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Maika Kupfer über Impact und Nachhaltigkeit

B2B Startup-Gründerin

über Impact und Nachhaltigkeit

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Maika Kupfer: „Nachhaltigkeit ist auch für uns ein sehr großes Thema. Wir haben schon seit Beginn eine Kooperation mit EDEN PROJECTS. Sie kümmern sich um die Renaturierung von Wäldern auf der Welt. Für jedes gekaufte Buch wird nachweislich ein Baum gepflanzt. Darüber hinaus ist es ja so, dass viele Unternehmen rein digital aufgestellt sind und da hat der Kunde auch die Wahl zwischen einem gedruckten Buch oder online Booklet. Das Online-Format spart Ressourcen und es wird kein Papier benötigt. Da ist es uns tatsächlich gelungen, ein visuell reizvolles Booklet anzubieten.“

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Isabeau Ayoubi Co-Founder bei Onstruc
über frustrierende Zeitpunkte im Fundraising-Prozess
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Isabeau Ayoubi: “Ich würde sagen, dieser Sommer war am frustrierendsten. Wir haben einfach niemanden erreicht. Du schreibst einfach 25 Leute an, bekommst Introductions, bekommst aber immer nur die Urlaubsmail zurück. Da geht einem das Geld aus und man denkt sich nur, dass es Zeit wird, dass die wieder von ihren Jachten herunterkommen. Wenn man keine Antwort bekommt, ist es eigentlich das frustrierendste. Vor allem, wenn man so an die Grenzen seines Netzwerkes kommt und du eigentlich genau weißt, dass es ein super Investment Case ist, aber die Leute nicht ran bekommt.

Was haben wir gemacht?
Wir haben unseren Bestandsinvestoren gesagt, dass wir niemanden ran bekommen und wir eine Zwischenfinanzierung brauchen. Zum Glück haben wir tolle Investoren, die da nochmal mit eingestiegen sind.”

John Agricola: “Ich fand das frustrierendste, was wir erlebt haben, war, als der Runway kurz war und sich der Erfolg einsetzt hat. Man musste dann trotz Erfolg wieder Fundraising, weil der Erfolg zu langsam vorrangig. Am Anfang war es einfach eine Idee zu raisen, aber nach 18 Monaten kommt so der Punkt, wo die Investoren einiges fordern und wenn das noch zu wenig ist, dann soll man zu einem späteren Zeitpunkt wiederkommen.”

Isabeau Ayoubi: “Ja, das ist dann wirklich so ein Punkt, wo man denk, dass es ja nicht sein kann, dass man gefühlt pleite geht, aber das Auftragsbuch voll ist. Theoretisch ist man in 3 Monaten pleite, aber in 4 Monaten habe ich 2 Messen, eine Speach und habe so viele Termine, dass es eigentlich nur gut laufen kann. Da ist es dann schon sehr frustrierend.

John Agricola: “Das war dann auch die Stelle des guten Teams, da muss man sich dann zusammen supporten. Einfach weitermachen, an die Idee glauben und es nach draußen transportieren. Da zeigt sich dann auch, ob es ein gutes oder schlechtes Team ist.”

Business Angel Olaf Stichtenoth
darüber, wie sich Gründer auf ihr erstes Gespräch mit Investoren vorbereiten sollten
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Olaf Stichtenoth: „Gründer sollten sich grundsätzlich gut auf Pitches vorbereiten. Tatsächlich ist es so, dass die Gespräche bei Business Angel unterschiedlicher ablaufen als in späteren Runden bei Venture Capital Fonds. Es gibt aber Listen im Internet und da stehen so die gängigsten 400 Fragen drauf. Die muss man jetzt vielleicht nicht alle beantworten können, aber da kann man sich mal anschauen, wie gedacht wird im Venture Capital Bereich.

Prinzipiell ist ein guter Tipp an Gründer, dass sie sich überlegen, was ein Investor, Business Angel oder VC macht. Die investieren risikoreich, um aus ihrer Investitionssumme deutlich mehr zu machen. Das ist ein Teil der Story, den ich auch erwähnen sollte. Wo möchten die Gründer hin? Da reicht es in der Regel nicht, TAM (Total Adressable Market / Total Available Market (gesamter verfügbarer Markt)), SAM (Serviceable Available Market / Served Available Market (bedienbarer verfügbarer Markt)) und SOM (Serviceable Obtainable Market / Share of Market (bedienbarer erreichbarer Markt)) irgendwo hinzuklatschen.

Da hilft es oft viel mehr zu sagen, das sind meine Ziele mit meinem Unternehmen und ich will dort in 5 Jahren stehen. Das ist so eine Fragestellung, die einem im Alltag nicht so begegnet. Sich wirklich zu fragen: Was ist eigentlich unsere Vision und wo wollen wir eigentlich hin? Das ist auch ein sehr starkes Argument, wirklich im Gespräch auch damit einzusteigen.

Vielleicht noch einen anderen Tipp, bei Business Angels geht es meistens noch, aber VCs haben nicht so wahnsinnig viel Zeit. Wenn ich jetzt übertrieben gesagt, denen ein 150-seitiges Pitch Deck schicke, dann schauen die sich das natürlich nicht an. Aus meiner Erfahrung haben sich Pitch Decks im Rahmen von 10-15 Seiten bewährt. Da gibt es auch genug Tipps im Internet, wie das aufgebaut werden muss. Aber dann wirklich in einer E-Mail wirklich 3 oder 4 relevante Punkte zu schreiben und sagen: “Hey, wir haben X vor und Y schon erreicht, anbei ist unser Pitch Deck.” Wenn man da ein bisschen Eyecatcher mit reinbringt und die erste Aufmerksamkeit auf sich zieht, dann ist es hilfreich.“

Madeleine Heuts
über Gesellschaftsvertrag und Gesellschaftervereinbarung
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Madeleine Heuts: „Wichtig ist abzugrenzen, dass es einen Gesellschaftsvertrag gibt und eine Gesellschaftervereinbarung, die man zusätzlich abschließen kann. Ein Gesellschaftsvertrag ist Pflicht und das ist auch der Vertrag, der im Handelsregister veröffentlicht wird. Daraus ergibt sich auch ein Grund, warum es noch zusätzlich eine Gesellschaftervereinbarung gibt.

Dadurch, dass der Gesellschaftsvertrag veröffentlicht wird, steht da eine Menge drin, von dem man eigentlich gar nicht will, dass das alle nachlesen können. Deshalb hat man sich dazu entschieden, nur die verpflichtenden Angaben in den Gesellschaftsvertrag zu schreiben und alle anderen Dinge in die Gesellschaftervereinbarung.
Dazu gehören zum Beispiel Regelungen mit Investoren. Dazu gehören auch Meilensteine, aber da gehören natürlich auch die Regelungen zwischen den Gründern dazu. Man sollte sich immer überlegen, was passiert, wenn es zwischen den Gründern vielleicht nicht mehr so gut läuft oder es einer Person nicht gut geht oder das eine Gründer merkt, dass er sich als Gründer doch nicht so wohl fühlt. Alle diese Situationen kommen vor und sollten vorher bedacht werden.

Was passiert, wenn einer der Gründer die Gesellschaft verlässt. Darf man die ihm einfach abkaufen oder kann der die Anteile auch einer fremden Person verkaufen? Dann hast du als Gesellschafter natürlich Personen da sitzen, die du da überhaupt nicht haben willst. Dafür kam man Vorkehrungen treffen.

Auch das schlimmste Szenario sollte bedacht werden. Was passiert, wenn einer der Gründer plötzlich stirbt? Es muss nicht immer vorhersehbar sein, es kann auch einfach ein Unglück im Urlaub passieren. Es ist superwichtig, weil Gesellschafter ein Stimmrecht in der Gesellschafterversammlung haben. Deshalb ist es auch ganz wichtig, sich auszusuchen, wer mit am Tisch sitzt.

Wenn einer der Gesellschafter verstirbt, gehen die Anteile in das Erbe über. Das kann natürlich bedeuten, dass plötzlich der Ehepartner oder die Kinder mit am Tisch sitzen. Das ist natürlich ein Problem, denn entweder kennt man die Person gar nicht oder die haben gar kein wirtschaftliches Know-how.

Deshalb sollte man immer Regelungen treffen, dass zum Beispiel die bestehenden Gründer ein Vorkaufsrecht auf die Anteile haben. Das kann man alles in einer Gesellschaftervereinbarung ausgestalten. Das klingt immer so, als würde man alles schwarzmalen, aber es ist tatsächlich wichtig, Verträge für Szenarien zu nutzen, die eintreten können.

Ein anderes Beispiel ist Vesting, ist auch sehr üblich zwischen Gründern. Das jeder Gründer sich seine Anteile erst mal über eine gewisse Zeitspanne erarbeitet und wenn er früher geht, dann hat er auch nur den Anteil, den er sich bis dahin erarbeitet hat. Wenn man es ohne Vesting macht, dann würde es bedeuten, dass bei drei Gründern jeder ein Drittel haben würde. Sagen wir mal, dass der erste Gründer nach einem Jahr keine Lust mehr hat und danach habt ihr erst eine Finanzierungsrunde und ein Produkt. Dann sind halt ein Drittel der Anteile komplett blockiert, weil der Aussteiger zwar keine Lust mehr hat, aber auch nicht verkaufen will. Auch das kann man natürlich vorher regeln und vermeiden. Da sollte man auch sehr kritisch vorgehen, um sich abzusichern.“

Fabio Hildenbrand
über wichtige KPIs beim Investoren-Reporting
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Fabio Hildenbrand: „Besonders KPIs zu Finanzthemen sind für unsere Investoren wichtig: Unter anderem schauen wir uns an wie der Cash-Burn ist, wie viele neue Investoren dazugekommen sind und wie viel diese investiert haben. Auch zu welchen Konditionen diese investieren ist eine wichtige Information. Der Umsatz ist auch eine entscheidende Kennzahl. Das sind alles Hard Facts, die wir im Reporting an unsere Investoren weitergeben.

Dann haben wir auch noch reine Produkt-KPIs: Hier betrachten wir, was gerade auf der Produktebene passiert. Unter anderem was sind unsere Learnings von vorangegangenen Maßnahmen? Was sind die Daten, die wir bisher sammeln konnten. Bei uns sind das zum Beispiel die Customer-Acquisiton-Costs, die wir über Paid-Campaigns ausgetestet haben. Aber auch was die Retention und Session Time ist. Das sind alles Sachen, die wir sukzessive seit wir live sind sammeln an Daten.

Gerade in der Anfangszeit sind die Informationen sehr volatil und alles ändert sich ständig. Wir versuchen dennoch, die optimalen Prognosen zu treffen. Das Ganze wiederum versuchen wir in eine Strategie zu packen und zu rechtfertigen, warum wir diese Schritte in den kommenden Monaten umsetzen werden. Hier fragen wir auch aktiv nach Feedback, denn der Report ist nicht nur zum informieren da, sondern auch um nach Hilfe zu fragen.

Zusammengefasst haben wir die Produktseite, die Finanzseite und in unserem Fall nicht zu vergessen, die Marketingseite. Das betrifft vor allem die Creator: Wie viele Creator haben wir aktuell, was ist deren Reichweite, wie entwickelt sich das in Bezug auf unser Social Media und unsere Webseitenzahlen. Sprich Website-Traffic, Session Time und die Click-Through-Rate zum Produkt sind hier wieder relevant. Das sind alles Punkte, die wir tracken und in den Report reinpacken.“

Startup-Gründer Florin Kutten
über die GbR als Anfangsmöglichkeit
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Florin Kutten: „In unserem Fall war es sehr gut, vorher eine GbR zu gründen, weil man da kein Geld reinstecken muss. Da kann man die GbR für den Aufbau nutzen und um auszuprobieren, ob es funktioniert. Es hätte zu jedem Zeitpunkt passieren können, dass es doch nicht so funktioniert, wie wir uns es am Anfang vorgestellt haben.

In eine GmbH muss man viel mehr Geld reinstecken, das ist im Endeffekt dann weg und es gibt Dinge wie Insolvenzverschleppung usw.. Diese Probleme hat man bei einer GbR nicht und aus dem Grund ist es für den Anfang eine gute Idee.“

Daniel Bosman Founder von OUR GREENERY
über die Anzahl der Investoren
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Daniel Bosman: „In unserer aktuellen Runde haben wir einen weiteren Investor aufgenommen. Insgesamt haben wir jetzt vier Investoren an Bord. Die aktuelle Runde zielt darauf ab, proaktiv der aktuellen Situation vorzuwirken und unseren Runway noch etwas zu verlängern.

Wir wissen einfach nicht, wie sich der Krieg in der Ukraine weiter verändert. Wird die Entwicklung noch dramatischer? Dann sollte man jetzt bzw. bei uns vor 3-5 Monaten wirklich proaktiv sein und den Runway verlängern.“