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Madeleine Heuts darüber, warum man sich schon vor der Gründung mit rechtlichen Themen und Fundraising beschäftigen sollte

Legal Tech Startup-Gründerin

darüber, warum man sich schon vor der Gründung mit rechtlichen Themen und Fundraising beschäftigen sollte

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Madeleine Heuts: „Es ist am Ende häufig viel günstiger, weil eine bestimmte Struktur und du weißt, dass irgendwann einen Exit machen willst, dann kannst du dein Unternehmen eine Struktur schaffen, damit du am Schluss Steuern sparen kannst. Ein Beispiel ist da eine Holding Struktur.

Wenn man es erst hinterher macht, weil man sich damit vorher nicht beschäftigt hat, dann erzeugt es häufig Mehrkosten, da man die Anteile in dem Fall in seine Holding einbringen muss und das gewisse steuerliche Nachteile hat. Es gibt da eine 7-jährige Sperrfrist, wo man diese steuerlichen Vorteile gar nicht geltend machen kann. Da ärgert man sich natürlich hinterher.

Aus dem Grund ist es gut, wenn man sich am Anfang ein bisschen Aufwand macht, bzw. kontinuierlich Aufwand reinzustecken, damit man sich dann Zeit, Geld und Ärger hintenraus spart.

Da ist auch ein klassisches Beispiel, wenn du mit deinen Co-Foundern nichts geregelt und keine Verträge hast und ihr euch zerstreitet, dann kommt ihr in eine sehr schwierige Situation. So ein bisschen wie bei einer Ehe, da ist es gut, wenn man Dinge regelt, wenn man sich noch gut versteht, was natürlich hoffentlich auch immer so bleibt. Aber just in Case hat man dann schon verschiedene Szenarien überdacht und entsprechende Vorkehrungen getroffen.

Da ist es für mich so, dass es ein ganz anderes Gefühl gibt. Für Investoren ist es natürlich auch wichtig, dass man ein professionelles Setting hat, was natürlich auch für die Due Diligence relevant ist.“

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Dr. Patrick Müller
darüber, welche Themen bei Gründern häufig heikel sein können
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Dr. Patrick Müller: „Ganz klassisch über zu hohe Unternehmensbewertungen. Wenn Founder doch Unternehmensbewertungen aufrufen, die unrealistisch sind und die Business Angels von vornherein abschrecken.

Es geht natürlich auch viel um Verhandlung, gerade in der jetzigen Situation merkt man, dass die Founder realistischer an die Thematik herangehen.

Ein anderes Thema sind Streitigkeiten und Spannungen unter den Gesellschaftern. Das kann sich zum Beispiel im Rahmen eines Pitches oder in den Verhandlungen zeigen. Wenn die Founder schlau sind, dann stellen sie sich zu jeder Zeit als ein gemeinsames cooles Team dar. Die Founder sind eine Familie, die in einer Sprache sprechen.

Wenn ein Business Angel in der Pre-Seed- oder Seed-Phase investiert, stellt sich immer wieder mal raus, dass die Harmonie im Team nicht so 100 % gegeben ist, wie man es am Anfang angenommen hat. Bestimmte Sachen kann man da auch Regeln (Bad und Good Leaver), aber es ist schon ein Risiko des Venture Capital Marktes, dass ein Streit unter den Gründern ausbricht.

Außerdem ist der Reifegrad der Absatzmechanismen wichtig. Sind die Kundenverträge so ausgereift, wie es dargestellt wurde? In einer frühen Phase kann man keine umfassende Due Diligence durchführen und man muss sich auch auf gewisse Aussagen der Gründer verlassen. Da ist es schon gut, wenn man sich so die wichtigsten Kundenverträge mal ansieht.

Ansonsten kann fehlende Erfahrung in der Personalführung oder im Finance schwierig werden. Kann ein Startup nach der Finanzierungsrunde gut mit der Finanzspritze umgehen? Da sieht man leider auch, dass da Fehler gemacht werden und da ist es als Business Angel wichtig, auch Unterstützung geben zu können.“

Daniel Bosman Founder von OUR GREENERY
über über welche Menschen in seinem Netzwerk die besten Investoren Intros gemacht haben
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Daniel Bosman: „Olaf Stichtenoth hat einen sehr positiven Impact auf mich als Unternehmer gehabt. Wir haben uns über „Coaches Against Corona“ in der Berliner Startup School kennengelernt. Zusammen haben wir Jungunternehmern dabei geholfen, sich gegen die kommende Krise gut aufzustellen, damit sie agiler und leaner werden können.
Dabei hat er mitbekommen, was ich mit „Our Greenery“ vorhabe. Damals war das nur eine sehr grobe Idee. Zusammen mit meinem Bruder Florian haben wir damals geschaut, was wir aus der Idee machen wollen. Olaf hat uns direkt das Gefühl gegeben, dass er an uns glaubt und dass er denkt, dass die Idee Potential hat. Dann sprach er plötzlich von einem Investment. Zuvor in meinen Projekten habe ich noch nie Investments aufgenommen, daher war das für mich komplettes Neuland. Er hat für uns auch Intros geschaffen. Olaf hat bei ganz viel bei „Our Greenery“ mitgewirkt und dafür gesorgt, dass das ganze Thema los gestoßen wird. Dafür bin ich sehr dankbar.

Olaf und Rahel sind zusammen die besten Angels, die du als Startup dir am Anfang wünschen kannst. Beide vermitteln niemals extremen Druck und zeitgleich haben sie einen hohen Glauben an das, worin sie investiert haben. Sie unterstützen auch intensiv beim Netzwerken.

Von der menschlichen Seiten bringt Insa eine wahnsinnige Energie mit im Sinne von „positive Encouragement“. Mit Insa, als unsere neuste Investorin an Bord, merkt man direkt die Bereicherung.

Sie ist sehr gut in Punkte verbinden – beispielsweise hat sie uns zu einem Dienstleister verbunden, der ihre Küche geplant hat, welcher uns dann bezüglich des Raumgartens auch nochmal weitergeholfen hat.“

Dr. Matthias Brendel
darüber, woher die Vorlagen für das Term Sheet und den Beteiligungsvertrag stammen
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Dr. Matthias Brendel: „Wir haben unsere Vorlagen von unserem Anwalt, also von KPMG Venture Services. Die Unterlagen haben für unseren Fall selbst für uns erstellen lassen. Das ist ganz wichtig, man bekommt so was ja zum Beispiel auch bei GESSI, allerdings sind die dort immer sehr investorenfreundlich.

Wenn man gründerfreundliche Terms haben will, dann muss man sie selbst machen. Wir haben es gemacht und wir sind sehr zufrieden. Bisher haben auch alle unseren 20 Business Angels diese Terms akzeptiert.“

Startup-Gründer Christof Weidl
über den besten Rat zum Thema Fundraising
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Christof Weidl: „Das größte Learning ist eigentlich das Durchhaltevermögen und das wirst du meiner Meinung nach nur erhalten können, wenn du in einem ununterbrochenen Austausch mit deinem Team bist. Das heißt, dass was uns wirklich dazu gebracht hat und dass wir am Ende des Tages auch einen Erfolg verzeichnen konnten, war ganz klar das Team.

Es wird viele blöde Situationen geben und das Team spürt es auch, wenn es dir nicht so gut geht und du mit Augenringen ins Meeting kommst. Da solltest du offen mit deinem Team in die Diskussion gehen und dann wirst du daraus viel Energie ziehen und das Team gut am Laufen halten und ein wir Gefühl erzeugen.

Das ist ein Rat, den ich gerne gehört hätte, den hat mir aber niemand gesagt. Wenn du mit anderen Gründern sprichst, dann ist es eigentlich ein Gefühl, was du mit ihnen teilst.“

Agrar-Tech Startup-Gründer
über die richtige Auswahl der Investoren
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Lasse Dumstrei: „Grundsätzlich ist es für mich wichtig, was der Investor bis dato gemacht hat. Da schaue ich mir extrem stark das Portfolio an. Wir sind im AgTech- und Marketplace-Bereich und da schaue ich, ob es grundsätzlich Schnittpunkte von den Portfolio-Companies gibt.

Warum ist das Portfolio für mich relevant und interessant?
Ich bin First-Time Founder. An der ein oder anderen Stelle denkt man vielleicht, dass man allwissend ist, aber das bin ich auch nicht. Ich komme aus der klassischen Industrie und der Startup-Kontext im Bereich Venture Capital funktioniert noch mal komplett anders. Deswegen versuche ich mir zusätzliche Expertise reinzuholen, nicht nur in Form von Business Angels, sondern auch im klassischen Venture Capital Bereich, weil da einfach das größte Netzwerk herrscht.

Wenn ich mir namhafte VCs und deren Portfolios anschaue, bekomme ich schneller einen Draht zu Gleichgesinnten. Die sind vielleicht nicht im AgTech-Bereich tätig, aber vielleicht im Marketplace-Bereich. Wir haben ein Two-sided Platform Modell und wir brauchen immer Supply und Demand und wie wir das growth hacken, das ist eine eigene Philosophie und Strategie für sich. Der Austausch mit Gleichgesinnten hat immer wieder unseren kreativen Prozess gefördert. Genau deshalb ist das Netzwerk für mich alles und das bringt ein Venture Capital Fond für mich in unser Venture.“

SaaS Startup-Gründer Christian Ritosek
über seine Learnings im Fundraising-Prozess
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Christian Ritosek: „Überlegt euch, von wem ihr Geld braucht. Macht da eine Liste!

Nicht jeder Fonds passt zu einem Startup. Ein E-Commerce Startup muss jetzt nicht zu einem B2B SaaS Fonds laufen. Deshalb überlegt euch, von dem ihr Geld raisen wollt, wie viel Geld ihr vor allem braucht und dann überlegt euch, wie ihr an diese Fonds rankommt.

Wie könnt ihr euch da hin netzwerken und wie bekommt ihr da eine Investment-Zusage?“