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Maika Kupfer darüber, warum ein Fokus auf eine Zielgruppe so wichtig ist

B2B Startup-Gründerin

darüber, warum ein Fokus auf eine Zielgruppe so wichtig ist

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Maika Kupfer: „Der Fokus auf eine Zielgruppe oder eine Buyer Persona ist für uns sehr wichtig, weil wir eben ein anlassbezogenes Produkt anbieten und das Ziel ist es, in den Kopf der Buyer Persona zu gelangen.

Für uns ist es ganz wichtig, Top-of-Mind zu bleiben, also dass sich Kunden an uns erinnern und dann das Produkt auch kaufen. In unserem Fall sind wir ein gebootstraptes Unternehmen, wir finanzieren uns komplett selbst. Wir müssen Streuverluste vermeiden und gezieltes Marketing verwenden, weil es sonst einfach zu teuer wird.“

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Simon Lohmüller: CEO & Co-Founder bei qbilon GmbH
über ihre Gedanken bezüglich des Investoren-Typs
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Simon Lohmüller: „Ich glaube, am Anfang waren wir sehr offen, was das Thema Fundraising angeht. Wir hatten keine bestimmte Konstellation im Kopf, wie das Fundraising und das Investoren-Konsortium
sein muss. Das hat sich während des Fundraising-Prozesses herauskristallisiert, dass ein Zusammenschluss mit einem VC und mehreren Business Angels das Beste ist.

Warum genau wollten wir das?
Ich denke, ein größerer VC als Lead-Investor ist immer ganz gut, der auch die Due Diligence durchführen kann und dafür auch die personellen Kapazitäten hat. Die Business Angels sind dann gut, um sich ein bisschen mehr Expertise mit ins Startup zu holen. Jemand, der einen bei bestimmten Fragen einfach unterstützen kann, der vielleicht schon selbst ein Startup gegründet hat und da einfach viel Erfahrung hat.

Das ist etwas, was den großen VCs tendenziell eher fehlt, bei den Business Angels aber mehr vorhanden ist.“

John Agricola CEO & Founder bei Onstruc
über die Rollenverteilung beim Fundraising
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John Agricola: “Am Anfang war es so, dass Isabeau als UI und UX Designerin hier reingekommen ist und noch nichts über das Fundraising wusste, da sie nie in einem Startup war und aus einer Corporate Welt kam. Ich hatte auch keine Ahnung vom Fundraising, aber ich hatte schon länger eine Firma geführt. Aus dem Grund war es klar, dass ich mich da irgendwie drum kümmern muss. Am Ende haben wir es zusammen als Gründer gemacht und es kam zu dem Punkt, dass Isabeau mehr Pitches gemacht hat und ich so den technischen Part übernommen habe.”

Isabeau Ayoubi: “Meine Rolle ist eher so im Operativen und Pitchen. Das mache ich auch einfach gerne, auch mit Kunden sprechen und John übernimmt meistens den technischen Part. Das ist das Schöne als Gründerin, ich bin Grafikerin und ich arbeite auch noch in dem Bereich, aber die ganzen anderen Komponenten, die dazu kommen, machen das Arbeitsleben noch viel schöner.

Ich rede mit Investoren, reise, gehe auf Messen und gleichzeitig kümmere ich mich hier um meine Entwickler und um die Kunden. Das macht die Arbeitswelt so bunt und schön.”

John Agricola: “Gerade beim Fundraising kann ich auch empfehlen, dass ruhig mal mehr Leute auf die Bühne gehen. Ich habe es schon oft gesehen, dass irgendwie sechs Leute dabei sind, aber nur einer auf der Bühne ist. Geht ruhig zusammen drauf, weil die Investoren das ganze Team kennenlernen wollen.”

Isabeau Ayoubi: “Wir haben bei einem Pitch auch mal das ganze Team mitgenommen und sind da zu Zehnt eingelaufen. Jeder sollte mal sehen, wie sich unsere Firma nach außen präsentiert, für was wir stehen und wie uns die Leute wahrnehmen. Unsere Entwickler sind auf der ganzen Welt verteilt und die denken über dieses Thema gar nicht so nach. Da ist es schön, wenn man die an einem Fleck versammelt und die bei dem Thema mitnimmt. Ich würde auch jedem empfehlen, alles mitzunehmen und jede Seite mal anzuschauen.”

Agrar-Tech Startup-Gründer
über das Thema Fundraising bei Betriebsmittelhelden
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Lasse Dumstrei: „Wenn man ganz vorne anfängt, dann müssen wir in unserem eigenen Geldbeutel anfangen. Die Validierungsphase und das erste Jahr haben wir aus eigenen Mitteln finanziert. Da haben wir auf das Projekt einen 6-stelligen Betrag eingezahlt. Anschließend haben wir unsere erste Pre-Seed-Runde vor einem Jahr geclosed. Da haben wir 700.000 Euro von namhaften Business Angels eingesammelt. Gerade sind wir dabei, unsere Seed- Runde zu closen.“

Digital Health Startup-Gründer Dr. Daniel Fallscheer
darüber, wie sich das Verhältnis zu Investoren nach einem erfolgreiches Fundraising ändert
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Dr. Daniel Fallscheer: „Ich habe vorhin schon gesagt, dass wir Oversubscribed waren. Das bedeutet, dass du entweder die Bewertung massiv hochtreiben kannst, das haben wir nicht gemacht. Eine hohe Bewertung kann auch eine hohe Hürde sein. Bis zur nächsten Runde muss man dann auch eine ganze Menge liefern. Wir haben eine sehr gute Bewertung genommen, die noch etwas besser hätte sein können.

Dann haben wir konsistent an den Meilensteinen gearbeitet und kommuniziert, wo man steht. Auch bei Problemen offen mit den Investoren zu teilen. Das hilft, eine Credibility mit den Investoren aufzubauen. Das sind wirklich Partner und es ist nicht nur Geld, die bestenfalls viele Jahre mit dir dabei sind.

Unser Lead-Investor hat zum Beispiel gewechselt und da war ein bisschen Overcommunication auch gut. Wo steht man? Was waren die Herausforderungen? Was ist der Rat der Investoren? Das alles bis zu einem bestimmten Grad, Investoren sollen bei operativen Entscheidungen auch nicht komplett mitreden, außer die Gründer wollen das.“

Isabeau Ayoubi Co-Founder bei Onstruc
über frustrierende Zeitpunkte im Fundraising-Prozess
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Isabeau Ayoubi: “Ich würde sagen, dieser Sommer war am frustrierendsten. Wir haben einfach niemanden erreicht. Du schreibst einfach 25 Leute an, bekommst Introductions, bekommst aber immer nur die Urlaubsmail zurück. Da geht einem das Geld aus und man denkt sich nur, dass es Zeit wird, dass die wieder von ihren Jachten herunterkommen. Wenn man keine Antwort bekommt, ist es eigentlich das frustrierendste. Vor allem, wenn man so an die Grenzen seines Netzwerkes kommt und du eigentlich genau weißt, dass es ein super Investment Case ist, aber die Leute nicht ran bekommt.

Was haben wir gemacht?
Wir haben unseren Bestandsinvestoren gesagt, dass wir niemanden ran bekommen und wir eine Zwischenfinanzierung brauchen. Zum Glück haben wir tolle Investoren, die da nochmal mit eingestiegen sind.”

John Agricola: “Ich fand das frustrierendste, was wir erlebt haben, war, als der Runway kurz war und sich der Erfolg einsetzt hat. Man musste dann trotz Erfolg wieder Fundraising, weil der Erfolg zu langsam vorrangig. Am Anfang war es einfach eine Idee zu raisen, aber nach 18 Monaten kommt so der Punkt, wo die Investoren einiges fordern und wenn das noch zu wenig ist, dann soll man zu einem späteren Zeitpunkt wiederkommen.”

Isabeau Ayoubi: “Ja, das ist dann wirklich so ein Punkt, wo man denk, dass es ja nicht sein kann, dass man gefühlt pleite geht, aber das Auftragsbuch voll ist. Theoretisch ist man in 3 Monaten pleite, aber in 4 Monaten habe ich 2 Messen, eine Speach und habe so viele Termine, dass es eigentlich nur gut laufen kann. Da ist es dann schon sehr frustrierend.

John Agricola: “Das war dann auch die Stelle des guten Teams, da muss man sich dann zusammen supporten. Einfach weitermachen, an die Idee glauben und es nach draußen transportieren. Da zeigt sich dann auch, ob es ein gutes oder schlechtes Team ist.”

Fabio Hildenbrand
über die Themen, bei denen er sich professionellen Rat einholt
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Fabio Hildenbrand: „Ich halte sehr viel von dem Thema Coaching generell.

Einmal auf der Business Seite werden wir von unseren Investoren zu den Themen Fundraising, Mitarbeiterführung und Co unterstützt. Wir haben da beispielsweise HR-Investoren, die uns mit der Führung und dem Contracting aktiv unterstützen.

Auf der Topic-Seite, sprich Travel und Creator-Economy, holen wir uns auch aktiv Hilfe und fragen bei unseren Investoren nach.

Aber auch auf der persönlichen Seite, was das Thema Mental-Health angeht bin ich aktiv dran. Ich hab da einen eigenen Coach, der mich unterstützt. Dabei wird mir geholfen das Thema Work-Life-Balance bewusst zu integrieren. Man vergisst häufig, dass die Spätfolgen einen einholen können, wenn man nicht rechtzeitig vorsorgt. Ich möchte von meinem Exit und der Arbeit, die ich geleitet habe, schließlich noch etwas haben.“