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Lasse Dumstrei über das Schönste am Fundraising

AgTech Startup-Gründer

über das Schönste am Fundraising

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Lasse Dumstrei: „Das Schönste am Fundraising ist für mich persönlich wirklich, dass wir in dem Startup Kontext immer sehr stark nach vorne schauen. Wir schauen uns immer die nächsten zwei Jahre an. Ich sage immer zu meinem Team, dass wir es uns wie in einem Wald vorstellen müssen. Unten muss geackert werden, wir als Geschäftsführer müssen aber immer den oberen Teil im Blick behalten und hinterfragen, ob wir gerade im richtigen Wald sind.

In der Vorbereitung aufs Fundraising und in den Gesprächen mit den Investoren hat man noch mal eine Retroperspektive auf das ganze und kann sich selbst noch mal vor Augen halten, was man so die letzten zwei Jahre geschafft hat. Solche Momente hat man auch gar nicht so oft in seinem Privatleben. Am Ende des Tages muss man sich beim Fundraising nicht nur auf die Zukunft fokussieren, sondern man muss auch in die Vergangenheit blicken.
Was hat man in der Zeit geschafft und da darf man auch auf der ein oder anderen Stelle stolz auf seine Leistung sein, was sonst im Businessalltag schnell untergeht.“

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SaaS Startup-Gründer Christian Ritosek
über die Wichtigkeit von Transparenz gegenüber Investoren
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Christian Ritosek: „Ich kann nur sagen, dass man 100 % transparent sein sollte. Man sollte auch keine Leichen im Keller haben. Abgesehen davon, dass man Garantien in den Funding-Verträgen abgibt.

Mit einem Investor geht man wie eine Beziehung ein. Jede Beziehung kann nur funktionieren, wenn man offen, transparent und ehrlich ist. Man sollte natürlich in den Pitches verkaufen können, aber nicht lügen. Man sollte auch offen und ehrlich mit Fu**-Ups umgehen, weil in einem Startup nie alles rund läuft.

Investoren verstehen das, und im Idealfall sind es Learnings, die man gemacht hat. Investoren wollen auch gerne sehen, was die Gründer:innen aus Fehltritten in der Vergangenheit gelernt haben.

Mein Tipp ist: Seit 100 % transparent!“

Business Angel Maximilian Fleitmann
über die Team Slide
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Maximilian Fleitmann: „Du als Gründer und Gründerin musst mit dieser Slide zeigen, dass du der perfekte Mensch für den Job bist. Das heißt, warum schaffst du als Team jetzt diese Aufgabe zu bewältigen. Von 10 Startups werden 9 scheitern und du musst jetzt derjenige sein, der das eine Startup mit Erfolg baut. Deshalb sind für mich die Erfahrungen, die dazu beitragen, warum die Gründer:innen erfolgreich werden, viel wichtiger, als der Lebenslauf. Es ist natürlich schön, wenn man sagen kann, dass man jetzt auf der WHU studiert hat, aber für mich als Investor ist es ja viel wichtiger zu wissen, was du bei der WHU gemacht hast, was dir jetzt im Startup hilft, erfolgreich zu sein.

Das würde ich mir für jedes Teammitglied anschauen und entsprechend auf der Team Slide präsentieren. Wenn man noch ein kleines Team von 4-5 Leuten ist, dann kann man natürlich alle draufpacken. Bei größeren Teams sollten es eigentlich nur die Gründer und Gründerinnen sein. Wenn man jetzt schon richtig gute Leute gehired hat, dann kann man die auch wieder im Anhang weiter vorstellen.“

John Agricola CEO & Founder bei Onstruc
darüber, welche Menschen die besten Intros gebracht haben
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Isabeau Ayoubi: “Wir haben bei uns einen Investor, der bei uns ganz besonders wichtig ist. Der war schon ab Tag 1 wie ein Mentor für uns. Der ist zu jeder Tages- und Nachtzeit für uns erreichbar. Der macht jeden Call für uns und macht Introductions. Das ist der coolste Business Angel und der hat uns jetzt auch bei Themen, wo keiner Lust drauf hat, geholfen.

John Agricola: “Tobias Wittich, ein sehr erfahrener Gründer und Business Angel. Für uns waren die Business Angel Clubs aber auch sehr wichtig. Wir haben während Corona geraised und da war es wirklich schwierig, wenn du Events nicht stattfinden. Aus dem Grund waren die Business Angel Clubs eine ganz wichtige Anlaufstelle.”

Isabeau Ayoubi: “Wir haben weniger direkte Introductions bekommen, es waren eher Business Angel Clubs oder AddedVal.io. Zwei haben wir von AddedVal.io geclosed. Ich denke, es ist auch ganz wichtig als Startup einfach präsent zu sein, auf Events gehen und wenn euch jemand fragt, ob ihr irgendwo pitchen könnt, dann könnt ihr da auch pitchen! Selbst wenn ihr nicht auf der Suche nach Geld seid, seid ihr trotzdem auf der Suche nach Kontakten. Jeden Kontakt könntet ihr zu einem späteren Zeitpunkt gebrauchen und deshalb ist der Aufbau des Netzwerks so wichtig.
Wenn du doch mal eine Zwischenfinanzierung machen musst, dann ist es gut, wenn man 5 Leute im Kopf hat, die man anrufen könnte. Darum geht es am Ende, das eigene Netzwerk so gut wie möglich pflegen und weiter auszubauen.”

Michael Pfeife Co-Founder & CEO von MOOT
über seine Beziehung zu Investoren, die nicht investiert haben
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Michael Pfeifer: „Das ist natürlich ganz normal, dass es im Rahmen einer Finanzierungsrunde auch einige Absagen gibt. Dass man nicht zueinander findet. Das passiert übrigens auch in einer überwiegenden Anzahl der Fälle: Man kriegt deutlich mehr Absagen als Zusagen. Davon sollte man sich natürlich nicht beirren lassen.

Im Gegenteil: Was wir gemacht haben war, dass wir nach der Finanzierungsrunde nochmal alle Investorinnen und Investoren kontaktiert haben, mit denen wir in Gesprächen waren. Wir sind jetzt nicht nochmal besonders auf Menschen zugegangen, die uns bei der ersten Email abgesagt haben. Aber es gibt natürlich manche, mit denen hatten wir Gespräche und die haben gesagt aus unterschiedlichen Gründen bin ich „jetzt“ nicht dabei. Da ist es ganz wichtig, das diese gesagt haben „jetzt“ nicht dabei zu sein. Die haben wir informiert und gesagt „Hey, wir haben jetzt die Runde geclosed, aber lasst uns doch in Kontakt bleiben. Wir fanden die Gespräche sehr spannend und wir würden euch gerne weiterhin informieren.“

Das ist in zweierlei Hinsicht gut, weil es gibt einige, die gesagt haben „Finden wir total super und nach der Runde ist vor der Runde!“ – lasst uns gerne zu einem späteren Zeitpunkt noch mal sprechen. Aber es gibt auch manche die sagen, wir sind jetzt zwar nicht zusammengekommen, aber ich würde trotzdem gerne irgendwie dabei sein. „Wenn ihr irgendwelche Fragen habt könnt, ihr mich natürlich jederzeit kontaktieren“.

Es gibt auch ganz konkret bei uns jetzt drei Business Angels, die als Sparringpartner aus dieser Finanzierungsrunde hervorgegangen sind, ohne dass sie investiert haben. Das ist auch schön, die Leute einfach kontaktieren zu können, wenn man irgendwelche Fragen hat.

Lüder Brüggemann
darüber, wer im Startup das Pitch Deck erstellt
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Lüder Brüggemann: “Um das Pitch Deck kümmere ich mich als CEO. Sprich, ich mache die Konzeption, ich erstelle die Inhalte und das ist in meinen Augen auch alternativlos. Ich bin derjenige, der das Pitch Deck vor den Investoren vorstellen muss, ich bin derjenige, der die Vision transportieren muss. Aus dem Grund ist das für mich die einzige Option, dass ich auch das Pitch Deck erstelle bzw. konzipiere.

Wenn es nachher um Themen wie Gestaltung, Layout und Design geht, da habe ich keine Ahnung von und da lasse ich mir natürlich helfen. Aber wenn es um die Inhalte und die Story geht, das erstelle ich selber und das würde ich dir auch raten!“

Lüder Brüggemann
darüber, wie man die richtige Zielgruppe findet
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Lüder Brüggemann: “Die Zielgruppe sollte schon von vornherein klar sein und nicht erst, wenn du mit dem Marketing beginnst. Bei der Entwicklung deines Produktes solltest du schon deine Zielgruppe im Kopf haben. Im besten Fall bist du selbst Teil der Zielgruppe, das hilft extrem.

Wenn du selbst Sport machst, ist es für dich deutlich leichter, Produkte für Sportler zu verkaufen. Ganz wichtig: Kenne deinen Kunden und baue dein Produkt für deinen Kunden. Sprich außerdem mit deinen Kunden, schon lange bevor sie deine Kunden sind.

Wir bauen in unserem Fall einen Marktplatz für Fitness Coaches und wir sprechen jede Woche mit 15-20 Fitness Coaches und fragen sie, was sie brauchen. Wie können wir dir den weiterhelfen? Dieses Feedback ist wirklich Gold wert.

Bau kein Produkt für eine Zielgruppe, die du gar nicht kennst und nimm nicht irgendwas an. Denke nicht, dass du weißt, was die wollen, sondern frag sie.“