Founder Academy

Dr. Simon Lohmüller über qbilon

SaaS Startup-Gründer

über qbilon

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Simon Lohmüller: „Mein Name ist Simon Lohmüller und ich bin einer der vier Gründer von der qbilon GmbH. Die qbilon GmbH ist ein Software-Startup und wir entwickeln eine SaaS-Plattform für Großunternehmen, um hybride IT-Landschaften zu erfassen, zu analysieren und zu optimieren.

Das heißt, dass wir Daten von Unternehmen abgreifen, die Daten in einer großen IT-Landkarte aufbereiten und den Unternehmen dann sagen, wie sie ihre Daten bezüglich Kosten oder Sicherheit optimieren können.“

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Tobias de Raet Lindenpartners
darüber, was man bei Verträgen mit Kunden beachten sollte
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Dr. Tobias de Raet: „Bei Verträgen gilt grundsätzlich, dass weniger mehr ist. Man sollte sich in einem Vertrag wirklich darauf konzentrieren, was man wirklich regeln will. Ein Jurist sagt immer: “Wer will was von wem woraus?”.

Wer sind die Vertragsparteien?
Was soll geregelt werden?
Der Leistungsaustausch: Ich liefere dir was und du zahlst mir dafür was.
Wann zahlst du?
Wann wird geliefert?
Wie muss die Qualität sein?

Darauf sollte man sich wirklich fokussieren. Wichtig ist, dass Verträge nicht dazu da sind alles aufzuschreiben, was man immer schon mal sagen wollte. Insbesondere das, was keine Rechtsfolge nach sich zieht. Verträge sind dazu da etwas zu regeln.

Wichtig ist, dass Verträge nicht für gute Zeiten, sondern für schlechte Zeiten gemacht. Die beste Kundenbeziehung ist, dass man einen Vertrag macht und der ist dann irgendwo in der Schublade und es läuft alles gut.

Verträge werden immer dann relevant, wenn es nicht mehr gut läuft. Wenn der Kunde nicht mehr bezahlt oder wenn Lieferungen ausbleiben. Dann wird der Vertrag herangezogen und man kann prüfen, was geregelt wurde.

Aus dem Grund ist bei der Vertragsgestaltung wichtig, was mir wirklich wichtig ist. Irgendwelche Klauseln zu Nebenthemen, die nicht wichtig sind, einfach rausnehmen. Man sollte sich nur auf die wichtigen Dinge konzentrieren und in einem Vertrag regeln. Die dann aber auch so regeln, dass die durchsetzbar und vollziehbar sind.

Das heißt: Klare Verpflichtungen, klare Verantwortungszuweisungen, nicht ein Wischiwaschi, dass sich beide Seiten bemühen, sondern klare, durchsetzbare und vollziehbare Regelungen.

Außerdem sollte man immer prüfen, ob derjenige, der den Vertrag auf der Gegenseite unterschreibt, berechtigt ist, den Vertrag zu unterschreiben. Wenn man eine Vielzahl an Verträgen mit Kunden schließt, dann sollte man sich auch immer fragen, ob der Vertriebsmitarbeiter oder der Einkaufsmitarbeiter den Vertrag unterschreiben darf. Hat der eine Vertretungsberechtigung? Denn auch da gilt, dass der Vertrag nur gut ist, wenn er auch wirksam ist.

Wenn man einen Vertrag mit einem Mitarbeiter aus dem Einkauf schließt und dann sagt der Kunde, dass der Mitarbeiter es gar nicht durfte, dann hat man ein Problem. Die operative Umsetzung bei solchen Verträgen auch immer mitdenken.“

Startup-Gründer Florin Kutten
darüber, worauf er beim Pitch Deck besonders geachtet hat
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Florin Kutten: „Wir haben beim Pitch Deck besonders darauf geachtet, dass das Design stimmt, nicht zu viel Text auf den Folien steht und es einfach ansprechend ist. Wir bieten ja Lebensmittel in Einmachgläsern an und liefern diese. Zudem haben wir gezeigt, dass der Markt gigantisch ist und weiter stark wächst.

Außerdem haben wir uns von möglichen Konkurrenten abgegrenzt und beschrieben, wie wir es hinbekommen, die schnellsten und besten zu sein.

Bei der Team-Folie haben wir sehr lange diskutiert, wo die hinkommt. Wir haben uns jetzt dazu entschieden, die Folie ganz ans Ende zu setzen. Da präsentieren wir, was wir schon gemacht haben und das Advisory Board zeigen wir an der Stelle auch.“

Startup-Gründer Christof Weidl
über seine größten Learnings im Fundraising
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Christof Weidl: „Unsere Learnings aus dem Fundraising und was hätten wir an manchen Stellen schneller und effizienter machen können. Einerseits das Thema Vorbereitung und dass wir uns schon vorher feste Termine in unserem Zeitplan hätten blocken müssen. Dass man dieses Thema als einen festen Bestandteil des Alltags ansieht, das muss gemacht werden.

Dann sollte man aber auch im Vorfeld einen ganz genauen Plan machen und sich festlegen, bis wann man welche Feedbacks eingesammelt haben will. Zum Beispiel zum Pitch Deck, welche Zahlen wollen VCs sehen und wie soll der Businessplan aussehen.

Wenn wir das alles vorbereitet hätten und uns das dann auch Sicherheit gegeben hätte, dann kann man das Thema sehr geballt angehen und die VCs einen nach dem anderen ansprechen. Am besten wirklich 3–4 Termine pro Woche machen und das hätte uns am meisten Zeiteffizienz gebracht.“

Startup-Gründerin Antonia Wälzholz
über den Inhalt der Problem Slide
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Antonia Wälzholz: „Auf die Problem Slide gehören für mich natürlich die Hauptprobleme, die man als Startup mit seiner Produktlösung oder Dienstleistung lösen möchte. Es ist tatsächlich so, dass man ein Experte wird, wenn man sich eingehend mit einem Thema beschäftigt. Deshalb ist es ja sehr schwierig später auf die richtigen Hauptprobleme herunterzubrechen. Das ist aber sehr wichtig in einem Pitch Deck, weil die Personen sehr wenig Zeit haben, die so ein Pitch Deck lesen. Sie müssen Informationen schnell verdauen können.

Auf eine Problem Slide gehören daher am besten drei, maximal vier Kernprobleme, die man lösen möchte. Die sollen immer mit quantifizierbaren Insights hinterlegt sein, die es leicht machen, sie in einen übergeordneten Kontext zu setzen. Dabei soll der Leser verstehen, dass dies nicht nur eine subjektive Ansicht einer einzelnen Person ist, sondern objektiv nachvollziehbar und belegt ist beispielsweise durch Forschung, groß angelegte Studien usw.

Quellenarbeit ist wichtig, man muss also zitierfähige Quellen finden, um die Probleme zu belegen. Es ist immer besser, HBR (das Harvard Business Review) zu zitieren als beispielsweise Wikipedia. Was im wissenschaftlichen Kontext gilt, gilt im Kleinen auch bei einem Pitch Deck. Finde also gute Quellen, um deine Probleme nachvollziehbar zu quantifizieren.

Auch wichtig: die relevanten Probleme zu identifizieren, die bei den Lesern tatsächlich das Interesse wecken.“

Jonathan Spitz
darüber, wie peinlich das erste Produkt war
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Jonathan Spitz: „Es geht nicht nur darum, ob es peinlich ist oder nicht. Ich glaube da, muss man ein bisschen ins Risiko gehen und frühzeitig auf Kunden zugehen. Wenn ich nur alleine vor mich hin entwickle, dann entsteht sicher nicht das richtige Produkt. Das sehen wir auch mit den Erfahrungen, die wir mit potenziell neuen Kunden machen.

Wir sehen wie Kunden unsere Lösung nutzen und das ist sehr unterschiedlich. Es gibt eine große Diskrepanz zwischen dem, was wir am Anfang für wichtig erachtet haben und dem, was wirklich zählt. Deshalb geht es meiner Meinung nicht darum, ob es peinlich ist oder nicht, sondern viel mehr darum, ob es richtig und genutzt werden kann. Dafür muss ich auf jeden Fall mit Kunden sprechen.“

Janosch Kühn
darüber, warum Bootstrapping interessant sein kann
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Janosch Kühn: „Da kann ich erzählen, wie Bootstrapping bei uns funktioniert hat. Wir haben einfach losgelegt und niemand wollte uns Geld geben. Ich glaube, es ist häufig so, dass die Gründer loslegen und die Investorensuche schwierig ist. Meistens sind es Gründe wie „zu exotisch“, falscher Ort, falsche Zeit von der Seite der Investoren.

Beim Bootstrapping bezahlt man sich selbst am Anfang kein Gehalt und man muss mit seinem Startup versuchen möglichst schnell Geld zu verdienen, um dann Leute einzustellen oder sich selbst ein Gehalt auszuzahlen. Ich glaube, da gibt es schon Bereiche, wo Bootstrapping leichter ist. Zum Beispiel Gaming oder im SaaS Bereich. Da kann man schneller Kunden gewinnen und dann kommt da schon Geld rein.

Wenn ich jetzt Zulieferer für die Raumfahrtindustrie bin, dann ist Bootstrapping sehr schwierig. Dann kommt es immer darauf an, in welchem Bereich man unterwegs ist und ob es funktioniert oder eben nicht.“