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Lüder Brüggemann über Tipps für das Marketing

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über Tipps für das Marketing

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Lüder Brüggemann: “Tipp: Zielgruppenbesitzpartner.

Was ist ein Zielgruppenbesitzpartner?
Schau doch einfach mal, welche Firma, welches Startup, welche Brand hat die gleiche Zielgruppe wie dein Startup. Es sollte natürlich kein Mitbewerber sein, sondern komplementär sein. Schau doch mal, ob du mit dieser Person oder Brand ins Gespräch kommst und ob ihr gemeinsam etwas auf die Beine stellen könnt.

Du hast vielleicht noch keine Reichweite, aber dein Zielgruppenbesitzpartner hat schon eine Reichweite. Schau doch mal, was du für einen Mehrwert für deinen potenziellen Partner geben kannst, um dieser Zielgruppe vorgestellt zu werden.

Ein Beispiel: Du verkaufst Fitness-Equipment und startest jetzt damit. Dann macht es natürlich keinen Sinn, mit einem anderen Fitness-Equipment-Hersteller zu sprechen, sondern schau doch mal, ob du jemanden findest, der zum Beispiel Nahrungsergänzungsmittel für Sportler herstellt. Schreibt den an und schau, ob ihr irgendwas zusammen machen könnt.

Zum Beispiel ein gemeinsames Gewinnspiel oder eine Rabattaktion. Wichtig ist nur, dass du für deinen Partner und dessen Zielgruppe einen Mehrwert schaffst. Aus meiner Erfahrung sind andere Unternehmen dazu bereit, mit dir zu kooperieren.“

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Isabeau Ayoubi Co-Founder bei Onstruc
darüber, mit welchen Argumenten sie die Investoren überzeugt haben
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John Agricola: “Unser erstes Pitch Deck war wirklich sehr schlecht. Also es war eher ein Anfängerdeck. Wir haben sehr früh zu fünft an dem Produkt gearbeitet. Das hat viel ausgemacht.“

Isabeau Ayoubi: “Wir hatten auch so ein bisschen einen Vorsprung. Wir haben schon vor unserer Gründung unser erstes Funding bekommen. Uns hat ein Business Angel so halb beauftragt. Er hat uns 100.000 Euro gegeben und wir sollten einfach mal durchstarten und ein MVP bauen.

An der Stelle, wo wir mit anderen Business Angels gesprochen hatten, haben wir schon ein Produkt, hatten erste Kunden und waren schon an einer Stelle, wo andere Startups noch gar nicht stehen, wenn sie in ihr erstes Funding gehen. Wir hatten ein bisschen Glück am Anfang, wie es gestartet ist. So konnten wir in unseren ersten richtigen Pitches Live-Demos zeigen. Zwar waren wir da auch noch am Anfang, aber es hat schon funktioniert. Wir hatten ein gutes Team und alles sah ganz gut aus.”

John Agricola: “Das Team war es am Ende wahrscheinlich auch. Wir haben eine gute Mischung an Seniors und Youngstern.”

Business Angel Maximilian Fleitmann
über die Team Slide
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Maximilian Fleitmann: „Du als Gründer und Gründerin musst mit dieser Slide zeigen, dass du der perfekte Mensch für den Job bist. Das heißt, warum schaffst du als Team jetzt diese Aufgabe zu bewältigen. Von 10 Startups werden 9 scheitern und du musst jetzt derjenige sein, der das eine Startup mit Erfolg baut. Deshalb sind für mich die Erfahrungen, die dazu beitragen, warum die Gründer:innen erfolgreich werden, viel wichtiger, als der Lebenslauf. Es ist natürlich schön, wenn man sagen kann, dass man jetzt auf der WHU studiert hat, aber für mich als Investor ist es ja viel wichtiger zu wissen, was du bei der WHU gemacht hast, was dir jetzt im Startup hilft, erfolgreich zu sein.

Das würde ich mir für jedes Teammitglied anschauen und entsprechend auf der Team Slide präsentieren. Wenn man noch ein kleines Team von 4-5 Leuten ist, dann kann man natürlich alle draufpacken. Bei größeren Teams sollten es eigentlich nur die Gründer und Gründerinnen sein. Wenn man jetzt schon richtig gute Leute gehired hat, dann kann man die auch wieder im Anhang weiter vorstellen.“

Startup-Gründer Christof Weidl
über die Kosten für Rechtsberatung bei einer Finanzierungsrunde
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Christof Weidl: „Wir arbeiten da mit LUTHER zusammen, weil die schon sehr viel mit Startups zu tun hatten. Warum erwähne ich das? Weil die das auch auf einem sehr kurzen Weg machen können. Das heißt, dass da keine horrenden Kosten auf dich zukommen. Du hast am Ende des Tages ein Vertragswerk, welches du mit einem guten Anwalt besprichst. Da reicht eine Stunde Call aus, um einzelne Punkte zu klären.

Der sagt dann: “Es handelt sich um ein Standardvertrag und an der und der Stelle müsst ihr folgende Dinge wissen.” Dann geht man gut vorbereitet in das Gespräch mit dem Vertragspartner und ist in der Lage zu diskutieren. Durch diese Vorlagen haben wir super geringe Kosten gehabt, die im niedrigen dreistelligen Eurobereich liegen.“

John Agricola CEO & Founder bei Onstruc
darüber, welche Menschen die besten Intros gebracht haben
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Isabeau Ayoubi: “Wir haben bei uns einen Investor, der bei uns ganz besonders wichtig ist. Der war schon ab Tag 1 wie ein Mentor für uns. Der ist zu jeder Tages- und Nachtzeit für uns erreichbar. Der macht jeden Call für uns und macht Introductions. Das ist der coolste Business Angel und der hat uns jetzt auch bei Themen, wo keiner Lust drauf hat, geholfen.

John Agricola: “Tobias Wittich, ein sehr erfahrener Gründer und Business Angel. Für uns waren die Business Angel Clubs aber auch sehr wichtig. Wir haben während Corona geraised und da war es wirklich schwierig, wenn du Events nicht stattfinden. Aus dem Grund waren die Business Angel Clubs eine ganz wichtige Anlaufstelle.”

Isabeau Ayoubi: “Wir haben weniger direkte Introductions bekommen, es waren eher Business Angel Clubs oder AddedVal.io. Zwei haben wir von AddedVal.io geclosed. Ich denke, es ist auch ganz wichtig als Startup einfach präsent zu sein, auf Events gehen und wenn euch jemand fragt, ob ihr irgendwo pitchen könnt, dann könnt ihr da auch pitchen! Selbst wenn ihr nicht auf der Suche nach Geld seid, seid ihr trotzdem auf der Suche nach Kontakten. Jeden Kontakt könntet ihr zu einem späteren Zeitpunkt gebrauchen und deshalb ist der Aufbau des Netzwerks so wichtig.
Wenn du doch mal eine Zwischenfinanzierung machen musst, dann ist es gut, wenn man 5 Leute im Kopf hat, die man anrufen könnte. Darum geht es am Ende, das eigene Netzwerk so gut wie möglich pflegen und weiter auszubauen.”

Fabio Hildenbrand
stellt sich vor und teilt seine Fundraising Erfahrung
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Fabio Hildenbrand: „Ich bin Fabio Hildenbrand, komme aus Heidelberg und habe das Unternehmen Backpacker Trail zusammen mit meinem Co-Founder Stephan Ilg gegründet.

Was machen wir bei Backpacker Trail? Wir verbinden im Endeffekt die neue Generation an Reisenden mit der Creator-Economy.
Wir haben durch die Pandemie gemerkt, dass sich die Bedürfnisse von jungen Leuten sehr stark Richtung „Experiences“ verändert haben. Speziell in Richtung lokale Erfahrungen, die immer mehr gesammelt werden möchten.

Wir sehen hier das große Potenzial diese Bedürfnisse mit der Creator Community zu verbinden. Dafür haben inzwischen über 1M€ von erfahrenen Investoren und Szenen-Experten einsammeln können, beispielsweise von AirBnB, TikTok und Meta. Diese unterstützen uns hier auf dem Weg zum ersten Backpacking Unicorn.“

Madeleine Heuts
darüber, wie sie Investoren überzeugt
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Madeleine Heuts: „Also RAKETENSTART ist ja ein Legal Tech Startup und wir machen genau diese rechtlichen Themen für Gründerinnen und Gründer viel einfacher. Da heißt sowohl das Thema der Gründung als auch des Unternehmensaufbaus. Legal Tech ist gerade eine Branche, die ist superhot. Das Timing ist sehr gut und es gibt noch nicht so viele am Markt und es gibt fast keine Lösungen, die sich an Juristen richten, sondern an das Unternehmen selbst.

Der Ansatz, den wir haben, ist, dass wir ganzheitlich in einer Plattform, alle spezifischen Probleme lösen wollen, die Gründer und Unternehmer gerade am Anfang und im Wachstum haben. Gleichzeitig kommt natürlich das Problem mit rein, dass die finanziellen Mittel sehr begrenzt sind.

Wir haben jetzt alles in eine digitale Lösung gepackt, wo wir verschiedene Stufen miteinander verbinden. Die Gründer können sich beispielsweise in der Academy sehr viel in E-Learnings selbst beibringen. Da haben wir alle möglichen Fragen, die Gründer haben können, reingepackt.

Das ist für Investoren natürlich super, weil auch die Startups, mit denen die sprechen, unser Produkt brauchen. Für Investoren ist es sehr spannend, wenn sie mit Leuten verhandeln, die schon eine gewisse Augenhöhe bei vielen Themen haben.

Wir haben natürlich auch einen großen Kurs zum Thema der Finanzierung, wo wir die verschiedenen Finanzierungsarten erklären. Es gibt ein Kapitel, wo alle Klauseln drin stehen, die Investoren mit einem verhandeln wollen. Da kann man auch lernen, was es im rechtlichen Sinne bedeutet, wenn jemand das möchte. Wie wirkt sich das wirtschaftlich aus und welche Konstellationen gibt es? Was muss ich dabei beachten?

Ein klassisches Beispiel: Wähle ich ein Wandeldarlehen oder eine direkte Beteiligung? Was ist der Unterschied und wann lohnt sich was? So kann man für sich schon einen sehr guten Weg rausfinden. Außerdem kann man in unserem Vertragsgenerator die Verträge auch direkt erstellen.

Für die Verhandlungen mit den Investoren connecten wir die Startups auch mit den passenden Anwälten, die die Verhandlung im Fundraising übernehmen. Das ist natürlich super, weil du so alles in einer Lösung hast und das Thema Legal supereasy abhaken kannst. Außerdem nehmen wir die Leute an die Hand und führen sie durch den ganzen Prozess, damit sie nichts vergessen.

Obwohl man sagt, dass Gründer risikoaffin sind, gibt das eine sehr große Sicherheit, weil ich weiß, an was ich denken muss und es auch direkt umsetzen kann. Gleichzeitig haben wir auch Investoren, die unsere Plattform nutzen, weil auch Business Angels irgendwann mal anfangen. Die können natürlich auch lernen, was in so einen Vertrag reinkommt und was für Optionen es gibt.

So kann man sehr gut auf Augenhöhe einen Deal finden, der für beide Seiten auch fair ist.“