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Lasse Dumstrei über den besten Rat, den er zum Thema Fundraising bekommen hat

AgTech Startup-Gründer

über den besten Rat, den er zum Thema Fundraising bekommen hat

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Lasse Dumstrei: „Was war der beste Tipp für unsere Fundraising-Strategie?
Es geht am Ende des Tages um ein Business und das war für uns tatsächlich gar nicht immer so klar. Für uns war es immer wichtig, dass wir viele Transaktionen auf der Plattform haben und haben uns gar nicht so stark die Monetarisierung dahinter angeschaut. Dann haben wir festgestellt, dass wir grundsätzlich eine kleine Marge haben.

Was ist aber eigentlich extrem wichtig?
Viele glauben, dass es wichtig ist, immer mit einer Geschäftsidee rauszugehen, zu pitchen und dann heißt es am Schluss von den Investoren, dass es eine tolle Idee ist, aber wie verdient ihr eigentlich Geld damit? Eine konkrete Strategie dahinter zu haben, wie ich mein Geschäftsmodell auch monetarisiere. Das muss man auch valide mit Zahlen unterfüttern. Was kostet mich ein Kunden? Wie viel kann ich mit dem Kunden verdienen? Wann und wo habe ich das bewiesen? Als die ganze Validierung dahinter. Ich habe mir immer nur angeschaut, dass ich extrem viel Liquidität auf der Plattform brauche, dann weiß ich, dass etwas los ist und die Leute Transaktionen machen. Landwirte machen gute Deals, Händler machen Geld, genau deshalb machen wir es am Ende des Tages.

Die Strategie dahinter war relativ invalide und die müssen wir auch im aktuellen Fundraising-Prozess weiter beweisen. Deswegen haben wir auch eine Produktkategorie früher monetarisiert, als wir es vorher überlegt haben. Damit wir auch über die Zeit auch sagen können, wie es konkret aussieht und wie werden wir am Ende des Tages Geld verdienen. Wenn man viel Geld bekommt, muss man auch zeigen, wie man daraus viel Geld verdienen kann. Für den Investor zählt ein Return on Investment und das musst du dem Investor gut beweisen können. Natürlich muss dein Startup attraktiv und interessant sein, aber wir sind im knallharten Business-Kontext.“

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SaaS Startup-Gründer Christian Ritosek
darüber, wie ein Business Angel die Due Diligence macht
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Christian Ritosek: „Dadurch, dass noch nicht so viel da ist, investiert ein Business Angel auch viel nach Bauchgefühl und ob er generell an die Idee und das Konzept glaubt. Ist das ein Markt, mit dem er sich identifizieren kann. Auch, ob er das Problem und die Lösung versteht und erkennt.

Der zweite wichtige Punkt ist, ob er an das Team glaubt. Ein Business Angel hat ja auch Erfahrung und war vielleicht schon Unternehmer oder Unternehmerin. Der Angel kann sich die Frage beantworten, ob er es dem Team zutraut oder nicht. Ist jemand im Team gut in Product, jemand gut in Sales und darauf fällt er oder sie dann ihre Entscheidung.“

Startup-Gründerin Dr. Desiree-Jessica Pely
darüber, wie lange es bis zum ersten Vertragsabschluss gedauert hat
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Dr. Desiree-Jessica Pely: „Wenn es hochkommt, waren es so drei Wochen und es ging wirklich sehr schnell. Wir haben es gerade noch geschafft zu gründen. Wir hatten die Plattform auch noch nicht fertig, also wir hatten Pilotprojekt zuvor und da haben wir mit E-Mails gearbeitet.

Für unseren ersten Kunden (Allianz) sind wir dann mit einer Low-Code-Plattform gestartet. Also wir haben es nicht programmiert, weil wir wussten, dass wir nicht fertig werden, wenn wir es in eigener Regie machen.

Dann haben wir die Teams nach und nach onboarded. Also nicht alle Mitarbeiter gleichzeitig, sondern wir haben die einzelnen Abteilungen jeweils in Pakete aufgeteilt. Das hat dann ganz gut funktioniert.

Ich glaube, man darf nicht vergessen, dass man als Startup sehr viel arbeitet und sehr viel Kundenkontakt hat. Meistens hat man mit sehr vielen Absagen zu tun. Das waren wir aber auch schon aus der Wissenschaft gewohnt, dass man immer ein “Nein” bekommt. Wir haben wirklich sehr lange bis zu unserem ersten Kunden hingearbeitet und dann war es eher ein Gefühl von: “Endlich hat es geklappt”.“

Lüder Brüggemann
über umove
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Lüder Brüggemann: “Hi, mein Name ist Lüder. Ich bin der Gründer und Geschäftsführer von umove. Mit umove bauen wir gerade einen Social Fitness Marketplace. Unsere Mission ist es, Fitness Coaches, Creator im Bereich Fitness dabei zu helfen, online Geld zu verdienen. Im Grunde ist es ein Marktplatz für Fitnessdienstleistungen.”

Stephen Voss InsurTech Startup-Gründer
über das Verhältnis zu den Investoren nach der Finanzierungsrunde
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Stephen Voss: „Am Anfang fremdelt man ja noch ein bisschen mit den Investoren. Man weiß, dass man zusammen gehört, hat aber noch so ein bisschen Berührungsängste. Das Verhältnis muss sich auch ein bisschen einspielen. Bei uns hat es sich über Monate mit Projektsitzungen hinentwickelt, wo man sich darauf einstellt.

Da muss man auch wieder zuhören und aus dem anderen lesen. Wenn ich jetzt ein Bericht darüber abgeben möchte, wie unser Business gerade läuft, dann muss man die Investoren vorher fragen, was sie denn hören wollen. Soll man mehr auf die Zahlen eingehen, mehr auf die Story? Wie Tief wollt ihr reingehen und wie sehr wollt ihr teilhaben?

Das muss sich entwickeln. Auf der anderen Seite kann ich empfehlen, was nicht einfach ist, seinen Standpunkt zu halten und nicht gleich einzuknicken. Wenn der Investor sagt, dass etwas ihm nicht gefällt, dann kann man es mitnehmen und drüber sprechen, aber am Schluss ist es das eigene Businessmodell.

Natürlich haben die Investoren ein großes Mitspracherecht, weil sie das Geld geliefert haben. Auf der anderen Seite ist man selber das Management und die Emanzipation muss man auch lernen. Über die Zeit wird es besser, weil man einfach trittsicherer wird.“

SaaS Startup-Gründer Christian Ritosek
über seine Learnings im Fundraising-Prozess
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Christian Ritosek: „Überlegt euch, von wem ihr Geld braucht. Macht da eine Liste!

Nicht jeder Fonds passt zu einem Startup. Ein E-Commerce Startup muss jetzt nicht zu einem B2B SaaS Fonds laufen. Deshalb überlegt euch, von dem ihr Geld raisen wollt, wie viel Geld ihr vor allem braucht und dann überlegt euch, wie ihr an diese Fonds rankommt.

Wie könnt ihr euch da hin netzwerken und wie bekommt ihr da eine Investment-Zusage?“

Digital Health Startup-Gründer Dr. Daniel Fallscheer
über die Vor- und Nachteile von VCs
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Dr. Daniel Fallscheer: „Die VCs haben eine sehr große DNA, wie man sehr schnell skalieren kann. Die verstehen Technologie, wir sind ein HealthTech Unternehmen, wir sind Service und Technologie getrieben. Das verstehen die VCs am besten und da kann man auch sehr viele Learnings über deren Portfolios herausziehen. Man denkt immer, dass man sehr unique darin ist, was man tut. Vor Kurzem habe ich jemanden getroffen, der das Gleiche wie wir macht, nur mit Hotelbetten.

VCs sind sehr stark darin, branchenübergreifend zu schauen, wer ähnliche Geschäftsmodelle und Lösungen hat. Dann ist Healthcare vielleicht gar nicht so anders und da ist VC aus unserer Sicht das, was am besten funktioniert. Die sind bei Investitionsentscheidungen auch nicht emotional. Ein Business Angel ist hingegen sehr emotional und ein Corporate verfolgt eher ein strategisches Ziel.

Wir wollen unser Unternehmen eigenständige sehr lange betreiben, bis zum IPO oder Ähnliches. Deswegen sehen wir auch, das ein VC uns das am einfachsten ermöglicht. Wir sehen nicht den strategischen Case, den gibt es mit Sicherheit, aber unsere Motivation liegt in der Eigenständigkeit.“