Founder Academy

Lasse Dumstrei über sein Netzwerk

AgTech Startup-Gründer

über sein Netzwerk

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Lasse Dumstrei: „Wenn man die Haustür verlässt, da ist das Netzwerk vorhanden. Also im realen Leben, da habe ich auf verschiedenen Event die Leute kennengelernt und ich würde auch von mir behaupten, dass ich jemand bin, der an der Bar steht und mit Leuten quatscht. Dementsprechend sind das verschiedene Startup-Events, die es dort gibt und wo ich mein Netzwerk erweitert habe. Dann gibt es verschiedene Pitch-Events, wo man Leute kennenlernt. Außerdem ist es ganz klassisch LinkedIn, wo ich mich mit Leuten connected habe und ins Gespräch gekommen bin.

Des Weiteren sind es Business Netzwerke, bei denen ich Member bin. Also ich würde sagen, dass es ganz viele verschiedene Möglichkeiten gibt, um sein Netzwerk zu erweitern. Mein Grundnetzwerk würde ich auch daraus begründen, dass ich schon an vielen verschiedenen Orten gelebt und dort natürlich unterschiedlichen Menschen kennengelernt habe.

Du bist ja immer eine Version deines Umfelds und deine Persona wird von deinen Personen um dich rum geprägt. Dementsprechend bin ich gerade in dem Startup-Kontext und habe gerade total viele Founder um mich rum. Da haben wir die gleichen Interessen, Probleme und Fragestellungen, über die wir uns austauschen.“

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John Agricola CEO & Founder bei Onstruc
über den größten Kritikpunkt von Investoren
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Isabeau Ayoubi: “Oft war Sales der Kritikpunkt. Wir sind einfach in einer Branche, wo Sales die absolute Hölle ist (im PropTech). Wir haben ein paar potente und große Kunden, aber auch kleine Kunden. Die Sales Zyklen sind aber sehr lang. Das ist so der Hauptkritikpunkt und wie kommen wir richtig in den Markt. Wir haben da unterschiedliche Dinge ausprobiert, auch mit unseren Investoren.

Was macht man sonst dafür?
Man versucht dran zu arbeiten und da haben wir auch schon mehrere Diskussionen mit unseren Investoren geführt. Bei uns ist wirklich immer Sales das Thema.”

John Agricola: “Man hat natürlich auch bei den Investoren manchmal das Gefühl, dass sie sich etwas vom Team wünschen, was sie aber nicht bereit sind zu finanzieren. Das macht es auch für die Gründer nicht einfacher. Man kann nicht einfach zwei neue Key-Account-Manager einstellen, wenn das Geld nicht da ist.”

Isabeau Ayoubi: “Wir sind auf einem guten Weg und haben langsam die Punkte identifiziert, die wir im Marketing und Sales besser machen kann und wo man richtig reingehen muss.“

Startup-Gründer Florin Kutten
über die GbR als Anfangsmöglichkeit
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Florin Kutten: „In unserem Fall war es sehr gut, vorher eine GbR zu gründen, weil man da kein Geld reinstecken muss. Da kann man die GbR für den Aufbau nutzen und um auszuprobieren, ob es funktioniert. Es hätte zu jedem Zeitpunkt passieren können, dass es doch nicht so funktioniert, wie wir uns es am Anfang vorgestellt haben.

In eine GmbH muss man viel mehr Geld reinstecken, das ist im Endeffekt dann weg und es gibt Dinge wie Insolvenzverschleppung usw.. Diese Probleme hat man bei einer GbR nicht und aus dem Grund ist es für den Anfang eine gute Idee.“

SaaS Startup-Gründer Christian Ritosek
über die Wichtigkeit von Transparenz gegenüber Investoren
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Christian Ritosek: „Ich kann nur sagen, dass man 100 % transparent sein sollte. Man sollte auch keine Leichen im Keller haben. Abgesehen davon, dass man Garantien in den Funding-Verträgen abgibt.

Mit einem Investor geht man wie eine Beziehung ein. Jede Beziehung kann nur funktionieren, wenn man offen, transparent und ehrlich ist. Man sollte natürlich in den Pitches verkaufen können, aber nicht lügen. Man sollte auch offen und ehrlich mit Fu**-Ups umgehen, weil in einem Startup nie alles rund läuft.

Investoren verstehen das, und im Idealfall sind es Learnings, die man gemacht hat. Investoren wollen auch gerne sehen, was die Gründer:innen aus Fehltritten in der Vergangenheit gelernt haben.

Mein Tipp ist: Seit 100 % transparent!“

Dr. Matthias Brendel
über den Begriff "Cap Table" und was bei der Gewichtung der Anteile wichtig ist
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Dr. Matthias Brendel: „Der Cap Table bedeutet, wie die Anteile des Startups verteilt sind. Wenn alle Anteilseigner an einem Tisch sitzen, wer hat letztendlich welche Stimmrechte. Da ist sehr wichtig, dass die Gründer ein entsprechendes Verhältnis zueinander haben. Aus meiner Sicht ist das die Basis und wir haben uns dazu entschieden, dass die drei Gründer exakt gleich gewichtet sind.

Das heißt, jeder hatte von uns am Anfang genau 33,3 % und wir verwässern auch alle gleichmäßig. Das ist aus unserer Sicht ein fairer Ansatz, aber manchmal gibt es auch gute Gründe, warum ein Gründer mehr bekommt, weil er noch irgendwas mit eingebracht hat.

Dann kommen irgendwann Investoren hinzu und da macht es auch Sinn zu schauen, ob es einen Lead-Investor gibt, der den größten Anteil bekommt. Bei uns ist der Lead-Investor über die Finanzierungsrunden hinweg gleich geblieben, weil er immer mitgegangen ist. Das war natürlich auch ein tolles Signal für die neuen Investoren.“

Business Angel Maximilian Fleitmann
über die Funding Slide
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Maximilian Fleitmann: „Gerade bei Frühphaseninvestments ist den Business Angels und VCs das Zahlenwerk gar nicht so wichtig. Das aktuelle Zahlenwerk sollte helfen, Annahmen für die Zukunft zu machen. Grundsätzlich, auf der Investment Opportunity Slide oder Funding Slide trennt sich die Spreu vom Weizen. Als Founder muss man schon einen soliden Plan haben, für das was du verkaufst. Das heißt, dass du als Gründer:in abseits von der Slide ein Financial Model bauen solltest, wo du die Kernannahmen zeigst, auf welchem das Business beruht.

Das kann zum Beispiel sein: Unsere Kernannahme ist, 5 % Conversionrate auf der Website. Das macht natürlich einen großen Impact darauf, wie deine Zahlen auf deinem Business Plan zukünftig aussehen. Wenn du das Financial Model gebaut hast und da vernünftige Annahmen getroffen hast, indem auch der Betrag des Fundraising rauskommt, dann kannst du das für die Funding Slide verwenden. Auf die Funding Slide packst du dann die 3-4 Blöcke drauf, für das du die Funding Summe verwenden wirst und dann weißt du ja auch ganz genau, wo du mit dem Geld hinkommt. Ein Klassiker: Mit den ersten 500.000 Euro Investment werde ich die Firma innerhalb von 12 Monaten auf 50.000 Euro wiederkehrenden Umsatz bringen. Das ist natürlich cool, weil ich mich dann daran messen kann und weiß, wo ich damit hinlaufe.

Ich finde es immer schwierig, wenn eine Zahl der Investitionssumme ausgedacht wird und keine konkreten Annahmen und Gedanken dahinter stecken. Wenn zum Beispiel nur 50 % für Marketing und 50 % für neue Leute angedacht wird. Da müssen schon genauere Konzepte dahinter stehen.

Gehört die Bewertung mit in das Pitch Deck?
Eine Range der Bewertung würde ich auf keinen Fall machen. Das zeigt einfach eine gewisse Unsicherheit. Ich würde persönlich in der ersten Version des Decks nicht reinschreiben, weil die Bewertung in der Regel am Ende in der Verhandlung mit dem Lead-Investor rauskommt. Da würde ich mir als Gründer:in eine gewisse Flexibilität belassen.“

Madeleine Heuts
über den Datenschutz
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Madeleine Heuts: „Ein gutes Stichwort ist dabei immer Privacy by Design. Bei allem was ihr baut, solltet ihr den Datenschutz im Hinterkopf behalten. Es ist viel einfacher, von Anfang an Strukturen und Prozesse aufzubauen, die datenschutzkonform sind, als erst mal alles zu bauen und es hinterher auseinanderzufrickeln, um es dann noch mal umzubauen.

Datenschutz ist gar nicht mal so kompliziert. Es ist ein gehasstes Thema bei Unternehmen, weil sich alle durch die Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) gebeutelt fühlen. Wenn man sich das privat überlegt, dann kann man es verstehen, dass man das nicht möchte. Bei Facebook und Co. möchte man gar nicht wissen, was die alles so über einen haben.

Deshalb ist es auch wichtig, es auch im Unternehmen umzusetzen, vor allem auch, weil Datenschutz kein USP ist, sondern es ist ein Must Have. Es ist nichts, womit man sich vom Wettbewerb abhebt und deshalb sollte man es sehr genau auf dem Schirm haben. Die Bußgelder sind auch echt saftig und der Imageschaden natürlich auch. Die Leute vertrauen einem dann überhaupt nicht mehr, dementsprechend ist es auch sehr wichtig.

Da muss man auch immer zwei Bereiche unterscheiden. Datenschutz im eigenen Unternehmen und da sind die Strukturen eigentlich in jedem Unternehmen ähnlich. Wie geht man zum Beispiel mit Bewerbungen um. Und dann gibt es den Datenschutz im Produkt selbst. Beides sollte man natürlich umsetzten.

Es geht einfach grundsätzlich darum, dass die Verarbeitung von personenbezogenen Daten möglichst immer nur das erhoben und gespeichert wird, was notwendig ist. Auch wenn man es nicht mehr braucht zu löschen. Auch das man in der Lage ist, jemandem Auskunft darüber zu geben, was man über ihn gespeichert hat, wo man es gespeichert hat und warum.
Die Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) funktioniert so, dass es erst mal grundsätzlich verboten ist, personenbezogene Daten zu verarbeiten, außer es ist explizit erlaubt. Das heißt, man muss sich immer einen der Erlaubnisgründe aussuchen. Einer davon ist die Einwilligung. Deshalb holt man bei einem Newsletter immer die Einwilligung der Person ein, damit man die Daten verarbeiten darf.

Dann sollte man immer schauen, dass die Person, die die Daten betreffen, auch wirklich Zugriff darauf bekommen kann und die Selbstbestimmung hat, dass es alles gelöscht wird. Das ist so der Kern, wenn man das verstanden hat, ist es gar nicht so kompliziert.“