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Lasse Dumstrei darüber, was aus seiner Sicht für und gegen VCs als Investoren spricht

AgTech Startup-Gründer

darüber, was aus seiner Sicht für und gegen VCs als Investoren spricht

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Lasse Dumstrei: „Was spricht für und gegen Venture Capital Fonds?
Grundsätzlich spricht für den VC, dass wir mit ihm eine langfristige Strategie aufbauen und an langfristigen Themen arbeiten können. Außerdem das Netzwerk, dass der VC mitbringt.

Was spricht gegen einen VC?
Wir wollen eine 100-Millionen-Dollar-Company bauen und das gleiche Mindset hat der VC auch. Am Ende des Tages geht es bei dem VC extrem stark um das Geschäft. Mittlerweile haben wir auch VCs, die einen Impact Fokus haben, das ist positiv zu betrachten, aber am Ende des Tages geht es schon ums Business.

Ich kenne verschiedene Startups, so es in erster Linie nicht darum geht, eine 100-Millionen-Dollar-Company zu bauen, sondern sich Bereiche suchen, wo sie unterstützen und helfen können. Wo es nicht darum geht, extrem viel Umsatz zu generieren oder Sonstiges. Dann spricht es eher gegen den VC. Das Mindset, der Fit und die Vision muss gemeinsam getragen werden.

Wenn das nicht 100 % zusammenpasst, dann wäre der VC nicht der richtige Partner für mich, weil ich betrachte meine Shareholder wie meine Ehepartner für mich. Wir gehen auf jeden Fall eine Ehe über die nächsten 5-10 Jahre ein, dementsprechend muss das auf persönlicher Ebene auch einfach passen. Ich glaube, da ist es extrem wichtig, dass man auf der gleichen Seite stehen. Gegenseitig im Business zu kämpfen wäre sehr schlecht, da man genügend andere Probleme hat. Da ist es einfacher, wenn man an dem gleichen Strang zieht.“

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über Background Checks zu potenziellen Investoren
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Christian Ritosek: „Wir haben natürlich Background Checks zu unseren Investoren durchgeführt. Jeder gute Investor wird euch sagen: “Schaut euch mein Portfolio auf meiner Seite an, sucht euch 2-3 Startups raus und ich mache euch eine Intro.” Das hat den Vorteil, dass man mit Gründer:innen spricht, die auch mit dem Investor zusammengearbeitet haben. Da bekommt man einfach schon viel raus.“

Dr. Patrick Müller
über Rechtsberatung, die einem später beim Fundraising viel Aufwand erspart
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Dr. Patrick Müller: „Was sollte man zusätzlich machen?
Also zusätzlich zu den Dokumenten, die man sowieso zwingend benötigt, wie den Gesellschaftsvertrag empfiehlt es sich schon eine erste Version eines Beteiligungsvertrags aufzusetzen. Jetzt nicht in 50 Seiten mit allen Detailregelungen, aber das man schon ein paar Themen geregelt hat.

Regelungen eines Gesellschafterstreites, Good und Bad Leaver Klauseln, einfach, dass man auch in einer zukünftigen Finanzierungsrunde Verhandlungsmacht hat. Dann kann man als Founder seinen Entwurf nutzen und muss nicht von Anfang an etwas Neues aufsetzen. Die eher schlanken Beteiligungsverträge sind auch für kleineres Geld durch spezialisierte Anwälte zu bekommen.

Das Gleiche gilt für Begleitdokumente wie den Gesellschafteranstellungsvertrag. Das würde ich auch gleich mit entwerfen lassen und das ist auch überschaubar von den Kosten. So wird dem Ganzen ein professionelles juristisches Korsett aufgezogen und es kommt gut für weitere Finanzierungsrunden an.

Ansonsten natürlich Markenanmeldung und solche Sachen, das sollte man auch auf jeden Fall machen. Da halten sich die Kosten auch in Grenzen und dass man da so einen Schutz hat. Patente bekommt man nur sehr selten eingetragen, gerade in der Seed-Phase, weil sie auch ziemlich teuer sind. Markenrechte sollte man aber auf jeden Fall umsetzen.

Alle anderen Dinge können dann aber für weitere Phasen aufgespart werden.“

Business Angel Maximilian Fleitmann
über die Solution Slide
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Maximilian Fleitmann: „Die Solution Slide machen die meisten Gründer sehr gerne. Einfach aus dem Grund, weil sie bestimmt 80-90 % des Tages über die Lösung nachdenken. Auch da gilt, wie möchte ich das, was ich gebaut habe, oder bauen will, so einfach wie möglich darstellen. Einen häufigen Fehler ist dabei, dass die Solution Slide dann zu einer Feature-Liste ausartet.

Die Solution Slide muss nicht komplett sein, da muss nicht alles aufgeführt werden. Es soll nur zeigen, dass das Problem mit der Lösung gelöst wird. Dabei ist auch cool, wenn man zeigt, wie traurig die Kunden wären, wenn sie die Lösung jetzt nicht mehr hätten. Und wieso wären die Kunden traurig, wenn sie die Lösung nicht mehr hätten. Das hilft mir aufzuschreiben, welche Dinge wichtig sind.“

Madeleine Heuts
über den Datenschutz
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Madeleine Heuts: „Ein gutes Stichwort ist dabei immer Privacy by Design. Bei allem was ihr baut, solltet ihr den Datenschutz im Hinterkopf behalten. Es ist viel einfacher, von Anfang an Strukturen und Prozesse aufzubauen, die datenschutzkonform sind, als erst mal alles zu bauen und es hinterher auseinanderzufrickeln, um es dann noch mal umzubauen.

Datenschutz ist gar nicht mal so kompliziert. Es ist ein gehasstes Thema bei Unternehmen, weil sich alle durch die Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) gebeutelt fühlen. Wenn man sich das privat überlegt, dann kann man es verstehen, dass man das nicht möchte. Bei Facebook und Co. möchte man gar nicht wissen, was die alles so über einen haben.

Deshalb ist es auch wichtig, es auch im Unternehmen umzusetzen, vor allem auch, weil Datenschutz kein USP ist, sondern es ist ein Must Have. Es ist nichts, womit man sich vom Wettbewerb abhebt und deshalb sollte man es sehr genau auf dem Schirm haben. Die Bußgelder sind auch echt saftig und der Imageschaden natürlich auch. Die Leute vertrauen einem dann überhaupt nicht mehr, dementsprechend ist es auch sehr wichtig.

Da muss man auch immer zwei Bereiche unterscheiden. Datenschutz im eigenen Unternehmen und da sind die Strukturen eigentlich in jedem Unternehmen ähnlich. Wie geht man zum Beispiel mit Bewerbungen um. Und dann gibt es den Datenschutz im Produkt selbst. Beides sollte man natürlich umsetzten.

Es geht einfach grundsätzlich darum, dass die Verarbeitung von personenbezogenen Daten möglichst immer nur das erhoben und gespeichert wird, was notwendig ist. Auch wenn man es nicht mehr braucht zu löschen. Auch das man in der Lage ist, jemandem Auskunft darüber zu geben, was man über ihn gespeichert hat, wo man es gespeichert hat und warum.
Die Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) funktioniert so, dass es erst mal grundsätzlich verboten ist, personenbezogene Daten zu verarbeiten, außer es ist explizit erlaubt. Das heißt, man muss sich immer einen der Erlaubnisgründe aussuchen. Einer davon ist die Einwilligung. Deshalb holt man bei einem Newsletter immer die Einwilligung der Person ein, damit man die Daten verarbeiten darf.

Dann sollte man immer schauen, dass die Person, die die Daten betreffen, auch wirklich Zugriff darauf bekommen kann und die Selbstbestimmung hat, dass es alles gelöscht wird. Das ist so der Kern, wenn man das verstanden hat, ist es gar nicht so kompliziert.“

Dr. Matthias Brendel
über den Begriff "Cap Table" und was bei der Gewichtung der Anteile wichtig ist
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Dr. Matthias Brendel: „Der Cap Table bedeutet, wie die Anteile des Startups verteilt sind. Wenn alle Anteilseigner an einem Tisch sitzen, wer hat letztendlich welche Stimmrechte. Da ist sehr wichtig, dass die Gründer ein entsprechendes Verhältnis zueinander haben. Aus meiner Sicht ist das die Basis und wir haben uns dazu entschieden, dass die drei Gründer exakt gleich gewichtet sind.

Das heißt, jeder hatte von uns am Anfang genau 33,3 % und wir verwässern auch alle gleichmäßig. Das ist aus unserer Sicht ein fairer Ansatz, aber manchmal gibt es auch gute Gründe, warum ein Gründer mehr bekommt, weil er noch irgendwas mit eingebracht hat.

Dann kommen irgendwann Investoren hinzu und da macht es auch Sinn zu schauen, ob es einen Lead-Investor gibt, der den größten Anteil bekommt. Bei uns ist der Lead-Investor über die Finanzierungsrunden hinweg gleich geblieben, weil er immer mitgegangen ist. Das war natürlich auch ein tolles Signal für die neuen Investoren.“

Jonathan Spitz
über erfolgreiche Verkaufskanäle
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Jonathan Spitz: „Wir haben sehr viel Kaltakquise gemacht und das ist der Weg, der gerade funktioniert. Irgendwann werden wir auch eine erste Finanzierungsrunde abschließen und dann ein bisschen mehr Marketing machen. Vermutlich werden wir da auf Google Ads setzen.

Gerade haben wir wie jeder erfolgreiche junge Startup eine Landingpage und wir bekommen darüber langsam Anfragen, vielleicht eine oder zwei pro Woche. Das hat am Anfang nicht funktioniert, aber wir haben ganz viel E-Mail- und Telefon-Kaltakquise gemacht. Einfach mal angerufen, von uns erzählt und was wir machen.

Dann haben wir gefragt, ob es für sie interessant ist. Also ganz viel Hustle und Arbeit.“