Founder Academy

Maximilian Fleitmann über die Funding Slide

Erfolgreicher Edtech Gründer & Angel

über die Funding Slide

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Maximilian Fleitmann: „Gerade bei Frühphaseninvestments ist den Business Angels und VCs das Zahlenwerk gar nicht so wichtig. Das aktuelle Zahlenwerk sollte helfen, Annahmen für die Zukunft zu machen. Grundsätzlich, auf der Investment Opportunity Slide oder Funding Slide trennt sich die Spreu vom Weizen. Als Founder muss man schon einen soliden Plan haben, für das was du verkaufst. Das heißt, dass du als Gründer:in abseits von der Slide ein Financial Model bauen solltest, wo du die Kernannahmen zeigst, auf welchem das Business beruht.

Das kann zum Beispiel sein: Unsere Kernannahme ist, 5 % Conversionrate auf der Website. Das macht natürlich einen großen Impact darauf, wie deine Zahlen auf deinem Business Plan zukünftig aussehen. Wenn du das Financial Model gebaut hast und da vernünftige Annahmen getroffen hast, indem auch der Betrag des Fundraising rauskommt, dann kannst du das für die Funding Slide verwenden. Auf die Funding Slide packst du dann die 3-4 Blöcke drauf, für das du die Funding Summe verwenden wirst und dann weißt du ja auch ganz genau, wo du mit dem Geld hinkommt. Ein Klassiker: Mit den ersten 500.000 Euro Investment werde ich die Firma innerhalb von 12 Monaten auf 50.000 Euro wiederkehrenden Umsatz bringen. Das ist natürlich cool, weil ich mich dann daran messen kann und weiß, wo ich damit hinlaufe.

Ich finde es immer schwierig, wenn eine Zahl der Investitionssumme ausgedacht wird und keine konkreten Annahmen und Gedanken dahinter stecken. Wenn zum Beispiel nur 50 % für Marketing und 50 % für neue Leute angedacht wird. Da müssen schon genauere Konzepte dahinter stehen.

Gehört die Bewertung mit in das Pitch Deck?
Eine Range der Bewertung würde ich auf keinen Fall machen. Das zeigt einfach eine gewisse Unsicherheit. Ich würde persönlich in der ersten Version des Decks nicht reinschreiben, weil die Bewertung in der Regel am Ende in der Verhandlung mit dem Lead-Investor rauskommt. Da würde ich mir als Gründer:in eine gewisse Flexibilität belassen.“

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Madeleine Heuts
über den Begriff "Vesting"
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Madeleine Heuts: „Das jeder Gründer sich seine Anteile erst mal über eine gewisse Zeitspanne erarbeitet und wenn er früher geht, dann hat er auch nur den Anteil, den er sich bis dahin erarbeitet hat. Wenn man es ohne Vesting macht, dann würde es bedeuten, dass bei drei Gründern jeder ein Drittel haben würde. Sagen wir mal, dass der erste Gründer nach einem Jahr keine Lust mehr hat und danach habt ihr erst eine Finanzierungsrunde und ein Produkt.

Dann sind halt ein Drittel der Anteile komplett blockiert, weil der Aussteiger zwar keine Lust mehr hat, aber auch nicht verkaufen will. Auch das kann man natürlich vorher regeln und vermeiden. Da sollte man auch sehr kritisch vorgehen, um sich abzusichern.“

Daniel Bosman Founder von OUR GREENERY
über seine Fundraising-Erfahrungen mit OUR GREENERY
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Daniel Bosman: „Hi, ich bin Daniel Bosman, CEO und Co-Founder von OUR GREENERY. Ja, meine bisherige Fundraising-Erfahrung ist auf jeden Fall eine kleine Achterbahnfahrt gewesen. Mitten in unserer zweiten Runde hatten wir einen Wirtschaftsabschwung, fast schon eine Wirtschaftskrise.

Die Ukrainekrise hat auch einigen Leuten, die in der Finanzwelt unterwegs sind, einen Schrecken verpasst. Das ist natürlich nichts im Vergleich zu den Menschen, die dort leiden. Man merkt es an der Ansprache der Angels. Viele von unseren Angels sind in der Regel noch etwas jünger, weil wir in einem Pioniermarkt unterwegs sind. Die haben eher in Crypto und Growth Stocks ihr Geld investiert und die sind natürlich dann auch sehr stark betroffen in solchen Krisen.

Da haben wir schon gemerkt, dass der Fokus wieder mehr auf das eigene Portfolio gelegt wurde. Trotzdem haben wir die Finanzierungsrunde in dieser schwierigen Zeit geschafft.“

Digital Health Startup-Gründer Dr. Daniel Fallscheer
darüber, wie sie potentielle Investoren recherchiert haben
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Dr. Daniel Fallscheer: „Wir haben einen Serial-CTO, der Etienne, der hat das sechste Venture gegründet und bringt entsprechende Erfahrung mit. Wir haben Björn von Siemens als Healthtech Entrepreneur als Co-Founder mit dabei, der aber nicht operativ ist.

Das heißt, dass es ein bestehendes Netzwerk gibt, auf das wir zugehen. Außerdem reden VCs ja auch untereinander sehr viel. Da muss man gefühlt nur an einer Ecke anfangen, wenn die Idee gut ist.

Wir haben dann auch geschaut, welche Investoren haben bereits Startups im Berech Tele-Consultations im Portfolio? Auf die sind wir dann aktiv zugegangen, denn für die wäre es dann eine logische Erweiterung des bestehenden Portfolios.

Dann haben wir gemerkt, dass es sich umgekehrt hat und die Leute haben angefangen, auf uns zuzukommen. Ich habe den Eindruck, man muss die Lust haben am Anfang sehr kalt auf Leute zuzugehen. Noch besser ist es natürlich mit einer warmen Intro über einen anderen Investor. Das hilft sehr, schneller einen Termin zu bekommen.

Bei uns kamen dann aber irgendwann die Leute auf uns zu, und nicht mehr wir auf sie.“

Jonathan Spitz
darüber, wie er mit Frustration umgeht
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Jonathan Spitz: „Ein guter Tipp ist es, den richtigen Mitgründer zu haben, der das für das Startup macht. Ich denke, es ist bei Startups generell so, dass manche Stunden sehr gut laufen und andere sehr schlecht. Das kann sich auch stundenweise ändern. Man muss einfach durchhalten und weitermachen.

Wir finden es wichtig, bei jedem Schritt zu schauen, was wir daraus gelernt haben. Zum Beispiel wenn wir eine Maschine optimiert haben und der Kunde nicht überzeugt ist. Liegt das vielleicht daran, dass es ein neues Material oder eine neue Maschine ist. An der Stelle sich die richtigen Fragen stellen: Warum ist der Kunde nicht überzeugt? Was lernen wir daraus? Können wir vielleicht noch mal mit dem Kunden sprechen und Feedback einholen.

Es ist immer schwierig, wenn wir ein „Nein“ oder ein „Vielleicht“ bekommen, aber solange wir aus den Dingen lernen, können wir weitermachen.“

Tobias de Raet Lindenpartners
über die Kosten einer Rechtsberatung bei Finanzierungsrunden
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Dr. Tobias de Raet: „Bei der Höhe der Kosten kommt es darauf an, wie komplex es wird. Aber gerade bei Finanzierungsrunden, wo es doch sehr überschaubar ist, sollte man Festpreise oder Vergütungscaps für einzelne Leistungspakete vereinbaren. Natürlich wird ein Anwalt einem keine Flatrate geben und sagen, dass es das Gleiche kostet, wenn man statt drei Monate, sechs Monate verhandelt.

Wichtig ist dabei aber Transparenz und Kostenschätzung. Ganz am Anfang sollte man immer eine klare Kostenschätzung bekommen. Zum Beispiel: Die Verhandlung einer Seed-Finanzierungsrunde kostet 10.000 Euro, aber man sollte nicht überrascht werden. Ein guter Anwalt sollte auch frühzeitig sagen, wenn es kompliziert und teuerer wird.

Das sind nicht viele Fälle, aber es darf nicht passieren, dass die Gründer überrascht werden. Da muss man einen Anwalt auch drauf festnageln können und es darf dann nicht plötzlich 30.000 – 40.000 Euro kosten. Wichtig ist da das Expectation Management, fragt den Anwalt nach den einzelnen Leistungspaketen. Dann sagt er euch eine Hausnummer und ihr könnt ihn auch von Woche zu Woche fragen, wo ihr mit den Kosten gerade steht.

Habt da keine Scheu, jeder Anwalt muss euch auf Zuruf sagen können, wo ihr mit den Kosten gerade steht. Mein Rat ist wirklich offen über Geld und Kosten zu reden. Es sollte am Ende keine böse Überraschung für beide geben.“

SaaS Startup-Gründer Christian Ritosek
darüber, wie er sich auf das allererste Investoren-Gespräch vorbereitet hat
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Christian Ritosek: „Wie sollten sich Gründer auf das erste Investorengespräch vorbereiten?
Ich habe tatsächlich den Investor, um den es ging, analysiert. Da habe ich YouTube-Videos geschaut und Blogbeiträge gelesen, um zu schauen, was das für eine Person ist. Auf was muss ich vielleicht im Pitch oder im Gespräch Wert legen? Ist das jemand, der sehr sales- oder produktlastig ist? Ist er eher ein zahlengetriebener und analytischer Mensch?

Für das allererste Gespräch habe ich es so gemacht und schon auch bei den Fonds, wo ich es für wichtig empfunden habe. Man hat ja immer so ein paar Fonds auf der Liste, bei denen man auf jeden Fall eine gute Figur machen will. Das wäre mein idealer Investor für die nächste Runde und mit dem habe ich mich schon vorher genauer auseinandergesetzt.“