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Madeleine Heuts darüber, wie sie mit Investoren in Kontakt getreten ist

Legal Tech Startup-Gründerin

darüber, wie sie mit Investoren in Kontakt getreten ist

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Madeleine Heuts: „Das ist auf jeden Fall ein sehr spannender Prozess. Ich bin ja First-time-Founder, das hören ja alle VCs nicht so gerne. Ich sehe es als sehr großen Mehrwert, weil man unglaublich offen für alles ist und eine sehr steile Lernkurve hat.

Ich bin mir sicher, dass mein rechtlicher Background mir auch nicht schadet und weil ich viele Dinge dadurch schon weiß. Es ist sehr spannend, mit Investoren erst mal in Kontakt zu treten, weil es natürlich ganz verschiedene Arten an Investoren gibt. Es macht da auch für jeden Gründer und Gründerin Sinn für sich rauszufinden, welchen Typ an Investor man überhaupt dabei haben will.

Es gibt VCs, Family Offices und so Company Builder und dann die klassischen Business Angels. Dann ist es natürlich immer unterschiedlich, was gerade zu der Phase passt, in der man gerade ist.

Was auch menschlich passt, also welche Menschen will man da um sich haben. Was ist einem da wichtig? Worauf hat man Lust? Da sollte man sich auch erst mit verschiedenen Menschen austauschen, um herauszufinden, was man wirklich möchte.

Das war bei uns auch so. Ich habe eigentlich nicht konkret Geld für uns gesucht, aber trotzdem schon mal mit den Leuten gesprochen, so kann man natürlich auch Beziehungen aufbauen und gleichzeitig rausfinden, ob es vom Typ her passen könnte.“

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John Agricola CEO & Founder bei Onstruc
über wichtige Fundraising-Tools
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John Agricola: “Hauptsächlich wirklich mit Excel. Excel, E-Mail und Google Drive. Wir haben es auch mal mit HubSpot probiert, das macht jetzt aber nicht wirklich Sinn, weil der Prozess und der Funnel zu unterschiedlich ist. Wirklich eine Excel anlegen, wirklich alles mitschreiben und wir haben in Slack einen Channel, wo wir direkt Notizen machen, damit möglichst wenig verloren geht. Das war es aber auch schon. Wir haben aber auch nicht versucht bei 500 Leuten Geld zu bekommen und wir hatten auch keinen Kontakt zu einem VC.

Es ist auch sehr wichtig, dass wir die Excel oder Google Sheet kollaborativ nutzen und jeder schnell darauf zugreifen kann. Es sollen keine Informationen verloren gehen und jeder soll wissen, dass er einfach da schnell reinschreiben kann. Der Angel wollte noch diese Unterlagen haben, der andere hatte noch folgende Frage gestellt. Damit einfach alles an einem Ort ist, damit man schnell agieren kann.

Man sollte ja auch so ein Momentum aufbauen, immer schnell antworten, damit man auch zügig eine Zusage bekommt.

Außerdem habe ich ein Tool, womit man Finanzierungsrunden modellieren kann und wie sich die Prozente verteilen. Man raised ja immer runde Zahlen, aber sowas gibt es ja gar nicht, weil man Firmenanteile verkauft. Da kann ich nur jedem raten, sich da früh genug mit auseinanderzusetzen. Da kann man auch weitere Finanzierungsrunden in der Zukunft modellieren und schauen, ob es so aufgeht.”

Simon Lohmüller: CEO & Co-Founder bei qbilon GmbH
über seine Fundraising Erfahrungen
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Simon Lohmüller: „Unser Unternehmen ist 2019 gegründet worden und wir hatten als Erstes eine Förderung vom Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (EXIST-Forschungstransfer). Das lief gute 2 Jahre und hatten danach auch eine Anschlussförderung an dieses erste Programm.

Nachdem diese Förderungen ausgelaufen sind, haben wir mit dem Fundraising begonnen. Das heißt, wir haben jetzt eine Finanzierungsrunde durchlaufen.“

Jonathan Spitz
darüber, wie es nach dem ersten Kunden weitergeht
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Jonathan Spitz: „Es geht genauso weiter wie beim ersten Kunden. Wir bekommen auch Empfehlungen von Kontakten, auch online, zum Beispiel über LinkedIn. Mein Geschäftspartner Timur verschickt Hunderte E-Mails pro Tag an jedes Unternehmen, welches Blechfertigung macht.

Darüber bekommen wir Online-Termine, wo wir unsere Lösung präsentieren. Da zeigen wir auch Demos, wie wir Maschinen optimieren. Diese Woche haben wir zum Beispiel fünf solcher Termine. Das heißt, jetzt geht es langsam nach oben.“

John Agricola CEO & Founder bei Onstruc
über ihre Learnings beim Fundraising Prozess
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Isabeau Ayoubi: “Einfach früh genug anfangen. Wir haben den Fehler gemacht, dass wir gedacht haben, dass wir die Finanzierungsrunde dann einfach schnell machen. Das ging dann aber nicht schnell, ganz im Gegenteil. Fangt mit dem Fundraising dann an, wenn ihr noch 3-5 Monate Runway habt, weil es wahrscheinlich nicht so schnell gehen wird, wie man sich es vorstellt.

Gerade jetzt im Sommer ist es absolut die Hölle. Wir sind gerade in einer Finanzierungsrunde und wir haben einfach niemanden erreicht.”

John Agricola: “Im August ist es wirklich schwierig und im Juli ist es auch nicht wirklich besser.

Wie kann man den Fundraising Prozess an sich verkürzen?
Man sollte alle Dokumente und Verträge für eine Due Diligence zusammen haben. Das kann man alles vorbereiten, man darf aber nicht vergessen, dass die Business Angels auch Zeit brauchen. Auch wenn der Business Angel vielleicht seine eigentliche Entscheidung in 24h trifft, dauert der ganze Prozess länger als gedacht. Ich würde sagen, dass man schon ein halbes Jahr einplanen sollte, auch wenn es “nur” eine Business Angel Runde ist.”

Isabeau Ayoubi: “Auch um an die Angels ranzukommen, dauert es einfach eine gewisse Zeit. Das Netzwerk aufbauen, sich Intros holen, alle Dinge, die man benötigt, um überhaupt zu Gesprächen mit Investoren zu kommen. Die Business Angels haben auch immer viel um die Ohren, deshalb sollte man lieber etwas mehr Zeit einplanen.”

John Agricola: “Und bitte macht euer Fundraising nicht in den Sommerferien!”

Michael Pfeife Co-Founder & CEO von MOOT
darüber, bei welchen Themen Investoren nach der Finanzierungsrunde am meisten unterstützen
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Michael Pfeifer: „Unsere Investoren unterstützen uns bei den verschiedensten Themen, sei es jetzt auf Geschäftsentwicklung bezogen, strategische Partnerschaften, persönliches Sparring und auch wie wir als Gründer in schwierigen Situationen besser manövrieren können.

Es ist besonders schön, dass wir einige Business Angels dabei haben, die dann auch näher am Tagesgeschäft dran sein wollen und denen man hier und da auch mal eine persönliche Frage stellen kann. Sonst sprechen wir über Änderungen von Rahmenbedingungen, Operations und wie wir mit unseren Umsatzzahlen vorankommen.

Das sind wirklich eine ganz große Bandbreite an Themen, die Investoren und Investorinnen abdecken.“

Stephen Voss InsurTech Startup-Gründer
über die Vorbereitung seines allererste Investoren Gesprächs
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Stephen Voss: „Ich denke, es ist ziemlich individuell, wie man sich auf das erste Gespräch mit Investoren vorbereitet. In meinem Fall war es so, dass ich am Morgen eine Runde laufen gegangen bin. Also erstmal ein bisschen Energie abbauen, weil man unheimlich nervös ist. Jeder kann erzählen, dass er da total abgebrüht und cool ist, ich würde aber sagen, dass 99 % das nicht sind.

Ich empfehle vor dem ersten Pitch etwas zu machen, was einen runterbringt und ablenkt. Von mir aus Musik hören, mit dem Hund gehen, ich bin laufen gegangen. Dann auch was ganz Banales, bitte vor dem Termin etwas essen. Also nicht auf nüchternen Magen, das habe ich nämlich nicht getan und dann kann man in so einem Gespräch durchaus mal in so ein kleines Loch fallen.

Ich war an dem Morgen zu aufgeregt und ich habe einfach nicht mehr ans Essen gedacht. Wenn du am Nachmittag dann einen Termin hast und ich bin in meinem Fall auch noch eine Stunde hingefahren und dann fehlt eben was.

Wirklich so die Basics beachten: Auf den Körper hören, eine Ruhe finden, etwas essen. Außerdem hat mir geholfen zu denken, dass ich da jetzt reingehe und es auch aufhören wird. Wirklich keine Angst vor dem Termin haben, weil wenn man drin ist, dann ist man drin und irgendwann ist die Stunde rum und man ist nicht gefangen.

Mit der Einstellung, dass es vorbeigehen wird und dass ich mich der Sache stellen muss, selbst wenn es nicht 100 % funktioniert, werde ich etwas lernen und kann es beim nächsten Mal besser machen. Ich glaube, das ist ganz essenziell.

Ich habe aus dem ersten Termin gelernt, dass man sich nicht zu sehr auf die Technik fokussieren sollte. Wenn der Laptop nicht funktionieren sollte, einfach weglegen und den Dialog führen. Man sollte sich dann nicht ablenken lassen, es ist gar kein Problem.

Wenn man in den Termin geht, informiert euch bitte vorher über euren Gesprächspartner. Was macht der? Was hat der vorher gemacht? LinkedIn ect., es gibt ja mittlerweile genug Quellen.

Außerdem im Termin reden und Pausen machen. Auch mal warten, bis der Nächste etwas sagt. Man muss seinen Gesprächspartner auch lesen und da wird man mit der Zeit auch besser. Wir haben in unseren Gesprächen gelernt, auch in den Augen zu lesen, ob das Gegenüber noch eine Frage hat oder ob es noch einen offenen Punkt gibt. Dafür sind die Pausen wichtig.“