Founder Academy

Madeleine Heuts über internationale Software und Datenschutz

Legal Tech Startup-Gründerin

über internationale Software und Datenschutz

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Madeleine Heuts: „Als die Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) rauskam, gab es noch das EU-US Privacy Shield. Das hat es erlaubt, auch Daten in die USA zu transportieren. Dann gab es auch politisch eine große Diskussion darüber, weil es in den USA Gesetze gibt, die es den Behörden erlauben, bei Unternehmen die Daten zu durchsuchen. Das ist mit der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) nicht vereinbar und deshalb wurde das Privacy Shield gekippt. Jetzt gerade beruft man sich dabei darauf, dass es Standardvertragsklauseln gibt.

Darüber herrscht gerade auch eine große Diskussion. Man muss jederzeit damit rechnen, dass auch das gekippt werden kann. Dann steht man natürlich relativ blöd da. Das heißt die Unternehmen, auch die amerikanischen Unternehmen versuchen Walkarounds zu finden, dass das nicht passiert.

Es gibt rechtliche Stimmen, die sagen, dass das relativ wahrscheinlich passiert. Deshalb ist das Beste zu schauen, wenn ihr könnt und in der EU sitzt, dass ihr Tools nutzt, die ebenfalls ihre Server in der EU stehen haben und die deshalb auch bestimmte Zertifizierungen haben. Da geht ihr selber Nummer sicher mit, plus ihr unterstützt natürlich auch wieder lokale Startups, weil es natürlich auch eine riesige Chance ist, Tools in der EU zu bauen, die dem Datenschutz entsprechen.“

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Jonathan Spitz
über die Gauss Machine Learning GmbH
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Jonathan Spitz: „Mit Gauss Machine Learning helfen wir Fertigungsunternehmen, bessere Einstellungen für ihre Maschinen zu finden. Gerade sind wir auf Laserschneidmaschinen fokussiert. Da haben wir die Maschinen schon auf unterschiedliche Materialien optimiert. Zum Beispiel Edelstahl, Baustahl und Aluminium. Außerdem haben wir es entsprechend der Materialdicken mit wirklich guten Ergebnissen optimiert.

Wir haben unser Produkt am Anfang als eine KI beschrieben, die sehr schnell lernen kann, wie die Maschine funktioniert. Jetzt, je mehr unsere KI lernt, können wir es noch anders vermarkten. Was die Kunden eigentlich kaufen, ist eine Art Experte oder hoch erfahrener Maschinenbediener für die Maschine.

Damit kann man einen ganz neuen Maschinenbediener einstellen, der das Wissen der KI nutzen kann. So hat man im Ergebnis jemanden, der wie jemand agieret, der schon 20-Jahre-Erfahrung als Maschinenbediener hat.“

Startup-Gründer Florin Kutten
darüber, ob er als natürliche Person oder über eine eigene Holding gegründet hat
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Florin Kutten: „Wir haben als natürliche Personen gegründet und nicht mit einer Holding, weil wir sehr unsicher waren, was das Geschäftsmodell angeht und ob wir es so aufbauen können. Für mich persönlich steht immer noch im Raum, dass ich irgendwann ins Ausland gehe und dann bringt die Holding ja auch nichts.

Am Ende war es auch einfach zu spät, das mit der GmbH musste durchkommen und gemacht werden. Wir hatten da gar nicht mehr so viel Zeit, um uns da richtig zu informieren und da vorher noch eine Holding zu gründen.

Dann haben wir gesagt, dass wir es so lassen. Klar, am Ende hat man deutliche Steuernachteile. Dann wird halt am Ende eine Holding gegründet und bei der nächsten Unternehmung wird es vielleicht anders gemacht.“

Tom Josczok
darüber, wie Startups ihre Ernsthaftigkeit bezüglich Impact beweisen können
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Tom Josczok: „Es gibt verschiedene Ansätze, den Impact von Anfang an mitzudenken. Da muss man auch noch mal unterscheiden: Es gibt Impact Startups, die adressieren mit ihrer Lösung ein soziales oder ökologisches Problem vom Kern ihres Business Case. Die haben den klaren Fokus auf den Impact und wollen aus ihrem Geschäft einen Impact erzeugen.

Es können aber auch alle anderen Startups einen positiven Impact von Anfang an erzeugen. Wir setzen daran mit dem Wirkungsanteil an, indem Startups einen Teil ihres Equities abgeben. Damit können die Startups von Tag 1 ihr Commitment bezüglich Impact unterstreichen.“

Lüder Brüggemann
darüber, wie man die richtige Zielgruppe findet
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Lüder Brüggemann: “Die Zielgruppe sollte schon von vornherein klar sein und nicht erst, wenn du mit dem Marketing beginnst. Bei der Entwicklung deines Produktes solltest du schon deine Zielgruppe im Kopf haben. Im besten Fall bist du selbst Teil der Zielgruppe, das hilft extrem.

Wenn du selbst Sport machst, ist es für dich deutlich leichter, Produkte für Sportler zu verkaufen. Ganz wichtig: Kenne deinen Kunden und baue dein Produkt für deinen Kunden. Sprich außerdem mit deinen Kunden, schon lange bevor sie deine Kunden sind.

Wir bauen in unserem Fall einen Marktplatz für Fitness Coaches und wir sprechen jede Woche mit 15-20 Fitness Coaches und fragen sie, was sie brauchen. Wie können wir dir den weiterhelfen? Dieses Feedback ist wirklich Gold wert.

Bau kein Produkt für eine Zielgruppe, die du gar nicht kennst und nimm nicht irgendwas an. Denke nicht, dass du weißt, was die wollen, sondern frag sie.“

Lüder Brüggemann
über Tipps für das Marketing
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Lüder Brüggemann: “Tipp: Zielgruppenbesitzpartner.

Was ist ein Zielgruppenbesitzpartner?
Schau doch einfach mal, welche Firma, welches Startup, welche Brand hat die gleiche Zielgruppe wie dein Startup. Es sollte natürlich kein Mitbewerber sein, sondern komplementär sein. Schau doch mal, ob du mit dieser Person oder Brand ins Gespräch kommst und ob ihr gemeinsam etwas auf die Beine stellen könnt.

Du hast vielleicht noch keine Reichweite, aber dein Zielgruppenbesitzpartner hat schon eine Reichweite. Schau doch mal, was du für einen Mehrwert für deinen potenziellen Partner geben kannst, um dieser Zielgruppe vorgestellt zu werden.

Ein Beispiel: Du verkaufst Fitness-Equipment und startest jetzt damit. Dann macht es natürlich keinen Sinn, mit einem anderen Fitness-Equipment-Hersteller zu sprechen, sondern schau doch mal, ob du jemanden findest, der zum Beispiel Nahrungsergänzungsmittel für Sportler herstellt. Schreibt den an und schau, ob ihr irgendwas zusammen machen könnt.

Zum Beispiel ein gemeinsames Gewinnspiel oder eine Rabattaktion. Wichtig ist nur, dass du für deinen Partner und dessen Zielgruppe einen Mehrwert schaffst. Aus meiner Erfahrung sind andere Unternehmen dazu bereit, mit dir zu kooperieren.“

Madeleine Heuts
über RAKETENSTART
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Madeleine Heuts: „Madeleine Heuts und die Gründerin von RAKETENSTART. Mit RAKETENSTART haben wir eine All-in-one Plattform gebaut, mit der wir alle rechtlichen Themen rundum die Gründung und den Unternehmensaufbau leichter machen.

Für viele ist es so ein Angstthema mit einer sehr großen Hemmschwelle. Ich bin selber Juristin und kenne mich daher auf dem Gebiet sehr gut aus. Nebenher habe ich aber immer auch im Marketing und in der IT gearbeitet und weiß deshalb auch, wie es aus Gründerperspektive ist, weil ich auch schon selber selbstständig war.

Vor allem bin ich umringt von inspirierenden Gündern, die coole Dinge machen. Ich habe es mir zu der Mission gemacht, denen es so leicht wie möglich zu machen, damit sie keine Angst vor den rechtlichen Themen haben müssen. Ich bin der Überzeugung, dass es gar nicht so schwer ist, wenn man weiß, wie es geht.

Wir sind ein Legal Tech Startup. Wir haben eine Plattform gebaut, die sich aus verschiedenen Elementen zusammensetzt. Wir machen eine Academy, bei der wir den Gründern über ein E-Learning rechtliche Themen beibringen. Das ist alles in einem sehr einfachen Deutsch erklärt und da kann man sich auch seinen kompletten Lernzweig alleine zusammenstellen, je nachdem, welche Themen man wann im Unternehmen umsetzen will.

Außerdem bauen wir verschiedene Tools, wie zum Beispiel ein Vertragsgenerator, da kann man sich mit dem Wissen eigene Verträge erstellen. Das geht auf Basis von Mustern, die wir mit Anwälten ausgearbeitet haben. Das heißt, wir haben auch gewisse juristische Standards ausgearbeitet, mit denen man schon selber ganz viel machen kann, ohne dass man erst mal einen Anwalt hinzuziehen muss.

Dann connecten wir die Leute mit Rechtsanwälten aus unserem Partnernetzwerk. Wir haben da auch sehr gut sortiert, wer zum Beispiel gut zu jungen Unternehmern passt. Da kann man über die Plattform kollaborieren. Wir haben das ganze auf ein ganz neues und digitales Level gehoben, dass das Thema Legal nicht mehr so weit weg wirkt, sondern einfach und digital abgewickelt werden kann.

Da arbeiten wir jeden Tag mit sehr vielen Startups und ihren Themen und Problemen, die denen so begegnen. Wir haben auch ein Podcast, wo Gründer über ihre “Legal F*ck-ups” sprechen. Da kann man natürlich von den Fehlern anderer lernen, aber wir versuchen es den Leuten direkt am Anfang so mitzugeben, dass es gar nicht falsch gemacht wird. Dann hat man natürlich auch viel weniger Angst vor dem ganzen Thema.“