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Lüder Brüggemann darüber, wer im Startup das Pitch Deck erstellt

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darüber, wer im Startup das Pitch Deck erstellt

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Lüder Brüggemann: “Um das Pitch Deck kümmere ich mich als CEO. Sprich, ich mache die Konzeption, ich erstelle die Inhalte und das ist in meinen Augen auch alternativlos. Ich bin derjenige, der das Pitch Deck vor den Investoren vorstellen muss, ich bin derjenige, der die Vision transportieren muss. Aus dem Grund ist das für mich die einzige Option, dass ich auch das Pitch Deck erstelle bzw. konzipiere.

Wenn es nachher um Themen wie Gestaltung, Layout und Design geht, da habe ich keine Ahnung von und da lasse ich mir natürlich helfen. Aber wenn es um die Inhalte und die Story geht, das erstelle ich selber und das würde ich dir auch raten!“

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Fabio Hildenbrand
über was Anlässe für mögliche Konflikte mit Investoren sind und wie er sich verhält
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Fabio Hildenbrand: „Bei uns war das speziell das Thema Erwartungen. Als Startup verkauft man schließlich Annahmen und oft treten diese nicht so ein, wie sie vorhergesagt wurden.
Das war bei uns vor allem in Hinblick auf Venture Capital der Fall. Wir mussten da vorab kommunizieren, dass wir einen anderen Weg gehen müssen.

Wir haben beispielsweise in der Creator Community ein riesiges Potential gesehen mit viel Wachstum. Daraufhin haben wir entschlossen, dass wir uns darauf mehr fokussieren müssen. Das heißt aber auch dass wir unsere Traction stärker auf diesen Bereich abzielen müssen. Und für den Bereich, den wir davor vorgesehen hatten, mussten wir die Traction auslaufen lassen.

Das haben wir zu Beginn nicht richtig mit unseren Investoren kommuniziert. Relativ trocken haben wir die Information damals über eine Mail herausgeschickt. Das ist dann bei dem Ein oder Anderen bitter aufgestoßen. In Einzelgesprächen mussten wir das dann rechtfertigen und haben letztendlich auch gutes Feedback zu unserer Kommunikation bekommen. Das haben wir dann überarbeitet und in den letzten Monaten umgestellt. Beim letzten Investorenreporting haben wir dazu auch sehr gutes Feedback bekommen, da die Zahlen auch besser waren.

Einer der großen Konflikte ist demnach die Kommunikation und die Erwartungshaltung, die man in der Verkaufserhaltung schürrt und dann in irgendeiner Form einhalten muss.
Wenn man das nicht einhalten kann, kann Enttäuschung entstehen. Da muss man stets aktiv kommunizieren „wieso, weshalb , warum“. Dann behält man auch weiterhin den Support seiner Angels.“

Digital Health Startup-Gründer Dr. Daniel Fallscheer
darüber, wie sich das Verhältnis zu Investoren nach einem erfolgreiches Fundraising ändert
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Dr. Daniel Fallscheer: „Ich habe vorhin schon gesagt, dass wir Oversubscribed waren. Das bedeutet, dass du entweder die Bewertung massiv hochtreiben kannst, das haben wir nicht gemacht. Eine hohe Bewertung kann auch eine hohe Hürde sein. Bis zur nächsten Runde muss man dann auch eine ganze Menge liefern. Wir haben eine sehr gute Bewertung genommen, die noch etwas besser hätte sein können.

Dann haben wir konsistent an den Meilensteinen gearbeitet und kommuniziert, wo man steht. Auch bei Problemen offen mit den Investoren zu teilen. Das hilft, eine Credibility mit den Investoren aufzubauen. Das sind wirklich Partner und es ist nicht nur Geld, die bestenfalls viele Jahre mit dir dabei sind.

Unser Lead-Investor hat zum Beispiel gewechselt und da war ein bisschen Overcommunication auch gut. Wo steht man? Was waren die Herausforderungen? Was ist der Rat der Investoren? Das alles bis zu einem bestimmten Grad, Investoren sollen bei operativen Entscheidungen auch nicht komplett mitreden, außer die Gründer wollen das.“

Dr. Matthias Brendel
darüber, wie viele Anteile sie bei Finanzierungsrunden abgegeben haben
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Dr. Matthias Brendel: „Wir haben bisher 2,1 Mio. Euro eingesammelt, dafür 24 % abgegeben und das auf 3 Finanzierungsrunden runtergebrochen. Das heißt, wir haben es immer geschafft, relativ hohe Bewertungen zu rechtfertigen und die auch durchzusetzen.

In der ersten Runde waren es so 7-8 % und in dem Rahmen ist es in jeder Runde auch geblieben. Zuletzt haben wir dann 1 Mio. Euro mit unserer Teil-Runde der Seed-Finanzierung eingesammelt. Für uns war von Anfang an klar, dass wir so viel Geld einsammeln, wie wir auch brauchen. Wir haben dann meistens noch 10-20 % drauf gelegt und hatten immer das Glück, dass wir das Geld auch bekommen haben.

Dieses zusätzlich eingesammelte Geld haben wir auch immer gebraucht, weil irgendwas unvorhergesehenes passiert ist. Oder irgendein Kundenprojekt verzögert sich oder die Umsätze entwickeln sich nicht wie gewollt. Man versucht zwar immer möglichst schnell auf den Markt zu gehen, aber meistens dauert es bis zum Umsatz dann doch verdammt lange.

Deswegen sind wir froh, dass wir unsere Finanzierungen immer erweitern konnten und für uns war dann eigentlich sekundär, wie viel wir abgeben. Uns war es wichtig, dass sich das Unternehmen gut entwickeln kann und so geht es uns auch heute noch. Wir wollen ein großes Unternehmen bauen und wenn wir ein kleines Stück von einem großen Kuchen haben, dann ist es immer noch wertvoller als ein großes Stück von einem kleinen Kuchen.

Aus dem Grund auch gerne was abgeben, wenn es hilft, das Unternehmen zu skalieren. Dann fährt man aus meiner Sicht als Gründer immer am besten.“

Startup-Gründerin Antonia Wälzholz
darüber, wer ihnen zum Pitch Deck Feedback gegeben hat
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Antonia Wälzholz: „Feedback haben wir uns von verschiedensten Stellen zu unserem Pitch Deck eingeholt. Ich hatte das große Glück, dass ich über ehemalige Kollegen Kontakt in die VC-Welt hatte. Daher hatte ich da ein paar Sparringspartner, die mir zum Beispiel gesagt haben, dass das Deck zu lang ist. Aus dem Investment-Bereich haben wir uns also beispielsweise Stimmen geholt, meist über das persönliche Netzwerk.

Ich habe eingangs zum Start unserer Produktidee sehr viele Nutzerinterviews geführt, um festzustellen, ob das an den Markt passt, ob es wirklich ein Problem löst usw. Im Nachgang bin ich dann auch auf die Interviewpartner zugegangen und habe ihnen auch unser Deck gezeigt und sie gefragt, ob das so ihre Meinung widerspiegelt und sie das Problem Statement so unterschrieben könnten.

Und dann bin ich auch zu Hause auf meinen Mann zugegangen, da er beruflich viele Slides und Decks erstellt, da er in einer Agentur arbeitet. Auch das waren sehr wertvolle Feedback-Schleifen, weil das in einem ganz anderen Kontext war. Er ist ja nicht im VC-Business oder HR-Bereich beruflich unterwegs, sondern hat mit einem unvoreingenommenen Nutzerauge auf das Pitch Deck geschaut und dabei viele Ungereimtheiten aufgedeckt und Stellen aufgezeigt, die nicht gut verständlich waren und vereinfacht werden sollten.

Die Kernaussage des Feedbacks war – und das hat sich tatsächlich über die verschiedensten Feedbackpartner gezogen, mit denen ich gesprochen habe: zum einen das Deck kürzer und knapper zu machen, weil es zu lang ist. Man sollte daran denken, dass VCs und andere potentielle Investor*innen wenig Zeit haben. Die bekommen viele Decks, und daher muss auf einen Blick erkennbar sein, was für ein Problem du löst und was die Lösung dafür ist.

Das bringt mich zum zweiten Punkt, denn auch unser Problem und unsere Lösung müssen sich einfach darstellen und erklären lassen. Es geht nicht nur darum, das auf eine Slide zu bringen, sondern auch darum, die Komplexität von einem technischen Produkt herunterzuschmelzen, so dass es möglich ist zu verstehen für jemanden, der sich nicht im Detail mit dem Thema beschäftigt hat.

Ich glaube, das ist als Gründerin oder Gründer oft schwierig, weil man natürlich total in seine Lösung und sein Produkt verliebt ist und am liebsten alles dazu erzählen möchte. Da die Waage zu finden, die Informationen in der richtigen Menge zu präsentieren, ohne dabei in Fachjargon zu verfallen – das war tatsächlich der Hauptaspekt des Feedbacks, das wir bekommen haben.

Also a) auf die Länge achten und b) schwierige Dinge einfach darstellen, ohne zu fachsimpeln.“

Lüder Brüggemann
über die Wichtigkeit der Transparenz
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Lüder Brüggemann: “100 % Transparenz! Es macht aus meiner Sicht keinen Sinn, irgendetwas zu verschweigen oder zu verschleiern. Gerade ein Funding sollte auf Ehrlichkeit und Transparenz beruhen. Man arbeitet mit den Investoren über Jahre zusammen und da macht es keinen Sinn, wenn man nicht 100 % transparent ist.

Außerdem würde so was auch bei einer Due Diligence auffallen, dann kommt eh alles ans Tageslicht. Wenn man etwas verschwiegen hat, gibt es spätestens dann kein Investment, dann ist es vorbei. Sowohl bei einem Exit als auch bei einem Funding ist das so.

Wenn man bei einem Exit Falschangaben macht, kann es auch im schlimmsten Fall wieder rückabgewickelt werden. Das ist dann sehr teuer, mit Gerichtskosten ect.. Sei einfach ehrlich und zeige deine Fehler auf! Jeder Investor weiß, dass nicht alles 100 % gut läuft und manche Zahlen nicht so gut aussehen.“

Fabio Hildenbrand
über wie er seine Investoren regelmäßig informiert
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Fabio Hildenbrand: „Wir haben uns zu Beginn erstmal darauf fokussiert, Business Angels reinzuholen, die einen gewissen Mehrwert bringen können. Einmal unterstützen uns diese auf der Expertisen-Seite und aber auch auf der Netzwerk-Seite, sprich Smart-Money-Investoren.

Wir hatten auch das Glück, dass wir einen kleineren VC mit an Bord bringen konnten. Das sind in diesem Fall 3 VCs, die gemeinsam als Syndikat investieren, wodurch wir die komplette VC Erfahrung mitbekommen. Wie informiere ich die?

Generell haben wir zwei Modelle: Einmal haben wir die klassischen Board-Meetings, die wir je nach Thema splitten.

Wir haben einmal das ganz klassische Board-Meeting, das man so kennt. Dann haben wir aber auch Meetings zum Thema Reisen, Creator oder HR. Für diese jeweiligen Bereiche haben wir einzelne Investoren gesucht, die uns genau da unterstützen. Diese werden natürlich informiert über die spezifischen Meetings.

Zeitgleich haben wir auch einen Verteiler, in welchem wir alle ein bis zwei Monate ein Update an alle versenden.

Natürlich ist man auch so immer im Austausch mit den verschiedenen Angels. Speziell bei uns, da wir gerne Teamevents machen, sieht man sich und trinkt ein Bierchen zusammen.“