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Michael Pfeifer über KPIs, die Investoren beim Reporting sehen wollen

Upcycling Startup-Gründer

über KPIs, die Investoren beim Reporting sehen wollen

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Michael Pfeifer: „Unser Reporting ist folgendermaßen aufgebaut:

1. Am Anfang haben wir die wirtschaftlichen Kennzahlen. Wir haben ein Business Case durchgerechnet und wir haben einen Forecast in den Bereichen Sales und auf der Kostenseite erstellt. Damit starten wir bei unserem Reporting. Zusätzlich zeigen wir unseren Cashflow, den wir transparent zeigen. Außerdem präsentieren wir die aktuelle Liquidität.

2. Ein weiterer Bereich ist das Thema Personal. Gab es irgendwelche Veränderungen? Sind neue Leute dazugekommen? Haben wir in bestimmten Bereichen auch Abgänge?

3. Sonstige Updates: Dieser Punkt kann breit gefächert sein. Haben wir vielleicht ein neues Produkt entwickelt? Gibt es neue B2B-Kooperationen, die wir eingehen? Haben wir bei bestehenden Kooperationen etwas Neues erreicht? Da ist das Reporting breit gefächert.

Als Erstes geht es um das Wirtschaftliche, das ist für alle wichtig, wie da der Stand ist. Personal ist der zweite große Punkt und dann weitere KPIs, die man jetzt nicht so genau kategorisieren kann.“

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Daniel Bosman Founder von OUR GREENERY
über den häufigsten Kritikpunkt von Investoren und darüber, wie er damit umgegangen ist
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Daniel Bosman: „Wir haben das Glück gehabt, nicht sehr viel Kritik zu unserer Geschäftsidee und zu unserem Geschäftskonzept zu erhalten. Das liegt wahrscheinlich auch daran, dass wir unsere eigene Due Diligence sehr gut gemacht haben. Dadurch haben wir wirklich Impact-fokussierte Angels mit an Bord geholt, die auch bereit sind, nicht nur klassisch SaaS zu machen. Denn das wäre für jeden Angel niedriges Risiko und relativ schnelle Verifizierung am Markt mit überschaubaren Aufwand für uns.

Mit der Entwicklung des Raumgartens, haben wir ein Produkt, was wirklich impact-relevant Lebensmittel zu Hause produziert. Das ist eine Challenge, da es sich um ein neues Produkt handelt, dass es so auf der Welt noch nicht gibt. Hardware schreckt aber auch viele Angels ab und dann auch noch als Zusatzkomponente der Impact. Mit unsere Produktidee legen wir den Fokus nicht komplett auf die Profitabilität und das so schnell wie möglich, sondern „Mission first, but business is also important“. Das ergibt für uns natürliche Vorteile, aber für einen Angel ist das auch ein erhöhtes Risiko.

Unsere Angels, die an Bord sind, gehen diese Reise mit uns zusammen. Sie stehen dahinter und wir haben einen Schulterschluss der uns vereint und das ist sehr wichtig. Du möchtest niemanden an Bord haben, der die ganze Zeit nach der „Cash Cow“ ruft, während du dabei bist ein Team richtig zu implementieren mit einem Purpose und einer Mission.

Wo wir Kritik erhalten haben ist, dass wir drei Gründer an Bord haben: Ein Gründer ist Softwareentwickler. Ich bin der Produktentwickler & CEO. Dann haben wir noch einen Gründer mit Robert der von „Infarm“ gekommen ist. Er ist fokussiert auf Pflanzen im Indoor-Bereich. Wir haben weder einen CMO, noch haben wir einen CFO. Wir haben keine Person die fürs Marketing oder die Financials zuständig ist. Dementsprechend ist der Bereich Buchhaltung und Marketing zwar durch uns abgedeckt, aber da können wir natürlich nicht in der Art und Weise performen, wie das der Fall wäre, wenn wir in diesem Bereich noch eine(n) Gründer*in mit an Bord hätten. Das ändert sich jetzt gerade und darauf sind wir auch sehr stolz. Wir haben jetzt zwei Angels mit dabei, die könnte man nachts um zwei Uhr wecken. Die wissen alles über Marketing und sie legen auch eine Messlatte an, indem sie sagen „Hey Jungs, wenn wir das jetzt hinkriegen wollen, dann müsst ihr in dem Bereich eure Sachen schnell auf die Straße bringen“. Wir haben natürlich auch noch ganz viele andere Sachen zu tun, aber die Challenge nehmen wir an und das schaffen wir auch.“

Startup-Gründer Christof Weidl
darüber, wer das Term Sheet bereitgestellt hat
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Christof Weidl: „Wir haben ganz ohne Term Sheet gearbeitet, weil wir mit Business Angels zusammengearbeitet haben, die relativ schnell den Vertrag unterscheiden haben. Wir sind über ein Wandeldarlehen gegangen. Den Vertrag für das Wandeldarlehen haben wir zur Verfügung gestellt. Da gibt es Muster im Internet, die man anpassen kann.

In unserer Runde wussten wir, wer sich die Verträge ganz genau anschaut und eine rechtliche Due Diligence durchführt. Zudem sind wir als erstes gegangen und haben den Vertrag abgeklärt, damit alle den gleichen Vertrag am Ende haben und es nachträglich keine Probleme gibt.“

Jonathan Spitz
über den ersten Kunden
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Jonathan Spitz: „Wir sind mit Laserschneidmaschinen jetzt ca. 4 Monate unterwegs. Wir haben hier in Leonberg einem KMU geholfen, 25 % schneller zu schneiden. Das war ein Proof of Concept und dieses Unternehmen hat uns an HWS Lasertechnik, unseren ersten Kunden weiterempfohlen. Wir sind da hingefahren, haben die Optimierung eingestellt und in weniger als einer Stunde haben wir dabei geholfen, 60 % schneller zu schneiden.“

Business Angel Maximilian Fleitmann
über die maximale Länge eines Pitch Decks
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Maximilian Fleitmann: „Wenn man sich vorstellt, als Investor bekomme ich 1.000 Decks pro Jahr zugeschickt. Dann habe ich nur eine begrenzte Zeit, die ich je Deck verwenden kann.

Für mich ist es auch immer eine Art Test, ob der Gründer die Idee, das Problem und das bisher Erreichte in 10-15 Slides darzustellen, dann weiß ich nicht, ob das das richtige Team ist. Das wäre meine harte Aussage dazu.

Die Aufmerksamkeitsspanne ist ja auch mittlerweile recht gering. Es gibt so eine Statistik von Docsend – ich glaube, dass Investoren durchschnittlich ca. 3 Minuten auf ein Deck schauen. In diesen 3 Minuten schafft man vielleicht zehn Folien, aber spätestens dann wird man wahrscheinlich abbrechen.

Insofern: In der Kürze liegt die Würze.“

Lüder Brüggemann
über Smart Money
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Lüder Brüggemann: “Ja, das sogenannte “Smart Money”. Ich denke, es ist extrem wichtig, dass ein Investor nicht nur Geld mitbringt. Er sollte auch Know-how und Expertise mitbringen. Das kann ich ganz unterschiedlicher Weise sein. Es kann sein, dass der Business Angel in deinem Bereich wichtig ist, dass er stark im Marketing und Sales ist oder dass er bereits ein ähnliches Startup aufgebaut hat.

Entweder einen Bezugspunkt zu der Art deines Startups, zu dem Markt oder in einem bestimmten Bereich oder Fachgebiet, das für dein Startup wichtig ist. Ein weiterer wichtiger Punkt ist das Netzwerk. Ein Business Angel, der ein gutes Netzwerk mitbringt, ist für deinen Aufbau des Startups und für weitere Finanzierungsrunden sehr wichtig.“

Isabeau Ayoubi Co-Founder bei Onstruc
darüber, wie man passende Investoren findet
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Isabeau Ayoubi: “Bei uns ist es so ein Mix. Wir haben auch Leute drin, die vom inhaltlichen Fit, nicht 100 % passen. Die fanden einfach unseren Use Case und unser Produkt spannend. Da haben wir auch gerne das Geld genommen und versuchen es zu vermehren. Sie halten sich dann aus dem operativen Geschäft raus, bis auf die Stellen, wo man sie auch braucht, und da sind sie auch erreichbar. Das funktioniert bei uns sehr gut und wir haben auch ein paar Business Angels bei uns drin, die direkt aus der Branche kommen. Die haben wir durch Kontakte und auch AddedVal.io gefunden. Da kann man ein bisschen die Leute vorfiltern. Wir suchen schon Business Angels, die unser Use Case und Produkt verstehen und die auch mal mit anpacken können, wenn es brennt.”

John Agricola: “Ich glaube, wenn man jetzt so auf das letzte Jahr zurückschaut, dann ist es wichtig, wenn die Business Angels den Case verstehen, weil sie nur dann absehen können, wie sich das Produkt entwickelt. Die menschliche Komponente ist am Ende aber doch wichtiger. Man arbeitet mit den Leuten sehr lange zusammen und die können einem nur auf einem kleinen Teil des Weges helfen. Der eine Business Angel hat eine tolle Introduction für neu gegründete Startups, der andere Business Angel aber vielleicht erst auf einer späteren Ebene. Business Angels haben auf der Reise vielleicht irgendwann den richtigen Kontakt, aber ich muss ja trotzdem noch viel länger mit ihm zusammenarbeiten. Da merkt man schon, dass es auf der persönlichen Ebene einfach passen muss.

Auch vom Entrepreneurship-Spirit muss man auf einer Wellenlänge sein. Der Punkt wird kommen, an dem er einer anderen Meinung ist, und da muss man ihn trotzdem noch einmal im Monat updaten und mit ins Boot holen. Da muss man wirklich aufpassen, wenn da schon am Anfang irgendwo ein schlechtes Feeling besteht, auf keinen Fall machen! Lieber jemanden völlig Fachfremden mit der falschen Ticket-Size, das kann man alles in Ordnung bringen. Was man nicht in Ordnung bringen kann, ist, wenn das Verhältnis nicht mehr stimmt, aber man weiterhin die Zustimmung des Business Angels braucht. Das ist dann einfach super schwierig, ein menschlicher Fit ist für mich wichtiger als der fachliche Fit.

Wir haben in unserem Cap Table auch Investoren, die noch sehr unerfahren sind. Die muss man dann auch wirklich mitnehmen. Wenn man jetzt unerfahrener Gründer ist und man dann noch unerfahrene Business Angels hat, dann kostet es einfach zusätzliche Zeit.”