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Lüder Brüggemann darüber, wie er durch schwierige Phasen kommt

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darüber, wie er durch schwierige Phasen kommt

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Lüder Brüggemann: “Da geht es darum, sich wieder aufzuraffen und sich zu fragen, warum man das Ganze angefangen hat. Was ist die Motivation und warum mache ich das Ganze überhaupt? Glaube ich noch an die Firma? Das nehme ich jetzt mal als Voraussetzung an.

Dann muss man sich wieder vor Augen führen, dass wir dieses Ziel haben. Wenn es sich nur um eine Momentaufnahme handelt, dann kann es auch helfen, wenn man sich einen längeren Zeitraum anschaut. Wo haben wir angefangen und wo stehen wir jetzt? In der Regel geht es rauf und runter, aber man steht meistens deutlich höher als an dem Punkt, wo man angefangen hat.

Man muss sich veranschaulichen, dass wie vorankommen und dass es nicht gerade hochgeht, sollte klar sein. Man muss auch einfach lernen, solche Phasen auch durchzuhalten.“

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Startup-Gründer Florin Kutten
darüber, worauf er beim Pitch Deck besonders geachtet hat
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Florin Kutten: „Wir haben beim Pitch Deck besonders darauf geachtet, dass das Design stimmt, nicht zu viel Text auf den Folien steht und es einfach ansprechend ist. Wir bieten ja Lebensmittel in Einmachgläsern an und liefern diese. Zudem haben wir gezeigt, dass der Markt gigantisch ist und weiter stark wächst.

Außerdem haben wir uns von möglichen Konkurrenten abgegrenzt und beschrieben, wie wir es hinbekommen, die schnellsten und besten zu sein.

Bei der Team-Folie haben wir sehr lange diskutiert, wo die hinkommt. Wir haben uns jetzt dazu entschieden, die Folie ganz ans Ende zu setzen. Da präsentieren wir, was wir schon gemacht haben und das Advisory Board zeigen wir an der Stelle auch.“

Stephen Voss InsurTech Startup-Gründer
darüber, wie wichtig Transparenz gegenüber den Investoren ist
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Stephen Voss: „Dirk und ich glauben an die maximale Transparenz. So haben wir es immer aufgebaut. Das ist vielleicht ein Modell, dass nicht zu jedem passt. Für uns war es aber von Anfang an wichtig, ehrlich, authentisch und transparent rüberzukommen. Wir haben keine Show vorgespielt und das sind wir auch nicht.

Es gibt Leute, die mit einer starken Persönlichkeit mit jedem Produkt durch jeden Pitch rennen können. Das sind ganz starke Verkäufer-Persönlichkeiten. Wir wollten von Anfang an einen unheimlich modernen, technisch basierten, digitalen Versicherer aufbauen, aber immernoch einen Versicherer. Das ist eine klassische Sparte, auch wenn wir alles ganz modern und digital machen.

Dazu gehört beim Versicherer auch dazu, dass er reguliert ist und daher verbietet es sich für uns von vornherein schon die Show. Das ist bei einem Versicherer nicht passend. Ein Kunde möchte zwar ein modernes Antlitz, ein tolles Interface und Kommunikation. Aber er möchte eigentlich nicht belabert werden und irgendwas vorgegaukelt bekommen.

Aus dem Grund ist es mir sehr wichtig, authentisch zu sein, auch wenn man einen Dialekt hat, den nicht zu unterdrücken. Das macht keinen Sinn und es fällt auf. Da möchte ich jetzt auch alle ermutigen, die einen Dialekt haben, nutzt den. Der macht charmant, der macht authentisch und echt.

Deswegen einfach nett und freundlich rüberkommen und nicht versuchen, etwas zu sein, was man nicht ist. Ich denke da immer an den Song “The Great Pretender” von Freddie Mercury. Pretenden ist halt nicht, am Schluss kommt es raus.

Es kommt sicher auch auf die Branche an. Wir sind in einer sehr zahlgetriebenen Branche und da lässt sich keine Show abziehen. Am Schluss zählen die Ergebnisse. Man darf auch nicht vergessen, dass es auch Meilensteine mit den Investoren gibt, die man erreichen muss.

Wenn ich in einem Pitch etwas erzähle, was ich nicht erreichen kann, wird es mich später einholen, weil sich der Investor sehr gute Notizen macht. Im Zweifel gibt es ein Agreement, wo schon Meilensteine drinstehen. Dann reißt man die Meilensteine und das ist sehr schmerzhaft, bishin zum Verlust der eigenen Idee.

Da kann ich nur darauf hinweisen, dass man im Pitch nicht übertreiben sollte. Da sollte man transparent sein, weil sonst steht da ein Meilenstein im Vertrag, den man nicht erfüllen kann.“

Startup-Gründerin Antonia Wälzholz
über den Inhalt der Solution Slide
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Antonia Wälzholz: „Ich glaube, die Solution Slide sollte immer im Zusammenhang mit der Problem Slide gesehen werden, weil es im Idealfall eben wirklich zusammenspielt. Die Probleme, die ich auf der Problem Slide dargestellt habe, sollten sich fast 1:1 auf der Solution Slide wiederfinden, und zwar so, dass man genau sieht: das Problem 1 löse ich so, das Problem 2 löse ich so usw.

Dann ist es für den Leser des Decks sehr einfach herzuleiten, auf welche Art und Weise die Dienstleistung oder das Produkt die Probleme genau löst. Im Idealfall ist das Problem auf der Problem Slide bereits quantifiziert – und entsprechend ist es noch besser, wenn auch auf der Solution Slide eine quantifizierbare Lösung gezeigt wird.

Also zum Beispiel: das Feedback in alten Prozessen kostet ein Unternehmen 31 Tage pro Manager im Jahr. Feedback mit unserem System kostet einen Manager nur 3 Tage pro Jahr. Das ist etwas, bei dem man auch sehr gut in den Darstellungen spielen kann, wie groß man die 31 macht und wie klein die 3. So etwas kann man dann sehr gut im Storytelling für sich nutzen.“

Madeleine Heuts
über RAKETENSTART
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Madeleine Heuts: „Madeleine Heuts und die Gründerin von RAKETENSTART. Mit RAKETENSTART haben wir eine All-in-one Plattform gebaut, mit der wir alle rechtlichen Themen rundum die Gründung und den Unternehmensaufbau leichter machen.

Für viele ist es so ein Angstthema mit einer sehr großen Hemmschwelle. Ich bin selber Juristin und kenne mich daher auf dem Gebiet sehr gut aus. Nebenher habe ich aber immer auch im Marketing und in der IT gearbeitet und weiß deshalb auch, wie es aus Gründerperspektive ist, weil ich auch schon selber selbstständig war.

Vor allem bin ich umringt von inspirierenden Gündern, die coole Dinge machen. Ich habe es mir zu der Mission gemacht, denen es so leicht wie möglich zu machen, damit sie keine Angst vor den rechtlichen Themen haben müssen. Ich bin der Überzeugung, dass es gar nicht so schwer ist, wenn man weiß, wie es geht.

Wir sind ein Legal Tech Startup. Wir haben eine Plattform gebaut, die sich aus verschiedenen Elementen zusammensetzt. Wir machen eine Academy, bei der wir den Gründern über ein E-Learning rechtliche Themen beibringen. Das ist alles in einem sehr einfachen Deutsch erklärt und da kann man sich auch seinen kompletten Lernzweig alleine zusammenstellen, je nachdem, welche Themen man wann im Unternehmen umsetzen will.

Außerdem bauen wir verschiedene Tools, wie zum Beispiel ein Vertragsgenerator, da kann man sich mit dem Wissen eigene Verträge erstellen. Das geht auf Basis von Mustern, die wir mit Anwälten ausgearbeitet haben. Das heißt, wir haben auch gewisse juristische Standards ausgearbeitet, mit denen man schon selber ganz viel machen kann, ohne dass man erst mal einen Anwalt hinzuziehen muss.

Dann connecten wir die Leute mit Rechtsanwälten aus unserem Partnernetzwerk. Wir haben da auch sehr gut sortiert, wer zum Beispiel gut zu jungen Unternehmern passt. Da kann man über die Plattform kollaborieren. Wir haben das ganze auf ein ganz neues und digitales Level gehoben, dass das Thema Legal nicht mehr so weit weg wirkt, sondern einfach und digital abgewickelt werden kann.

Da arbeiten wir jeden Tag mit sehr vielen Startups und ihren Themen und Problemen, die denen so begegnen. Wir haben auch ein Podcast, wo Gründer über ihre “Legal F*ck-ups” sprechen. Da kann man natürlich von den Fehlern anderer lernen, aber wir versuchen es den Leuten direkt am Anfang so mitzugeben, dass es gar nicht falsch gemacht wird. Dann hat man natürlich auch viel weniger Angst vor dem ganzen Thema.“

Janosch Kühn
darüber, in welchen Situationen sich Bootstrapping lohnt
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Janosch Kühn: „Beim Thema Bootstrapping kommt es sehr stark auf das Geschäftsmodell an. Zum Beispiel Gaming und SaaS ist sehr oft nahe am Geld gebaut und da ist es leichter, schnell erste Umsätze und Gewinne zu erzielen.

Wenn ich jetzt Zulieferer für die Raumfahrtindustrie bin, dann ist Bootstrapping sehr schwierig. Dann kommt es immer darauf an, in welchem Bereich man unterwegs ist und ob es funktioniert oder eben nicht.“

Madeleine Heuts
über den Datenschutz
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Madeleine Heuts: „Ein gutes Stichwort ist dabei immer Privacy by Design. Bei allem was ihr baut, solltet ihr den Datenschutz im Hinterkopf behalten. Es ist viel einfacher, von Anfang an Strukturen und Prozesse aufzubauen, die datenschutzkonform sind, als erst mal alles zu bauen und es hinterher auseinanderzufrickeln, um es dann noch mal umzubauen.

Datenschutz ist gar nicht mal so kompliziert. Es ist ein gehasstes Thema bei Unternehmen, weil sich alle durch die Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) gebeutelt fühlen. Wenn man sich das privat überlegt, dann kann man es verstehen, dass man das nicht möchte. Bei Facebook und Co. möchte man gar nicht wissen, was die alles so über einen haben.

Deshalb ist es auch wichtig, es auch im Unternehmen umzusetzen, vor allem auch, weil Datenschutz kein USP ist, sondern es ist ein Must Have. Es ist nichts, womit man sich vom Wettbewerb abhebt und deshalb sollte man es sehr genau auf dem Schirm haben. Die Bußgelder sind auch echt saftig und der Imageschaden natürlich auch. Die Leute vertrauen einem dann überhaupt nicht mehr, dementsprechend ist es auch sehr wichtig.

Da muss man auch immer zwei Bereiche unterscheiden. Datenschutz im eigenen Unternehmen und da sind die Strukturen eigentlich in jedem Unternehmen ähnlich. Wie geht man zum Beispiel mit Bewerbungen um. Und dann gibt es den Datenschutz im Produkt selbst. Beides sollte man natürlich umsetzten.

Es geht einfach grundsätzlich darum, dass die Verarbeitung von personenbezogenen Daten möglichst immer nur das erhoben und gespeichert wird, was notwendig ist. Auch wenn man es nicht mehr braucht zu löschen. Auch das man in der Lage ist, jemandem Auskunft darüber zu geben, was man über ihn gespeichert hat, wo man es gespeichert hat und warum.
Die Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) funktioniert so, dass es erst mal grundsätzlich verboten ist, personenbezogene Daten zu verarbeiten, außer es ist explizit erlaubt. Das heißt, man muss sich immer einen der Erlaubnisgründe aussuchen. Einer davon ist die Einwilligung. Deshalb holt man bei einem Newsletter immer die Einwilligung der Person ein, damit man die Daten verarbeiten darf.

Dann sollte man immer schauen, dass die Person, die die Daten betreffen, auch wirklich Zugriff darauf bekommen kann und die Selbstbestimmung hat, dass es alles gelöscht wird. Das ist so der Kern, wenn man das verstanden hat, ist es gar nicht so kompliziert.“