Founder Academy

Madeleine Heuts über Pooling

Legal Tech Startup-Gründerin

über Pooling

YouTube

Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube.
Mehr erfahren

Video laden

Madeleine Heuts: „Dann hast du natürlich auch die echten Beteiligungen und das ist dieses klassische, wenn du zum Notar musst. Da sollte man sich überlegen, wenn man mehrere Leute mit kleinen Tickets hat, ob man die nicht bündelt. Das nennt man Pooling und das kann man auch vorher regeln.

Man kann eine bestimmte Grenze an Tickets setzen und sagen, dass alles was unter 100.000 Euro ist, wird gepoolt. Dann müssen die Business Angels einen Pool-Führer wählen, der sie dann alle gemeinsam vertritt. Welche Konstellation die untereinander haben, müssen die sich dann überlegen. Manche melden dafür auch noch extra eine Firma an, das kommt ganz drauf an.

Aber dann hast du nur mit einer Person zu tun und die stimmen sich untereinander ab. Das macht dir das Leben als Gründer auch sehr viel einfacher.“

Direkt mehr Startup-Know-How

von diesen und vielen weiteren Startup-Gründer*innen

Startup-Gründer Christof Weidl

Christof Weidl

HR-Tech Startup-Gründer

Stephen Voss InsurTech Startup-Gründer

Stephen Voss

InsurTech Startup-Gründer

SaaS Startup-Gründer Christian Ritosek

Christian Ritosek

SaaS Startup-Gründer

Michael Pfeife Co-Founder & CEO von MOOT

Michael Pfeifer

Upcycling Startup-Gründer

Agrar-Tech Startup-Gründer
darüber, wann und warum die Entscheidung zum Fundraising getroffen wurde
YouTube

Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube.
Mehr erfahren

Video laden

Lasse Dumstrei: „Was war der Auslöser für uns, dass wir Venture Capital Kapital einsammeln wollten?
Tatsächlich ist unsere Geschichte so, dass wir uns erst mal konkret in dem Markt umgeschaut haben. Wie funktioniert der Markt und wie kann der Markt aussehen? Wie sind unsere Ideen? Da sind wir dann in eine Validierungsphase gegangen und haben erst mal getestet, wie der Markt wirklich funktioniert. Wie viel Geld steckt in dem Markt? Ist da überhaupt Interesse da? Wie viel Marge steckt hinter den Verkäufen?

Dann sind wir mit einem MVP gestartet. Das sag so aus, dass uns Landwirte eine Whatsapp Nachricht geschrieben haben und wir losgegangen sind und die Preise bei den Händlern verglichen haben. Wie liegen da die Preisunterschiede? Im nächsten Schritt war die Frage, ob immer der gleiche Händler am günstigsten ist. Irgendwann kam dann der Punkt, wo wir gesagt haben, dass wir jetzt unsere erste Plattform bauen und unser Kapital da reinstecken. Da haben wir Entwickler dafür bezahlt, die das für uns entwickelt haben. Im Anschluss daran haben wir geschaut, wie das jetzt weiter funktionieren kann und haben unser Online-Marketing aufgebaut.

Wir sind dann ins Fundraising gegangen, als wir gemerkt haben, dass wir es alleine zeitlich nicht mehr geschafft bekommen. Natürlich gehört es als Gründer dazu, eine 60-, 70- oder 80-Stunden-Woche zu haben. Am Ende des Tages investiert du ja auch jede einzelne Stunde in dein eigenes Baby. Das war so der Zeitpunkt, als wir gesagt haben, dass wir unsere ersten Mitarbeiter brauchen. Da haben wir die ersten Werkstudenten eingestellt, die uns da unterstützt haben.

Dann haben wir gemerkt, dass wir Personen eingestellt haben und dadurch noch mehr Nachfrage bedienen konnten. Dadurch hat sich für uns die Frage gestellt, ob wir das ganze jetzt mit Bootstrapping machen und fahren mit dem Fahrrad im ersten Gang oder schalten wir gleich in den fünften oder sechsten Gang. Also um auf den Metriken und Kanälen, die wir für uns festgemacht haben, unsere festgelegten und konkreten Ziele zu erreichen.

Unsere Mitbewerber hatten außerdem schon viel Geld eingesammelt und da wir die Letzten waren, mussten wir da eben auch viel Gas geben. Nicht nur um unsere Prozesse weiterzuentwickeln, sondern auch um eine starke Wachstumskurve haben. Das war für uns die Entscheidung und so sind wir ins Fundraising gestartet.“

Agrar-Tech Startup-Gründer
darüber, was aus seiner Sicht für und gegen Business Angels als Investoren spricht
YouTube

Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube.
Mehr erfahren

Video laden

Lasse Dumstrei: „Was spricht aus meiner Sicht für und gegen Business Angels als Investoren?
Mit einem Business Angel wünsche ich mir einen sehr starken Austausch. Grundsätzlich sage, dass ich im Business Leute brauche, die mich in allen Bereichen challengen. Leute, die nett zu mir sind, habe ich zu Hause. Natürlich sollten wir am gleichen Strang ziehen, aber man ist ja auch irgendwann mit den Scheuklappen in seinem eigenen Business gefangen und braucht von Außen immer wieder Input und Feedback.

Wir sind ja sowieso in einer Trial and error Kultur und müssen sehen, was überhaupt funktioniert und was die Metriken sind. Genau in diesen Bereichen möchte ich eigentlich von einem Business Angel gefordert werden. Deswegen ist es für mich sehr wichtig, aus welchen Bereichen der Business Angel kommt und welche Erfahrungen er mitbringt.

Wir haben zum Beispiel Business Angels mit Domänenwissen aus der Landwirtschaft, Logistik, Food Value Chain und Private Equity. Da hole ich mir den ganzen Input zusätzlich zu dem Kapital, was ich bekomme. Meine Business Angels betrachte ich als Teil meines Management-Teams am Ende des Tages.

Was spricht eventuell gegen Business Angels?
Ich glaube, wenn deine Persönlichkeitsstruktur das nicht zulässt. Wir haben bei uns den Anspruch, dass wir die beste Version unseres selbst werden. Deswegen ist Feedback für mich immer positiv zu betrachten und ich nehme es immer gerne an. Ob ich dann alles umsetze, ist mal dahingestellt, aber ich glaube, dafür muss man einfach offen sein und es auch einfordern.

Deswegen ist es wichtig, in den Bereichen mit den Business Angels konkret in den Austausch geht. Wenn man sagt, dass man einfach sein Business durchziehen will, dann wäre es falsch. Ich kenne das von meiner Schwester, die ist im Bootstrapping-Business und auch ziemlich erfolgreich. Die sagt einfach, dass sie alles selber machen will und sie ist sehr stark an dem Thema Selbstverwirklichung und sie will es am Ende des Tages selbst gemacht haben. Ihr würde sicher auch Kapital von Business Angels guttun, aber sie will es trotzdem lieber selber machen.

Ich denke da sind es dann einfach verschiedene Persönlichkeiten und das Business muss natürlich auch dazu passen. Startup heißt für mich ein hoch skalierbares Geschäftsmodell und die ist jetzt vielleicht in vielen Consulting-Bereichen nicht so gegeben.“

SaaS Startup-Gründer Christian Ritosek
darüber, wie er sich auf das allererste Investoren-Gespräch vorbereitet hat
YouTube

Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube.
Mehr erfahren

Video laden

Christian Ritosek: „Wie sollten sich Gründer auf das erste Investorengespräch vorbereiten?
Ich habe tatsächlich den Investor, um den es ging, analysiert. Da habe ich YouTube-Videos geschaut und Blogbeiträge gelesen, um zu schauen, was das für eine Person ist. Auf was muss ich vielleicht im Pitch oder im Gespräch Wert legen? Ist das jemand, der sehr sales- oder produktlastig ist? Ist er eher ein zahlengetriebener und analytischer Mensch?

Für das allererste Gespräch habe ich es so gemacht und schon auch bei den Fonds, wo ich es für wichtig empfunden habe. Man hat ja immer so ein paar Fonds auf der Liste, bei denen man auf jeden Fall eine gute Figur machen will. Das wäre mein idealer Investor für die nächste Runde und mit dem habe ich mich schon vorher genauer auseinandergesetzt.“

Fabio Hildenbrand
über was er im Fundraising unterschätzt hat
YouTube

Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube.
Mehr erfahren

Video laden

Fabio Hildenbrand: „Wir haben unterschätzt wie stark es die eigene Zeit einnimmt. Fundraising ist eine Vollzeitbeschäftigung. Man muss in diesem ganzen Prozess voll drin sein: Vom Listen aufbauen, Informationen in Data-Rooms sammeln, bis hin zum erstellen von Pitch Decks, Finanzplan und Businessplan. Du wirst de ganze Zeit in Gesprächen mit Investoren stecken. Das Problem, dass dabei entsteht ist, dass du dann selbst weniger Zeit für den Aufbau deines Businesses aufbringen kannst. Ich hatte selbst das Glück das mein Co-Founder das direkte Pendant zu mir ist. Ich selbst bin eher der Außenminister und er der Innenminister. Dadurch können wir beide Themengebiete (Aufbau des Fundraising und des Businesses) gut abdecken. Das ist auch mein Tipp, wenn andere Gründer mich fragen.

Fundraising geschieht nicht nebenbei: Du musst das 100% fokussieren. Denn schließlich baust du keine Traction auf für das Fundraising, wenn du das als Nebensache betätigst. Als Gründer*in baust du eine Art „Fomo“ (=Fear of Missing Out) auf, damit du Tickets schneller closen kannst.

Das schaffst du nicht, wenn du nicht mit vielen Investoren sprichst und du dieses Momentum für dich aufbaust. Dieses Momentum entsteht jedoch nicht nur auf der Investorenseite, sondern auch auf deiner persönlichen. Du wirst viel besser in Gespräche reingehen, wenn du weißt, ich hab heute noch fünf weitere Gespräche, statt nur einem Gespräch, von dem alles abhängt.“

Startup-Gründer Christof Weidl
darüber, worauf Gründer beim Beteiligungsvertrag achten sollten
YouTube

Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube.
Mehr erfahren

Video laden

Christof Weidl: „Worauf würde ich achten und was sind für mich die wichtigsten Punkte?
Ich glaub, es ist wichtig zu wissen, dass man mit einem Vertrag nicht alles regeln kann. Es ist nicht möglich, auf jede Situation in der Zukunft vorbereitet und abgesichert zu sein. Für uns war das wichtig, weil man oft dazu neigt immer mehr mit in den Vertrag aufzunehmen.

Für uns war folgender Punkte besonders wichtig:

Mitspracherechte: So ein Vertrag kann beinhalten, dass du wahnsinnig viele Reportings machen musst oder du jeden Monat Rede und Antwort stehen musst. Mit solchen Dingen wäre ich sehr vorsichtig, weil alle Dinge, die dich in deiner Freiheit einschränken, wird dir früher oder später auf die Nerven gehen.

Diese Standardthemen, die in so einem Vertrag sowieso drin sind, die kann man getrost auch gehen. Bei der Laufzeit haben wir jetzt eine relativ kurze von 18 Monaten gewählt, weil wir eine Wandlungspflicht drin haben. Die harten Faktoren, die sind auch immer drin und da gibt es auch immer am wenigsten Diskussion.

Bei weichen Faktoren kann es schon schneller zu Diskussionen kommen, im Sinne davon, was das Startup alles liefern muss. Daran erkennst du auch schon ziemlich genau, wie dein Gegenüber in der Zusammenarbeit sein wird. Im Zweifel sollten auch die Alarmglocken angehen und sich das Startup gegen einen Investor entscheiden.“

Startup-Gründerin Dr. Desiree-Jessica Pely
über das Pricing
YouTube

Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube.
Mehr erfahren

Video laden

Dr. Desiree-Jessica Pely: „Unser Pricing ist von Anfang an eigentlich immer gleich. Es sind x Euro pro Mitarbeiter pro Monat. Da sind wir relativ konsequent unterwegs. Wir unterscheiden aber bei der Onboarding-Fee und da haben wir noch Variationsmöglichkeiten.

Wie sind wir auf die x Euro pro Mitarbeiter pro Monat gekommen? Da haben wir uns an Mitbewerbern orientiert und geschaut, was wir anders und besser machen. Also was bieten wir extra und wie schlägt sich das auf unseren Preis durch. Damit fahren wir ganz gut, ich weiß nicht, ob wir vielleicht günstig sind.

Grundsätzlich haben wir jetzt auch Scale-ups in unserem Portfolio und da würden wir jetzt von der Onboarding-Fee absehen, dass wir da einfach noch ein bisschen Flexibilität haben. Das Thema Pricing ist für uns aber auch noch nicht ganz gelöst und da müssen wir mit der Zeit auch schauen, ob wir es noch anpassen.“