben, die so ein Pitch Deck lesen. Sie müssen Informationen schnell verdauen können.

Auf eine Problem Slide gehören daher am besten drei, maximal vier Kernprobleme, die man lösen möchte. Die sollen immer mit quantifizierbaren Insights hinterlegt sein, die es leicht machen, sie in einen übergeordneten Kontext zu setzen. Dabei soll der Leser verstehen, dass dies nicht nur eine subjektive Ansicht einer einzelnen Person ist, sondern objektiv nachvollziehbar und belegt ist beispielsweise durch Forschung, groß angelegte Studien usw.

Quellenarbeit ist wichtig, man muss also zitierfähige Quellen finden, um die Probleme zu belegen. Es ist immer besser, HBR (das Harvard Business Review) zu zitieren als beispielsweise Wikipedia. Was im wissenschaftlichen Kontext gilt, gilt im Kleinen auch bei einem Pitch Deck. Finde also gute Quellen, um deine Probleme nachvollziehbar zu quantifizieren.

Auch wichtig: die relevanten Probleme zu identifizieren, die bei den Lesern tatsächlich das Interesse wecken.“

Lüder Brüggemann
darüber, warum er immer über eine Holding gründen würde
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Lüder Brüggemann: “In der Vergangenheit habe ich immer als natürliche Person gegründet. Das heißt, ich als Lüder Brüggemann war Gesellschafter oder Mitgesellschafter. Das würde ich heute nicht mehr so machen und mache es auch nicht mehr so.

Ich habe gerade eine Holding gegründet, für meine aktuelle Firma, die ich in Kürze gründen werde. Einfach aus dem Grund, dass bei einem Exit die steuerliche Belastung bei einer Holding ganz anders aussieht, als wenn du als natürliche Person gründest.

Bei meinem letzten Exit, bei der ich als natürliche Person gegründet habe, musste ich entsprechend hohe Steuern zahlen und das hätte ich im Nachhinein auch anders gemacht. Ich habe daraus gelernt und ich würde auf jeden Fall dazu raten, es über eine Holding zu machen.

Natürlich sollte am Anfang nicht der Exit das Hauptziel sein, aber wenn die Möglichkeit besteht, dass es irgendwann einen Exit gibt, macht es auf jeden Fall, auch wenn es am Anfang ein Mehraufwand ist. Natürlich verursacht so was auch Kosten, die du bei einem Fall des Exits aber 100- oder 1000-fach wieder drin hast. Ich würde es nur noch über eine Holdingstruktur machen.“